Am letzten Freitag war es dann wieder soweit. Um 16 Uhr hieß es in der Heldenwelt in Magdeburg: “Auf zum T2!”.
Dieses mal nicht mit Esper oder Valakut Ramp bewaffnet ging es mit einem kompletten und eigentlich ungetesteten Deck an den Start, dass sich letzten Endes “W/R Control” schimpfen sollte. Aber am Besten einfach mal die Deckliste damit ihr wisst wovon ich hier grade fasele:
Länder:
4x Arid Mesa
2x Marsh Flats
11x Plains
6x Mountain
Kreaturen:
3x Admonition Angel
4x Kor Firewalker
2x Kor Sanctifiers
2x Goblin Ruinblaster
4x Ethersworn Canonist
Spells & Others:
4x Day of Judgment
4x Oblivion Ring
4x Scepter of Dominance
4x Luminarch Ascension
3x Lightning Bolt
2x Banefire
2x Ajani Vengeant
2x Chandra Nalaar
Sideboard:
3x Demolish
2x Goblin Ruinblaster
2x Kor Sanctifiers
4x Path to Exile
4x Safe Passage
Geplant war ein ausgeglichenes Ergebnis, also ein 2:2, das erschien eigentlich durchaus möglich, da ich der Meinung war auf so ziemlich alles eingestellt zu sein was da kommen konnte. Der ganze Report kommt aus meiner Erinnerung, da ich es verpennt hatte Schreibzeug für Notizen mitzunehmen und da ich durch eine Erkältung nicht top fit war, was wohl einige dämliche Spielfehler erklären könnte, ist meine Erinnerungsfähigkeit nicht grade gestiegen. Ich versuchsaber so gut es geht wieder zusammen zu bekommen.
Runde 1 hieß der Gegner U/W Control mit dem neuen Jace als Finisher und einer Iona als 2. Siegoption. Die Partie startete eigentlich recht positiv, jedoch waren die Starthandkarten die besten die ich im ersten Spiel zusammen zog. Das dringend benötigte 2. rote Mana für die Chandra wollte dank des gegnerischen Jace einfach nicht in meine Hand oder aufs Feld wandern (in Form eines Gebierges oder Arid Mesas). Ich ging am Ende gegen das U/W Manland ein.
Geboardet wurden 2 Ruinblaster und 2 Sanctifiers gegen die 4 Canonists.
Das 2. Spiel lief dagegen umso besser, da sein frühes Manland einem Demolish zum Opfer fiel und sein erster Immervoller Kelch sah sein Ende in einem Sanctifiers. Um das 3. Spiel noch sehen zu können schob er zusammen, da er wohl wusste dass er verlieren würde (zumindest im 2. Spiel).
Geboardet wurde bei mir nicht und es ging zum 3. Spiel.
Dies verlief recht unspektakulär mit einem Ring meinerseits auf seinen Jace und ein Szepter hielt seine Manabasis etwas in Schach, sodass wir am Ende das Timeout hörten und wir uns auf einen Draw einigten, da weder er mich noch ich ihn in 2 Zügen töten konnte. Was noch zu bemerken ist war das ständig mies gelaunte Gesicht meines Gegners, denn in 2 Spielen fing sich seine Elspeth sofort nach ihrem Auftritt einemal 2 Bolts und das andere Mal einen Bolt und ein Banefire, was ich persönlich besonders witzig fand.
Stand also 0-0-1. Naja zumindest keine Niederlage ich schöpfte Hoffnung.
Match 2 sollte dann gegen Jund laufen. Und dabei lief es doch so gut. Mein persönliches Horrorgame an dem Tag. Ich brauche kaum zu sagen wies lief. Ich hatte auf nichts was er machte dauerhafte Antworten und ging recht flink in einem 0-2 unter. Die zum 2. Spiel geboardeten Paths versauerten auf meiner Hand, da ich irgendwie nur das rote Mana fand und die eine Plain ständig für Kreaturen verbraucht wurde. Tja so kann auch laufen.
Es stand also: 0-1-1.
Match 3 war dann doch wieder besser in der Aussicht. Es ging gegen R/B Aggro.
Spiel 1 gewannen für mich 2 bis 3 Firewalker, gegen die er einfach nichts machen konnte. Naja wie auch, wenn mein Gegner nur 1 oder 2 schwarze Kreaturen Killer zockt.
Im 2. Spiel zog ich sehr zu meinem Missfallen und freuden des Gegners in den ersten 6 Runden on the draw 4 Canonists, was mir eine pralle Niederlage einbrachte, da ich gegen seine Goblin Guides und Elementare nichts machen konnte.
Game 3 war dann wieder knapper, jedoch hatte sein massig erhöhter schwarzer Removalanteil leider die Oberhand gegen meine Firewalker, sodass auch das 3. Game, wenn auch knapp an meinen Gegner ging.
Die Zwischenanalyse von 0-2-1 pisste mich zu dem Punkt richtig an, da das Deck in den 3 Matches bis auf Jund eigentlich mithalten konnte.
Match 4 ging dann gegen die einzige weibliche Teilnehmerin, die R/B Discard spielte (Eine Strategie, mit der ich gar nicht gerechnet hatte und auch nicht für möglöich in T2 hielt, man lernt offensichtlich nie aus). An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an sie und ihren Freund, mit denen der Smalltalk während des Matches einfach Klasse waren. Aber zum Match:
Game 1 war recht kurz da sie komplett screwed war und als sie in Runde 3 ihr 2. Land in Form eines Drachenschädelpasses spielte und dieser in meinem Zug einem Ruinblaster zum Opfer fiel schob sie zusammen. Ein Blick auf ihre nächsten Karten bestätigte ihren Entshcluss, denn es kam einfach kein Land nach.
Spiel 2 ging dann an sie denn gegen den Megrim und ihre vielen Draw+Discard oder Discard Sprüche kam ich einfach nicht an, zumal sie mir zum Anfang den Friedhof mit den Ländern vollstopfte die cih eigentlich im Spiel haben wollte.
Game 3 wurde dann richtig spektakulär. Als sie in ihrem Zug 2 schwarze Quest-Verzauberungen packte, die mir in meinem Upkeep 5 Schaden bei einer leeren Hand machen (sry ich weiß nicht wie die Karte heißt und habe keine Lust sie zu suchen) hatte ich Panik, denn ich war auf 14 Leben und ihre Hand war fast komplett gefüllt. Ich fing einen Blightning, bekam eine leere Hand und ging auf 11. Während mein Ajani auf 6 Marken lag und meine Chandra 8 Marken hatte. Als nächsten fing sich mein Ajani einen Bolt und ging auf 3 Marken. Nun kam mir Glück zur Hilfe denn sie machte den großen Fehler den 2. Bolt den sie noch hatte auch auf Ajani zu spielen und diesen zu töten anstatt auf Chandra. Mein Ajani starb also während meine Chandra weiter lebte. im Upkeep ging ich also auf 1 Leben und zog und topdeckte doch lucky wie ich bin doch tatsächlich einen Bolt. Sie war im Laufe des Spiels auf 12 gelandet und so bereiteten die gezündete Chandra ihr die 10 Schaden und der Bolt erledigte den Rest. Knapp aber gewonnen.
So endete der Tag also mit einem 1-2-1 und noch der FNM Promo des Zikkurates. Als Fazit kann ich hiernach folgende Punkte ziehen:
- Ich muss besser aufpassen und darf nicht den Trigger der Ascension vergessen (was mir vllt auch das ein oder andere Match gekostet hat)
- Das Sideboard war eigentlich ganz gut, muss aber noch verbessert werden
- Die Manabasis sollte überarbeitet werden , denn die Länder kamen selten optimal
- Die Snactifiers haben ihren Slot voll gerechtfertigt denn sie haben sehr für Überraschung gesorgt und des öfteren störende Artefakte und Verzauberungen entfernt.
- Und als letztes die Erkenntnis (Stefanie, du dachtest ja dasselbe wie ich), dass Mütter Schutz vor allem haben, fliegen, trampeln und first strike haben (evtl auch Furcht verursachen)
Auf letztreres kamen wir, da eine Mutter ihren kleinen Jungen abholte und dieser sein letztes Match droppen musste. Muttis gewinnen halt immer.
So das wars also mit meinem ersten Turnierbericht. Ich hoffe es hat euch gefallen und das nächste Mal gehts dann auch wieder fit und mit einem hoffentlich verbessertem Deck zum nächsten FNM am 12.3.