Feeling Good
Endlich kann man wieder die Germagic Startseite aufrufen, ohne einen Blog von mir zu sehen. Das darf so nicht bleiben!
Gleich zu Anfang die große Offenbarung: Das MU-Team hat einen Twitteraccount erstellt. In wie weit der genutzt wird, kann ich nicht sagen. Ich bin kein besonders großer Freund von Twitter, da ich dazu tendiere etwas weiter auszuholen als 140 Zeichen. Wenn man sich den MU Blog als Ganzes anschaut, fällt auch schnell auf, dass einige Teammitglieder aktiver sind als andere. Man kann sogar eine gewisse Antiproportionalität geschriebene Artikel - Blogposts erkennen. Ich bin gespannt, ob ich auf diese Art des Social Network warm werde oder nicht.
Im Moment bin ich damit beschäftigt Standarddecks zusammenzubauen und zu testen. Demnächst kommt dazu auch ein Artikel, aber das dauert noch mindestens eine Woche. Ich habe zwar viele Ideen, aber bevor ich euch unterirdische Decks präsentiere, teste ich sie lieber durch. Ich habe auch kein Problem damit, gescheiterte Konzepte darzustellen, aber dann sage ich das auch dazu und gebe den Entwurf sozusagen an Euch weiter, auf das ihr ihn retten möget.
Hat eigentlich jemand den PTQ Plan der aktuellen Season? Ich finde da einfach nichts… Das geht doch schon baldigst los, oder?
Fucking & Champagne
Musik kommt dieses mal von JR Ewing und hat den schönen Titel Fucking & Champagne.
Das Album Maelstrom, von dem dieser Track stammt, ist meiner Meinung nach ein must have für jeden Freund von Rock, Punk und/oder Postcore. Nur schöne und gute Lieder. Dummerweise hat sich die Band im Zenit ihres Erfolges und Schaffens aufgelöst. Das Artwork und der Einband des Albums, sowie das Booklet sind auch nicht von dieser Welt.
Zu meiner aktuellen Lebenssituation passt das zwar nicht ganz, da ich sowohl pussyscrewed als auch kein großer Freund von Wein und Konsorten bin, aber zum Feiern ist mir trotzdem zu Mute. Ich hatte kurzzeitig schon die Befürchtung, dass der angehende Wirtschatsingenieur Thomas K. eher ein eingehender wird… Aber immerhin habe ich von meinen beiden Zweitversuchen nur einen nochmal vergeigt. Wäre ich bei beiden Versuchen durchgefallen, hätte ich sowohl ein Problem mit der anzustrebenden Punktegrenze nach zwei Semestern bekommen als auch NOCH mehr Zeit verloren, als das eh schon der Fall ist. Im Bachelor kann man zwar eine begrenzte Anzahl Drittversuche beanspruchen, aber drei Semester für eine Prüfung kostet einfach unendlich viel Zeit. Natürlich überschneidet sich gerne etwas und man braucht weitere Lernzeit im Semester, so dass der ganze schöne Studienplan in sich zusammenbricht. Schöne neue Welt des Bachelor. Ich hoffe dieser Dreck wird in den nächsten Jahren wieder abgeschafft… Auch wenn es keinen Einfluss auf mich haben wird, so hoffe ich doch für die Generationen, die da noch kommen werden.
Weiterer Grund zum Feiern ist die Ankunft unseres neuen Trabbi Golf. Ich habe da keine große Ahnung von, aber über ein halbes Jahr Wartezeit auf ein neues Auto lässt mich einigermaßen nachempfinden, was unsere Ostdeutschen Freunde zu Zeiten der DDR durchgemacht haben müssen. Den Punto bin ich jetzt eeeeeendlich los. Die Verballhornung Fehler In Allen Teilen für FIAT traf es schon sehr gut. Als Neuwagen gekauft, hat das Ding mindestens seinen doppelten Kaufpreis an kostspieligen und nur auf minderwertige Materialien zurückzuführenden Reperaturen gekostet. Ich weiss nicht, ob die aktuellen Modelle so schrecklich sind, aber auf FIAT hab ich jetzt erst mal keinen Bock mehr. Ich brauche jetzt täglich unendlich Ausreden um mit dem Neuen in der Gegend rumfahren zu können. It´s good to be me right now.
Zendikar Syndrom
Je länger ich darüber nachdenke und je mehr ich mit der Edition spiele, desto weniger Lust habe ich, sie zu draften. Geht es nur mir so, oder langweilt Euch diese Edition auch zu Tode? Die Qualität der Karten des Sets ist zwar sehr homogen und fair, aber ich habe das Gefühl wir spielen wieder Kamigawa. Gesund für das Spiel ist das sicherlich, denn es kann nicht konstant aufwärts gehen, mit dem Powerlevel. Spass macht es allerdings auch wenig. Nach anfänglicher Euphorie im Übermaß kommt jetzt für mich die Phase der Ernüchterung. Auch die Type 2 Decks, die ich baue und von anderen klaue, spielen sich unendlich unspektakulär und linear. Ich hoffe einfach, ich schätze die Situation völlig falsch ein und meine Schlüsse und Ergebnisse sind alle total falsch.
The Epic Struggle
Neben dem bescheuerten Trend seine eigenen Kommentare unter Artikeln als Blogpost wiederzuveröffentlichen ist auch der epische Kampf des Gottes gegen den Titan in die nächste Runde übergegangen. In einer Kommentarschlacht olympischen Ausmaßes wurde professionell aneinander vorbeigeredet und wo es nur ging Missverstanden was das Zeug hält. Dass der Konflikt beider Parteien nicht in der divergenten Meinung der Beiden liegt, sondern eher in den unvereinbar unterschiedlichen Persönlichkeiten von Phips und AP, wird ihnen hoffentlich eines Tages von selbst aufgehen. Ich träume von einer Welt, in der die beiden bemerken, dass ihre grundlegenden Definitionen von “Format verstanden” und ihr Verständnis ihrer Rolle, sowie ihrer argumentativen Mittel, so weit auseinander liegen wie McDonalds und haute quisine. Ich träume von einer Welt, in der sich Phips und AP brüderlich zusammen ein Bier genehmigen, den Herrgott einen lieben Mann sein lassen und ihren Konflikt ruhen lassen, statt sich bei jeder Gelegenheit verbal die Fresse einzuschlagen. Peace, Love and Harmony please?
Ach ja zum Kommentare im eigenen Blog featuren: Wie selbstverliebt kann man sein? Das ist doch pure Masturbation auf die eigene Geistesgröße und Geilheit der eigenen Ansichten! Jemand der Bloggt ist per Definition ja schon eine kleine Attention Whore und selbstverliebt (ich bin natürlich keine Ausnahme), aber eben in einem erträglichen Maße, das für alle Vorteile hat und wirklich niemanden stört. Ohne Leute mit überdurchschnittlichem Mitteilungsbedürfnis wäre die Germagic Startseite eine menschenleere Einöde. Damit man sich überhaupt an die Öffentlichkeit traut und die ersten Rückschläge verkraften kann braucht man eben den Willen und die Überzeugung, dass man etwas zu sagen hat.
Aber was aktuell von einigen der wichtigsten deutschsprachigen Blogger betrieben wird, setzt dem Ganzen die Krone auf. Man kann ja meinetwegen auf die Diskussion eingehen, verweisen und den eigenen Standpunkt elaborieren, aber einfach den Post per copy&paste einzufügen und die Wichtigkeit des Geschriebenen hervorzuheben ist echt erbärmlich.
Dialektische Tiefschläge erkennen und verstehen
Eigentlich dürfen Zauberer ihre Tricks nicht verraten, aber ich würde euch Allen ans Herz legen mal die “Eristische Dialektik oder die Kunst Recht zu behalten” von Arthur Schopenhauer zu lesen. Wenn man das einmal gelesen hat kann man über die Argumenationsweisen und Methoden, die man in Foren sieht, oft nur noch lachen. Viele Leute wenden exakt diese “Tricks” unterbewusst an. Besonders AP ist ein Meister darin zwischen den Argumentationsformen zu wechseln, bis man absolut keinen Bock mehr hat weiterzumachen. Früher oder später wird jede zunächst “ad res”, also zur Sache, geführte Diskussion “ad hominem”, also auf die Person bezogen, geführt. Das sieht man wirklich schön, wenn die eine Seite behauptet, der andere wäre ein selbstverliebter Einfaltspinsel, der eh keine Ahnung und keine Erfolge vorzuweisen hat, und der andere wiederum vorwirft, soeben wäre der “Prohammer” ausgepackt worden. Ich will nicht zu stark ins Detail gehen, denn ihr solltet euch das Buch schon kaufen, wenn ihr wissen wollt, wie es geht, bzw wie man es aus Respekt vor Freunden niemals machen sollte. Eine Diskussion um jeden Preis gewinnen zu wollen ist nämlich eine absolut niederträchtige Motivation, die einem keine Freunde gewinnen wird. Aber da sind wir ja im Moment angekommen. Es geht nicht mehr um Recht oder Unrecht haben, sondern nur darum Recht zu bekommen oder sich einfach selbst so weit aufzubauen, dass man sich einfach selbst Recht geben kann.
Es mangelt einfach an Feingefühl. Niemand will Kuschelurs fahren, aber dass wir uns auf der anderen Seite bewegen, wird in Kauf genommen. Verbale Duelle werden heute mit scharfen Waffen und bis zum Tod geführt. Nachtreten, Teabagging und unehrenhaftes Verhalten erlaubt und erwünscht? Etwas mehr Freundlichkeit würde bestimmt nicht schaden.
Zum Abschluss noch eine Passage aus einem guten Buch, das ich gerade lese. Vielleicht schreibe ich, wenn ich es fertig habe mal etwas über meine persönliche Ansicht zu dem Buch (die sich scheinbar stark von der Interpretation auf Wikipedia unterscheidet). Denn da gibt es einige Parallelen zu dem Verhalten vieler Menschen.
I didn´t much want to see it, but I knew old Sally, the queen of the phonies, would start drooling all over the place when I told her I had tickets for that (…)
Ich denke man muss das Buch lesen, um das Zitat gut genug zu verstehen, aber das ganze Buch zeigt für mich, was der Unterschied zwischen Erwachsenen und Halbstarken ist, und warum Erwachsen werden garnicht so verdammt schlecht ist.
Gepostet in Alltag
10. Oktober · 17:47
pussyscrewed
like that word =D
10. Oktober · 18:58
Ich würde und werde natürlich auch nicht jeden x-beliebigen Kommentar als Blog posten.
Dieser, aktuell auf meinem Blog zu bewundernde, hat aber meiner Meinung nach einen Inhalt, der auch von nicht unrelevanter strategischer Natur ist. Nämlich ein Tipp wie man überdurchschnittlich gut im Draft werden kann.
Und denke ich, dass dieser am Ende eines Artikels in einer Diskussion die quasi beendet war, nicht gesehen wird. Das kam mir erst nach dem posten unter dem MU Artikel, sonst hätte ich ihn einfach gleich verbloggt.
Ich spiele ja schon seit 12 Jahren Magic und denke und hoffe anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können. Das eine gewisse Resistenz für Verbesserung und Ratschläge in weiten Kreisen des Magicspielertums existiert ist traurig. Es scheint, dass die interessantesten Artikel die sind, die man negativ kommentieren kann. Positives Feedback gibt es kaum. Anyway hoffe ich das es auch unter den schweigenden Lesern welche gibt, die was damit anfangen können.
10. Oktober · 19:03
“Peace, Love and Harmony please?”
Pussyscrewed wie du bist, schreist du doch eher nach “Sex, Drugs und Rock ‘n Roll”
Zu “Ach ja zum Kommentare im eigenen Blog featuren” machst du gerade nicht viel anderes, weil dein Kommentar zu den Kommentaren besser unter die beiden (ich habe zumindest nur zwei gesehen - gab's mehr?) Blogeinträge selbst gepasst hätte
10. Oktober · 19:09
Inhaltlich kann man gegen den Blogpost Charlys/APs nichts negatives sagen. Beide sind wirklich nahezu wie Blogposts verfasst, aber warum nicht lieber gleich die Diskussion verlinken und noch MEHR dazu schreiben oder Dinge, die einem im Nachhinein aufgefallen sind, erwähnen. Aus dem Zusammenhang gerissen wirken solche Kommentare - seien sie auch noch so gut geschrieben - immer etwas komisch.
Vielleicht ist das nur für mich nervig, weil ich die Originale sowieso schon gelesen habe und es gerade deshalb wie Selbstweihräucherung erscheint?
10. Oktober · 19:13
So kann es einem erscheinen.
Wenn du davon ausgehst, dass ich meinen Kommentar in den Blog stelle um allen zu zeigen was ich nicht für ein toller Kerl bin.
Meinen Beweggrund habe ich angeführt. Mehr Leute sollen das geschrieben lesen können.
Ein Link zur Diskussion als Blog wäre wohl noch seltsamer.
Des weiteren war mein Kommentar dann doch eher allgemeiner Natur und kein Beitrag zum A.P. vs. Phips gebashe.
Am besten wäre gewesen ich hätte zuerst und nur einen Blogeintrag gemacht.
Jo. Mei.
10. Oktober · 19:45
Ich gehe sicherlich nicht davon aus und ich bin niemand, der anderen grundsätzlich niedere Motive unterstellt. Aber man kommt eben recht schnell auf dumme Gedanken.
10. Oktober · 20:29
Was ist Teabagging?
10. Oktober · 20:53
Nicht jugendfrei mindestens…
Probiers mal im Urban Dictionary. Wenn man Multiplayer Shooter spielt weiss man es ziemlich sicher ^^
Es ist auf jeden Fall eine Methode übertriebene Siegesfreude darzustellen und gleichzeitig den Gegner zu beschämen.
10. Oktober · 23:08
The Catcher in the Rye war insgesamt zwar ein gutes Buch, allerdings hatte ich Schwierigkeiten mich mit dem Protagonisten zu identifizieren, was entweder daran lag oder dazu führte, dass mir sein Handeln, bzw. die Handlung doch recht unrealistisch vorkam, womit Salinger ja die Grundidee verfehlt hätte, aber nun gut.
Zendikar draften find ich persönlich auch nicht so prall, gefühltermaßen versucht man nur, möglichst viele spielbare Allies oder alle guten Landfalltierchen einzusacken und dem Gegner auf den Latz zu geben. Wenn keins von beidem gelingt, hockt man meist mit einem Haufen Vanillas (zumindest effektiv) rum. Allerdings bin ich auch reichlich unfähig, was Limited angeht, sodass meine Einschätzung vermutlich wenig Aussagekraft hat.
Was die Rhetorikgrundlagen angeht, so denke ich - ohne Schopenhauer gelsen zu haben, aber danke für den Tipp - dass man antike Prinzipien nicht auf Meinungsverschiedenheiten im WWW anwenden sollte. Allein dadurch, dass es den genannten Herren ja nicht unbedingt darum geht, ein Plenum sondern nur einander zu überzeugen, ist eigentlich hinfällig, ihnen jetzt noch beibringen zu wollen, was Argumentation von Polemik unterscheidet und in wieweit das Plenum (sofern es eines gibt) überhaupt in der der Lage, bzw. bereit ist diese Unterschiede auch zu erkennen, geschweige denn zu bewerten.
11. Oktober · 04:05
“Wenn man Multiplayer Shooter spielt weiss man es ziemlich sicher ^^”
Ich habe quasi die gesamten Semesterferien nichts anderes gemacht. Trotzdem noch nie gehört. O_o
:D
11. Oktober · 08:54
“Am besten wäre gewesen ich hätte zuerst und nur einen Blogeintrag gemacht.
Jo. Mei. ”
Jo. Genau. Und das haben der AP und ich mal vor ca. einem Jahr so gemacht. Und dann hieß es:
“Ey, diskkutier das doch besser im Thread unter dem Artikel.”
Also auch keine Lösung. :-/
Am Ende macht man seinen Kommentar/Blog eben nur einmal und wenns keiner liest - Pech gehabt. Ich meine, nur weil es alle oder keiner liest wird es ja für mich nicht weniger Arbeit
11. Oktober · 22:05
Du wendest dich mit dem Kommentar (sei es jetzt in Blog- oder eben Kommentarform doch an jemanden, so dass es imo schon sinnvoller ist, den Haufen auch entsprechend in den Garten desjenigen zu setzen ohne groß anderen aufzwingend zu erzählen, wo man eben welchen Haufen wie gesetzt hat und wie bitte schön der aussieht (der bildlichen Haufen ist in diesem Bild eben nur bildlich und nicht wertend zu verstehen).
12. Oktober · 19:23
In Magic kann man einfach nichts diskutieren. Entweder etwas laesst sich klar berechnen, oder alle Alternativen haben Vor- und Nachteile. Meistens geht es um Tempo vs. Card Advantage oder Konsistenz vs. Explosivitaet bzw. im Draft Flexibilitaet vs. Raw Power.
Ob Shock oder Burst Lightning besser ist diskutiert ja nie einer.
Aber Play First vs. Play Last? All-in Red vs. Counterbalance-Top? Oblivion Ring oder Broodmate Dragon?
Das weiss alles keiner, und kann auch keiner wissen. Alles haengt dabei von nicht quantifizierbaren Variablen ab, die man EINSCHAETZEN muss.
Damit auch mal zum Thema Pro-Hammer, besser bekannt als “wer gewinnt, hat Recht”. Das finde ich persoenlich zum Kotzen. Nur weil einer gewonnen hat, bedeutet das nicht, dass er keine Fehler gemacht hat. Genau so bedeutet es nie, dass der Pro immer Recht hat.
Wohl aber hat der Pro haeufiger Recht als der Non-Pro. Irgendwann isses auch mal nicht nur Luck und wer sich weniger masslos ueberschaetzt als Gunnar Vornhusen (genau, keiner kennt ihn, aber er ist der felsenfesten Ueberzeugung er spielt besser als ich - und wahrscheinlich auch besser als jeder andere, der nicht gerade in der Hall of Fame ist) muss irgendwann einsehen: TrashT ist besser als die meiste in MtG
Wenn ich behaupte: W ist die beste Farbe in Zendikar, dann kann das keiner beweisen oder widerlegen. Man kann bestenfalls das Gegenteil behaupten. Und dann glaubt man entweder dem, der im Durchschnitt haeufiger Recht zu haben scheint als sein Diskussionspartner, oder dem mit der maechtigeren Polemik.
Schliesslich gewinnt im Film auch immer der Anwalt mit dem besseren Schlussplaedoyer und nicht zwingend der dessen Klient im Recht war
Das Problem an der Ueberlegung ist, dass MtG-Strategie damit ueberhaupt keinen Zweck erfuellt. Will ich damit sagen, dass der Draft Walkthrough mitsamt allen in die Entscheidungen eingeflossenen Gedanken auf Papier eines durchschnittlichen Spielers weniger wert ist als wenn ich einfach nur die .txt-Logs meiner MTGO-Drafts poste?
Was ich sagen will: Strategieartikel sehen voraus, welche Fragen die Leser stellen wuerden wenn sie nur die Deckliste/Draftpicks/Spoilerliste kennen wuerden. Und beantworten sie dann fachmaennisch.
Ja!
Zumindest in gewisser Hinsicht. Ein Stueckweit ist es sogar noch besser: wer naemlich denkt, dass ich die beste Tech fuer mich behalte, kann nix mehr sagen wenn er sieht dass ich genau so drafte wie ich sage, bzw wenn ich nix sage sondern einfach nur so drafte wie ich es mir denke.
Jeder sieht direkt, dass er da nicht schlau draus wird, weil er nur EINE Moeglichkeit sieht und nicht weiss, WARUM ich so entschieden habe. Am besten waere, wenn er mich fragen koennte. Kann er in so einem Setting aber nicht. Ergo kann er auch fast nix lernen, ausser er reimt sich selbst eine kohaerente Strategie aus meinen Entscheidungen zusammen.
Von daher sollte ein guter MtG-Artikel wie ein FAQ sein. Man fuehrt eine “Diskussion” in dem Sinne, dass die vorherrschende Meinung bzw. die auf den ersten Blick zu erkennenden Tatbestaende die These sind. Mit der eigenen Antithese Synthese blah blah ich bin mir sicher ihr koennt den Schrott nich mehr hoeren
Und zum Thema Phips vs. AP: Pischner zettelt keine Diskussionen an, die jemals zum Ende kommen koennten. Er wird dir so lange Polemiken um die Ohren hauen bis du zu faul zum antworten bist. Es sei denn du bist Falk Bernhard
In dem Fall gibts du so lange nicht auf, bis AP immer noch alles versucht um Recht zu behalten obwohl all seine rationalen Argumente entkraeftet sind und tust dir das rein, bis du eine aeusserst unterhaltsame EMail-Sammlung hast, ueber die sich dann alle erheitern koennen