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Iserlohn a la Cartographer

Morgen allerseits.

Ich könnte jetzt behaupten, ich hätte in letzter Zeit nicht viel geschrieben, da Magic für mich keinen so hohen Stellenwert mehr einnimmt wie früher einmal. Ich könnte behaupten, ich hätte nicht geschrieben weil ich keine Lust auf Schreiben hatte. Die Wahrheit wäre das allerdings nicht. Erstens hat mich Twitter gefangen genommen und lässt mich nicht wieder los, was meinen täglichen Schreibbedarf nahezu vollständig deckt. Zweitens habe ich in letzter Zeit weniger gespielt, und wenn dann meistens ziemlich scheiße. Außerhalb von gelegentlichen EDH-Runden abends beschäftigte ich mich immer häufiger nur noch Freitags von 17:30 bis so 21:00 mit Magic. Der Deckbau und die Spielstärke litten darunter leicht bemerkbar immens.

Das gipfelte darin, das ich im Dezember in Iserlohn in Runde 1 sogar vergaß, in Turn 3 ein Land zu spielen. Ich habe daraufhin nicht nur deswegen ein paar Wochen Pause vom Turniermagic genommen. Obwohl ich immer noch nicht genau weiß, wie ernst ich dieses Spiel in nächster Zeit nehmen soll (also was Testen und ähnliches angeht) bin ich jetzt wieder wesentlich fokussierter und gelassener, auch weil mich die Deckbaulust wieder gepackt hat. Nachdem ich letzte Woche bereits mit viel Spaß ein “Sphinx-Tribal” halbwegs vernünftig (3-1) durch den FNM gebracht hatte, obwohl es in Wahrheit ein titanischer Haufen Ägypterkot war, stand diese Woche Iserlohn auf dem Plan.

Ich hatte mir noch nicht wirklich Gedanken gemacht was ich spielen wollte und war ganz froh als Alex innerhalb von ein paar Minuten ein nahezu komplettes Junddeck zusammenschraubte. Ich hätte zwar keinen Innovationsorgasmus bekommen, aber von ein paar von Jonas aufgezwungenen Testsessions wusste ich ungefähr, wie man das Deck zu pilotieren hatte. Man mag jetzt sagen, dass das ziemlich einfach ist, weil man einfach immer nur den besten Spell rauslässt, aber erstens muss man sich ja erstmal überlegen, was der beste Spell ist und zweitens gibt es ja immer noch das Sideboarding, bei dem man im Standard im Moment mehr falsch machen kann als in jeder anderen Disziplin.

Während wir Samstag abends gesellschaftsspielspielend in der Klause herumsaßen bemerkte Alex irgendwann zwischen den unendlichen Meckereien, weil das Spiel weder Magic noch Poker hieß (sondern Shogun), dass er dann doch lieber Jund zocken wollte. Da ich nicht vollkommen von Wissen unvorbelastet das Dredgedeck im Legacy auspacken wollte, musste also nach dem Heimweg so gegen 2 Uhr noch ein Deck herbei. Ich konnte dabei aus einem Pool schöpfen, der nahezu alles hatte außer M10 Länder. Ich baute mir also ein monoweißes Konstrukt zusammen, welches wie ich am nächsten Morgen bemerkte dem Cavalieri-Deck erschreckend ähnlich sah. Der Unterschied war der, dass ich einige wesentlich schlechtere Karten spielte.

Da ich aber jemand bin, der sich von schnöden Argumenten nicht so leicht überzeugen lässt, wurde auf Anraten aller nur noch die Armillary Sphere gegen Conqueror's Pledge ausgetauscht und das Deck ansonsten gleichbleibend registriert.

KoMa - Schmerzfrei in Iserlohn
// Lands
19 Plains
4 Marsh Flats
3 Emeria, the Sky Ruin

// Creatures
4 Emeria Angel
4 Baneslayer Angel
4 White Knight
4 Knight of the White Orchid
4 Kor Cartographer

// Spells
4 Day of Judgment
4 Path to Exile
4 Journey to Nowhere
2 Conqueror's Pledge

// Sideboard
SB: 4 Devout Lightcaster
SB: 3 Oblivion Ring
SB: 2 Kor Sanctifiers
SB: 2 Landbind Ritual
SB: 4 Luminarch Ascension

Obwohl ich das Deck eigentlich unkommentiert stehen lassen wollte, muss ich noch zwei Anmerkungen machen. Erstens wäre mein Deck besser gewesen, wenn die Luminarch Ascensions Inseln gewesen wären, denn dann hätte ich immerhin Quenchable Fire bezahlen können. Zweitens hätte ich mit dem neuen Kor Firewalker aus Worldwake statt White Knight einfach kein einziges SPIEL verloren. Ach ja, und die Rituale sollten wohl schon Wall of Reverence sein.

Die Fahrt begann damit, das Alex sich dachte es wäre eine gute Idee in einer dörflichen Gegend in der er sich nicht auskennt erstmal in einer Kreuz-typischen Lautstärke zu telefonieren. Als Folge dessen waren wir schon in die komplett falsche Richtung unterwegs, bis ich mich durch liebevolle Hiebe bemerkbar machen konnte. Eigentlich wären die 1-2 Kilometer Umweg auch nicht so schlimm gewesen, doch leider hatte es nachts geschneit und wir mussten dadurch durch einige Gebiete fahren, die als Räumdienst nur ein paar Esel eingestellt haben die den Schnee wegpinkeln. Dieser Zustand machte sich unter anderem dadurch bemerkbar, das wir an einer Ausfahrt trotz eingeschlagenem Lenkrad geradeaus vorbei fuhren. Grobe 45 Minuten zu spät konnten wir dann auch Martin abholen. Auf der Autobahn Zeit rausschlagen war auch nicht drin, da die Winterdienste sich wohl gedacht haben das am Sonntag 1,5 Spuren mal reichen müssen.

Trotz all dem kamen wir noch rechtzeitig in Iserlohn an, um noch die letzten paar Karten zu besorgen (Habe ich schon erzählt das ich mir wünschte ich hätte keine Luminarch Ascensions mehr bekommen?) Nachdem wir Marcel durch laute Buhrufe und allgemeine Pöbeleien davon überzeugt hatten, trotz der nur 32 Spieler im Standard 6 Runden zu spielen, konnte es losgehen.

Runde 1 gegen Monorot
In Spiel 1 brennt er mich auf 5, ich lege Baneslayer, er brennt mich noch auf 2, findet keine Outs, stirbt an Baneslayer.
In Spiel 2 lege ich sogar Turn 4 Baneslayer, aber er kann mich dank Mark of Mutiny totbrennen.
Im letzten Spiel lege ich den Baneslayer, als ich noch auf 20 Leben bin. Da helfen auch zwei Mark of Mutiny nicht mehr.
Ich boarde hier genauso wie in allen anderen Spielen gegen Monorot -4 Day, -2 Journey, +2 Landbind Ritual, +2 Kor Sanctifier, +2 Devout Lightcaster (Pearled Unicorn ist besser als Wrath…)
1-0 (2-1)

Runde 2 gegen Shimster mit Jund
In Spiel 1 scheint mir die Sonne aus allen Körperöffnungen. Er zieht verflucht wenig Removal und ich kann ihn ganz famos racen. Das zweite Spiel verliere ich dann ordnungsgemäß, und im dritten Spiel kann ich multiple Garruks auskontrollieren. Das Match gewinne ich nur durch die fehlende Erfahrung meines Gegners, der Blightning rausgeboardet hat.
2-0 (4-2)

Runde 3 gegen Monorot
Spiel 1 kann ich ihn mit White Knight, Emeria Angel, Kor Cartographer und ungefähr 100 Tokens racen, da er eine langsame Hand zieht. Spiel 2 hat er den übrig gebliebenen Burn. Spiel 3 legt er Turn 2 Geopede, ich Journey, er Ball Lightning, ich Path, ich Kor Cartographers, er MANABARBS. Ich geh dann durch die Barbs auf 15, lege Emeria Angel, Fetchland und verhaue ihn mit Tokens (und nach dem Abstellen des ersten mit dem zweiten Engel.)
3-0 (6-3)

Runde 4 gegen Dennis Nolte mit Jund
In Spiel 1 hat er wieder nicht genug Removal für meine Engelhorden. Dann gewinnt Garruk auf 8 Marken und Sprouting Thrinax, den er sich mit einem eigenen Maelstrom Pulse zerstört und Doppel Oran-Rief. Nein, ich ziehe keinen Day of Judgement. Spiel 3 hält er eine landintensive Hand und zieht irgendwann auch nochmal 8 Länder in a Row. Das heißt, ich kann ziemlich knapp mit Lightcaster-Beatdown gewinnen.
4-0 (8-4)

Runde 5 gegen Philip Volk mit Monorot
Ach, Monorot? Da hab ich ja noch gar nicht gegen gespielt. Im ersten Spiel kann er mich umfahren, im zweiten ich ihn, und im dritten bleibt er mit zwei Geopeden auf 2 Ländern stehen, während ich ein paar 2/2er mache und auf vier Ländern stehen bleibe. Der epische ereignislose Topdeck-War wird dann von ihm mit Fetchland + Earthquake für 2 entschieden. Als ich 2 Runden später immer noch kein fünftes Land für meine inzwischen 3 Baneslayer Angel auf der Hand ziehe, schüttele ich ihm die Hand.
4-1 (9-6)

Runde 6 gegen Mao Qiling mit Jund
Inzwischen erkenne ich ein leicht zu übersehendes Muster in meinen Matchups. In diesem Spiel werde ich aber leider weder von meinem Gegner noch von seinem Deck unterstützt und gehe sang- und klanglos unter.
4-2 (9-8)

Am Ende reicht es für den 7. Platz und unglaubliche 5 Booster. Das Deck ist sicherlich ausbaufähig, wobei man aber bei den richtigen Ausbauten am Ende eh wieder bei der Cavallieri-Liste landet. Lustig war es trotzdem.

Den Rückweg legen wir dann so mit Durchschnitt 80km/h zurück, da es seit unserer Abfahrt wohl ununterbrochen geschneit hat und der Schneepflug bei dem Sauwetter lieber daheim geblieben ist.

PROPS
[+] Schlappeseppl
[+] Kor Cartographers in den Top 8. So broken.
[+] Besser gegangen als bessere Leute mit besseren Decks.

SLOPS
[-] 1 Stunde zwischen Turnierende und Preisverleihung.
[-] Keine Ligapreisauszahlung.
[-] Keine Top8-Fotosession. Und dabei wollten doch alle unbedingt meinen maskulinen Körper sehen.

PS: Ja, ich verstehe das die Slops nur aufgrund des Stresses wegen dem Ligafinale aufkamen und verstehe die Problematik. Trotzdem bin ich Blogger und muss dem Klischee entsprechend am Ende noch ein bisschen rumheulen.

Feierabend.

Kindergartenmagic

Ich habe euch ja gesagt, das ich mich am Samstag für die DM qualifiziere!

Aber ich habs halt nicht geschafft.

Gezockt habe ich die monogrünen Teardrop-Elfen, und gewonnen habe ich nur gegen 5-Color und das Mirror. Den Drop nach der fünften Runde habe ich mir dann mit multiplen Bockwürsten schöngegessen. Jetzt hätte ich natürlich die Option gehabt, am Sonntag nach Mannheim zu fahren, aber ich wollte nachdem ich von den Elfen ziemlich enttäuscht war (oder war das Deck von mir enttäuscht?) nicht ein vollkommen ungetestetes Deck ins Feld führen. Ich entschied mich also, nach Iserlohn zu fahren. Nach exzessiv langer Deckauswahl (”Hey Dennis, kann ich morgen dein Deck haben?” - “Ööh, klar.”) nahm ich mir RW Lark vor und stellte Iserlohn unter das Motto “30 Euro Playtesting für die NQs.”

Da mein Verlangen, am Samstag abend noch Karten im Deck auszutauschen gegen 0 tendierte, spielte ich die Deckliste genau so, wie Dennis sie am Vortag in Kruft zu einem 5-2-1 pilotiert hatte. Ich sprang also noch schnell unter die Dusche, machte schonmal die Kaffeemaschine für Sonntag morgens startklar und fiel ins Bett. Ich wache auf, als der Alex Kreuz mich anruft um mir zu sagen das er was später käme. Es sind 7:20, ganze 10 Minuten vor unserem offiziellen Treffen in der Koblenzer Innenstadt. Naja, dann eben kein Kaffee, sondern rapide Deodusche und dann los. Wir sammeln noch Christian ein, der sich letzte Woche zum ersten Mal bei mir über ICQ bemerkbar gemacht hat und fahren gen Ruhrpott. Nach kleineren Ungereimtheiten cruisen wir vollkommen freiwillig und offensichtlich ohne uns nur ein Stück zu verfahren einen ungefähr 20 Kilometer längeren Weg, als uns um kurz nach 8 Uhr Jonas anruft. Offensichtlich ist Helge nicht wie geplant an der Raststätte aufgetaucht, wodurch Jonas und Daniel jetzt hilflos (da beide unter 18) dort herumstehen. Leider haben wir durch unsere Verfahraktion auch keine Möglichkeit, sie noch aufzusammeln, und so wird aus den 10 Leuten, die geplant hatten aus Koblenz nach Iserlohn zu fahren innerhalb von 2 Tagen die stolze Anzahl von 3.

Nachdem wir uns noch, ebenfalls absolut freiwillig und beabsichtigt, das Kölner Stadion angucken und auf der Suche nach einer Wendemöglichkeit noch einen auf der Autobahn umgekippten LKW umkurven müssen, kommen wir mit etwas später als geplant und mit cirka 40 Kilometer zu viel auf dem Tacho in Iserlohn an. Ungefähr hier fällt mir auf, das ich Julians Tasche vergessen habe, die er bei mir liegen gelassen hat nachdem er gestern ungeplanterweise doch mit ein paar Kölnern nach Hause gefahren ist statt bei mir zu nächtigen. Die Post wirds mir danken.

Da meine Deckliste bereits komplett fertig ist, kann ich in aller Seelenruhe mein Frühstück nachholen und noch schnell die Deckliste korrekturlesen…

//NAME: KoMa - Kindergartenmagic
//Lands
5 Plains
4 Rugged Prairie
4 Battlefield Forge
4 Windbrisk Heights
3 Reflecting Pool
3 Mountain
//Creatures
4 Figure of Destiny
4 Knight of the White Orchid
3 Ranger of Eos
3 Reveillark
3 Mogg Fanatic
3 Siege-Gang Commander
2 Balefire Liege
1 Burrenton Forge-Tender
//Spells
4 Ajani Vengeant
4 Path to Exile
4 Spectral Procession
2 Banefire
// Sideboard
SB: 2 Burrenton Forge-Tender
SB: 3 Ignite Disorder
SB: 2 Wrath of God
SB: 2 Celestial Purge
SB: 3 Stillmoon Cavalier
SB: 3 Lapse of Certainty

Die Balefire Lieges waren absolute Maschinen, wenn es darum ging ein nicht-blaues Matchup zu gewinnen und dementsprechend berechtigt zwei mal drin. Eventuell hätte ich ein Banefire weniger spielen können, und eine Heap Doll hätte dem Sideboard sicherlich auch gut getan, aber ansonsten bin ich wirklich zufrieden.

Im Standardformat waren diesmal, wohl bedingt durch den NQ in Mannheim und auch die Aktion, das ein Auto voller Koblenzer komplett ausgefallen ist, nur 24 Leute angetreten, weswegen zum ersten Mal seit gefühlten Umphtillionen Jahren kein ganzes Display für den Sieger ausgeschüttet wurde. Gespielt wurden trotzdem 6 Runden.

Runde 1 gegen Eugen Libkin mit RW Lark
Eugen hat sich wohl von den Legacyspielern zu uns herüber verlaufen und kann es kaum erwarten mir zu zeigen wie das Mirror gespielt wird.
In Spiel 1 ziehe ich einfach wesentlich besser und kann ihn umrennen, obwohl er mit Maindeck Wrath of God herumprotzt.
In Spiel 2 habe ich als ausgleichende Gerechtigkeit aber in Turn 10, als er mich tötet, ganze 10 Länder im Spiel und zwei auf der Hand, nachdem ich mit zwei Windbrisk Heights sechs Stück nach unten gelegt habe.
In Spiel 3 hat er zwar keine Tiere, aber Volcanic Fallout UND zwei Wrath of God. Die Spectral Procession danach kann ich ihm zwar noch wegwrathen, aber dann legt er Ranger of Eos, und mit diesem dann zwei Figure of Destiny. Seine 7 Lebenspunkte sehen auf einmal wie eine stabile Basis aus, vor allem da ich nur noch Länder halte. Ich spiele einen Ritter der weißen Orchidee, hole mir ein Land und gebe ab. Er prügelt mich auf 12 Lebenspunkte runter. Ich ziehe und spiele Balefire Liege, dann chumpe ich eine der Figures, da er inzwischen eine davon auf 8/8 pumpen könnte, mit dem Knight. Er legt noch mehr Getier nach. Ich ziehe: Ranger of Eos. Na, dann spiel ich den doch mal, hole mir Figure und Mogg Fanatic, spiele beide, schieße ihm mit Liege 6 Schaden und gebe ihm mit dem Fanatic den Rest.
1-0 (2-1)

Runde 2 gegen Sascha Stein mit 5C Homebrew
Da Sascha und ich sowieso bei jedem Iserlohner Turnier, wo wir beide anwesend sind gegeneinander antreten müssen, dachte sich der DCI Reporter, er könnte das diesmal auch früher machen als in der 6. Runde.
Ich gewinne den Würfelwurf und mache auf Verdacht eine gute Figur, während er ein Vivid Land auslegt. Meine Figure wird zum Grizzly Bear, schlägt ihn, und ich lege einen weiteren Bongo (Ich glaube Mogg Fanatic). Er legt eine Insel. Meine Figure wird jetzt schon zu Durkwood Boars und haut ihn nochmal, und er findet sein drittes Land erst im vierten Zug. Das reicht in Kombination mit dem guten Ajani zum Sieg.
In Spiel 2 geht es in umgekehrter Reihenfolge weiter, nur das Sascha diesmal mit Island, dann Plains, dann Mountain loslegt. Damit kann man im 5CC ziemlich wenig zocken, und obwohl er noch ins Spiel zurück findet, kann ich ihn mit einigen geschickt gezogenen Lapse of Certainty und einem finalen Banefire umschießen.
2-0 (4-1)

Runde 3 gegen Daniel ? mit Monorot
An Spiel 1 erinnere ich mich nur soweit, das ich einfach größere (oder mehr) Jungs hatte und er als erstes einen Ashenmoor Gouger legen musste, wodurch ich ihn ziemlich problemfrei racen konnte. Auch Balefire Liege könnte daran beteiligt gewesen sein.
In Spiel 2 beginne ich damit, seine Figure mit Mogg Fanatic zu entsorgen, und führe den Gedanken mit Burrenton Forge-Tender und meiner eigenen Figure weiter. Während ich mit dem Forge-Tender und Spectral Procession seine zwei Ram-Gangs und den Gouger aufhalte, wächst meine Figure auf Avatar-Größe an, was ihn dazu zwingt den Demigod of Revenge zum Chumpblocken zu verwenden.
Nein, das Spiel hat er nicht gewonnen.
3-0 (6-1)

Runde 4 gegen Dominic Dach mit Blightning
Da meine monatelange Flaute in Sachen positive Ergebnisse in Iserlohn zu enden droht, schickt man mir einen Lord of Iserlohn entgegen, um mich zu bezwingen. Doch heute können mich nicht mal Goblin Outlander im Maindeck aufhalten. Im ersten Spiel renne ich ihn effektiv, aber auch unspektakulär über den Haufen. Im zweiten hat er zwar etwas mehr Druck auf dem Tisch, aber ich habe Burrenton Forge-Tender und Spectral Procession, welche nachdem ich einen Balefire Liege gelegt habe in den Angriffsmodus umschwenken, um einen zweiten Balefire Liege aus den Windbrisk Heights hervorzuzaubern. Nun sah es etwas bitter für Dominic aus, aber wenigstens dauerte es nur noch einen Zug (in dem er sich alle Mühe gab mir mit Torrent of Souls Angst zu machen (aka “Okay, nehm ich 17, geh ich auf 10.”)), bis ihn die Horde weißer Phantom Monster überrannte.
4-0 (8-1)

Runde 5 gegen Philip Hahn mit UR Swans
Hier habe ich eigentlich ein Albtraummatchup mit Incinerates, Pyroclasm, Volcanic Fallout, Counterspells und natürlich Seismic Assault und den Schwänen im Angebot. Allerdings habe ich im ersten Spiel passenderweise zwei Path to Exile für seine 2 Schwäne und kann ihn mit Figures of Destiny und Ajani Vengeant einstampfen. Es folgt ein äonenlanges zweites Spiel (geschätzte 35 Minuten), in dem ich kein zweites Banefire finde (und das erste bis zum vorletzten Zug nicht spielen kann, um ihm nicht zu verraten das ich gar keinen Path auf der Hand habe), er allerdings auch nicht wirklich irgendwas zum gewinnen zieht und mich dann im ersten Extrazug besiegt.
4-0-1 (9-2)

An dieser Stelle möchte ich kurz damit herumprotzen, das nach Runde 5 drei Moderatoren des MTG-Forums in drei verschiedenen Formaten jeweils ganz oben in den Standings standen: Ich im Standard, Denny (AKA Nagaroth) im Legacy und Timo (AKA Arbaal) im Vintage. Okay, fertig geprotzt.

Runde 6 gegen Alexander Kreuz mit 5Color
Natürlich sind wir ziemlich happy, das Finale “auto-intern” austragen zu dürfen, da wir dank unseres Splits sowieso beide mit einigen Boostern aus dem Event herausgehen werden. Spiel 1 geht mal wieder relativ schnell an mich, und Spiel 2 relativ schnell an ihn, da ich zu viele Länder ziehe. In Spiel 3 habe ich dann zwar 3 Figure of Destiny auf der Starthand, aber eben nur Windbrisk Heights und Reflecting Pool (DISCUSS!). Er kann alles und jeden umbringen. Ich zappele noch ein bisschen und spiele Lapse of Certainty auf sein Cruel Ultimatum, aber als ich im darauffolgenden Turn kein rotes Mana ziehe um den Ajani aus meiner Hand bauen zu können, ist es vorbei.
4-1-1 (10-4)

Am Ende gewinnt dann Alex und ich werde dritter. Christian schaffte im Legacy ebenfalls ein 5-1-1, was die Ausbeute unseres Autos auf ein 14-3-2 erhöhte, was ungefähr 34 Boostern sowie zwei Revised Duals entsprach. Beim Draft im Burger King konnte ich leider nur mein Matchup gegen den Big King mit Pommes und Cola gewinnen, aber dafür war das auch der leckerste Sieg des Tages. Zurück nach Hause fanden wir übrigens problemfrei.

Ich bin unendlich happy, zum ersten Mal seit Anfang Januar bei einem Event außerhalb von Koblenz nicht X-3 gegangen zu sein und den freien Fall meines Ratings schon mal gestoppt zu haben. Das Deck hat mir erstaunlich viel Spaß gemacht, da man ein aggressives Deck spielt, was aber trotzdem in der Lage ist Kreise um den Gegner herum zu spielen, wenn man es wirklich
beherrscht (was ich mir nicht anmaße). Vielleicht werde ich das Deck auf den nächsten NQs spielen… vielleicht aber auch nicht.

Jund Ramp werde ich auch auf den FNMs in Koblenz erstmal nicht mehr zocken. Ich guck mal, was ich mir so zusammen basteln kann, habe mal wieder Lust auf was rogue-iges (Nein, Helge. Nicht diese Rogues.)

Man liest sich dann.

Encyclopedia Jundrampica, Band 1

Nachdem es nach meinem und Steco's Blogeintrag zu einigen Diskussionen in Bezug auf Jund Ramp kam, nahm ich mir vor einen Eintrag zu schreiben, in dem ich die Möglichkeiten für Jund Ramp aufzähle und erläutere, warum meine Variante so aussieht wie sie aussieht. Ich könnte jetzt behaupten, das ich bis jetzt keine Zeit dafür gefunden habe, aber die Wahrheit ist, das mir dafür chronisch die Lust fehlte. Heute habe ich aber ein bisschen zu viel Zeit, also lege ich mal los. Dazu sei noch zu erwähnen, das sich meine Liste inzwischen wieder etwas geändert hat, ich diese Liste allerdings vor Iserlohn noch nicht veröffentlichen will, da ich ein bisschen supersecret Tech eingebaut habe die meine Gegner dazu bringen könnte anders zu boarden als sie es ansonsten tun würden.

Weiterhin muss ich noch sagen, das ich hier lediglich Jund Ramp behandeln werde und nicht Jund Devour/Tokens oder ähnliche Decks.

1. Kreaturen

1.1. Große Jungs (CC 4+)

Broodmate Dragon - Zweifelsfrei eine der effektivsten Kreaturen im Jund Ramp. Mit Garruk + beliebiger 2CC-Acceleration bereits Turn 4 spielbar und dann recht schnell tödlich. Der einzige ernsthafte Konkurrent im 6CC-Slot ist:

Cloudthresher - Hat die positive Eigenschaft, gegen Faeries auch noch als Sweeper zu wirken und als Flash-Kreatur auch 5-Color-Control in Bedrängnis zu bringen. Die Nachteile gegenüber Broodmate Dragon sind die Tatsache, das man Flash erst ab Turn 5 ausnutzen kann, da Garruk im gegnerischen Zug nicht aushilft und das ein einzelner Removalspell bereits das ganze Problem beseitigt. Kein Problem dagegen sind die vier grünen Mana in den Kosten, da zumindestens bei meiner Manabasis einige sehr ungünstige Faktoren dagegen wirken müssen (soll heißen entweder NUR Filterländer oder 3 der 4 Nicht-Forest-Basics OHNE entsprechende Filterländer.)

Chameleon Colossus - Unheimlich stark gegen Faeries und andere Decks ohne viele Tiere. Leider auch ziemlich schlecht gegen RW Lark, Kithkins und BW Tokens, da sie entweder unendlich lange chumpen oder sie mit Path to Exile und Oblivion Ring entsorgen können. Im Moment meiner Meinung nach dennoch der beste Ersatz-4-Drop, falls man mal keinen Garruk zur Hand hat.

Siege-Gang Commander - Eine simple Kreatur. Wenn man mit ihr im Spiel enttappt, ist man normalerweise nicht weit davon entfernt, das Spiel zu gewinnen. Hat allerdings eine ziemliche Antisynergie mit deinen Boardsweepern (und denen deiner Gegner), welcher Art auch immer sie sein mögen. Deswegen nicht als 4-Of zu empfehlen.

Charnelhoard Wurm - Als 1-Of interessant, falls man Primal Command spielen sollte. Mit etwas Glück (4 Länder + Garruk + Fertile Ground) auch in Turn 4 spielbar. Kann den Gegner “locken”, indem man sich den Primal Command zurück holt und jedes Mal ein Land oben auf die Bibliothek legt, auch nachdem man den Wurm mit eben diesem Primal Command überhaupt erst gesucht hat.

Ascendant Evincar - Als Sideboardoption gegen Kithkins und WR Lark interessant. Tötet Burrenton Forge-Tender und alle Arten von Token. Leider als schmächtiger 3/3er anfällig gegen Incinerate, falls die Lark-Spieler die Incinerate nicht ausboarden sollten.

Wickerbough Elder- Ebenfalls als 1-Of spielbar, falls man Primal Command zur Verfügung hat. Zerstört störende Enchantments wie Glorious Anthem und notfalls auch mal ein Bitterblossom (Auch wenn man gegen Faeries die Primal Commands NICHT im Deck behalten / ins Deck packen sollte.)

Wilt-Leaf Liege - Sideboardoption, falls Blightning Aggro einen größeren Teil eures Metagames einnehmen sollte.

Creakwood Liege - Eigentlich eine Sideboardoption gegen removalarme Decks, die im Moment allerdings nicht existieren.

Shriekmaw - Im momentanen T2 ist Terror wesentlich besser. Die Gründe: Mistbind Clique und Sower of Temptation. Wenn man allerdings Terror spielt und Primal Commands hat, ist es kein Problem einen der Terrors durch einen Shriekmaw zu ersetzen.

Canker Abomination - Eine ebenfalls sehr starke Karte gegen Faeries, da sie eigentlich keine Möglichkeit besitzen sie zu handeln, falls sie einmal im Spiel liegt. Auch gegen 5-Color relativ stark, aber als 6/6er eben etwas zu klein um Cloudthresher umzukloppen, von Broodmate Dragon gar nicht zu sprechen.

Graveborn Muse - Falls Cardadvantage wichtiger ist als die Life Totals. Leider eben auch nur ein 3/3er.

Deus of Calamity - Auch ohne Garruk problemlos Turn 4 spielbar. Allerdings macht dir bereits ein einziger Sumpf einen Strich durch die Rechnung. Die Manabasis müsste entsprechend angepasst werden.

Deity of Scars - Siehe Deus, mit dem Vorteil das er sicher gegen Terror ist und dem Nachteil, das er unbeantwortet das Spiel nicht so sicher gewinnt.

Nath of the Gilt-Leaf - Im Vergleich zu den anderen 5-Mana Threats etwas schwach auf der Brust, und seine Fähigkeit ist zwar spielzerstörend, aber auch unheimlich langsam.

Thornling - Leider nicht so gut wie er sein sollte, da das meiste Removal ihn einfach aus dem Spiel entfernt. Ziemlich brachial gegen alles ohne Weiß (aber opjepast vor dem Agony Warp).

Spitebellows - Kann Shriekmaw ersetzen, falls Chameleon Colossus und Stillmoon Cavalier euch wirklich wirklich Angst machen sollten.

Hellkite Overlord
- Mit 8 Mana etwas zu teuer, dafür hält ihn auch kein Gegner lange aus.

1.2. Kleine Jungs

Kitchen Finks - Wie gut sie eigentlich sind, muss ich wohl niemandem mehr erklären. Allerdings gibt es immer noch das Problem, das die am häufigsten gespielten Removal inklusive Magma Spray sie aus dem Spiel entfernen. Deswegen fand ich bis vor kurzem folgende Karte besser:

Sprouting Thrinax
- Kann gegen Monorot VIER Mal blocken und ist nicht anfällig gegenüber Magma Spray und Wither. Allerdings wird jetzt wesentlich häufiger Path to Exile gespielt (auch wenn man sich bestimmt nicht über den Rampant Growth-Effekt beschwert) und auch Celestial Purge trifft ihn ziemlich hart, was sinnloserweise dafür sorgt, das Thrinax NUR gegen Monorot und Blightning besser ist, falls man überhaupt noch eine der beiden spielen will.

Goblin Outlander - Sideboardoption gegen weiße Decks. Eignet sich hervorragend, um Ajanis umzumachen. Hat allerdings eine Antisynergie mit deinem Hauptplan (Land, Acceleration, Turn 3 4-Drop) UND deinen Massremoval-Spells.

Fulminator Mage - Vor allem stark gegen RW, die auf einer sehr wackligen Manabasis operieren und am liebsten 5 Länder bis Turn 5 spielen würden. Gegen andere Decks eher mittelmäßig und am ehesten gegen Manlands zu gebrauchen, da der Tempoaspekt dieses Decks eher zweitrangig ist.

Mmh… das wars eigentlich.

2. Spells

2.1. Instants
Jund Charm - Im Maindeck meiner Meinung nach besser als Volcanic Fallout, da die 2 Damage, die du dir selbst machst gegen WR, BW und Kithkin durchaus relevant sind, man gegen Larkdecks noch die Option hat den Friedhof zu entfernen und im Notfall auch mal eine Kreatur vergrößern kann (nur eben nicht den Colossus). Weiterhin ist Colossus immun gegen den Schaden durch Jund Charm, wodurch er nicht Gefahr läuft, noch ein Incinerate oder ähnliches zu fressen. Auch den Vergleich gegen Infest gewinnt es zumindestens Preboard.

Volcanic Fallout - Eine brachiale Waffe gegen Faeries. Befindet sich bei mir im Sideboard, da ich so noch die Möglichkeit habe es in Matchups reinzuboarden in denen ich gerne mehr als 4 Pyroclasm Effekte hätte. Das schließt auch teilweise Decks mit Forge-Tender ein, um ihn in den “Überstunden-Modus” zu bringen.

Resounding Thunder - Entweder nutzbar als frühes Removal oder im späteren Spiel als Finisher. Wenn es Banefire nicht gäbe, wären definitiv 4 Stück davon in meinem Maindeck.

Terror - Im momentanen Metagame unheimlich gut gegen alles außer Blightning Aggro. So gut, das ich inzwischen Platz im Maindeck freigeräumt habe um sie dort spielen zu können, da man sie sowieso nahezu immer einboardet.

Guttural Response - Kann man im Sideboard spielen, um sich zumindestens alibimäßig eine Chance gegen 5-Color zu erhalten. Kann man auch gegen Faeries einboarden, allerdings höchstens 2, da man damit prinzipiell nur Broken Ambitions, Flash Freeze und Broken Ambitions treffen kann (wenn er Agony Warp drin behält, sollten wir eigentlich Freudensprünge machen.)

Wild Ricochet - Realistische Option im Midrange-”Mirror” und gegen 5-Color Control. Ändert ein gegnerisches Banefire in “You win the game.” und ist außerdem recht effektiv gegen Cryptic Command und Cruel Ultimatum (auch wenn das effektiv “nur” gecountert wird, da “target opponent” darauf steht.)

Makeshift Mannequin - Lohnt sich eigentlich nur ab 16+ Kreaturen aufwärts, kann dann allerdings diverse, ansonsten mittelmäßige bis schlechte Matchups aufwerten.

Filigree Fracture
- Gewinnt aufgrund “Des Plans” ™ gegen Naturalize und Gleeful Sabotage, auch wenn es gegen Faeries eine äußerst mittelmäßige Sideboardkarte ist, da man nur genau die vier uns wohlbekannten Ziele hat. Besser Postboard gegen 5-Color Control und WB, die ja neben Glorious Anthem und eventuell noch Mark of Ayslum auch noch Tidehollow Sculler im Angebot haben.

Beacon of Destruction - Tötet eigentlich alles außer Cloudthresher… und gelegentlich den Gegner.

2.2. Sorceries
Baaaaaaanefire - Einer der besten Finisher und gleichzeitig eines der schlechtesten Spotremoval. Irgendwann zu Ravnica-Zeiten sagte mir mal jemand: “Demonfire ist toll, so lange der noch im Deck ist braucht man niemals aufzugeben.” Ungefähr genauso verhält es sich mit Banefire. Dank ihm und Resounding Thunder sind 14 Lebenspunkte eine realistische Burnrange.

Rampant Growth - Der zweitbeste Accelerationspell nach Fertile Ground. Mit Garruk offensichtlich wesentlich schlechter, aber was will man machen.

Primal Command
- Eine ziemlich starke Allzweckwaffe, die einem außerdem noch ermöglicht, 1-2 Silver Bullets zu spielen, auch wenn so Züge wie Turn 4 Primal Command auf Land und Broodmate Dragon auch nicht die schlechtesten sind. Ist leider aber für 5 Mana etwas zu wenig boardverändernd.

Mind Shatter - Ein mächtiges Werkzeug im Sideboard gegen alle Arten von Midrangedecks und gegen Controldecks ziemlich rückenbrechend, wenn man es mit Gutteral Response kombiniert oder den richtigen Zeitpunkt abwartet.

Profane Command - Trotz der größeren Auswahl dank des allgegenwärtigen Cryptic Command schlechter als Banefire, auch weil die Furcht- und die Reanimationsoption in diesem Deck doch nur selten zur Anwendung kommen.

Incendiary Command - Dieser teure Pyroclasm kann außerdem noch dem Gegner das Gesicht massieren oder eine Hand voller Länder und Acceleration gegen hoffentlich mehr Action austauschen und ist deswegen eine realistische Option.

Firespout - Wenn es mehr Kreaturen mit Toughness 3 gäbe oder mehr BW Tokens gespielt würde (Was ja dank der PT Kyoto durchaus passieren könnte), wäre Firespout eine Maindeckoption statt Jund Charm.

Infest - Besser als alle anderen Massremoval gegen Burrenton Forge-Tender, dafür aber Sorceryspeed und abmysal schlecht gegen Faeries. Sideboardoption, falls man Jund Charm im Maindeck spielt und wirklich Fallout und Infest im Board haben möchte, oder falls man sich für Fallout oder Infest im Maindeck entscheidet.

Incremental Blight - Auch hier gilt: Falls es mal mehr Kreaturen mit Toughness 3 geben sollte, ist Blight eine realistische Option zu Infest.

Violent Ultimatum - Wäre sicherlich die stärkste Karte überhaupt im Mirror, aber so lange das nicht existiert nur eine mittelmäßige Karte gegen alles ohne Counterspells.

2.3. Enchantments
Fertile Ground - Dank der Synergie mit Garruk der stärkste Accelerationspell im Deck. Absolut nichts führt an dieser Karte vorbei. Nachteil ist, das man sich eventuell anfällig gegen mächtige Tempoplays mit Cryptic Command macht. Also: Niemals auf Savage Lands legen.

Colfenor's Plans - Von steco vorgeschlagen. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, sie zu testen, da ein Kollege sich die alle für ein “Casual” Puca's Mischief Deck abgesteckt hat. Diese Karte erzeugt nur KartenVORTEIL, wenn man auch viele Instants spielt, ansonsten erhöht es höchstens die Kartenqualität und man verliert den kompletten Zug, in dem man es rauslegt.

2.4. Planeswalker
Garruk Wildspeaker - Auch hier sind 4 Stück gesetzt. Ermöglicht die stärksten und schnellsten Plays, zu denen dieses Deck in der Lage ist. Spuckt im Zweifelsfalle auch noch Tokens aus oder beendet das Spiel einfach.

Chandra Nalaar - Hier bekommt man im Regelfall 2 Spotremoval für 5 Mana. Denkbar, aber im momentanen Meta etwas langsam und zu angreifbar.

2.5. Artifacts
Loxodon Warhammer - Denkbar, um das Matchup gegen Monorot und Blightning zu verbessern und Chameleon Colossus gegen BW Tokens und RW Lark zu einer relevanten Kreatur zu machen. Lohnt sich aber auch erst ab 16 Kreaturen aufwärts.

3. Lands
4 Savage Lands sollten gesetzt sein. Außerdem braucht man genug Basics, um Rampant Growth und Path to Exile zu füttern. Diesen Job erfüllen bei mir 4 Forests, 2 Swamps und 2 Mountains. Da wir vor allem ohne Garruk nicht sonderlich schnell sind, sollte die Manabasis möglichst schmerzfrei sein, weswegen ich 0 Painlands spiele. Filterländer sind in diesem Deck besonders gut, da man eigentlich Monogrün mit 2 Splashfarben ist, vor allem wenn man Cloudthresher spielen will, weswegen ich 4 Twilight Mire und 4 Fire-Lit Thickets spiele. Reflecting Pools sind eine Option, werden aber eigentlich nicht gebraucht, weil er eben kein Mana fixt, sondern lediglich schnell Doppelkosten ermöglicht, was nur in Versionen mit Violent Ultimatum wirklich wichtig ist. Zu guter Letzt fehlen noch ein paar Manlands. Am liebsten hat man eigentlich Treetop Village, da es grünes Mana produziert und die Spells für Mutavault eigentlich zu anspruchsvoll sind. Allerdings muss man sich auch etwas beschränken, damit man möglichst nicht 2 CIP-Länder in den ersten drei Turns legen muss. Im Moment befinden sich in meinem Deck 3 Treetop Villages, wobei ich darüber nachdenke auf 2 herunterzugehen, da man sich in diesem Deck nicht leisten kann mit ihnen wirklich aggressiv zu agieren.

Eine Deckliste sowie eine Matchupbesprechung folgt dann irgendwann nach Sonntag. Ich hoffe, der Eintrag war nicht zu langweilig und hat euch einige Optionen aufgezeigt.

Bis denn dann,
Doc

Ochsenkarren mit Split Second

Guten Morgen allerseits. Einige kennen mich vielleicht noch von meinem anderen Blog, aber ich stell mich für die anderen nochmal vor. Ich bin der Daniel, noch 24 Jahre alt und Noch- Diplomstudent aus Koblenz. Magictechnisch bin ich aktiv seit Mirage, allerdings auch mit einer ausgedehnten Pause von Nemesis bis zur 8. Edition. Ich bin regelmäßig unheimlich erfolglos auf europäischen Grand Prixs unterwegs, aber zu faul auf PTQs zu fahren, die mehr als die obligatorischen 150 km entfernt liegen. Das bedeutet für viele sicherlich, das ich meine Prioritäten falsch setze, aber aufgrund meines sehr beschaulichen Erfolgs in all den Jahren habe ich eingesehen, das Magic für mich immer ein Hobby bleiben wird, bei dem ich Geld ausgebe statt es zu verdienen.

Warum schreibe ich den Blog also ab sofort hier statt wie bisher in den MTG-Foren-Blogs? Ich könnte mir jetzt diverse Gründe ausdenken, aber der Hauptgrund ist definitiv das mtgblogs meine Mediengeilheit wesentlich besser befriedigt. Zwar ist das MTG Forum für mich immer noch meine Startseite (Immerhin gehöre ich immer noch zu den Gründungsmitgliedern), aber als Blogplattform erreicht es einfach nicht mal einen Bruchteil der Leute, die man hier erreichen kann, und auch das Feedback ist wesentlich geringer als es sein könnte, was wohl auch damit zusammenhängt, das man sich zum Kommentieren erstmal registrieren muss. Und wenn ich hier von der Community fies gedisst werde, kann ich ja immer noch weinend zu Mama zurückrennen.

So, nachdem der Pflichtteil jetzt erledigt ist, kann ich einfach so weitermachen als hätte sich nichts geändert. Was ist dieses Wochenende passiert?

Freitags gab es im Zeitgeist einen Draft. Ich saß zwischen Jonas und Omar, und schob Jonas direkt zur Begrüßung mal ein Jund Charm und einen Jund Battlemage zu und schnappte mir dafür einen Sedris. Jetzt musste ich nur noch klarstellen, das für ihn weder Schwarz noch Rot eine Hauptfarbe wird. Anfangs dachte ich nach frühem Viscera Dragger und Bone Splinters noch über BRu Grixis Aggro nach, aber da trockneten die Booster recht schnell aus. Offensichtlich wollte in diesem Draft keiner die dicken grünen Jungs, was ich nicht erst beim 10th Pick Mosstodon als Hatepick bemerkte.

Im zweiten Booster machte ich gekonnt einen Flameblast Dragon auf. Mit zwei recht frühen Kederekt Creepern lege ich mich entgültig auf Grixis fest. Ich hätte mich vielleicht sogar noch von Jund überzeugen lassen, aber diesmal bekomme ich überhaupt nichts gutes zu sehen.

In Conflux öffne ich dann, ganz im Sinne der ersten beiden Booster, einen Voracious Dragon. Es folgte Drag Down und Manafixing. Recht spät griff ich noch 2 Scepter of Fugue ab, einfach um sie mal auszuprobieren. Irgendwann zwischendurch tauchten auch wieder so schwere Wätze wie Paleoloth auf, aber ich saß inzwischen zu tief im Grixis-Sattel.

// Lands
1 Rupture Spire
1 Crumbling Necropolis
6 Swamp
5 Mountain
4 Island
// Creatures
1 Sedraxis Alchemist
2 Kederekt Creeper
1 Sedris, the Traitor King
2 Zombie Outlander
1 Blood Cultist
1 Voracious Dragon
1 Flameblast Dragon
1 Viscera Dragger
2 Skeletal Kathari
1 Bloodpyre Elemental
1 Cloudheath Drake
// Spells
1 Grixis Charm
1 Unsummon
1 Traumatic Visions
1 Bone Splinters
1 Drag Down
1 Scepter of Fugue
1 Armillary Sphere
1 Yoke of the Damned
1 Quietus Spike

Das Deck ist etwas merkwürdig, enthält es doch viele wurstige Kreaturen, kombiniert mit 4 Bomben und einer Menge Removal. Ich gewinne Runde 1 gegen Andi mit einem unheimlich langsamen BR Aggro, Runde 2 gegen Hendrik mit Naya Aggro und Runde 3 gegen Jonas mit Jund Control. Die Spiele waren alle ziemlich uninteressant, da ich immer eine Bombe (oder im Fall von Quietus Spike eine zufällige Wurst) mehr hatte als mein Gegner Removal und ihn dann damit verkloppt habe. Die drei Preisbooster offenbaren mir Figure of Destiny und Knight of the Reliquary (Jubelschreie bitte hier.)

Samstag war 2HG-Prerelease angesagt. Andreas und ich bauten als “Die Wampe und der Hut” (Tipp: Ich bin nicht der Hut!) ein RGw Aggro sowie ein 5Color-Good Stuff mit Rafiq of the Many, Maelstrom Archangel, Ethersworn Adjudicator und Worldheart Phoenix. Bericht: Wir machten Bomben, der Gegner macht sie um. Gegner machte Bomben, wir machten sie um. Wir gewinnen mit Random 1/1 oder 2/2 Dorks. Das ganze 3 Mal in Folge. Yay! Wir bekommen als Preise unter anderem 2 Onslaught Starter, die wir keine Sekunde länger in ihrer Plastikverpackung lassen wollen. Andreas ist schneller als ich und rippt Polluted Delta. Ich hab leider Pech gehabt… es ist nur Wooded Foothills. Ich könnte kaum trauriger sein.

Sonntags quälen sich Helge, der bei mir genächtigt hat und ich aus dem Bett, um gen Iserlohn zu cruisen. Mein Deck der Wahl ist wie schon im Januar Jund Ramp, ordentlich aufgetusst durch Conflux-Karten Banefire und Volcanic Fallout. Die aktuelle Deckliste findet ihr am Ende des Eintrags.

Titanische, ja, gar zyklopische Horden von stolzen 22 Mann sind im Standard aufgetaucht, wohl bedingt durch die Tatsachen, das Iserlohn eine Woche vorverlegt wurde und Conflux erst seit 2 Tagen legal ist. Es werden dennoch 6 Runden gespielt, was ich aufgrund meiner Anreise von ~160km sehr begrüße.

Runde 1 gegen Dennis Nolte (Bant Aggro)
Spiel 1 kann ich knapp für mich entscheiden, da er übersieht das ein Rhox War Monk mit Double Strike eben doch nur 4 Leben macht, wenn er von einem Goblin Token gechumpt wird.
Spiel 2 besiegt mich die sogenannte “Kiddie-Tech.” Turn 4 Shield of the Oversoul auf Rhox War Monk, krach, krach, krach, tot.
Spiel 3 werde ich mit getapptem Broodmate Dragon sowie seinem mitgebrachten Bruder und drei Goblin Tokens (von einem gebantcharmten Siege-Gang Commander) übel von einem Stoic Angel erwischt. Noch denke ich, das das kein Problem ist, denn immerhin habe ich ja 2 Terror, 4 Banefire und 2 Resounding Thunder (ja, Mana hab ich genug) und bin noch bei gediegenen 14 Leben. Ich ziehe Land, er spielt Noble Hierarch und haut mich auf 10. Land, 6. Rampant Growth, 2. Rampant Growth. Ja, so hatte ich mir das vorgestellt.
0-1 (1-2)
Forge-Tender Count: 1

Runde 2 gegen ? (Kithkin)
Spiel 1 - Forge-Tender, Wizened Cenn, Wizened Cenn, Ajani, Spectral Procession… gut, machen wir noch eins.
Spiel 2 - Die genau Spielreihenfolge entgeht mir, aber Situation war folgende: Ich habe unendlich viele Länder (mindestens 9), 1 Broodmate Dragon, 2 Dragon Token, Treetop Village und Sprouting Thrinax, er hat 2 Burrenton-Forge Tender (Vorher hat er schonmal einen geopfert), Ranger of Eos, 2 Spirit Token, und auf der Hand Goldmeadow Harrier und Figure of Destiny. Meine Hand ist irrelevant. Die Dragons waren ihn gerade besuchen, er ist auf 8. Ich bin durch Volcanic Fallout und diverse Beats auf 7, und das obwohl er noch einen 1-Drop in meine 3 offenen Mana gelegt hat und erst DANN den Forge-Tender gespielt hat. Was könnte man jetzt gut ziehen? Richtig, Wizened Cenn, damit man auch alles aufs Board legen kann. Die Forge-Tender hauen mich auf 3. Ich kann ihn nächste Runde nicht töten. Ist ja nicht schlimm, jeder Spell außer den 2 verbliebenen Broodmate Dragons, dem 1 Rampant Growth und den 2 Fertile Ground kauft mir einen Zug (Entweder durch Blocker für die Forge-Tender oder durch Zerstörung eben dieser oder des Wizened Cenns), und jedes der 4 Banefire gewinnt sofort. Ich ziehe: Rampant Growth. Er vergisst nicht, das Village nach der Aktivierung zu tappen, und ich sterbe.
0-2 (1-4)
Forge-Tender Count: 5

Runde 3 gegen Gunnar Vornhusen (Bant Aggro)
Ja, hier geht es um alles, hier ist der letzte Tisch. Die Ehre will verteidigt werden. Und ich bekomme das zweite Bant Aggro ab, was ich immer noch als mittelmäßig bis schlechtes Matchup einschätze. Es sind übrigens auch nicht mehr Bant Aggro da, also bleibt nur noch das einzelne 5-Color-Control, bei dem ich mich unterlegen fühle. Mehr dazu später.
Spiel 1 zeigt sich, warum wir am letzten Tisch sitzen. Er bleibt auf 3 Ländern stehen und macht gar nix außer ab und zu ein Bant Charm auf einen Sprouting Thrinax, und ich nehme Mulligan auf 5, lege dafür dann aber Länder bis Turn 10. Auf meiner Hand schlummert das Banefire von der Starthand. Langsam zieht er… immer noch keine Länder, dafür aber Kreaturen die 2 oder 3 Mana kosten. Er beginnt Druck zu machen. Einen Zug vor meinem plötzlichen und unerwarteten Tod durch massive Gesichtsmassage ziehe ich Primal Command für 7 Leben und einen Siege-Gang Commander, den ich auch direkt rauslasse. Wenn 2 der Tokens und der Commander bis in die nächste Runde überleben, kann ich die Runde drauf massiv chumpen und auf ihn ballern und ihn dann banefiren. Also blockt nur einer der Token, und ja, er hat leider das dritte Bant Charm gezogen.
Spiel 2 läuft halbwegs normal ab, und er weigert sich aus einem mir nicht bekannten Grund mit dem Treetop Village mit Double Strike meinen gerade nachgelegten Garruk zu entsorgen. Mein Beast wirft sich heldenhaft in den Weg, rettet mir das Leben und sorgt dafür, das in meiner Runde mit Hilfe von Garruk ein Banefire für lethal gezündet werden kann.
Spiel 3 nimmt er Mulligan auf 4 und erholt sich nie davon.
1-2 (3-5)
Forge-Tender Count: 7

Runde 4 gegen Bernd Brüggemann (Monowhite Exalted)
In Spiel 1 legt er in Turn 2 Aven Squire.
2-2 (5-5)
Forge-Tender Count: 10 (die hier aber ganz schnell Colosse chumpen müssen)

Runde 5 gegen Jonas Wallendorf (Faeries)
In Spiel 1 nimmt er Mulligan auf 5, legt jede Runde Land bis Turn 5, dann Mistbind Clique mit Mutavault. Dann noch eine Mistbind Clique, aber ich zünde Doppel-Fallout. Also legt er eben noch eine dritte, die mich dann tothaut, während er mit 2 Broken Ambitions und Cryptic Command meine Threats countert.
In Spiel 2 nehme ich Mulligan. Ich mache Land, go, er Faerie Conclave, go, ich Land, Rampant Growth, go, er Sunken Ruins, Doppel Thoughtseize. Ich reveale ihm 1 Banefire, 3 Chameleon Colossus und grinse. Er nimmt Fire und Colossus. Ich ziehe Land von oben, mache den ersten Colossus. Er macht ein drittes Land, sagt go, ich haue ihn für 8, er macht kein viertes Land, chumpt dann mit Conclave, und nimmt dann nochmal 8. Zurücklucken ist das beste Lucken.
In Spiel 3 liefern wir uns eine epische Schlacht titanischer Ausmaße, aber ich mach einfach Cycle Resounding Thunder, Banefire für 7 und beende diesen Nonsens.
3-2 (7-6)
Forge-Tender Count: Immer noch 10

Runde 6 gegen ? (5-Color Control)
Ah stimmt, da war noch was… ein schlechtes Matchup, gegen das ich heute noch nicht gespielt hatte, obwohl es doch immerhin einmal vertreten war. Los gehts.
Spiel 1 verbauere ich es gnadenlos. Er hat 2 Cloudthresher und Broodmate Dragon (der seinen Bruder mitgebracht hat) gegen meinen Broodmate Dragon (Auch mit Bruder) und 3 Saprolinge. Er macht Pyroclasm und greift dann mit 1 Cloudthresher und 2 Broodmate Dragons an. Ich blocke sogar so richtig, das ich EOT Volcanic Fallout machen kann um alles außer dem Cloudthresher zu töten und dann in meinem Zug Action zu machen. Die andere Option wäre, EOT Resounding Thunder zu cyclen und zu hoffen, das ich mit den 3 Karten, die ich dann noch ziehen darf (Inklusive Cycling) ein Banefire oder einen weiteren Thunder zu ziehen, von denen insgesamt noch 5 Stück im 39-Karten-Deck sind, da er sich nur auf 12 Leben befindet. Ich entscheide mich für zweiteres, ziehe aber offensichtlich nichts und sterbe. Hätte ich einfach das erste gemacht, hätte ich noch unendlich länger Zeit gehabt, entweder die beiden Karten ODER ein drittes Volcanic Fallout zu ziehen, um das Spiel zu drawen.
Spiel 2 gibbet dann ganz antiklimatisch von seinem Broodmate Dragon aufs Fressbrett, weil ich nach Mulligan auf 6 keine einzige Nicht-Filterland Manaquelle ziehe.
3-3 (7-8)
Finaler Forge-Tender Count: 10

Insgesamt der enttäuschende 12. Platz bei einem enttäuschenden 3-3. Ich habe dennoch das Gefühl, mit etwas mehr Glück bei der Auslosung hätte es an diesem Tag auch ohne Probleme zum Sieg reichen können, obwohl mein Deck suboptimal gebaut war. Insgesamt gehen die Koblenzer sehr durchwachsen mit 4-2, 3-3, 3-3, 3-3, 2-4.

Die Rückfahrt war äußerst lustig, da Helges Auto einfach so von innen beschlug, das an normales Fahren eigentlich gar nicht mehr zu denken war, weswegen Jonas auf der Suche nach dem KFC in Hagen (wo es übrigens immer noch grauenhaft schmeckt) den Kopf auf dem Auto strecken musste, wodurch auch der Name dieses Blogeintrags entstanden ist. “Ey, ich seh das schon, jetzt gleich kommt ein Ochsenkarren um die Ecke und fährt Jonas die Birne ab.” - “Aber schon Ochsenkarren mit Split Second, sonst kann er ja reagieren.”
Weitere Klassiker: “Das ist kein Stau, das ist höchstens zähflüssiger Verkehr!” - “Deine Mutter ist zähflüssiger Verkehr.”

Durch die zusätzlichen Spiele ist mir einiges aufgefallen. So ist das Matchup gegen Feen vor dem Boarden okay, danach ziemlich gut. Feen ist allerdings das einzige Deck, gegen das Volcanic Fallout besser ist als Jund Charm. Also will ich lieber die Jund Charms im Maindeck spielen. Weiterhin war das Sideboard nicht sonderlich gut und wurde nahezu komplett umgekrempelt. Die Liste, die ich ab sofort spielen will, sieht folgendermaßen aus:

// Lands
4 Savage Lands
4 Forest
4 Fire-Lit Thicket
4 Twilight Mire
3 Treetop Village
2 Swamp
2 Mountain

// Creatures
4 Sprouting Thrinax
4 Broodmate Dragon
4 Chameleon Colossus
4 Garruk Wildspeaker
1 Siege-Gang Commander

// Spells
4 Banefire
4 Rampant Growth
4 Jund Charm
4 Fertile Ground
2 Resounding Thunder
2 Primal Command

// Sideboard
SB: 3 Terror
SB: 1 Wickerbough Elder
SB: 2 Guttural Response
SB: 3 Volcanic Fallout
SB: 2 Mind Shatter
SB: 2 Violent Ultimatum
SB: 1 Cloudthresher
SB: 1 Shriekmaw

Und damit verabschiede ich mich für heute. Nächste Woche muss ich vermutlich ausnahmsweise mal keine 3 Turniere spielen, da ich wohl nicht nach Frankfurt kommen kann.