Interessant, oder nicht.
Heute geht es um insgesamt vier verschiedene Themen, von denen einige für manche sicher wieder weniger interessant sind, aber was soll`s. Der Titel sagt alles.
Um ein wenig für Untermalung zu sorgen, kommt heute die Musik mal vorher, statt nachher. Ich hatte letztens schon einmal Soundtracks hier verlinkt, das will ich jetzt nochmal tun. Der erste ist aus Angels & Demons, und zwar das erste Stück. Sehr kraftvoll und am Ende ein irgendwie doch klassischer Chor.
Das zweite Stück, das lezte auf dem Sakrileg Soundtrack, ist etwas anders. Es gibt nur wenige Stücke, hauptsächlich aus der Stilrichtung „Minimal Musik“, die es schaffen, solch eine Spannung und so viel Schwung aufzubauen. Mir gefällt`s
Nun gut, jetzt sind Eure Ohren abgedeckt, jetzt auch noch was für Augen und Verstand.
Der erste Zendikar-Draft ist vorüber (auch der zweite), mein Deck war jeweils passabel. Beim ersten Versuch GB mit 3 dieser Heartstabber Mosquito. Leider sind die tatsächlich etwas langsam. Mein Deck war nicht fokussiert genug, ich hatte frühen Druck und dann dieses sehr späte Removal. Das hat nicht so gut funktioniert. Das Format fühlt sich immer noch etwas langsamer an als ACR, aber so langsam dann eben nicht.
Im zweiten Draft hatte ich ein extrem schwerfälliges Deck mit lauter Allys in R und B. Super, wenn die Maschine mal lief, aber eben sehr langsam. Da wurde ich dann zweimal umgerannt, immer in Verbindung mit Manaproblemen. Schade. Wenn ich in den Spielen ins Mittelspiel kam, dann gewann ich auch, weil diese Allys einfach zu viel Karten und sonstigen Qualitätsvorteil generieren, ganz abgesehen von der Kombo Magma Rift und Grim Discovery. Lecker.
Lara hatte da ein ganz anderes Deck:
Emeria, the Sky Ruin, Kor Hookmaster, 2 Nissa’s Chosen und eben Nissa Revane. Wäre alles gar kein Problem, wäre da nicht noch ein Carnage Altar dazugekommen. Echt bitter.
Sobald das Deck auch nur ins Mittelspiel kam, konnte man gar nicht mehr dagegen gewinnen, da sie auch noch Journey to Nowhere und so einen Kram hatte, zusammen mit einigen dicken grünen Viechern.
Aber was soll’s. Mir gefällt, dass eben tatsächlich sehr schnelle Decks möglich sind, diese aber auch mal gestoppt werden. Und das eben solche Kombos klappen, die nicht gleich direkt auf den Karten draufstehen, wie noch in Alara.
Die Spiele, zumindest habe ich das Gefühl, dauern etwas länger. Man sieht mehr eigene und mehr der gegnerischen Karten, und darauf kommt es mir beim Spielen doch an. Wenn es immer nach dem fünften Turn vorbei ist, dann gefällt mir das eben nicht.
Und noch was: Hedron Crab ist eine echte Bombe. Ich will das auch noch begründen:
Das ist ein Einserdrop, der erstmal nicht viel macht. Das haben allerdings einige andere solcher Karten auch, das Problem. Allerdings wird die Krabbe über die Zeit zu einem echten Problem für den Gegner. Ich vergleich mit Steppe Lynx: Der macht ein wenig Schaden, dann ist er irgendwann überflüssig. Die Krabbe ist das nie. Die macht immer weiter. Tappen hilft nicht, angreifen wird sie nie, darum halfen auch keine Fallen, es geht immer so weiter. Aber irgendwann wird der Gegner das Ding abstellen müssen. Denn wenn die erste Runde lag, und man in der siebten Runde das sechste Land dazulegt, dann sind das schon 15 Karten. Plus 7 Starthandkarten, plus 7 gezogene Karten. Macht 29. Und da hat der Gegner weder Länder gesucht, noch gefetcht oder sonstwie Extrakarten gezogen. Wenn die Krabbe jetzt noch zwei Runden überlebt, oder wenn man, kann ja auch bei einer UC mal sein, eine zweite hat, dann hat der Gegner ziemlich sicher verloren. Denn er verliert ja Zeit. Ich meine, ich lege eine auf dem Board irrelevante Karte, und kann dann defensiv spielen, aber die Zeit des Gegners wird einfach knapp.
Der Grund, weswegen die Krabbe in meinen Augen so gut funktioniert: Man muss nichts mehr dafür tun. Es kostet nach dem Ausspielen einfach keine Ressourcen mehr, sie am Laufen zu halten! Harrow und Frontier Guide würde man auch so spielen, ebenso Fetchländer und ähnliches. Und alles das macht dem Gegner mit der Zeit Angst. Und wenn er dann endlich ein Removal hat, um die Krabbe abzustellen, dann bitte sehr. Ich meine, jeder frühe Drop, der von Removal weggemacht wird, ist mir doch recht. Dann bleibt weniger für die dicken Männer übrig. Ob mir nun ein Lynx oder die Krabbe gegrillt wird, bleibt am Ende gleich.
Und was gebracht hat es am Ende doch: Denn eben weil viele Spiele etwas länger dauern, können auch schon 9-15 gemillte Karten ein Spiel entscheiden. Zumindest ich habe das jetzt schon mehrfach erlebt.
Nur einen Fehler darf man nicht machen: Ein Deck um die Krabbe herum bauen. Denn dafür ist sie zu fragil. Die Krabbe legt man immer nur „auch noch“ auf den Tisch und schaut mal, was der Gegner macht. Im Zweifelsfalle eben ein dummes Gesicht, wenn ihm die Karten ausgehen.
Was ist der beliebteste, und gleichzeitig am meisten verachtete Fehler, der in Foren unserer Community standartmässig gemacht wird? Richtig. Und nun ratet mal, was ich letztens auf einer Anweisung im Krankenhaus lesen durfte.
Ich bin ja fast vom Stuhl gefallen. Nicht, dass Ihr jetzt denkt, damit sei der Random Forentroll ™ aus dem Schneider. Aber das dieser Fehler auch in anderen, mhh, sagen wir, Bevölkerungsschichten, präsent ist, dass hätte ich nicht gedacht.
Aber gut, ich habe auch mein Säcklein zu tragen, ich habe es nicht so mit den dass. Die sind bei mir gerne falsch, das wisst Ihr vielleicht auch schon. Trotzdem, „standart“…
Was gibt es noch? Ach so. Letztens mit Lara im Fernsehen kurz rumgezappt, und dann bei „Speed“ hängen geblieben. Netter Film, gefiel mir damals sehr gut. Interessant zu sehen, wie viele dieser Effekte damals noch von Hand gemacht waren, die heute einfach im Computer generiert würden. Aber egal. Viel witziger die Szene, als Jeff Daniels sich ein Handbuch für den Bus bringen lässt.
Lara trocken: „Guck mal, damals haben die noch Handbücher für so was benutzt…“
Was hab’ ich da lachen müssen. Denn sie hat ja recht: Heute würden die alle nur da sitzen und Google anschmeißen, um sich für jeden Bus der Welt irgendeine Betriebsanleitung herunterzuladen. Oder Pläne zum Bomben bauen, um beim Thema zu bleiben ![]()
Ich meine, da musste man früher tatsächlich für so einen Kram eine ganze Bibliothek da haben. Anstrengend.
Noch so eine Geschichte:
Gestern waren wir in Freiburg in der Oper. Saisoneröffnung und Premiere von Salome.
An sich ja schon eine anstrengende Geschichte, denn bei dem Stück von Strauss gibt es viel, nur keine länger dauernden Melodien. Und Text ist da auch nicht viel, die meiste Zeit werden folgende Zeilen wiederholt:
„Ich will Dich küssen, Jochanaan!“
„Tanz nicht für ihm, Salome!“
„Ich will den Kopf des Jochanaan!“
„Ich habe Dich geküsst, Jochanaan!“
Übrigens auch in der zeitlichen Abfolge. Und jede Zeile wird mindestens 100 mal wiederholt, ganz ohne Scherz. Also wie gesagt, ein anstrengendes Stück, das aber wohl schwer zu singen ist, und die Sänger waren auch nicht das Problem. Eher die Inszenierung, mit Billigzelten in allen Farben auf der Bühne, und einem Johannes mit weißen Haaren („Nichts auf der Welt ist schwärzer als Dein glänzend schwarzes Haar…“).
Was ich eigentlich erzählen wollte: Sehr zur Verwirrung unserer Nachbarn fingen Lara und ich während der Vorstellung plötzlich an, völlig unkontrolliert loszulachen. Was war passiert? Im Hintergrund war einer der etwas weniger beschäftigten Sänger auf die Bühne gekommen, und hatte mit weißer Farbe
ROMANI ITE DOMUM!
an die Wand gepinselt. An sich ja eine nette Idee, aber eher für ein Schülertheater denn für eine ernsthafte Opernaufführung. Aber bitte, was soll’s.
Da wir gerade kritisieren:
Ist jemand Fan von Dan Brown? Den neuen Roman braucht man auch dann nicht, wenn man Fan ist. Thema egal, Figuren nur Klone schon bekannter Personen, Rätsel völlig belanglos und die Auflösung absolut flach. Am Ende kommt einfach GAR nichts raus. Wirklich. Es passiert einfach NICHTS. Da brauche ich kein, immer noch einigermaßen spannendes, aber doch 500 Seiten langes Buch für zu lesen. Denn wirklich genial schreibt er, zumindest was seinen Stil angeht, nun auch nicht. Spart Euch das Geld. Wirklich.
Na ja. Der Sonntag ist fast schon um, ich gehe morgen wieder arbeiten. Und Ihr dürft jetzt kommentieren, was auch immer Ihr wollt.
Bis Denn dann, Euer Teardrop.
4. Oktober · 17:21
Ich hatte zwar Latein in der Schule, aber das ist mittlerweile so eingerostet, dass ich keinen blassen Schimmer mehr habe, was daran so lustig ist. Bitte erklären.
4. Oktober · 17:30
http://www.youtube.com/watch?v=XbI-fDzUJXI
unwissender.
4. Oktober · 17:50
Oh Gott vergib mir… deshalb kam mir der Spruch so bekannt vor. Asche auf mein Haupt!
4. Oktober · 18:14
Ich glaube, du überbewertest die Krabbe. Turn 1 gelegt kann sie durchaus Einfluss aufs Spiel haben, aber so ab Zug 4 ärgest du dich doch nur über die 0/2 Wurst. Solang die nicht immmer auf der Starthand ist, ist sie eben einfach nur schlecht. Ich lass mich gern in einem Spiel davon weglucken, aber 2-3 mal gelingt dir das einfach nicht…
4. Oktober · 18:19
Die KRabbe ist auch im Mittelspiel noch besser als die meisten anderen 1er-Drops. Imho zumindest.
Denn wenn das Spiel schon älter ist, dann sind auch mehr Karten weg. Und “Jumpen” kann ich damit ja immer noch…
4. Oktober · 19:09
Ich hab die Krabbe im 2HG gespielt. Die ist wirklich krass. Und sollte man dann noch ne Archive Trap oder Sadistic Sacrament haben, wird sie die Hölle.
Gegen unerfahrenere Gegner ist sie ein Panik-Removal-Ziel. Wirklich ein Deck damit bauen dürfte man im Draft definitiv nicht können, dazu gibts zu wenig Support. Aber ansonsten… einfach mal ausprobieren. Mit nem Living Tsunami kommt die btw auch ganz gut.
4. Oktober · 19:44
Das Format is übrigens schneller und net langsamer als ACR
4. Oktober · 19:49
Jesus Christus, dass ist ja nicht mitanzuhören. Bitte, bitte spielt alle die tolle Krabbe und freut ich 4x zu millen. DIE KRABBE IST IMMER SCHLECHT WENN DER GEGNER NICHT DRAN STIRBT!!!!
IMMER!!!!
Das ist in etwa so als würdet ihr euren Gegner auf 7 hauen und dann geht er wieder auf 20 und ihr müsst ihn erst wieder runterhauen. Zuerst geht ihr seine Library an und dann müsst ihr ihn erst konventionell umbringen. Die Krabbe ist einfach ein Mulligan.
Wenn der Plan ist den Gegner zu millen, dann gut, aber so im vorbeigehen. Nie. Sorry.
4. Oktober · 19:49
@Ekop
Das Gefühl habe ich auch, aber ich will noch abwarten. Im Draft vorgestern wurde ich ein Mal runde 5 und ein Mal runde 6 zerlegt.
Das geht! (Vor allem mit White Weenie und Vampiren mit Rot)
4. Oktober · 19:50
Und ich habe ganz vergessen wie schlecht das Ding erst ist wenn man es nachzieht. Kotz.
4. Oktober · 20:06
@Charly:
Vampire Lacerator oder Spectral Lynx werden beim nachziehen auch nicht besser.
Und auf die muss der Gegner nach einer gewissen Zeit kein Removal verschwenden, um nicht an ihnen zu sterben.
Beim Prerelease und bei den beiden Drafts, die ich jetzt hinter mir habe, gab es jeweils nur ein Deck, das wirklich schnell getötet hat mit kleinen Drops. Ansonsten war immer unendlich das Board voll und es hat recht lange gedauert. Im Schnitt, in den Spielen ohne Mulligans und ohne Screw wohl so 15 Züge. Und das ist erstens deutlich länger als der normale Verlauf bei ACR, und zweitens reicht es zum Mühlen mit der Krabbe.
Aber Du darfst da gerne anderer Meinung sein.
4. Oktober · 20:34
@ Teardrop: Das nennt man Varianz. Bei meinem Prerelease, meinem 2hg und meinen beiden Drafts konnte ich immer aggressive Decks spielen oder als Gegner bekommen. Und ein Lacerator blockt im späten Spiel vielleicht noch was tot oder erlaubt einen Doppelblock. Die Krabbe macht das NIE. Ich bin hier einer Meinung mit Charly. Millen ist nur gut, wenn du damit gewonnen hast. Alles vorher ist völlig egal. So ein Lacerator oder anderer onedrop zieht halt ne Machete oder sowas an und wird noch halbwegs nützlich. Die Krabbe kann all das nicht. 2/2 ist in der Edition nicht schlecht. Schon gar nicht für B. 0/2 allerdings kann nicht mal blocken, ohne zu sterben. Du gibst also eine Karte auf, um nichts anderes zu tun, als deinen Gegner quälend langsam nicht zu besiegen. Die Krabbe ist bestimmt schön, wenn das Spiel schon 10 Turns alt ist und du einen Fattie daneben gelegt hast, der nicht angreifen kann. Aber in dem Format gibt es viele gute Tricks und genug Removal, dass man entweder mit dem Fettling durchkommt oder sich nicht auf ihn verlassen kann.
Ich bin selbst nicht der größte Limitedspieler, aber wenn ich extrem volle Boards sehe, dann habe ich immer das Gefühl, es läuft etwas falsch (zumindest in diesem Format bin ich mir da ziemlich sicher). Ich möchte immer das Board klein halten und tauschen, außer ich bin mir sicher, wir racen uns gerade und ich werde das race gewinnen. Landfall ist aggressiv und es kommt eigentlich nur zu einem Halt im Spielverlauf, wenn beide Spieler ihre trigger nicht auslösen können.
4. Oktober · 21:16
Der Meister hat bei unserem ersten Draft zwei Krabben und drei Khalni Heart Expedition gespielt. Damit hat er zwei mal den Mühlwin gemacht, leider in verschiedenen Spielen.
Viel Erfolg aber allen, die diesem Vorbild nacheifern.
4. Oktober · 21:47
Ey, Dir gefällt die Krabbe nur nicht, weil Du sie nicht fressen kannst
4. Oktober · 21:53
Ich finde ja man sollte mit ihr wie mit einem Hummer verfahren. Ab ins kochende Wasser. Dort ist sie garantiert besser aufgehoben als im Deck.
4. Oktober · 23:17
Warum scheinen die meisten, wenn es um Milling geht zu vergessen, dass man dem Gegner damit nicht nur umbringen kann, sondern auch Karten aus seiner Bibliothek nimmt? Eine gemillte Kreatur muss schonmal nicht entsorgt werden, ein gemilltes Removal ist noch besser als ein gecountertes und gemillte Länder sind besonders wenn man wegen Landfall auch gern spät mal eines legt wenn man es hat auch nicht übel. Es nimmt dem Gegner einfach Ressourcen, mögliche Threats oder Antworten. Trotzdem kann man beim besten Willen keine Mill-Strategien spielen in diesem Format

Die Krabbe legt schonmal jegliche 1/x er lahm was Angriffe angeht und nebenbei nimmt sie dem Gegner ein paar Karten aus der Bibliothek. Und sonst ist sie ein billiger Chump-Blocker.
Zusammengefasst: Nicht das was ich von einer “Bombe” (und so wurde sie ja immerhin betitelt) erwarten würde. Bei mir würde sie höchstens als Füller im Deck landen…
Baut schon jemand am T2 Milling Deck?
Gruß
ET
4. Oktober · 23:31
Manchen Leuten kann man es halt nicht recht machen. Soll der Teardrop doch immer schön die Krabbe spielen, irgendwann wird er merken, dass sie mist ist.
Und: gestallte Board in Zendikar? Also ich seh selten mehr als 2 Tiere pro Seite rumliegen…
4. Oktober · 23:50
@Etitho:
Das ist schon etwas anders. So lange mein Gegner die Karten nicht auf der Hand oder auf dem Feld hat machen sie überhaupt nichts. Du millst also kein Removal und keine Spoiler sondern random Cards. Die Karten haben weder für dich, noch für den Gegner irgend einen Wert.
Eine gemillte Kreatur muss nicht entsorgt werden? Klar, aber die, die er statdessen zieht schon…
Ein gemilltes Removal ist eines, das nicht interessiert? Klar, aber du hast ihn auch näher an das nächste gebracht.
Gemillte Länder sind Länder, die kein Landfall triggern? Klar, aber die die noch im Deck sind tun das immer noch.
Nochmal: Deine Bibliothek sind einfach random Cards mit minimalem bis keinem Einfluss auf das Hier und Jetzt. Es verändert nichts an den siegrelevanten Ressourcen im Spiel. Milling tut erst etwas, wenn es die letzte Karte war. Klar tut es gut zu sehen, dass du dem Gegner zufällig seinen Spoiler gemillt hast, aber er hat keinen Drawstep auf das Finden verwendet und keine Mana auf das Casten. Also hast du exakt nichts erreicht. Ach doch, du hast eine miese 0/2 Kreatur auf dem Tisch.
5. Oktober · 00:06
“Warum scheinen die meisten, wenn es um Milling geht zu vergessen, dass man dem Gegner damit nicht nur umbringen kann, sondern auch Karten aus seiner Bibliothek nimmt? Eine gemillte Kreatur muss schonmal nicht entsorgt werden, ein gemilltes Removal ist noch besser als ein gecountertes und gemillte Länder sind besonders wenn man wegen Landfall auch gern spät mal eines legt wenn man es hat auch nicht übel. Es nimmt dem Gegner einfach Ressourcen, mögliche Threats oder Antworten.”
lol, sorry aber das solltest du dringend nochmal überdenken… und zwar von Grund auf…
5. Oktober · 00:40
@Fritte: Spam nicht so dumm rum. EThiTho hat sich Gedanken gemacht. Zum Widerlegen darfst du was Sinnvolles beitragen, aber das ist Müll.
@Teardrop: ich finde auch Potential in der Krabbe, aber es ist fraglich, ob man das umsetzen kann.
5. Oktober · 02:47
wär die Krabbe 0/4 wär sie ne Bombe aber als 0/2 is sie einfach nur schlecht
5. Oktober · 07:29
@Ekop
Wäre sie 0/4 für den gleichen Preis wäre Sie rare das mal so nebenbei.Die Krabe hat potenzial das wurde ja schon gesagt.
Ich stelle mir das im Extended ungefähr so vor .
Turn 1 die Krabe .Turn 2 Land gelegt 3 Karten gemült und Coiling Oracle gespielt und ein Land aufgedeckt und noch einmal 3 Karten gemült
5. Oktober · 08:38
lol @Krabbe. Okay, ich dachte, dass sie nur für zwei mühlt, weil ich sie einmal angeschaut und dann als irrelevant eingestuft habe. Trotzdem ist sie als Kreatur (im Kampfsinn) absolut irrelevant und ich ziehe lieber einen Bären nach. Als Blauspieler will man doch mit Flyern gewinnen und nicht über mühlen. Und so defensiv spielen kann man wegen der agressiven Natur der ganzen Landfall-Trigger nicht.
@Dan Brown: Kennt man eins, kennt man alle.
5. Oktober · 11:45
die krabbe ist im richtigen deck eine starke karte …
und sie ist turn 4 immernoch gut bzw besser als andere karten
und den komischen 2/2 vamp. überschätzt ihr leider ein wenig…
5. Oktober · 12:32
@ krabbe:
von wegen bibliothek ist ein haufen zufälliger karte und gemillte karten sind irrelevant:
du millst dem gegner konkrete karten weg, die er unter umständen sehr nötig gebraucht. in der limited-umgebung ist ja nicht automatisch davon auszugehen, dass jeder drafter mit 8+ hartem removal spielt, bzw. spielen kann. nimmst du ihm eines von vllt. 3 oder 4 removals, so sind das 25 bis 33 %. das wird ihn garantiert ärgern, zumal er ein weiteres auf die krabbe spielen muss, um nicht auch den rest zu verlieren.
ähnliches dürfte wohl auf für länder gelten, da diese mit landfall auch später noch von nutzen sein können. ausser frage steht auch, dass jede kreatur, die direkt von der bibliothek im friedhof landet, nicht in der kampfzone auftaucht. nennt man dass nicht virtuellen kartenvorteil?
5. Oktober · 13:01
äääh, nein!
5. Oktober · 13:06
das argument das man dem gegner wichtige karten wegmullt ist leider totaler schwachsinn also bitte hört wirklich auf mit so schlechten beiträgen…!
Es ist deswegen schwachsinn weil es einfach glück ist ob man ihm nun gute karten wegnimmt oder ihm dabei hilft eine gute karte zu ziehen weil man ihm schlechte karten wegnimmt.
Wir haben keinen einfluss darauf und daher ist es nur glück und das kann positiv wie negativ sein.
Und nein man nennt es nicht virtuellen kartenvorteil … Es ist sogar eher ein nachteil da es in dem set karten wie “Grim Discovery” die dann plötzlich gute ziele hat und dabei auch noch nen land zurück holt.. oder einfach “Soul Stair Expedition”…
trotzdem würde es die krabbe bei mir oft ins deck schaffen und dafür gibt es dann echte gründe…
5. Oktober · 13:09
dazu noch karten wie:
Bloodghast
Punishing Fire
5. Oktober · 13:16
Bloodghast go
Punishing Fire no (maybe im lategame)
5. Oktober · 13:19
Arcslogger, Dredge, jetzt die crab - das Thema ist doch durch gekaut zu genüge.
Noch einmal: Es ist total egal, ob man 15 Karten millt oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Karte, die dem Gegner das Spiel schenkt, an oberster oder unterster Stelle der Bibliothek ist, ist genau gleich…
5. Oktober · 13:36
Das mit den gemillten Karten ist der gröbste Unfug überhaupt. jede gemillte Karte ist so als ob sie weiter unten in der Bibliothek gelegen hätte. Klar kann man schonmal ein “out” eines Gegners erwischen. Genausogut bringt man ihn näher an ein “out” heran wenn man es nicht mühlt.
Klar man hat nachdem man eine Karte gemillt hat information dass die Karte nichtmehr im Deck ist. Das entspricht aber nur einer besonders seltsamen Form der Karte Telepathie und es wird wohl kaum jemand bezweifeln dass solche Karten den Slot im Deck nicht wert sind, da sie einen von den guten Karten im eigenen Deck weiter entfernen…
5. Oktober · 15:33
Der Trick ist doch:
Wenn ich wirklich 15 Karten Mühle, und er vielleicht noch 1 Land gesucht hat, und 7 Karten am Anfang gezogen hat (und nicht ich ist), dann hat er in diesem Spiel genau noch 11 Züge Zeit, mich zu töten. Das ist nicht viel, bedenkt man, dass ich dafür deutlich länger Zeit hätte.
Und diese Rechnung gilt auch nur für den Fall, dass er die Krabbe auch wegkriegt.
5. Oktober · 15:47
Also hatte er insgesamt 17 Züge Zeit um dich zu killen. Das ist in fast jedem Format ne ganze Menge…
5. Oktober · 16:09
ne, reicht nie.
5. Oktober · 16:12
Sry, aber wenn du nicht ein Deck um die Krabbe herum baust, das auch wirklich nur mit ihr gewinnen kann, dann dauert in diesem Limitedformat ein Spiel im Schnitt vielleicht 10 Züge. Sealed mag anderes gelten, aber die meisten Draftdecks sind schnell, wenn man korrekt gedrafted hat.
5. Oktober · 16:22
Is das echt so schwer zu kapieren?
Die Krabbe is halt Bombe in einem mulligan Deck! Is klar, dass die in einem Aggro deck nichts kann!Oo
5. Oktober · 16:54
Naja, Kontrolldecks gehe in dem Format aber schon gut.
Zumindest bei uns war das so.
10 Züge hat da kaum ein Spiel gedauert. Vielleicht ist bei uns auch das Skilllevel ausgeglichener, aber so durchrennen klappt im Normalfall nicht.
5. Oktober · 20:40
loool teardrop …wie du die krabbe overratest … spielt die krabbe und schiebt mir den lux dann sehn ma ja welches deck besser wird … is doch nur ein verschenkter slot in jedem deck … im aggrodeck will ch creaturen die druckmachen … im controldeck will ich bestimmt keine krabbe turn 1 die nix macht auser mich eine karte zu kosten die ich gegen aggro gebrauchen kann um gut zu überleben… wenn du ja auch davon ausgehst r1-9 immer lands zu haben wirste wahrscheinlich auch schön floodet sein … und wenn der gegner einmal wirklich in gefahr sein sollte durch die krabbe kann er sie ja immernoch mit jedem removal rechtzeitig abstellen …
DDD
die krabbe wird nix taugen und da kannste argumentieren wie du willst … weil es immer was besseres gibt ….
ok es sei den du hast 15 krabben 3 fetchies und 8 harrow ….. dann glaub ich dir das des deck gut is
6. Oktober · 10:57
Irgendwie scheint ihr eure Draftdecks in dem Format immer alle gut voll zu bekommen? Die Erfahrung habe ich bisher überhaupt nicht in meinen 4 Drafts gesammelt, mit Ausnahme des ersten Drafts hatte ich eigentlich immer ca. 3 Karten im Deck, die ich in anderen Formaten mit der Kneifzange nicht angefasst hätte. Und wenn ich in so einer Situation bin, dann spiele ich (wenn ich Landfall wenigstens ein bißchen ausnutzen kann) lieber eine Krabbe, die mir sehr früh gelegt einmal einen lucky Win bescheren (und mit Equipment auch einmal anderweitig ins Spiel eingreifen) kann, als einen anderen Füller, der eben keine Winoption eingebaut hat.
Die Argumente gegen die Krabbe verstehe ich schon gut - wirklich spielen will ich die auch nicht, gehe aber trotzdem bisher davon aus, daß sie in ca. 50% der Fälle bei mir den Weg in ein blaues Deck finden wird, wenn ich sie habe.
6. Oktober · 11:22
ich denke die krabbe wird ganz gut im neuen ext. dredge werden!
6. Oktober · 12:35
“ich denke die krabbe wird ganz gut im neuen ext. dredge werden!”
Weil Dredge so viele Länder spielt, oder weil man mit der Krabbe Karten ziehen kann, und man die draws durch dredges ersetzen kann?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Krabbe irgendwas im Dredge kann, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen…
6. Oktober · 14:59
@Endijian:
Das Dredge Deck im aktuellen Extended spielt Magus of the Bazaar und andere Sprüche neben einer gewaltigen Anzahl Fetches. Die Krabbe kann in dem Deck schon etwas. Die Frage ist nur, ob das reicht. Sie ist halt eine Option schnell an Gravekarten zu kommen, denn das neue Dredge ist bei weitem nicht so konstant am Friedhoffüllen, wie das Odyssee Powered Dredge.
6. Oktober · 15:20
Hmm… die aktuellen Dredges spielen so um und bei 15 Länder - da frage ich mich, wie oft man Landfall triggern kann. Zumal man oft schon ein Fetchland spielen und knacken muss, um die Crab überhaupt ins Spiel zu kriegen.
Und sie zieht halt keine Karten.
Daher meine Zweifel.
Aber ich weiß nix warte deshalb lieber Austin ab, bevor ich noch mehr dummes Zeug rede.
23. November · 22:29
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