Spoilerseuche ? Nicht wirklich.
In vielen Blogs lese ich in den letzten Tagen “erschütternde” Berichte über luckende Kiddies, die dicksten Spoiler der Welt und den nahenden Untergang von Magic.
Irgendwoher kenne ich das.
Ach ja.
Von jedem Prerelease seit Urza's Saga.
Angeblich werden die Bomben immer dicker, das Format immer glücksabhängiger und die Kiddies immer mehr - und um ehrlich zu sein, wenn ich gerade wieder mal wo von Hellkite Overlord weggehaun worden bin, dann bin ich manchmal knapp davor, ebensolche Einträge zu verfassen. In den meisten Fällen besinne ich mich aber vorher auf einige Dinge, die ich dank jahrelanger Magicerfahrung schon verinnerlicht habe.
1) Sealed Deck war relativ betrachtet schon immer etwas glücksabhängiger als andere Formate - schlußendlich setzen sich aber meist dann doch die besseren Spieler durch. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Ressourcenmanagment. Dass ein durchschnittlicher Spieler mit einem durchschnittlichen Pool gegen einen Anfänger mit einem Bombenpool verliert liegt vielfach einfach daran, dass er durch verschiedene Fehler oder Fehlentscheidungen seinem Gegner erst ermöglicht, durch eine Bombe ins Spiel zurückzufinden.
Im Gegensatz dazu wird ein ein guter Spieler mit einem durchschnittlichen Pool in den meisten Fällen gegen durchschnittliche oder schlechte Spieler mit Bombenpool gewinnen - das beste Beispiel ist für mich Markus Jöbstl, der prinzipiell jedes Prerelease gewann (und das bei Editionen, die weit unausgewogener waren als die aktuellen s.u.) und bei jedem Limited GP unabhängig vom Sealed Pool den zweiten Tag erreichte. Er gewann dort Spiele mit Karten, von denen ich mir nie erträumen hätte können, sie in ein Deck zu packen. Und das alles (neben überragendem Spiel) wegen einer zielgenauen Ressourcennutzung.
Aber erstmal zu den Editionen:
Alara Reborn strotzt ebenso wie Shards of Alara von guten Kreaturen, die großteils zwar aufgrund ihrer Manakosten schwer auszuspielen sind, dafür aber - wenn nicht gehandelt - den Sack schon mal schnell zu machen. Dafür gibt es aber eine mehr als breite Palette von abartig gutem Removal : Oblivion Ring, Path to Exile, Bone Splinters, Executioner's Capsule, Resounding Silence, Resounding Thunder, Celestial Purge, Drag Down, Yoke of the Damned, Dark Temper, Fiery Fall, Branching Bolt, Agony Warp, Bant Charm, Grixis Charm, Bloodpyre Elemental, …
Die meisten dieser Spells befinden sich im Common - Slot und können nahezu jede Kreatur problemlos entsorgen.
Vergleich man das mit älteren Editionen, kommt man auf folgendes Ergebnis:
Invasion - Block : Crosis, Dromar, Rith, Ghitu Fire, Armadillo Cloak, Nemata Grove Guardian … vs. Agonizing Demise, Scorching Lava, SLay, Strafe und Benalish Trapper?? Und das war sogar noch halbwegs ausgewogen!
Odyssey - Block : Die beste Draftedition aller Zeiten - wenig Bomben, akzeptables Removal
Onlsaught - Block : Visara, Silvos, Jareth vs. Smother und Death Pulse ? Cruel Revival war das EINZIGE Removal im Common - Slot, mit dem man beispielsweise Visara entsorgen konnte!
Mirrodin - Block : Mind Slaver, Troll Ascetic, Arc - Slogger, Oblivion Stone, Sword of Fire and Ice, SKULL CLAMP - Shatter wurde FIRST PICK genommen, es war neben Oxidize so ziemlich das beste Removal der Edition!
Kamigawa - Block : Neben Masken das unlustigste Format aller Zeiten : Umezawa's Jitte…. Keiga, Kokusho, vs. Torrent of Stone und Horobi's Whisper!
Seither werden die Editionen immer ausgewogener, bisher fand ich Time Spiral und Ravnica am besten designed - aber auch Lorwyn, Shadowmoor und Alara sind gut ausbalanciert. Zwar werden die guten Kreaturen immer besser - aber ebenso das Removal. Oder gabs jemals ein Format, wo einem vier verschiedene Spells im Common und Uncommon Slot zur Verfügung standen, um beliebige Kreaturen ganz aus dem Spiel zu entfernen ?? (Oblivion Ring, Path to Exile, Resounding Silence, Celestial Purge)
Als Veranstalter von einem Alara Reborn Prerelease hatte ich genügend Zeit, mir einige Spiele näher anzusehen. Und in jedem einzelnen, über das dann gemosert wurde konnte ich solche oder ähnliche Szenen beobachten:
a) Spieler A tötet auf 17 Leben in Runde 5 mit Bone Splinters Deadshot Minotaur - stirbt dann später mit vier Kreaturen im Spiel an Flameblast Dragon. “Mann war das lucky.” Na klar!
b) Spieler B spielt mit drei Kreaturen an Board Path to Exile auf Jungle Weaver, um Druck zu machen. Verliert zwei Runden später an Karrthus, Tyrant of Jund. “Lol so ein Lucker!” Na klar!
c) Spieler C spielt Dragon Fodder im Deck mit 19 Manasourcen und fühlt sich dann flooded. Seltsam.
d) Spieler D baut ein Control - Deck ohne Bomben und mit wenig Removal - und wundert sich warum er gegen das Bombendeck verliert.
Natürlich kann es mal vorkommen, dass man unglücklich gegen einen schlechten Spieler mit Bombenhaufen verliert - dass man dies aber gleich in zwei Games macht ist schon etwas unwahrscheinlicher.
Wer also dazu fähig ist, sich seine Ressourcen einzuteilen und während der Spiele die richtigen Entscheidungen zu treffen wird aufgrund des generellen Powerlevels der Sealed Pools wohl im Normalfall ein 4 - 1 erkämpfen können.
(Dass es trotzdem manchmal Seuchentage gibt, an denen gar nix läuft ist klar - das ist aber trotzdem eher Ausnahme denn Regel.)
Jeder einzelne Blogger sollte also mal sein Gewissen erforschen und sich fragen, ob er denn wirklich in jeder der beschriebenen Runden unglücklich verloren hat - oder ob er
a) aus seinem Sealed Pool mehr herausholen hätte können.
b) für seinen Pool die richtige Strategie gewählt hat. (Control ohne Bomben, Removal - Aggro ohne Drops)
c) seine Ressourcen richtig eingeteilt hat
d) einen oder mehrere der unzähligen anderen möglichen Fehler gemacht hat?
Ich kann das beispielsweise alles nicht, darum hab ich beim Prerelease nicht mitgespielt
lg Phips
Ps.: Dass bei gleich guten Spielern meist der mit dem besseren Pool gewinnt bleibt bei allem ausgeführten natürlich unbestritten.
Pps.: Und gegen nen Gegner, der Shadowfeed zockt sollte man wirklich 9 von 10 Spielen gewinnen
Gepostet in Alltag
28. April · 15:47
Zunächst ein Hinweis (wenn auch ein wenig pedantisch): Es ist natürlich nicht so, daß Resounding Silence & Celestial Purge ‘beliebige Kreaturen’ aus dem Spiel entfernen. Warum, dürfte bei beiden Karten klar sein.
Davon abgesehen hast du auf der einen Seite vollkommen recht (Ressourceneinteilung etc.), auf der anderen Seite bin ich aber -wie so viele andere- der Meinung, daß es nunmal doch ‘bombigere’ Bomben in genau diesem Block gibt als in den letzthin vergangenen. Wenn ich nunmal das RG-Deck spiele (von mir aus mit W für Ring, Path gibt es beim Prerelease nicht), 2 ‘dicke’ Kreaturen im Spiel habe und mein Gegner nix, und dieser mir dann in Zug 7 die Akroma-Sphinx vor die Nase legt, dann macht das einfach keinen Spaß. Ist ja auch nicht so, daß man sich so Feinheiten wie den Ring immer bis zur Neckbreaking-Bombe aufheben kann.
Was ich damit sagen will ist: Im aktuellen Format ist die gefühlte Aussichtslosigkeit, gegen gewisse Bomben noch zu gewinnen, weitaus höher als in den vergangenen Blöcken. Da kann man begründen soviel man will, wenn viele es so empfinden, dann empfinden sie es so.
Ich z.B. habe dieses eher selten, dafür nervt mich unendlich, daß in diesem Block die meisten Spiele durch Manaprobleme jedweder Art entschieden werden. Ob's wirklich so ist, keine Ahnung. Gefühlt für mich ist es aber bei 90% aller (Sealed)-Spiele der Fall. Und so habe ich das ebenfalls schon lange nicht mehr empfunden. Jetzt kannst du auch dazu nen Eintrag schreiben, ändert aber nicht meine Empfindung.
That said steh’ ich total auf die neue Edition (wie man vielleicht schon an meinem Blog-Eintrag erkannt haben mag).
Lass’ die Leute einfach jammern, gehört ja evtl. auch zum Spielspaß dazu *g*
MfGM.
P.S: Deine Beobachtungsbeispiele sind übrigens auch sehr krass. Da erkennt man direkt, daß es hier wohl eher um äußerst schlechte denn mittelmäßige Spieler geht.
28. April · 15:58
Danke, das hat mir gefehlt. und du bist ja auch so einer der eher die unterdurchschnittlichen pools bekommt.
ich hatte halt 1 obelisk, 1 borderpost und 1 panorama. (in UBR also ok). und dazu passend bull-cerodon & branching bolt.
unser sieger hatte naya klobo mit charm&cerodon und 10 viechern mit power >=5. der konnte es sich leisten einfach 4! 2er drops in den farben nicht zu spielen, dazu tappland& 2 borderpost (RG&GW+ das enchantment)+ 3 removal.
Ich hab 2 mal gescrewt und mir war klar das ich das sowieso nicht gewonnen hätte, aber ihc hätte dann doch noch gerne richtiges Mgaic gespielt.
Ihc hate halt auhc entsprechend das schlechte controlldeck ohne cardadvantage, außer uneath und das is auch keine echte, aber ich hab halt sonst nicht gegen die eigene manabase verloren.
28. April · 16:36
das problem am pre-format sind meiner meinung diese tw ziemlich brokenen cascade spells!
spielt ein kind den 3/2 oder 5/5 wurm und deckt weiteres fett auf, was ins spiel kommt, dann hilft auch noch so gutes resourcen wirtschaften nichts;
bei aaccrr seald ists sicher besser deshalb sollte man die pre`s auch nicht überbewerten
28. April · 17:05
Das ist halt zyklisch, wie bei Wahlen in der Politik, oder wenn bei den Frauen der Hintereingang zu benutzen ist: Da wird auch viel geredet und gemeckert. Einfach nicht drauf hören.
28. April · 17:31
Sehr sinnvoller Eintrag. Ist so.
28. April · 17:33
Danke für diesen Blog. Du sprichts mir aus der Seele.
28. April · 17:53
@ Kaskade: Mit der kann es so laufen
‘…Allstar play of the day: Enlisted Wurm, cascading into Demonic Dread to kill a crystallized thoctar, cascading into Terminate…’
aber auch so
‘…Kept playing Broodbraid Elf and cascading into either Intimidation Bolt or Flurry of Wings. Not cool. LOL
…’
Ich hatte oftmals solche Sprüche gegen mich (und selbst leider keine
), und es war nie omfgabsolutbrokenichbindirekttot… sondern immer fair. Mal kommt es so, mal so.
Kaskade ist halt eine schillernde Fähigkeit. Und da bleiben die krassen Moves halt ungleich besser im Gedächtnis als die ‘Fizzler’.
MfGM.
28. April · 19:33
Ich war von meinem pool durchaus überrascht:
nachdem ich im ersten booster mich erst mal über die 2 ersten borderpost freute war da noch ein puls und der passende pazefismus drin. und der rest hat sich in einem soliden 5 farben cruleultimatum deck mit 3 von meinen 5 posts und 3 verschiedene panoramen und dem crule 3-farbenkland zusammengefunden hat aber nur für den 4. von 25 gereicht weil ein 1:1 mir alle chancen nahm
28. April · 20:47
Das mit den Bomben war definitiv schon immer so, aber ich hatte noch nie zuvor so ein starkes Gefühl an meinen Siegen nicht wirklich aktiv mitgewirkt zu haben, wie es bei diesem Block der Fall war.
28. April · 21:09
“b) Spieler B spielt mit drei Kreaturen an Board Path to Exile auf Jungle Weaver, um Druck zu machen. Verliert zwei Runden später an Karrthus, Tyrant of Jund. “Lol so ein Lucker!” Na klar!”
was macht man dann gegen den 5/6 reach guy?
28. April · 21:17
So wie Kenshin sehe ich das eben auch!
Es kommen gar keine richtigen SPiele zustande.
Denn selbst wenn man was wegmachen kann: Die Viecher sind oft so bombig, dass man sie eben direkt wegmachen muss. Nix abwarten, nix aufsparen. Drauf!
Und dann ists wie YuGiOh: Legen, totmachen, legen, totmachen, legen, nicht totmachen, selber tot.
Mir fehlte der Spielspaß, die Spannung un der Kampf. Zu oft Screws oder aussichtslose Situationen, ganz abgesehen von den unbalancierten Pools.
28. April · 21:40
Dieser Eintrag hier ist einfach weit größerer Dummfug als die ganzen Mimimi-Einträge, die er kritisiert, zusammengenommen…
Am allersauersten stoßen mir aber die erstunkenen und erlogenen Beispiele auf! Nein, ich glaube nicht, dass Du Path to Exile mit irgendetwas andrem verwechselt hast. Ich glaube, Du hast Dir diese Beispiele aus den Fingern gesogen, um zu demonstrieren, wie furchtbar selbst schuld man doch ist, wenn man gegen Bomben verliert. (Und das nicht einmal besonders gut, denn was bringt es, sofort gegen Jungle Weaver zu verlieren, damit man nicht später gegen Karrthus verliert?)
Für jedes Beispiel mit einem guten Spieler, der in Sealed-Turnieren konstant gut abschneidet, findet man ein halbes Dutzend Beispiele guter Spieler, die in Sealed-Turnieren weit unter ihrem sonstigen Limited-Niveau abschneiden. (Übrigens hatten wir in Berlin mal einen Spieler, der auch sehr konstant Prereleaseturniere gewann… und zwar NUR Prereleaseturniere. Na sowas. Mal drüber nachdenken?)
Wenn Du aber das nächste Mal ein Format analysierst und die Anzal der Removalsprüche der Anzahl der Bomben gegenüber stellst, dann benutze doch einmal Gatherer, bevor Du Path to Exile, Celestial Purge oder Yoke of the Damned für ein Alara Reborn Prerelease auflistest. (Und ganz bestimmt tue das, bevor Du irgendwelche Beispiele erfindest!) Und wenn Du meinst, Du müsstest aus erzieherischen Gründen die Bombenlastigkeit beim Sealed kleinreden, dann versuche besser nicht gleichzeitig den Spielern einzureden, sie sollten ihr Removal bis Runde 12 auf der Hand halten, weil ja noch eine 8-Mana-Bombe kommen könnte, und währenddessen gegen die 6-Mana-Tiere verlieren! Removal muss man benutzen, ansonsten ist es nicht gut - nicht hirn- oder sinnlos benutzen, natürlich, aber praktisch einen Mulligan zu nehmen und dadurch dem Gegner überhaupt erst zu ermöglichen, seine Bombe (die er haben mag oder nicht und ziehen mag oder nicht und ausspielen können mag oder nicht) auf den Tisch zu bringen, anstatt sich sofort einen Vorteil zu verschaffen, ist generell kein guter Ratschlag!
28. April · 22:04
Terminated!
28. April · 22:12
um ehrlich zu sein, ich sehe nicht, wie der Zeromant die THese vom phips terminiert. Falsche Beispiele bringen eine richtige These nicht zum Einsturz… Einzelfälle aus Berlin beweisen nicht das Gegenteil…
28. April · 22:26
natürlich kann man mal gegn Bomben verlieren…
Wenn der Gegner das ultra Bomben Deck hat verliert man immer…auch wenn der Gegner ein Scrub ist und das Deck einfach der super no Brainer zum Bauen ist…
Immer kann man nicht das removal sparen aber manchmal halt schon…ich denk phipsimon übertreibt dabei etwas aber im groben hat er schonr recht…
@Pirschner: bla bla…eigentlich könnte er auch schreiben “Bam Oida! Der Pirschner is ne geile sau!!”
dann würdest du schreiben: “Boah halt niee!” Egal was hauptsache kritiesieren….Hauptsache die Klappe aufmachen…-.-
28. April · 22:26
Ehrlich gesagt, auch wenns mir nich recht schmecken mag. Der Zeromant hat vollkommen recht. -GRR
Ansonsten lag ich mit der Vermutung wohl richtig, daß Magic aufgehört hat ein Spiel zu sein. Wo isn da noch Spielspaß zu finden?
Und die Tendenz das Kreaturen besser als Sprüche werden, is schon lange so. Ich sag nur Power 9.
28. April · 22:56
gerade finale gegen 5colorbehemothsledge.dec verloren
28. April · 22:56
also ich weis ja nicht. mir kam es eher so vor als wäre das format weniger von fetten bomben bestimmt, sondern eher davon wer den besseren naja start hat. so war es jedenfalls bei und. die top 8 bestand nachher aus 8mal naja (einmal mit b splash, aber sonst rein naja). alle decks mit den spoilern wie der akroma-verschnitt oder ähnlichem waren eher im mittelfeld zu finden. die “guten” decks hatten hingegen fast alle karten wie den 3/3 der indestructible macht oder so. anscheinend hat das gegen die bomben schon gereicht.
28. April · 22:58
gute decks > schlechte decks mit bomben
28. April · 23:04
Wars kein Path to Exile, wars ein Bant Charm - sich an diesem Beispiel an irgendwas aufzuhängen ist relativ lächerlich. (Und trifft ja auch nicht die Aussage)
Und wie so oft geht die Argumentation des Herrn Pischner völlig am Topic vorbei - auch wenn sie stilistisch fein formuliert ist.
Ich habe nie behauptet, dass dieses Sealed Format nicht glücksabhängig ist. Ich habe lediglich geschrieben, dass DIESES Sealed Format nicht viel glücksabhängiger ist als andere Sealed - Formate.
Und in wie in jedem Format gibts oft Spieler, die unter ihren Möglichkeiten abschneiden - in Sealed noch mehr als wo anders. Aber eben nicht mehr als sonst.
Deine Kritik am Tipp, sich Removal aufzusparen muss ich leider in dem Zusammenhang sehen, in dem es steht:
Obwohl ich leider nie dieses Niveau erreichen werde habe ich gelernt von Spielern wie Markus Jöbstl, Thomas Preyer und anderen.
Naja, und zwischen deren Tipps im Vergleich zu deinen ist etwa ein Quantensprung wie von Einstein zu meinem alten Mathematikprofessor.
Ich weiß, dass Sealed Deck glücksabhängig und oft frustrierend ist. Darum spiele ich es nicht.
lg Phips
28. April · 23:15
“Ich weiß, dass Sealed Deck glücksabhängig und oft frustrierend ist. Darum spiele ich es nicht.”
Mooment mal…das etz aber ganz anders als es oben beschrieben war von wegen jaa es gewinnen halt fast immer nur die besten….
und wenn man einma verliert weil der Gegner mehr Bomben hat, isses halt wie in constructed wenn du das schlechte MU bekommst…
28. April · 23:24
glücksabhängig = ich verliere gegen einen gleich guten Spieler mit besserem Pool
frustrierend = wenn man einen unterdurchschnittlichen Pool aufreisst und beim Gegenüber 2 Broodmate Dragon sieht.
Darum spiele ich kein Sealed Deck.
Das hat nichts damit zu tun, dass viele gute Spieler mit annähernd jedem Sealed Pool Turniere gewinnen.
(Und nein, ich zähle mich bei Weitem nicht zu dieser Riege…)
lg
28. April · 23:27
Hey, das mit dem Pool ist immer so. Auch in den HipHop und Rap-Videos gewinnt immer der mit dem besseren Pool.
29. April · 00:01
Welch ein interessantes Beispiel… Wirf mal einen Blick in eine Kurzbiografie Einsteins und dann überlege noch einmal, ob Du Dich bei einem mathematischen Problem lieber an ihn oder an einen anderen Professor der Mathematik wenden würdest, so wie Einstein es selbst immer wieder getan hat… Wirkliche Genies scheuen sich auch nicht davor, die Meinung von Spezialisten einzuholen, selbst wenn sie diese insgesamt mit ihren Leistungen in den Schatten stellen.
Ansonsten behauptest Du in Deinem Eintrag erst, jeder gute Spieler kann bei einem Prerelease mindestens 4:1 gehen, dann schreibst Du in den Kommentaren, dass Du Sealed nicht spielst, weil es zu glücksabhängig und frustrierend sei, und schließlich relativierst Du das doch wieder dahingehend, dass die Glücksabhängigkeit nur zwischen zwei gleich guten Spielern bestünde (ach nee - wodurch sollten solche Partien denn sonst entschieden werden?)
Alles in allem schreibst Du eine Menge Blödsinn! Man muss ja alles immer wieder wiederholen (ich bin sicher, ich habe das schon einmal in einem Artikel geschrieben): Die Tatsache, dass fast jeder Spieler in fast jeder Partie, die er spielt, Fehler macht, bedeutet nicht, dass er Spiele nicht durch Pech verliert! Der bessere Spieler ist derjenige, der WENIGER Fehler macht, und wenn er dann trotzdem verliert, dann WAR das Pech, auch wenn er bei perfektem Spiel gewonnen hätte. Pech darf keine Ausrede sein, sein eigenes Spiel nicht mehr zu verbessern, aber es ist ein bestehender Faktor, der dazu führt, dass bessere Spieler in manchen Environments weniger oft gewinnen als in anderen.
Über das Thema “Soll man sein Removal benutzen oder es in der Hand behalten, während man das Spiel verliert?” soll sich am besten jeder selbst seine Gedanken machen.
29. April · 00:36
Du bist ein wahrer Meister darin, anderen Leuten das Wort im Munde zu verdrehen, insbesondere dann, wenn sie eine andere (egal wie gut oder schlecht argumentierte) Meinung vertreten als du.
Ich werde, um dir keine weitere Plattform für Wortklaubereien zu bieten nochmals meine Aussagen zusammenfassen.
a) Sealed ist das glücksabhängigste Magicformat
b) Dieses Sealed Format ist nicht viel glücksabhängiger als andere.
c) Der Alara Block ist meiner Meinung nach hervorragend ausbalanciert, da sowohl sehr gute Kreaturen als auch sehr gutes Removal vorhanden sind.
d) Gute Spieler mit durchschnittlichem Pool gewinnen meist gegen durchschnittliche oder schlechtere Spieler mit Bombenpool.
e) Die Kartenqualität im Alarablock ist so hoch, dass man meist etwas aus seinem Pool machen kann - ein 4 : 1 sollte daher für einen guten Spieler bei einem 5runden Turner realistisch sein.
f) Natürlich kann man immer noch durch ganz normales Pech verlieren. (Screw, Flood,…)
g) Ressourcenmanagment ist der wohl wichtigste Faktor beim Sealed Spielen.
h) Mangelndes Ressourcenmanagment führt oft zu Niederlagen gegen Bombenpools.
i) Gutes Ressourcenmanagment beschert auch oft Siege gegen überlegene Pools unterlegener Spieler.
j) Ob man einen schlechte, durchschnittlichen oder guten Pool hat ist Glück.
k) Wenn man keinen guten Pool hat ist das frustrierend.
l) k+j sind die Gründe, warum ich kein Sealed spiele wenn ich nicht muss.
Und da das Beispiel mit Einstein nicht so treffend war wie ich das geplant hatte, nochmal in Kurzform, damit dus sicher verstehst:
Thomas Preyer, Benedikt Klauser oder Markus Jöbstl vermitteln bei einem ihrer Spiele mehr Magicwissen als du in drei Artikeln.
(Obwohl die meist auch ganz gut sind.)
Und von Markus Jöbstl habe ich beispielsweise gelernt, dass man eher auf einen Lebenspunkt geht als ein Removal vorzeitig zu verbrauchen.
Nix für ungut, aber solche Sinnlosdiskussionen, die im Prinzip nur auf Wortklaubereien aufbaun gehen mir irgendwie auf den Nerv…
29. April · 00:49
Schade, dass Phips hier nur für seine unglückliche Argumentation kritisiert wird und niemand die Message sieht, die hier eigentlich zugrunde liegt: Weniger mimimi, mehr gutes Spiel!
Es ist ja so: Klar ist Sealed ein glücksabhängiges Format, ist es schon immer gewesen. Das Format ist per definitionem kreuzdämlich. Sich darüber aufzuregen, ist müßig. Dennoch bin ich mir todsicher, dass sich 90% der im Netz aufgeführten Bad Beat Stories durch besseres technisches Spiel hätten vermeiden lassen! Meine Gegner haben mir ausnahmslos ALLE die Ohren vollgeheult, wie unlucky sie doch gewesen wären, dabei haben sie mir viele Spiele einfach schlichtweg geschenkt, weil sie OnBoard-Tricks nicht beachtet, ihre Manabase verbaut, schlechte Blocks getätigt oder ihr Removal ineffizient benutzt haben.
Ich bin auch nur 4-3 gegangen auf unserem Prerelease und durfte auch gegen die ein oder andere Bombe oder den lucky Cascade-Draw einschieben, kein Thema. Aber gleichzeitig bin ich realistisch genug, um einschätzen zu können, dass meine Niederlagen sicher nicht ohne Spielfehler meinerseits vonstatten gingen, außerdem weiß ich im Rückblick, dass ich mein Deck verbaut habe. DAS ist die wesentliche Frage, die sich jeder ambitionierter Spieler auch nach einem Prerelease stellen sollte: “Was kann ich beim nächsten mal besser machen?” Und nicht: “Mimimi warum bin ich so unlucky warum hasst mich das Format etc.?”
Wer mich kennt, weiß, dass ich noch vor einem Jahr der ungekrönte König der BadBeat-Stories war und ungefragt jeden mit meinem ach so schlimmen Pech zugetextet hab,egal ob derjenige das hören wollte oder nicht. Bis ich begriffen habe, dass das überhaupt nichts bringt. Als ich endlich mal begonnen habe, mich kritisch mit meinem technischen Spiel auseinander zu setzen, hab ich so einen großen Schritt nach vorne gemacht wie noch nie in den mittlerweile zehn Jahren, in denen ich Magic spiele. Leider bin ich immer noch schlecht
29. April · 01:01
könntest du noch etwas mehr erläutern was du unter ressourcenmanagement verstehst?
29. April · 01:07
Die zu Grunde liegende “Message” der Mimimi-Artikel ist aber eine andere: Das Format macht den Leuten keinen Spaß! (Weil es glücksabhängig, spoilerverseucht etc… ist). Wer dieses Mimimi kritisiert, der muss auch über dieses Thema reden.
Lernresistenz bei Spielern ist auch ein interessantes Thema, aber eben ein anderes. Die Aussage “Wenn Du besser spielst, verlierst Du seltener” berührt den Umstand, dass vielen das Format nicht gefällt, überhaupt nicht!
DAS ist übrigens die WIRKLICH wesentliche Frage, die sich jeder Spieler stellen sollte: Habe ich Spaß an diesem Spiel (in dieser konkreten Ausprägung)? Wer diese Frage nach seinen Prereleaseerfahrungen mit “nein” beantwortet und darüber bloggt, der macht nichts falsch, außer vielleicht, die Konsequenz daraus, Prereleases möglicherweise aufzugeben (so wie Phips und ich es beide, wenn auch aus sich nur teilweise überlappenden Gründen getan haben) nicht in Betracht zu ziehen.
29. April · 01:35
@ Handsome : Danke, genau darum gehts
@ Yo : Es ist schon spät, daher nur in aller Kürze.
Ressourcenmanagement ist das Einteilen der verfügbaren Kreaturen und Spells. An einem Beispiel:
Ich habe in meinem Deck als relevante Tricks / Removal : Oblivion Ring, Path to Exile, Resounding Roar und Sigil Blessing.
Am Board liegen auf meiner Seite 2 2/2 - Kreaturen, auf der meines Gegners ein 3/3er.
Wir sind beide auf 10 Lebenspunkten, ich halte ein Path to Exile und er 2 Handkarten.
Ist es nun das richtige Play, das Path to Exile auf den 3/3er zu spielen und anzugreifen?
Wenn ich aufgrund meiner Strategie den schnellen Sieg brauche bzw. will wohl ja, wenn ich es mir leisten kann ins Late Game zu kommen wohl nein.
Denn der 3/3er auf der gegnerischen Seite kann im Angriff nicht viel ausrichten, er würde 1:1 tauschen, dementsprechend kann ich mir das Path für eine gefährlichere Kreatur wie in diesem Fall etwa Jungle Weaver oder gar ne Bombe aufheben, und gemütlich auf Sigil Blessing / Resounding Roar oder dickere Kreaturen warten.
Den 3/3er bekomme ich nämlich mit den grünen Instants auch locker weg, während ich ohne Path to Exile oder Oblivion Ring einem Jungle Weaver oder einer Bombe hilflos gegenüberstehe.
Ressourcenmanagment bedeutet also schlicht und einfach das Verwenden, Einteilen und Aufheben von eigenen Tricks, Kreaturen und Removal - Wie kann ich mit minimalen Mitteln maximalen Ertrag erzielen?
Ob eine Entscheidung über den Einsatz einer Ressource richtig oder falsch war zeigt meist nur das Ergebnis, nicht das Play selbst.
Das Play per se ist in den seltensten Fällen klar richtig oder falsch, es ist eher unterteilbar in : aggressiv oder defensiv, mutig oder vorsichtig, usw.
Ob es dann gut gespielt war oder nicht und vom Erfolg gekrönt hängt von unzähligen weiteren Faktoren ab, wie etwa dem eigenen Deck, dem Matchup, dem Gegner, dessen Handkarten usw.
Und zum Kern zurück:
Ich habe gelernt, mit meinen Ressourcen immer möglichst sparsam umzugehen, lieber mit Kreaturen abzutauschen und Instants aufzuheben.
Ich bin mit dieser eher defensiven Haltung meistens gut gefahren, aber es gibt selbstredend auch viele Spieler, die mit aggressiverer Grundeinstellung gleichermaßen oder gar viel mehr Erfolge gehabt haben.
Mein persönlicher Eindruck - und es mag sein, dass ich hier völlig falsch liege - war immer, dass etwa die hier oft zitierten Markus Jöbstl, Thomas Preyer, aber auch andere erfolgreiche Spieler wie Helmut Summersberger oder Oliver Polak-Rottmann eher defensive Naturelle waren.
Naja. Is doch wieder länger geworden
lg Phips
29. April · 06:56
Irgendwie drehst du dich hier im Kreis mit deiner Argumentation, Phips.
Auch wenn du wieder versuchst das gleich mit irgendwelchen Sprüchen wieder auszubügeln, fehlt mir der klare Faden, und deshalb kommt die, von Handsome angesprochene, Message auch bei mir nicht so richtig an.
Ich könnte jetzt 25 Duzent Bsp. aufzählen in denen es besser war, das Removal früher zu zocken, oder allein schon zu warten bis man 2:1 tauschen könnte, schlechter ist, als es einfach sofort die Kreatur zu terminieren.
Und auf warten bis man auf 1 Leben ist, ist ja mal der allergrößte Blödsinn überhaupt.
Wohingegen ich deine Meinung teile, oder zumindest teilweise, wenn ich das oben richtig verstanden habe:
Das Format ist einfach genauso wie jedes andere. Nur Kaskade verschiebt die Prozente ein wenig, ob man nun mit dem Deck mit der guten Kurve oder mit dem Bomben-Deck gewinnen kann.
29. April · 08:46
Irgendwie drehen sich sowohl Zeromat als auch Phips mit ihren Aussagen im Kreis. Auf mich wirkt der Blogeintrag von Phips so als hätte er meinen Blog gelesen und sich dann gedacht: “ich habe jetzt schon so viel über die Spoilerseuche gelesen und habe nicht diese Meinung, also schreibe ich mal was…”
Ich habe nicht den Eindruck das dieser Eintrag so gut überlegt ist wie seine Artikel und das merkt man auch an dem Path Beispiel…
Leider ist es so, ob du es nun glaubst oder nicht Phips, dass dieses Format öfter durch Spoiler gewonnen wird als so manch anderes, auch wenn bessere Spieler mit schlechteren Pools in 70% - 80% (keine wohlfundierten Zahlen sondern gefühlte) der Fällen gewinnen, wo sonst 90% oder mehr stehen würde. Bei uns in Salzburg hab ich von vielen Spielern, auch wirklich guten gehört wie armselig sie dieses Format finden und das bei dieser Edition MEHR Leute als sonst diesen Gesamteindruck haben ist nun mal so (seis jetzt Bomben oder Cascade).
29. April · 09:26
Ich finde die Beispiele auch etwas unglücklich gewählt.
A und D sind ja noch vollkommen klar, aber B und C…
Wenn ich drei Kreaturen hab und der Gegner den fettn Jungle Weaver..dann mach ich das removal halt drauf und greie an. Warum länger warten?
Bei C fehlt einfach mehr info. Auch ein teures klobo deck das auf 19 Länder angewiesen ist braucht ein paar billige Kreaturen vor allem wenn sie vll noch synergie haben mit Algae Gharial oder Devour…ohne nähere Infos muss das Dragon Fodder nicht falsch sein im Deck.
Ansonsten fand ich den Blogeintrag super
Weiter so Phips
29. April · 10:00
Ich möchte bemerken, daß Herr Pischner mit seinem letzten Comment den Kern der Sache trifft.
In diesem Zusammenhang mache ich das, was man eigentlich nie machen sollte; ich zitiere mich selbst (erster Eintrag):
‘…Was ich damit sagen will ist: Im aktuellen Format ist die gefühlte Aussichtslosigkeit, gegen gewisse Bomben noch zu gewinnen, weitaus höher als in den vergangenen Blöcken. Da kann man begründen soviel man will, wenn viele es so empfinden, dann empfinden sie es so…’
MfGM.
29. April · 10:16
Die Diskussion um Removal geht völlig am Thema vorbei. Der Alara-Block definiert sich doch nicht darüber, wie viel oder wie gutes Removal es gibt, sondern in erster Linie über die zusätzliche Belastung, unter dem die Manabasis steht!
Und da hat man im Sealed Deck einfach nicht die hier so viel beschworenen Möglichkeiten zum Ressourcenmanagement. Entweder die Karten liegen passend in drei Farben bzw. man hat gutes Fixing – oder nicht!
(Und ja, ich hatte gutes Fixing, und ja, ich hätte mit gutem Spiel ein 4-1 schaffen können, denke ich. Aber dazu, dass ich gutes Fixing hatte, hab ich nun mal herzlich wenig beigetragen…)
29. April · 10:41
Wenns denn alles so einfach wäre, hätten wir alle schon ne PT gewonnen.

Magic ist komplex. Und von richtig oder falsch zu sprechen ist da oft einfach falsch.
Ein Gameplan kann am Ende richtig oder falsch sein. Auch wenn es der gleiche ist. Was war es dann? Richtig oder falsch?
Bei Magic gibt es kaum, bzw. fast nie, Aussagen die allgemein Gültig und unabänderbar sind. So ist es nun mal. Ja, Powerlevel hoch, Mana schlecht, imho, suboptimal für gutes Limited Play. Aber trotzdem möglich. Es gibt einen Grund warum ich in meinen Artikel den Konjunktiv so stark in Anspruch nehme.
Nicht weil ich mich nicht traue starke Ansagen zu machen, sondern wieder aus dem Grunde der nicht gegebenen Allgemeingültigkeit der meisten Aussagen.
29. April · 11:14
“Ob eine Entscheidung über den Einsatz einer Ressource richtig oder falsch war zeigt meist nur das Ergebnis, nicht das Play selbst.
Das Play per se ist in den seltensten Fällen klar richtig oder falsch, es ist eher unterteilbar in : aggressiv oder defensiv, mutig oder vorsichtig, usw.
Ob es dann gut gespielt war oder nicht und vom Erfolg gekrönt hängt von unzähligen weiteren Faktoren ab, wie etwa dem eigenen Deck, dem Matchup, dem Gegner, dessen Handkarten usw.”
Danke Charly, genau das wollte ich mit meinem gerade zitierten Absatz auch sagen.
29. April · 11:30
Edit:
Ich freu mich übrigens, dass meine letzten Blogeinträge immer unendliche Diskussionen hervorrufen - vor allem weil wir mittlerweile meilenweit vom Topic weg sind.
Eigentlich wärs da nur drum gegangen, dass auch bei Alara Reborn ebenso wie 13123 Sealedformaten zuvor nicht immer nur der gegnerische Spoiler daran Schuld ist, dass man verliert.
:)
29. April · 12:29
ach, der p to the ischner hated doch nur rum. wo er den flynnt rausgeekelt hat, sucht er sich nen neuen spielpartner…
29. April · 14:22
also es ist klar, dass man sein pech möglichst reduziern sollte.
danke phips.
ahm, wie viele kinder lesen deine artikel ?
ich hoffe für dich, dass du den spielern mit den fragwürdigen decisions das vllcht auch nachher gesagt hast, weil so ein internet artikel hat weit weniger sinn.
und das beispiel mit dem jungle weaver is perfekt für pech, oder für …
relativ richtige oder relativ falsche entscheidungen. vllcht wusste der held ja, dass er ohnehin da nicht mehr vorbeikommt.
dann wars evtl sogar relativ richtig (life points etc. ) …
und apropos ressourcen, hast ned du den artikel mit dem mountaineer,lightning talons ,souls might geschriebn ??? da wärst noch rausgekommen, hattest aber auch eine relativ richtige entscheidung…
für mich hört sich das ähnlich der situation gerade an …
is halt wie beim poker …
ach mir fällt gerade ein, dass das beides glücksspiele sind.
29. April · 14:28
Artikel die polarisieren und bei der sich Magicspieler angegriffen fühlen könnten verursachen anscheinend immer so einen Ansturm in den Kommentaren. Siehe auch Phipsens letzter Eintrag und den Blog vom A.P.
Wenn ich also demnächst schreibe was der Phips nicht für ein schlechter Autor und Spieler ist, nebenbei noch die Form seiner Nase kritisiere, dann gehts vielleicht auch bei meinen Kommentaren rund.
29. April · 14:54
Dann kriegst lauter Zustimmung
29. April · 15:07
Nicht nur Artikel, die polarisieren, ernten viele Kommentare. Auch die, in denen die Meinung des Autors nicht mit der Mehrheitsmeinung der Leser übereinstimmt
.
Bei diesem Eintrag tendiere ich zu letzterem.
Hab ich schon erwähnt, daß die neue Edition grandios ist? Und Sealed damit trotz allem Spaß macht?
MfGM.
29. April · 16:05
Auch wenn ich Phips bei vielem recht geben muss, versteh ich auch das Mimimi bezüglich der Bomben:
Ich kann mich an kein Limited-Format erinnern, wo es so viele Kreaturen mit hohem Impact gab - und damit meine ich gerade die Nicht-Bomben. Viele Kreaturen haben eine sehr gute Power-Castingcost-Ratio. Das wiederum führt dazu, dass man häufiger gezwungen ist, gute Removal auf “durchschnittliche” Kreaturen zu spielen, um die nächsten Removal überhaupt noch zu ziehen. Mein Eindruck ist, dass man aus diesen Gründen etwas weniger strategische Spieltiefe hat - was wiederum bei manchen dazu führt das Gefühl zu haben häufiger gegen Bomben zu verlieren…
29. April · 16:12
Bone-splintered!
Ich möchte noch mal an Kamigawa-Sealed zurück erinneren. Da gab es so viel Quality, es war für jeden was dabei. Das bis dato sozialistischste Format, so to say.
Was an meiner Aussage bedeutsam ist? Nix.
29. April · 16:19
ach leute, totaler quark! jeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeedes sealed hat(te) bomben, bei dem alle die hände überm kopp zusammenschlagen. selbst wenn einer beim 10th sealed einen wrath und einen serra-angel hatte, brüllen alle wtf was für ein pool.kamigawa damals? jitte!? talk about impact! ravnica? glare of subdual!? talk about impact! planeswalker, mythic rares, es gab schon immer bessere sealed pools als andere!
29. April · 16:25
Longterm gewinnen die guten Spieler, alles eine Frage der sample size.
29. April · 16:43
Ich hab nicht so das Problem mit den Bomben. Ich finde das allgemeine Powerlevel begünstigt nicht gerade längere Spiele. Klar, je länger das Spiel dauert, desto mehr Fehler kann man machen und desto mehr “Tricks” kann man einbauen.
Wenn mein Gegner mit Nacatl, Akrasan Squire, Thoctar anfängt, muss ich einfach gleich alle Antworten haben. Er aber das Glück seine Manabasis gescheit zu heben. Zuviele externe, unbeeinflussbare Effekt. Das ist nicht gut…
Es hilft mir persönlich halt wenig, wenn er sich dann in der nächsten Runde die Manascrew abholt. LOL
In den Tempest Drafts (weiß Gott kein tolles Format) sehe ich fast immer die ersten 20 Karten meiner Bibliothek.
29. April · 17:13
Die Aussage vom Nachtmacher finde ich jetzt auch sehr gut bzw. zutreffend.
MfGM.
29. April · 17:57
der Baum hat recht xD
29. April · 17:58
Auf die letzten beiden Einträge von je einmal Nachtmacher und Charly bin ich etwas eifersüchtig. Hätte auch gerne so treffend und kurz zusammenfassen gewusst wie die beiden!
Also im Klartext: Das ist auch mein Problem mit diesem Format. Nichts anderes (und auch nicht nur die Bomben…)!
29. April · 19:49
also ich würde einfach mal die these in den raum stellen, nur rein aus meinen erfahrungen heraus (empirie ist halt doch etwas tolles
), dass der zugegebener maßen recht hohe power-level von diversen kreaturen:
1.) einen angemessenen preis fordern
2.) dieser preis logischer weise zu bezahlen ist, sollte man diese karte spielen wollen
3.) sich daraus ergibt, dass man seine mana-base (wenn der spell nicht in die 3 erstlingsgespielten karten reinpasst) umstellen muss…und das zum teil erheblich
4.) der entstandene power-level der karten durch einbußen auf seiten der zuverlässigkeit des decks ausgeglichen wird
dauert ein turnier also mehr als 4 oder auch manchmal 5 runden, so wird zwangsläufig derjenige gewinnen bzw. bessere resultate einfahren, der das ausgewogenste, konstanteste deck hat (vorallem was manabase angeht)
zudem gewinnen gute (limited)spieler meist vorallem deswegen, weil sie:
a)ein angemessenes verhältniss von spells, kreaturen und lämdern spielen,
b) die manabase außerdem speziel auf das deck und die jeweiligen farbkombinationen und die manakurve zugesschnitten ist
c) und mit den eigenen bomben/karten/removeln/diversen situation besser umgehen können…
29. April · 20:10
Ich versteh nur nicht, warum so viele Leute immer wieder über die Prereleases- und Releases aufregen und beim nächsten Mal trotzdem wider dabei sind? Immerhin war ja abzusehen in welche Richtung Alara Reborn geht (ich behaupte mal,dass fast alle die einen Blog schreiben auch die Spoiler angucken!!!) und keiner sollte meckern, dass zu oft die Bobmen das Spiel entscheiden…
29. April · 20:27
@Carlosos87: Das würde vielleicht stimmen, wenn ein Turner 100 Runden dauern würde. Und wie gesagt im Einzelfall hilft es dir nicht viel wenn dein Erstrundengegner dich mit dem Thoctar 2x umschneidet. (plakatives Beispiel)
Und dies Sache mit den angemessenen Kosten für die Power mag ja stimmen, nur gibt es nicht wirklich viele Möglichkeiten da auszuweichen, auf 2 färbig oder ähnliches (das stimmt für SD gleich mal noch mehr).
29. April · 20:37
Zusammenfassungen zusammengefasst:
Schnex: Du hast das Konzept des Impacts falsch verstanden. Kamigawa und Ravnica hatten auch BOmben, aber damals waren die Filler noch so
4G: 2/3 Reach mit Soulshift, im Vergleich zu den heutigen
5/6ern mit Reach und Cycling fü 5GG.
Da kann man dann auch mal ein Removal verballern.
Das war das, was Nachtmacher imho sagen wollte
(Habe ich dich richtig verstanden?)
Carloso:
“dauert ein turnier also mehr als 4 oder auch manchmal 5 runden, so wird zwangsläufig derjenige gewinnen bzw. bessere resultate einfahren, der das ausgewogenste, konstanteste deck hat (vorallem was manabase angeht)”
Naja. Auch auf einem 6 oder 7 Runden-Turnier kann sich ein schlechter Spieler mit Bombenpool durchlucken, sogar auf einem 9 Runden GP-Tag 1 ist sowas möglich. “Zwangsläufig” stimmt so nicht.
Und schließlich:
Maxsch:
Naja, die Leute kommen wieder, weil es nächstes Mal ein anderes Prerelease ist.
Und das ist der Punkt, sicherlich wussten die Leute, was in Reborn kommt, aber trotzdem hatten sie einen spaßigen Tag erwartet. Und den hatten sie obv. nicht. Grund genug sich zu beschweren.
Und trotzdem kein Grund in 3 Monaten nicht wieder zu kommen…
29. April · 20:57
Das Thema is denke ich nicht so einfach.
Ehrlich gesagt Kaskade geht mir total auf den Sack, genau wie Clash. Als Schiri in München hatte ich auch die Gelegenheit bis zu Bauchschmerzen Spielfehler zu beobachten. Habe aber auch lächerliches Glück gesehen.
Wurm - Kaskade
Blast - Kaskade
Branching Bolt um nochmal 2 Kreaturen zu entsorgen. So eine Bord von 3 - 0 Kreaturen in eins mit 0 - 1 verwandelt 5/5 is ja jetzt auch nicht winzig und das für 6 Mana in Turn 6.
Am So hatte ich dann das Glück im entscheidenden letzten Match gegen 2 Blightning die mir 3 Removal und einen Fetti und 6 Leben abgenommen haben.
Starter hatten den klaren Vorteil dass 2 Blightning sehr unwahrscheinlich waren.
Ich hatte 2 Oblivion Ring.
Aber wie so richtig gesagt wurde. Meistens kommt eh kein Spiel zustande weil einer von beiden von seiner Manabasis im Stich gelassen wird.
29. April · 22:49
@Maxsch:
Prereleases sind für mich ein wichtiger Teil des Hobbys Magic. Ich spiele gerne 4x im Jahr je 2x Sealed. Und da hat es mir dieses Mal keinen Spaß gemacht. Conflux fand ich gut. Darf man das nicht mal verbalisieren?
Charly sagt es ja, man kommt natürlich wieder, denn an sich macht mir Sealed auch mal Spaß, selbst wenn ich verliere, gute Spiele und nette Gegner sind da genauso wichtig wie gewinnen. Ist ja quasi Casual. Nur Spaß sollte es dann machen, und das tut es nicht, wenn einige Faktoren fehlen.
@Nakraton:
Das mit der Manabasis ist einer dieser fehlenden Faktoren!
30. April · 11:43
Hmmm…irgendwei gleicht sich alles immer wieder aus…
30. April · 16:11
ja sicher die große galaktische gerechtigkeit wirds richten
bestimmt…
kommentar 25 formuliert es treffend wie ich finde
30. April · 17:18
Mich stört diese Mär von der statistischen Gleichverteilung. Das starke Gesetz der großen Zahlen wirkt erst ab wirklich sehr sehr großen Anzahlen halbwegs verlässlich. Auf ein Turnier gesehen gleicht sich also im Regelfall garnichts aus. Vermutlich nichtmal auf ein Jahr. Und wenn man bedenkt, dass es mindestens mehrerer tausend Würfelwürfe bedarf, um die erwartete Verteilung zu erreichen, dann vielleicht nichtmal im kompletten Leben eines Spielers.
Manche Aussagen klingen so, als ob man erwarten würde, weil man gerade den Würfelwurf verloren hat, müsse man doch den nächsten gewinnen. Selbst wenn ihr 100 Würfelwürfe verliert müsst ihr noch nicht mal einen der nächsten hundert gewinnen.
Nebenbei sei erwähnt, dass sich ja auch immer die Versuchsbedingungen ändern. Das Leben ist kein Labor.
Für mich folgt daraus, dass es sehr wohl möglich ist statistisch ungewöhnlich viel Pech zu haben. Das macht weiter nichts, man muss es nur wissen.
30. April · 17:47
frei nach: Japan kommt, Japan geht…