21 Dez
Ursprünglich war ja ein Artikel für Magic Universe zu diesem Thema geplant.
Doch da hat das Ergebnis leider nicht mitgespielt.
Das Sealed Deck war aber ganz interessant und daher gibts doch ein klein wenig Info auf diesem Weg.
Creatures:
2 Nissa´s Chosen
1 River Boa
1 Welkin Tern
1 Grazing Gladehart
1 Umara Raptor
1 Reckless Scholar
1 Oran-Rief Recluse
1 Windrider Eel
1 Living Tsunami
1 Merfolk Seastalkers
2 Sky Ruin Drake
1 Sphinx of Lost Truths
1 Malakir Bloodwitch
Spells:
2 Harrow
1 Khalni Heart Expedition
1 Disfigure
1 Burst Lightning
1 Journey to Nowhere
1 Scalding Tarn
1 Akoum Refuge
1 Mountain
1 Plains
2 Swamp
5 Island
8 Forest
Im Sideboard verbleiben mussten:
2 Primal Bellow weil diese den Kontrollplan nicht so wirklich unterstützen. Ist eher was für das Aggrodeck.
Explorer´s Scope, da mir da die 4 2-Drops zu wenig sind.
Der zweite Reckless Scholar hat es auch nicht geschafft.
Die 19 Länder mussten leider sein, da sich sonst der zweite Swamp nicht ordentlich ausgeht.
Ich hab da recht lange überlegt ob ich die Bloodwitch überhaupt splashen will, doch denke ich und dass hat sich auch im Turnier gezeigt, dass sie ihren Platz verdient hat.
Das Journey hätte man auch draußen lassen können, doch da ich kein Bounce habe, muss ich irgendwie alles mir zur Verfügung stehende Removal spielen.
5färbig wurde es auch, da ich kein 2färbiges Deck bauen konnte.
Vorweg gesagt, ich war mit dem Mana schon zufrieden. 2 Games hab ich dann aber schon gegen die Manaflut verloren. Hauptsächlich weil meine Bomben und Gamewinner ausgeschaltet wurden.
Wie gesagt, dass mit dem Mana hat gut funktioniert. Einmal konnte ich Nissa´s Chosen nicht casten. Das wars dann aber auch.
Zu den Spielen:
Runde 1 geht es gegen Bernhard Sternbauer, den späteren Sieger.
Spiel 1 war eine der “Floodspiele”. Meine River Boa trifft ein Journey, mein Living Tsunami wird von Summoner´s Bane verhindert.
Da ich meinen Mountain im Spiele habe ist sein Cliff Threader lethal.
Spiel 2 läuft dann besser. Seine weissen Flieger können die Bluthexe nicht stoppen. Die Extrakarten der Sphinx helfen auch.
Spiel 3 ist sehr knapp. Ich habe River Boa und Seastalkers. Das Merfolk wird von seiner Arrow Volley Trap abgestellt.
Er hat nen Skyfisher und ich entscheide mich, da 7 Mana für die Sphinx in Aussicht, für Sky Ruin Drake im fünften Zug. Er legt aber Shepherd of the Lost nach und hat Summoner´s Bane für die gekickte Sphinx.
Am Ende greift er dann mit allem an und mein Reckless Scholar muss blocken. Ich gehe auf Eins und da der Looter blocken musste war ich eine Karte vom stabilisierenden Oran-Rief Recluse weg.
Knappe Sache. Hättet ihr da die Sphinx gelegt? Oder auch den Sky Ruin Drake.
0-1 (1-2 Games)
Runde 2 ziehe ich viele Länder, mein Gegner viele Spells. Dank Merfolk Seastalkers kann ich aber mitspielen und sogar im nächsten Zug gewinnen. Er darf nur kein Land oder einen tollen Spell ziehen.
Rite of Replication ist leider der tolle Spell. Er kopiert das Meerestier, tappt einen Blocker und tötet mich auch den Schaden genau.
Game 2 ist er, dreifärbig, auf Blau gescrewed und dementsprechend problemlos gewinne ich.
Game 3 habe ich einen guten Start und dann die Bluthexe. Er kommt noch auf 8 Mana und seine letzte Handkarte sind nicht die Riten.
1-1 (2-1)
In der dritten Runde gehts dann gegen Patrick Portele. In Game 1 ist er noch W/U und demnach stallt das Spiel in der Luft. Es dauert einige Zeit seine blauen Flieger aus dem Weg zu räumen. Dann ist der Weg für die Bluthexe frei und er verabsäumt laut eigener Aussage mit Whiplash Trap und Tempest Owl das Spiel zu gewinnen.
Gladehart und das Lifegain-Land bringen mich aus der Gefahrenzone.
Sein U/W Dual würde ihn auf 5 bringen, demnach wird in Reaktion ein gekickter Burst Lightning auf ihn gezielt. Mit 2 Karten in der Bibliothek gewinne ich das Game. Interessanter Nebenaspekt. Ich konnte die gebouncte Sphinx nicht wieder ausspielen.
In Spiel 2 wechselt er auf B/g und startet mit Lacerator, Soul Stair Expedition und Turn 3 Gatekeeper of Malakir. Imposanter Beginn der die Frage auslöst, warum er denn nicht gleich so spielt. Er meinte er hats verbaut. Könnte man unterschreiben.
Es kommt dann noch Nighthawk und Rampaging Baloth.
Ich mache im Verlauf einen folgenschweren Gegner indem ich meinen Sumpf nicht für das Harrow opfere. Ich habe zwar Seastalkers, muss aber so immer seine Bog Tatters tappen. Im Endeffekt kann ich mit dem Gladehart und dem Dual auf 10 gehen, sodass mich Guul Daz Vampire und Bog Tatters nicht töten.
Seinen Nighthawk entsorge ich mit Oran-Rief Recluse.
Trotzdem kann ich nur gewinnen, wenn er nicht All-In geht. Ich kontrolliere Sphinx und Sky Ruin Drake, er ist auf 9. Burst Lightning wartet schon auf seinen Einsatz.
Und wirklich, es greifen nur die beiden unblockbaren an. Er macht dann noch Harrow und noch mehr Biester springen aus dem Baloth. Ich denke schon, passt, das geht sich aus, doch seine letzte Handkarte ist Grim Discovery und der Nighthawk vereitelt meine Pläne.
Game 3 bin ich geflutet und bekomme wieder Turn 3 Gatekeeper ab. Rampaging Baloths entpuppen sich erneut als ein unlösbares Problem.
1-2 (1-2 Games)
Ich spiele noch eine weitere Runde und verliere erneut 1-2.
Somit darf ich San Diego zu den Akten legen.
Ausbeute: Ein Viertelfinale in Graz und bei den Ptq´s jeweils gegen den späteren Sieger verloren.
Diesmal muss ich mir zumindest 2 “Fehler” zugestehen. Wobei zumindest einer diskutabel war und der andere das Spiel wohl auch nicht gewonnen hätte.
Wird trotzdem mal wieder Zeit das es gut läuft, denn bei den Drafts zum Beispiel ist alles super, hab ich doch am Vortag noch 2 8-4 Queues gewonnen.
14 Okt
Dienstag, Stammtisch. Zum ersten Mal seit längerer Zeit kann ich einen Draft so richtig genießen. Weiter lesen »
9 Okt
So habe ich beim Artikel vom Florian Reiter kommentiert.
AP und Phips hatten da einen “Holy War”
Ich dachte mir, da steht vielleicht was in meinem Kommentar, was von Interesse für manche sein könnte.
Also mal konkret!!
READ DA SHIT!
Das ist ja auch gerade das schöne an diesem Spiel. Das es einfach nicht bis ins allerletzte Detail erklärt und beherrscht werden kann.
Warum gewinnen manche Leute und andere nicht. Ist es nur Glück. Gibts auch eine mentale Komponente usw.
Das Hauptproblem bei solchen Diskussionen ist, dass es verabsäumt wird die Grundvoraussetzungen festzulegen.
Prozentzahlen ohne Bezugsgröße sind bekanntlich sinnlos. Daher war dieser Vergleich leider sinnlos. Wenn man sich die Verteilung der Magic Skills wie eine Gaussche Glockenkurve vorstellt, kommt mir 95% in 2 Wochen (6 Drafts) zuviel vor.
Ich sage euch jetzt mal meine Erfahrung mit Limitedformaten.
Anfangs wird es grundsätzlich eingeschätzt. Zendikar: Schnell.
Das Ding ist nun, dass sich die Archetypen und die Herangehensweise an Draftformate ändern. Das bedeutet, dass ich z.B. immer auf der Suche nach Nischen bin, die mir eine Edge einräumen. Und oft findet man die auch. Dimir-Mill, All-Removal.dec in Timespiral Block, Schimmel.dec, etc. Ich war schon öfter diesen entscheidenden Schritt voraus. Meiner Meinung nach kann man zwar zu 95% nach 2 Wochen ein mittelmässiger solider Drafter im Format werden.
Wenn das dass Ziel ist. So be it.
Richtig gut wird man aber nur wenn man ein Format, seine Karten und Interaktionen verinnerlicht hat UND weiß was alles möglich ist oder erkennen kann ob irgendwo noch was drin ist. Das bedeutet ständige Exploration und Neuevalurierung von Karten, Farbkombinationen, Archetypen, Interaktionen usw. Das sind keine leeren Worthülsen. Das ist wirklich nötig um besser zu sein als die anderen. “Dank” MOL muss man einfach noch viel mehr machen.
Ich für mich behaupte ein Format nach 12-30 Drafts verstanden habe zu draften. Es reicht ja auch nicht zu wissen was man denn draften will, sondern muss man ja auch antizipieren was die anderen und wann sie es draften wollen. Wenn ich die meiner Meinung nach entscheidenden Karten einfach einen Pick höher als die anderen nehme, habe ich einen Vorteil. Aus der reinen Theorie heraus kann man das nicht einmal annähernd einschätzen. Auch die Praxis ist da nur eine Annäherung. Man kann ja nie wissen wer was wo wann und wie draften will, man kann aber Erfahrung sammeln und so versuchen etwas einzuschätzen. Viele draften ja einfach nach öffentlicher Meinung.
Um ein Format aber RICHTIG zu verinnerlichen benötigt es wesentlich mehr Drafts. Wie viele es nun wirklich sein müssen hängt vom Format ab. Richtig überlegen fühle ich mich meist erst nach 50 (sehr kleine Formate, Masters Edition, Coldsnap) bis 200 Drafts.
Ein abschließendes Bsp. Ich war ja bekanntlich 2ter auf meiner ersten PT und meiner Meinung nach war das nicht mal annähernd auf mein Spiel zu schieben. Aber ich hatte ca. 100 RL Drafts im Format. Weil wir einfach 1-3 Drafts am Tag, 7 Tage die Woche gemacht haben. Das war VIEEEEL mehr als die meisten anderen. Auch international. So kannte ich das Format sehr gut. Besser vielleicht als die meisten PROs.
Das reicht erstmal.
Peace.
PS: Ich mag diese ganzen Vereinfachungen trotzdem nicht, gebe aber AP und Tobi schon recht, dass man nicht so pussyhaft schreiben sollte. Anyway, im nachhinein kriegt man immer sein Fett ab. Egal wie man es macht. Wenn ich von etwas 100%ig überzeigt bin, dann bring ich das auch so rüber. Aber alles drunter muss auch in gewisser Weise vage bleiben. Magic ist einfach nicht simpel. Es ist komplex.
19 Aug
Der Titel sagt es schon.
Es gibt nicht nur morgen Donnerstag einen GP Brighton Bericht von mir, sondern auch am Samstag einen M10 Limited Artikel.
Da gibt es einige, teils gravierende Updates. Ich habe öfters gedraftet und auch bei einem PE auf MOL den unglücklichen 9ten Platz belegt.
Also.
Don´t miss it.
29 Jul
Neben meiner schreiberischen Tätigkeit für MU bleibt leider weder genug Zeit, noch genug Inhalt für meinen Blog übrig.
Morgen gibts übrigens wieder nen allgemein gehaltenen Strategieartikel auf MU. Ich glaube das er gelungen ist. War auch einiges an Arbeit.
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1 Jul
Die Zeit vergeht. Das Internet musste nun einige Wochen ohne mein Geschreibe auskommen und überraschend, aber doch, es existiert noch immer…
Die Prüfungen sind überstanden und so kann ich mich wieder vermehrt den bunten Pappkarten widmen.
Gedraftet wurde in der Zwischenzeit natürlich weiterhin fleissig und da am Wochenende die Österreichischen Meisterschaften am Programm stehen, auch mal wieder Standard gezockt.
Wie die Vorbereitung lief und das Turnier selbst, werdet ihr in einem Artikel auf MU lesen können.
Ich werde wieder via Twitter life berichten.
Valtl macht es via Coverage für Magic Universe.
Es wird also allerhand an Info auf euch zukommen.
Also folgt mir am Wochenende auf Twitter, wenn ihr das nicht sowieso schon tut.
29 Mai
Menü des Tages: Draft nach Wiener Art mit Tunke
27 Mai
an der Zeit für einen neuen Beitrag. Auch wenn ich in den letzten Wochen wenig Magic gespielt habe, gibt es doch ein paar Dinge zu berichten.
Ich spiele momentan weniger, da ich den 1. Abschnitt meines Studiums bis Ende Juni über die Bühne bringen möchte. Das ist einiges an Arbeit. Weiter lesen »
2 Mai
Das hier wird kein “mimimi” sondern nur eine Beobachtung der letzten Tage.
Es passieren ganz wilde Dinge.
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18 Apr
Sich anbietender Untertitel:
That´s why i love drafting!
Ich erlaube mir heute mal den Luxus das ganze ohne Anmerkungen reinzustellen und Diskussionen in den Kommentarbereich zu verbannen.
Ich erlaube mir heute mal den Luxus das ganze ohne Anmerkungen reinzustellen und Diskussionen in den Kommentarbereich zu verbannen.
Charly
27 Jahre, Wien, BWL Student
Seit 1996 mit Magic am Stapel
87 Lifetime Pro Punkte
Runner Up Pro Tour London 1999
Limited Spezialist