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Bernd der Baumeister

— 25-10-2009 —

Am Samstag zu Dortmund eben der PTQ. Da ich fand, dass ich ein brauchbares Deck hatte, damit aber geschmeidige 0-3-drop performte, frage ich mich und hiermit auch euch, was da falsch gelaufen ist (zum Zwecke dieser Übung gehen wir davon aus, dass ich nicht acht Spiele in Folge spielte, als wäre ich gerade aus dem Dornröschenschlaf erwacht und hätte noch nie Karten in der Hand gehabt, zumal die zwei Trials und ein paar Sealed Events der digitalen Art dagegen sprächen).

Ich habe die irrelevanten Farben direkt raussortiert, da Grün kein Fleisch und Rot kein Feuer - und wenn in Form von Magma Rift, Torch Slinger, Lavaball Trap und Valakut, the Molten Pinnacle - enthielt.

Die restlichen Farben waren derart verteilt:

Weiß
1 Kor Duelist
1 Steppe Lynx
3 Kor Skyfisher
1 Kor Aeronaut
1 Armament Master
1 Kazandu Blademaster
1 Ondu Cleric
1 Kor Outfitter
1 Makindi Shieldmate
1 Pillarfield Ox
1 Caravan Hurda
1 Shepherd of the Lost
1 Nimbus Wings

Blau
1 Caller of Gales
1 Tempest Owl
2 Umara Raptor
1 Sky Ruin Drake
1 Seascape Aerialist
1 Sphinx of Lost Truths
1 Sphinx of Jwar Isle
1 Shoal Serpent
1 Quest for Ancient Secrets
1 Spell Pierce
1 Trapfinder's Trick
1 Into the Roil
1 Paralyzing Graps
1 Cancel
1 Lethargy Trap
1 Summoner's Bane
2 Whiplash Trap

Schwarz
1 Guul Draz Vampire
1 Vampire Lacerator
1 Surrakar Marauder
1 Gatekeeper of Malakir
1 Vampire Nighthawk
2 Heartstabber Mosquito
1 Hagra Crocodile
1 Nimana Sell-Sword
1 Halo Hunter
1 Bog Tatters
1 Soul Stair Expedition
1 Mire Blight
1 Grim Discovery
1 Needlebite Trap

Schwarz völlig ignorierend, weil mir die Kor-Knaben in Weiß und 5+-Drops in Blau zusammen mit dem geflügelten Ally-Duo ausreichend erschienen, kam ich zu folgendem Deck:

Deck
1 Kor Duelist
1 Steppe Lynx
3 Kor Skyfisher
1 Kor Aeronaut
1 Armament Master
1 Kazandu Blademaster
1 Ondu Cleric
1 Kor Outfitter
1 Makindi Shieldmate
1 Shepherd of the Lost

2 Umara Raptor
1 Sphinx of Lost Truths
1 Sphinx of Jwar Isle
1 Into the Roil
2 Whiplash Trap

1 Stonework Puma
1 Spidersilk Net
1 Adventuring Gear
1 Trailblazer's Boots

1 Seijiri Refuge
7 Island
9 Plains

Jetzt, mit ein wenig mehr Abstand und mehr Zeit und einem sortierten Pool (die Sortierung wurde beim PTQ nicht announced, ist noch nicht mal offiziell - soweit ich weiß - und eines von beiden sollte geändert werden) drängte sich mir erst U/B auf, weil die Mananaforderungen nicht so grau sind und die Equipkosten aufs Angenehmste reduziert werden, doch letztlich hätte es wohl W/B sein müssen:

1 Steppe Lynx
1 Guul Draz Vampire
1 Vampire Lacerator
1 Ondu Cleric
3 Kor Skyfisher
1 Kazandu Blademaster
1 Kor Aeronaut
1 Surrakar Marauder
1 Stonework Puma
1 Makindi Shieldmate
1 Vampire Nighthawk
1 Gatekeeper of Malakir
1 Hagra Crocodile
1 Nimana Sell-Sword
2 Heartstabber Mosquito
1 Halo Hunter
1 Shepherd of the Lost

1 Adventuring Gear
1 Nimbus Wings

9 Plains
9 Swamp

Das Mantra des Turniers war übrigens “18 Lands minimum und nur bittebittebitte den Würfelwurf gewinnen, um auch ja beginnen zu können”. Letzterem kann ich mich anschließen, bin bisher aber immer ganz gut mit Manabasen kurz vor der Volljährigkeit gefahren und habe das eine Land nie vermisst. Dass ich für das B/W von dieser Meinung abweiche, liegt ganz klar daran, dass bei dem Deck eine Runde ohne Landdrop wie ein Time Walk für den Gegner wirkt und letztlich auch ist. Eine Meinung die zwar ebenfalls häufig ist und generalisierend auf alle Decks angewendet wird, der ich mich aber nur ungern anschließe.

Das Deck maximiert den Nutzen, der sich aus dem Skyfisher pressen lässt ohne gleichen. Beliebte Ziele sind offensichtlich der Gatekeeper, wie auch die Mosquitos (entsprechendes Mana auf dem Tisch vorausgesetzt), aber selbst wenn es nur der Puma ist, hat man nichts dagegen, wenn ererneut sein Revier “markiert”. Im argsten Fall muss man eben das Land nehmen und direkt wieder ausspielen und den nicht-sicken Rest nach rechts drehen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass ich in dem Format vor Qualität über Konsistenz warne. Wer also auf die Idee kommt, dass Deck doch direkt Esper-Style einzutüten, um dem Gegner die Allies und die ganzen Spoiler nur so wieder und wieder um die Ohren zu klatschen, der sei davor gewarnt, dass ein Fehltritt - Land-technisch derart, dass Mana zwar vorhanden, aber falschfarben - sehr schnell sehr schmerzhaft bestraft wird. Es bedarf schon einer ausgesuchten Masse an Refugien und mindestens einem Harrow, bevor sich so etwas in den meisten Fällen sinn- und siegreich umsetzen lässt, wie ein Blick über die Manakosten der besseren Zendikar-Karten - nicht nur meines Pools - zeigt.

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Showing Off

— 19-10-2009 —

Wenn mich jemand fragte, antwortete ich stets, dass wenn ich mir die Byes holte, Paris fällig wäre. Was ich dachte, war stets, dass meine Zendikar-Limited Erfahrungen letztlich zu gering sein dürften, um auch nur annähernd über die deutsch-belgische Grenze zu gelangen, so dass meine Motivation wie eh und je lautete, dabei sein ist alles und bloß nicht zu sehr verzocken (und wenn, dann bitte derart, dass mir es selbst nicht auffällt).

Letztlich ist es nicht so, dass ich es nicht versucht hätte und bei den gleich zwei Möglichkeiten, die sich mir vorvergangenes Wochenende boten, tat ich sicherlich nicht schlecht dabei. Doch letztlich war es so, wie es bereits an der Fußgängerbrücke, die man unterquert wenn man Dortmund Richtung Bochum mit dem Zug verlässt, und später dann in meinem Block stand: “No surprising News”.

Weitere Zettel dieses Blocks sind mit T-Konten gefüllt, auf denen die Anfangssaldi stets gleich sind und die ein “ME” im Soll und den “OP” im Haben anzeigen. Es gibt deren viele und nicht das geringste Anzeichen doppelter Buchführung, aber was unten rauskam, war oft zu meinen Gunsten.

Immer noch zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich in den zwei Tagen an zwei GPTs zweimal das Halbfinale erreichte, ohne aber den Sack letztlich voll zu machen. Ein nicht unschöner Schnitt, der meinen Boosterbestand wesentlich vergrößerte und wohl auch mein Limited-Rating in noch nie gewesene Höhen katapultierte (letzteres nur der Vollständigkeit halber erwähnt).

Zugegeben, in Dortmund war es schon etwas einfacher, wenn man als 12te rdas Turnier kurz vor Anmeldeschluss komplettiert und ein Blick übers Teilnehmerfeldchen einen - selbst mit gutem Gewissen und nur einem Hauch der Magicspieler sonst so anhaftenden Überheblichkeit - alleine drei Spieler identifizieren lässt, die sich später wie intern prognostiziert am unteren nicht-draftenden Ende der Standings befinden. Am anderen Ende meine Wenigkeit dank folgendem Deck:

1 Cliff Threader
1 Kor Skyfisher
1 Kazandu Blademaster
1 Ondu Cleric
1 Makindi Shieldmate
1 Kor Cartographer
1 Journey to Nowhere
1 Pitfall Trap
1 Narrow Escape

1 Goblin Bushwhacker
1 Plated Geopede
1 Goblin Shortcutter
1 Torch Slinger
1 Ruinous Minotaur
1 Bladetusk Boar
1 Geyser Glider
2 Tuktuk Grunts
1 Murasa Pyromancer
1 Burst Lightning
1 Chandra Ablaze

1 Explorer's Scope
1 Expedition Map

1 Teetering Peaks
1 Kabira Crossroads
7 Plains
8 Mountain

Erwähnbare Sideboardkarten:
2 Unstable Footing
1 Nimbus Wings
1 Bold Defense
1 Brave the Elements
1 Devout Lightcaster

Eine runtergeloste dritte Runde und ein Sluft, der unbedingt zocken will, später darf ich mir beim Top8-Draft als erster aussuchen, wo ich denn sitzen möchte, um folgendes zu draften:

2 Welkin Tern
1 Aether Figment
1 Tempest Owl
1 Merfolk Wayfinder
1 Merfolk Seastalkers
1 Windrider Eel
1 Spell Pierce
1 Cancel
2 Paralyzing Grasp
1 Whiplash Trap

2 Steppe Lynx
2 Kor Aeronauts
1 Kor Skyfisher
1 Noble Vestige
1 Pillarfield Ox
1 Emeria Angel
2 Pitfall Trap
1 Arrow Vollay Trap

1 Kabira Crossroads
8 Plains
8 Island

Erwähnbare Sideboardkarten:
1 Brave the Elements
1 Lethargy Trap
2 Bold Defense
1 Trapmaker's Snare
1 Nimbus Wings
1 Quest for the Holy Relic

Das wirkt schon realitätsnaher. Letztlich war es wohl die handvoll Füller, die mir das Genick brach. Im Halbfinale gegen ein Deck zu spielen, das kaum angriff, half nicht sonderlich, weil die Trapkarten so gut wie kaum eine Reichweite haben (was okay ist, da man sich so weniger darüber aufregt, dass einem die Krabbe bereits die zweite Pitfall Trap in den Graveyard befördert). Die Sideboardkarten sind übrigens deswegen erwähnenswert, weil sie die einzigen anderen Karten in U/W waren und das obschon ich dank dem Engel eigentlich konstant ab Booster 1 in den Farben war.

Ein paar Stündchen später saß ich in Dülmen, hatte gerade einen unscheinbaren Pool registriert und bekam meinen persönlichen Groundhog Day geschoben:

1 Goblin Shortcutter
1 Molten Ravager
1 Ruinous Minotaur
1 Torch Slinger
1 Geyser Glider
2 Tuktuk Grunts
2 Magma Rift
1 Inferno Trap
1 Unstable Footing
1 Chandra Ablaze

1 Steppe Lynx
1 Kor Skyfisher
1 Kor Aeronaut
1 Kor Sanctifiers
1 Kor Cartograph
1 Pillarfield Ox
1 Journey to Nowhere
1 Day of Judgment
1 Conqueror's Pledge

1 Explorer's Scope
1 Trusty Machete
1 Kabira Crossroads

7 Plains
9 Mountain

Erwähnbare Sideboardkarten:
1 Nimbus Wings
1 Seismic Shudder

Die Wings boardete ich vermutlich immer, da ich nur einmal gegen blau spielte und es sonst in vielen Spielen so war, dass man (in diesem Falle ich) sich wünschte, dass eine Kreatur mit Evasion und ‘ner dicken Hose auf der eigenen Seite des Boards lag. Sonst musste entweder getrickst werden, was die Manabasis ein wenig überforderte, oder durch zu viele eigene oder zu wenig gegnerische Kreaturen gewonnen werden. Dass letzteres nur gegen einen Gegner klappte, da aber gleich in beiden Spielen, wird den Day of Judgment sicher nicht beliebter gemacht haben.

Da 52 Leute anwesend waren, reichte am Sonntag das Erreichen des Finales für die Möglichkeit auf den Byeschlaf, was mir aber erneut vergönnt blieb. Wenn auch absichtlich, denn mit folgendem Deck lässt sich meiner unbescheidenen Meinung nach nur schwer verlieren:

2 Guul Draz Vampire
1 Blood Seeker
1 Bloodghast
3 Surrakar Marauder
2 Nimana Sell-Sword
1 Vampire's Bite
1 Grim Discovery
1 Hideous End

3 Welkin Tern
1 Gomazoa
2 Merfolk Seastalkers
1 Sky Ruin Drake
1 Shoal Serpent
1 Into the Roil
1 Whiplash Trap

1 Blazing Torch

1 Piranha Marsh
2 Jwar Isle Refuge
7 Island
7 Swamp

Der Piranha Marsh verdiente sich seinen Slot aufgrund der Vampire und der Geschichte mit den 10 Leben. Der Gedanke war offensichtlich, dass 10 Leben größer 11 Leben sind…

Im Viertelfinale habe ich nicht wirklich darüber geweint, dass mir das Deck auf fünf Spells zehn Länder präsentierte, weil drei der fünf die Marauder waren und der Gegner zwar Artefakte legte, diese aber weder Power geschweige denn Toughness hatten.

Das Halbfinale begann ich mit der Frage, ob der Andre (Luff - seineszeichens Nats Top8 und meine einzige Niederlage in den Swissrunden an diesem Tag; dreimal dürft ihr raten, was mir länger im Gedächtnis bleibt) denn überhaupt nach Paris wolle und wie es mit Talis & Logis aussehe. Als er beides bejahte, stellte ich meine nächste Frage an den Judge und ließ mir versichern, dass jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, an dem mir Andre ein unmoralisches Angebot machen darf (unzensiert habe ich relativ bold gefragt, ob jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, an dem mir der Andre erzählt wie sehr er mir den Schwanz lutschen möchte (so oder knapp ähnlich und nicht zur Nachahmung empfohlen)).

Der Judge bestätigte und Andre und ich gaben uns die Ehre mit den Decks mehr als nur eine kurze Runde im Viertelfinalpark zu drehen. Zwischendrin setzt sich Genosse Judge - Michael W. nebenbei erwähnt - zu uns, blätterte in seinem iPhone und meinte, dass er die Stelle, die bestätigt, was er gerade bestätigte (die Möglichkeit des Price-Splits und des Drops vor der letzten Runde eines GPT), nicht mehr finden könnte und das unsere Absprache deswegen regelungerecht wäre. Es folgten ein paar Minuten in denen ich wahlweise droppe, mal concede (was aufgrund der Booster-Absprache eben Bribery wäre und für Andre und mich tiefergehende Konsequenzen hätte), dann unser Spiel für offiziell erklärt wird, um es dann letztlich doch wieder zu revidieren. Es ging also hin und her, ich wurde vielleicht etwas lauter, aber es wollte sich keine Lösung finden, bis Michael dann doch über den Passus stolperte, der meinen Drop und meine abgesahnten Booster legitimisierte. Das Spiel gegen Andre verlor ich übrigens, weil er es mir derbe mit dem Giant Shroud gab, bevor ich es ihm mit Grim Discovery auf Piranha Marsh und eben jenen Landdrop für Intimidate geben konnte.

Doch wieso gab unser Held nun doch kurz vor dem Ziel auf? Waren es die Preis-Booster (es waren M10 Booster, was ich zwar erst später erfuhr, was aber meine Meinung nur geringfügig geändert hätte)? Hatte Andre tatsächlich mit einem Blowjob gelockt? Waren es Zweifel an dem Deck? Wollte ich mir vielleicht die ersten drei Runden in Paris aufsparen, um nur ja Zendikar-Sealed zocken zu können?

Wir werden es wohl nie erfahren…

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Still ill

— 07-06-2009 —

Ich fühlte mich bereits nach dem Aufstehen invincible, trank meinen Kaffee entsprechend schwarz, schaute weder nach links noch rechts beim Straßeüberqueren und ehe ich mich versah, stand ich 4-0, brauchte einen weiteren Sieg aus den nächsten beiden Runden für einen Fuß in der Top8 und überlegte ernsthaft die Brünette aus der Bar dazu zu überreden, dass sie mir auf der Bühne vor versammelter Mannschaft meinen Buschmann blies.

Hohoho, 4-0 bereits, nein das geht zu schnell…

[REWIND]
.seilb nnamhcsuB neniem tfahcsnnaM retlemmasrev rov enhüB red fua rim eis ssad ,nederrebü uz uzad raB red sua ettenürB eid tfahtsnre etgelrebü dnu 8poT red ni ßuF nenie rüf nednuR nedieb netshcän ned sua geiS neretiew nenie ethcuarb ,0-4 hci dnats ,hasrev hcim hci ehe dnu nereuqrebüeßartS mieb sthcer hcon sknil hcan redew etuahcs ,zrawhcs dnehcerpstne eeffaK neniem knart ,elbicnivni nehetsfuA med hcan stiereb hcim etlhüf hcI
[STOP]
[PLAY]

Am Vorabend des Standard-PTQs zu Dortmund idlete ich ein wenig im #mtg.de - mein quasi-Orakel - um meine aktuelle Deckwahl evaluieren zu lassen. Zur ungefähr gleichen Zeit wurden die LCQ-Decks der PT Honolulu (aka PT “We couldn't care less about the Format”) bekannt und da ich ebenfalls Elves in der Queue hatte, schien meine Deckwahl nicht so verkehrt zu sein. Einzig das Funkemariechen mufl0n versuchte mich dazu zu überreden so einen random Cascade-Haufen mit Enlisted Wurm zu zocken, weil das zwei Modo-Events Top8ete. Sein Argument, dass er damit 1-2 gegen Feen gespielt hatte, wollte mich nicht wirklich überzeugen.

Also Elfen. Ungefähr so:

11 Freunde
4 Llanowar Elves
4 Imperious Perfect
4 Wren's Run Vanquisher
3 Civic Wayfinder
4 Putrid Leech
2 Chameleon Colossus
4 Thoughtseize
3 Nameless Inversion
2 Maelstrom Pulse
3 Profane Command
1 Hurricane
1 Loxodon Warhammer
2 Garruk Wildspeaker
4 Gilt-Leaf Palace
4 Llanowar Wastes
2 Reflecting Pool
1 Twilight Mire
4 Treetop Village
3 Mutavault
2 Swamp
3 Forest

Sideboard
2 Hurricane
2 Terror
2 Infest
2 Jagged-Scar Archers
1 Snakeform
1 Pithing Needle
2 Kitchen Finks
2 Hurricane
3 Guttural Response

Dank entsprechender Leihgaben vor und vom Orti, dem Ashraf und dem Eugen, dem ich für zwei französische Mutavaults mein fast neues (zweimal getragen, einmal gewaschen) Judge-Shirt vertradete, konnte ich die Liste tatsächlich so zocken, wie sie hier steht.

Ich spielte ähnliches beim NatQ in Aachen in modifizierter (aka schlechterer) Form (weil ohne Leeches und Hurricane), so dass mir der Denkfehler mit den Reflecting Pools als Twilight Mire Ersatz erst während des Turniers aufging. Wobei, wenn ich länger drüber nachdenke, brachte mich der Orti vor dem Turnier bereits auf die Schiene, als ich ihm den Pool als Wooded Bastion Double vorschlug. Irgendwie gaben meine Synapsen nicht preis, dass man seine Argumentation mit dem Qasali Pridemage eben auch auf den Leech übertragen konnte.

Jetzt wieder [FastForward] durch die Runden:

Runde 1 - Dirk - Cruel Control ohne Stuntmen dafür mit Ethersworn Adjudicator
Er war ein wenig nervös, zockte entsprechend, schaffte es aber mich im zweiten Spiel trotz seines Mulligans darauf hoffen zu lassen, dass sich zu meinem Hurricane eine Guttural Response gesellte, um es vielleicht durch einen zu offensichtlichen Counterschlagabtausch zu schaffen. Als er neben seine Wall of Reverence noch den Mythic Man parkte, gab ich doch auf, um es ihm im Dritten so richtig zu geben:

Llanowar Elf into mehr Elf und Vanquisher into gedroppter Mutavault und Perfect into All in und Scoop. Dass er bis auf Länder legen (und das noch in der falschen Reihenfolge, wie wir danach durchsprachen) nichts machte, half.

Runde 2 - Fabian - Feen
Im ersten Spiel überraschte ihn der Maindeck Hurricane derart, dass er ihn sich erst durchlesen und danach zusammenschieben musste, als er meinte mit einem Sower und einer Spellstutter alles unter Kontrolle zu haben. Spiel 2 habe ich zwar mehr Hurricane und Response aber auch den Mulligan und einen Lebenspunkt weniger als er als ich auf 0 stand. Wie nett der Hurricane ist, zeigte sich erneut in Spiel drei, als ihn ein Thoughtseize ohne Hosen ließ und seine getopdeckte Vendilion Schwestern gleich zwei Kopien davon auf meiner Hand offenbarten.

Runde 3 - Alexander Kreuz - Feen
Ich sollte seine einzige Niederlage in den Swiss bleiben, wofür ich mich nicht wirklich etwas kaufen kann. Der Würfelwurf ging wie so oft zu meinen Gunsten aus (bei sechs Würfeln entschied ich mich sinnigerweise für gerade, obwohl er wohl lieber höher oder tiefer hören wollte) und ich begann druckvoll und fehlerhaft. Wie so oft. Ein Angriff mit Leech, Wayfinder und Perfect handelte statt den erwarteten 7 bis 9 nur 2 Schadenspunkte aus, weil er das Agony Warp hatte, womit ich nicht rechnete, obwohl ich zum mufl0n noch sagte, dass es der bessere Terror wäre, weil er gleich zwei Kreaturen foggt.

Spiel zwei lief darauf hinaus, dass seine Bitterblossom an uns beiden nagte, ich fleißig Länder zog, sie aber auch haben wollte, da auf meiner Hand Hurricane und Response auf den günstigsten Zeitpunkt für ihr fulminantes Finale warteten. Das kam, als ich zu allem Überfluss noch Thoughtseize hob. Meine neun Länder sahen sich also seinen sechs ungetappten gegenüber (er griff zuvor mit einer Faerie Conclave an, womit ich rechnete, was aber nur gut war, da neun ungetappte Länder noch unschöner für mich gewesen wären) und bei den Lebenspunkten war es kaum anders mit 9 zu 7 für mich. Ich spielte das Rubapensieri, er counterte mit Command und zog mehr Karten, danach Hurricane für sechs und alles war in Ordnung, da ich eben noch das Mana für die Response hatte und eine Spellstutter nicht genug Feen-Freunde zusammengetrommelt gekriegt hätte.

Runde 4 - Peter - Cruel Cascade
Ich begann mal wieder, er nahm freundlicherweise zwei Mulligans und irgendwo inmitten war da noch ein Loxodon Warhammer meinerseitig. Er begann, topdeckte fröhlich einen Cryptic Command, einen zweiten, dann ein Cruel Ultimatum, das uns beiden ein Warning einbrachte, weil er keine Kreatur reanimierte von den Toten auferstehen ließ, und ich hatte erneut den Warhammer, der mich von den Halbtoten (also so auf drei Gummipunkten stehend) ins Reich der Lebendigeren holte.

Die Kaskade-Fähigkeit wollte nicht wirklich überzeugen. So deckte er einmal eine Snakeform aufs leere Board (der Bloodbraid schwebte halt noch in der Luft) auf und das andere Mal “nur” eine Leech.

Runde 5 - Mario - Doran
Bei meinen Trainingseinheiten auf der Workstation (wohl das einzige Workout, was man vielen Magicspielern zumutet - haha) hatte ich einmal das Vergnügen, fand es aber relativ ausgeglichen mit leichten Vorteilen für meine Elfen durch die Synergie-Effekte und die perfekte Nebelmaschine bedingt. Einzig seine Puls-Hoheit machte mir Sorgen. Doch diese machte sich nur im zweiten Spiel bezahlt. Im ersten pulste er mir meine zwei Llanowars während ich ihm seine beiden Hierarchen in den Maelstrom schickte. Dass er daneben nur zwei Painländer als Manaquellen hatte, brachte mir den Sieg.

Das dritte Spiel soll ich - den Meinungen der Zuschauer und auch meines Gegenübers folgend - verzockt haben. Da das hier mein Bericht ist und ich der Meinung bin, dass ich nicht genug Mana für die siegbringenden Aktionen (es ging wohl um einen All In Angriff mit triple Mutavault und Llanowar Elf, bei aber nur fünf totalen Ländern) hatte und die Zuschauer ja mal überhaupt keine Ahnung (da können sie noch so viel Meinung haben), reichte es eben nicht ganz für den Sieg und ein Behemoth Sledgehammer haut mich verdient auf die Verliererstraße.

Runde 6 - Floris - B/W Persist
Hier blieb ich eine Weile und die immerfeuchte Ajani Goldmane schmierte erst einmal dann zweimal ihre komplette Pussyjuice belebend über ausgesuchte Tokens und Küchenhutzel, während meine schwulen Elfen vom Garruk nicht mal annähernd soviel Liebe entgegengebracht bekamen. Sie hätten ihn vielleicht nicht alleine im Wald stehen lassen sollen, wo er ungeschützt den Angriffen ausgesetzt war. Will sagen, ich verzockte es vielleicht erneut, weil ich Garruk legte, danach aber mit allem angriff, ohne einen Mann als Geschwindigkeitsbegrenzer für die Garrukzone zurück zu lassen.

Das Match-Up ist auch nicht wirklich berauschend. Selbst mit dem Hurricane nicht…

Runde 7 - Sebastian aka flynnT - B/R Aggro
Er wollte Musik spielen, wir beraten uns was für welche, er kennt meinen Stil aber nicht, so dass es keinen House (Chicago, Jacking oder Fidget - mir egal) gab und wir relativ still zockten. Es gab auch nicht wirklich was zu erzählen (von dem obligatorischen Pischner-Gedisse abgesehen).

Im Match versuchte ich stets oberhalb der multiplen Boltrange zu bleiben, was mir in beiden Spielen ganz gut geling. Er zockte die Seattle-Version - die mit den beiden random Needles - die nach Ottmars Erachten zu wenig Druck aufbaut und einen zu vollen 3-Mana-Slot hat. Ich gebe ihm da entsprechend recht, würde aber unlogischerweise soweit gehen und einfach aus den Terminates Puncture Blasts machen und die Needles durch Magma Spray ersetzen. Muss man nicht wirklich nachvollziehen.

 
Nach den Runden gab es nicht wirklich ein Zittern um die Top8, da die ersten drei Tische sich alle fröhlich an die Tische mit den Schnitzeln und Burgern verfrachteten und eine zwischenzeitliche Nachfrage beim Score Keeper ergab, dass der 8te einen Punkt mehr als ich auf dem Konto hatte.

Also gab es noch nettes Boosterbattling mit dem Ashraf - dieser Lich Lord aber auch - und es ging mit folgendem Motto ab nach Hause:

Denkt auch das fehlende n

PS: Fette Props an den Wigge für den Sieg!!

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Tag der Launch Party - Heiligenhaus

— 02-05-2009 —

Ein verdammt angenehmer Tag. Easy Business par excellence. Relaxation vor Frustration. Ein Acht-Mann-Sealed gefolgt von einem Acht-Mann-Draft, wobei es zwischendurch eine Auswechslung gab, bei der zwei Spieler, die es sich danach von Hinten gaben (okay, bei dem einen weiß man es nicht, vermutet aber, und der andere zockte “Behind”) durch zwei andere ersetzt wurden, die dann erst aus dem 1sten Mai-Koma erwacht sind.

Aber seht selbst:

Ich verlor in beiden Fällen nur jeweils gegen den Stefan, gewann dafür aber in beiden Fällen gegen den Michael und den Marc. Fühlte sich an wie Hin- und Rückrunde…

Hier noch mein Draftdeck, das sich eine Mana Cylix oder den G/W Borderpost mehr gewünscht hätte:

1 Ethercaste Knight
1 Jhessian Infiltrator
1 Naya Hushblade
1 Bant Sureblade
1 Valeron Outlander
1 Darklit Gargoyle
1 Vedalken Outlander
2 Winged Coatl
1 Esperzoa
1 Gluttonous Slime
1 Aven Trailblazer
1 Naya Battlemage
1 Topan Ascetic
1 Esper Sojourners
1 Leonin Armorguard
1 Esper Cormorants
2 Glassdust Hulk
1 Thopter Foundry
1 Unsummon
1 Resounding Silence
1 Crystallization
1 Hindering Light
2 Fieldmist Borderpost
1 Arcane Sanctum
1 Rupture Spire
4 Island
4 Plains
5 Forest
Unberührt:
1 Bant Panorama
1 Vectis Agents
2 Angelsong
1 Hindering Light
1 Bone Splinters
1 Cumber Stone
1 Obelisk of Bant
1 Naturalize

Sehr interessant noch die Diskussion, ob ich die im Alara Reborn geöffnete Lavalanche hätte hatepicken sollen oder nicht. Ich tat es nicht und hoffte darauf, dass mein Nebenmann, der dicke in Naya war, das tat, was er tat, ohne es mir ihr zu tun - nette Tat. Apropos Naya. Neben meinem gerade erwähnten Nebenmann war mein anderer Nebenmann ebenfalls in Naya, wenn auch in einer anderen Gewichtsklasse. Stefan gab sich die 5-Power-Partei und Heiko wählte mehr das einfache Volk. Diesmal war es an dem Adel zu gewinnen.

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PTQ zu Dortmund von vor ner Woche

— 08-03-2009 —

Wenn ihr das hier lest, saß ich beim Schreiben gerade im Zug gen Dortmund kurz davor meinen ersten PTQ der aktuellen Saison zu zocken. Zählt man den Grand Prix in Hannover wird es voraussichtlich nicht mein einziger bleiben. Viel Hoffnung habe ich aber nicht.

Ich könnte mehr Schlaf gebrauchen und mit meinem Deck definitiv mehr Spielpraxis. Als ich am Vorabend auf mein Sideboard starrte (es ist die Art Sideboard, die man aus Listen aus dem Netz generiert, wenn man merkt, dass einem für das eigentliche Sideboard noch 1/3tel der Karten fehlt und für dieses Drittel die Übersicht über das Metagame, um es sinnvoll zu füllen) hatte ich zumindest bei jeder Karte eine Ahnung gegen welche Decks sie zu boarden ist, aber keinen Schimmer, welche Karte im Maindeck dafür ihren Platz verlör.

Der Zug läuft gerade in Bochum ein und eine dieser Zuckerblondinen drängt sich mit ihrem sweet Ass an meinem Platz vorbei zum Ausgang. Ich unterdrücke Blähungen (dieses Früchtemüsli gehört abgesetzt) und blicke ihr ins Gesicht, um dort einen Funken Interesse zu entdecken oder gar auszulösen, aber ohne Erfolg.

Ist es der Bad-Hair-Day?? Der Herpes an der Oberlippe, auf der rechten Seite der Miniatur-”Halfpipe”, die sich unter der Nase befindet und höchstens mal vom Rasierer oder einem Taschentuch befahren wird?? Apropos Bart, die 3-Tages-Version sähe besser aus, wenn man nach 3 Tagen nicht aussähe, wie andere nach 3 Stunden.

Bei einem derart negativ gefärbten Intro habe ich entweder den PTQ gewonnen oder sitze gerade - die Windows-Uhr schlägt Mitternacht - vollkommen betrunken vor dem Rechner und tippe mit einer Hand, während die andere versucht in eins dieser Cocktail-Einfüllstutzen-Glaserl mit Skala von “Oper” bis “Ballermann” (eins dieser obligatorischen Geschenke, von einer Person, die es nicht besser wusste) nicht über den “Juhnke”-Strich zu füllen.

Es ist letztlich weder noch. Draußen scheint die Sonne, der Darjeeling-Tee mit Milch dampft und das einzige was ich von der Top8 habe, sind zwei Match-Aufzeichnungen, die ich kaum mehr lesen kann und die es am Ende des Eintrags gibt.

Zuerst aber mehr von mir, bzw. meiner Deckwahl. Die stand relativ früh (so im Januar halt) fest und änderte sich auch nie, was aber trotzdem zu selten dazu führte, dass ich das Deck mal gegen andere Decks testete. Stattdessen straight den Solitär-Modus absolviert; zum Ende hin intensivierter (also am Vorabend zehnmal die Starthand begrübelt, statt der üblichen vier Male) aber nie über das One-on-None hinaus.

Es war auch nicht wirklich notwendig. Zum Beweis mal meine Deckliste, die so einiges erklärt:

“Wo diese Blase platzt, da wächst kein Gras mehr…”

4 Ponder
4 Ideas Unbound
2 Rite of Flame
2 Desperate Ritual
4 Seething Song
4 Simian Spirit Guide
4 Through the Breach
2 Thoughtseize
4 Footsteps of the Goryo
4 Summoner's Pact
3 Protean Hulk
2 Reveillark
2 Body Double
2 Carrion Feeder
1 Mogg Fanatic
3 Polluted Delta
1 Watery Grave
1 Steam Vents
1 Shivan Reef
1 Island
2 Reflecting Pool
3 City of Brass
4 Gemstone Mine

Sideboard:
2 Boseiju, Who Shelters All
3 Pyroclasm
2 Thoughtseize
4 Chain of Vapor
3 Pact of Negation
1 Rakdos the Defiler

Die als “Bubble Hulk” bekannte Kombination gibt es im DeckCheck in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Ich entschied mich für diese, habe aber mittlerweile (dem PTQ sei dank) eine meines Erachtens verbesserte, die mehr auf den Turn 3 fixiert ist, als sich mit Turn 3 bis 5 zufrieden zu geben. Das Sideboard erhielt ebenfalls einen Neuanstrich und just vorhin auf der Couch (meiner, nicht die vom Atog), als ich mich mental auf diesen Blogeintrag vorbereitete, meine ich das Geheimnis des Sideboards gelüftet zu haben. Später mehr dazu, weiter mit der PTQ'schen Roadstory.

In Dortmund am Bahnhof gab es leider keine weiteren Blondinen, dafür den Henke, der netterweise im Gang zur Location sein Frühstück nachholte, so dass ich großteils in meinen eigenen Gedanken schwelgen konnte, ohne mir seine anhören zu müssen. An der Location gab es das obligatorische Shake-Hands mit den üblichen Verdächtigen, der Ralph bekam einen Glückwunsch für seinen Neugeborenen über die Theke geschoben und sämtliche Fragen ob meiner Deckwahl beantwortete ich unwahr mit “Dredge” (glücklicherweise fragte mich keiner der anwesenden Judges).

Zum einen wollte ich das Geheimnis nicht zu früh lüften, bzw. allen erklären müssen, was das Deck denn nun macht, zum anderen fand ich, dass Dredge wirklich eine gute Wahl gewesen wäre. Viele, die meine Lüge schluckten, gaben mir recht und der Metagame-Breakdown sieht ebenfalls recht Dredge-freundlich aus.

Es sollte nicht die einzige Lüge meinerseits bleiben. Zwischen den Runden zwei und drei schnappte ich mir den Kiri und mein mitgebrachtes B/R-Discard-Control-Casual-Deck.dec (das Bubble Hulk ist nicht wirklich etwas für zwischen den Runden, da Solitär nun maximal etwas für den Schul- oder Bürorechner ist). Das Deck ist annähernd Extended-legal, hat natürlich keinerlei Chancen gegen “richtige” Extended-Decks und spielt vier Pyre Zombie. Als TobiH sah, wie ich den Kiri im zweiten von drei Spielen mit einem der Zombies mächtig ins Schwitzen brachte (ich sollte letztlich 1-2 gegen ihn verlieren), fragte er mich, ob der noch legal sei. Ich bejahte das sofort und erzählte ihm etwas von Reprint in der 7ten Edition, die, wie auch Invasion selbst, an sich nicht mehr Extended-legal ist. Er schluckt das aber nur halbdurchgekaut, weil er dann doch eher zu den Judges rannte, um sich bestätigen zu lassen, dass der EvilBernd doch nicht immer die Wahrheit sagt, zumindestens außerhalb des Spielfeldrandes.

Ein kurzer Rutsch durch die Runden. Meine Notizen beschränken sich aufs Nötigste nämlich auf die Info, gegen wen ich spielte, wer den Würfelwurf gewann und in welchen Turn ich, wenn ich denn, wie abging. Das sieht ungefähr so aus:

Runde 1 - Felix mit Burn
Er nahm einen Mulligan, fing trotzdem an (als ob er dann noch die Wahl gehabt hätte) und hatte irgendwann fünf Länder von denen nur eines rotes Mana produziert, was aber dennoch ausreichte mich in gefühlten zehn Runden zu grillen. Im zweiten Spiel war ich dran - sowohl was den Mulligan als auch den Start betrifft - und erledigte ihn Turn 5 als ich mein fünftes Land zog und spielte. Dass es auch besser ging, zeigte das dritte Spiel. Ich schaffte es und ihn Turn 3 dank zweier Affen.

Ich sollte Felix’ einzige Niederlage im Swiss bleiben, wofür ich mir immer noch nichts kaufen kann.

Runde 2 - Paul mit Block Kithkins
Ich durfte anfangen, griff aber Turn 4 dank Wizened Cenn und Surge of Thoughtweft bereits zum Sideboard. Da war er wahrlich früher abgegangen als ich. Was mich tötete: Goldmeadow Stalwart, Wizened Cenn, Cenn's Tactician und Goldmeadow Harrier + Surge of Thoughtweft in genau dieser Reihenfolge. Eine City of Brass half an zwei Stellen. Im zweiten Spiel hatte ich die für mich mühevolle Aufgabe ihm die Combo zu erklären. Trotz einer ungetappten weißen Manaquelle seinerseits, versuchte ich es Turn 3 (den Hulk Farmen zu schicken, ist nicht die feine Englische und sehr hinderlich im weiteren, weil nicht mehr vorhandenem, Comboverlauf) und er hatte den Path nicht, so dass mein Pfad zum Sieg frei war. Spiel drei machte er es wieder im vierten Zug.

Ohne, dass das erste Spiel mich etwas gelehrt hätte, dachte ich trotz Mulligan mit Umweg über den Friedhof via eot-Discard, weil zu viele Handkarten, schneller zu sein als er. Ich irrte gleich doppelt, da ich dachte mir mit dem Carrion Feeder einen passablen Geschwindigkeitsbegrenzer vor die Lebenspunkte genagelt zu haben, doch Paul kann lesen und gab's mir deftig auf die Zwölf. Nach dem Spiel fragte er, ob er mit Runed Halo etwas gegen die Kombo anfangen könnte und ich erzählte ihm, dass sie auf den Fanatic angesagt, wahrlich ihre zwei Mana wert sei.

Runde 3 - Jan mit TEPS
Er fuhr gleich zweimal nach Paris und ich durfte beginnen, was aber nichts daran änderte, dass er irgendwann Turn X (X nicht römisch wörtlich nehmen) abging. Die letztliche Spielzeit in dieser Runde war nichts im Vergleich zu der Zeit, die fürs Mischen draufging. Er nahm wieder zwei Mulligans mehr als ich und ich leistete mir Turn 2 die unendliche Frisur. Nach Ideas Unbound ging ich in den Discard-Modus und entledigte mich statt des Hulks eines Pacts. Keine Ahnung wieso, dieser grüne Rand vermutlich. oder eben riesen Brainfart. Ein Rückgängigmachen ging auch trotz Judge und Head-Judge (ich war der Meinung, meine Intention war eindeutig, sie waren der Ansicht, dass das einzige was eindeutig war, die Tatsache wäre, dass ich es unendlich verzockt hatte) nicht, so dass es noch ein, zwei Runden länger für den Ausgleich dauerte.

Spiel drei mehr Mischaction, keine Mulligans diesmal, aber den Brainfart auf der anderen Seite. Durch das Mischen lockten wir gelangweilte Spieler und Head-MisJudgtress Ute an, die sich mitansehen durfte, wie Jan abgehen musste, weil ich es sonst im nächsten Zug täte. Er spielte ein Ponder, musste sich anhören, dass es bei einem Ponder nie gut ist, wenn man mischen müsste, mischte entsprechend, zog eine Karte, legte das Fetchland, was er gezogen hatte, fetchte und mischte erneut. Ich mischte, wie es meine Art ist, ebenfalls und, weil er sich so gut mit seinen Nachbarn zur Linken und Rechten unterhielt, ein wenig länger, gab ihm seine Bibliothek zurück und sah seelenruhig zu, wie er erneut eine Karte zog. Danach stoppte ich ihn, erklärte der marginal unaufmerksamen Ute das Szenario und er bekam seinen Game Loss. Das war knapp.

Runde 4 - Tai mit Affinity
Tai ließ sich ebenfalls die Combo zeigen und zwar Turn 3. Da es nicht dem von mir vorher akribisch auswendig gelerntem Standard-Schema entsprach (da war eine Nicht-Hulk-Kreatur im Friedhof), musste ich erst etwas grübeln, kam dann aber doch auf den Trichter und siegreich ins zweite Spiel. Dort ging es für mich erst in die Ferne und Turn 4 zu Boden. Spiel drei hält mich sein Canonist zu lange auf und er hat immer die Ancient Den für den Pfad, so dass mein Top8-Weg genau dort endete. Normalerweise ist der Canonist nicht wirklich ein Problem, da die Combo eben nur aus aktivierten und ausgelösten Fähigkeiten besteht, der Weg in die Combo ist aber einer der nicht zu selten mithilfe des Seething Songs geschieht, so dass ich anders an die benötigten fünf Mana kommen musste, was eben nicht rechtzeitig gelang. Er hatte zudem eh stets mindestens ein Ancient Den ungetappt, um mir den Hulk wegzuzappen.

Runde 5 - Marcel mit ??
Das mit Marcel war nur ein kurzes Intermezzo. Ich versenkte den Ball zweimal Turn 3 im Korb einmal sogar trotz Mulligan nur weiß ich nicht mehr, was er zur Verteidung einsetzte.

Runde 6 - Jonny mit RandomLoam
Es war irgendwie schwarz und grün und ersetzte einen Kitchen Finks mit einem Golgari Brownscale. Wer meint, dass das alles sagt und bereits zur Bookmark-Leiste schielt, hat sicherlich recht. Ich gehe nur im ersten Spiel ab und bin geistig im dritten Spiel bereits Zuhause, als ich Turn 2 im Ideas ein Body Double abwerfe. Er hat sein 1st Turn Overgrown Tomb untapped gespielt, um eben Extirpate anzutäuschen und nutzt es eot tatsächlich auf das Double. Als er dennoch Jahre braucht, um mir via Ghost Quarter Nerven und Länder zu klauen (als sich als letztes Land die Insel verabschiedete, zog ich natürlich einen Reflecting Pool nach), war ich versucht den beisitzenden Judge Lars zu fragen, ob die Boardsituation nicht Slow Play oder Stalling wäre. So hatte Jonny auf seiner Seite drei Beast-Token, Garruk und die Life-Engine immer mal wieder auf der Hand oder im Friedhof und ich eben einen Mogg Fanatic und einen mutigen Simian Spirit Guide und zero Lands. Als wirklich niemand mehr zuschaute, kam Jonny endlich auf die Idee mal anzugreifen.

Also das 3-3 rausgelassen, was in Anbetracht meiner Vorbereitung und der Tatsache, dass ich nur 60 der 75 erlaubten Karten sinnvoll nutzte, eigentlich ein nettes Resultat ist und mich dazu verleitet es weiter mit dem Deck zu versuchen, wenn auch mit einer anderen Version. Doch dazu mehr in einem seperaten Eintrag.

Zum Abschluss gibt es jetzt noch ein Viertelfinal-Spiel, eins der beiden Halbfinale und ein Finale der eher anderen Art, die ich eigentlich nur mitkritzelte, um den Spielen nicht von außen als Zuschauer beiwohnen zu müssen…

 
Viertelfinale: Dominik Nitsch (Domain Zoo) gegen Matthias Könning (Faeries)

Dominik of MagicUniverse-Fame (eigentlich ein Legacy-Rappe) und Matthias of PTQ Ludwigsburg-Fame (damals noch mit Affinity) liefern sich nicht wirklich eine Schlacht, denn mehr ein Gemetzel, mit Matthias als Opfer. Dieser suspendet in den ersten beiden Zügen fröhlich seine Ancestral Visions, während sein Gegenüber mit Kird Ape, Tarmogoyf und Tarfire die Red Zone ganz schön zum Kochen bringt. Ein folgender Tidehollow Sculler (”Agent Scully”) greift sich einen Venser aus dem Nimbus und zwei Mogg Fanatic tauschen galant mit je einer Spellstutter Sprite und einem Stifle. Als die zuerst ausgesetzte Visions einsetzt, ist Matthias entsetzt, weil sich darin keine Engineered Explosives absetzt und versetzt das Spiel mit einem Griff zum Sideboard in die zweite von drei möglichen Halbzeiten.

Matthias bringt die für sein Deck typischen Damnations und eine weitere Explosives an (eher aus dem) Board und Dominik ersetzt die Path to Exile und eine Might of Alara im Deck gegen vier andere Karten aus seinem Gemischtwarenladen namens “Sideboard”.

Im zweiten Spiel sieht es lange Zeit tatsächlich so aus, als könnte Matthias sich ins dritte Spiel retten, weil er nicht nur mit einer Spellstutter Sprite und einer Jitte ausgerüstet ist, sondern auch sich auf der Gegenseite nicht mehr befindet als ein Wild Nacatl, der aber schon gehörige aus den Lebenspunkten auf beiden Seiten riss (diese Fetch-Shockland-Kombinationen sind nichts für Schmerzempfindliche). Doch kurz als ich meinte, jetzt würde er sich stabilisieren und dank Mutavault, Riptide Lab und eben der Jitte-Spritte-Combo das Ding in die Hand nehmen, schnappt sich ein Oblivion Ring das legendäre Equipment, ein Mogg Fanatic im Kampf (ohne Lab-Aktivierung) die Fee und, nachdem das Board durch multiple Explosives geklärt ist, random Burnspells des Zoo-Spielers die Lebenspunkte des Feen-Spielers.

 
Halbfinale: Dominik Nitch (Domain Zoo) gegen Michael Kammer (Naya Burn)

Ich blieb direkt setzen, hörte mir noch ein wenig das Henke'sche Trashtalking an, der damit den Kiri leider völlig überforderte (nicht, dass das Match-Up vorteilhaft für Kiri ist) und durfte mir danach noch das Trashtalking der beiden Halbfinalisten anhören, bis ich beide ermahnend zur Ratio rief. Immerhin sollten sie Magic zocken und sich nicht wie junge Hunde anbellen.

Das Match stellte ich mir relativ nett vor, weil so für mich die Frage geklärt werden konnte, ob Naya Burn das “bessere Zoo” ist, oder eben nicht. Michael startet entsprechend gleich mal mit Kird Ape, Keldon Marauders und Goyf, wo Dominik, mulliganbedingt, erst Turn 2 Scully aus den X-Akten beschwört, die sich eine Lightning Helix über Volcanic Fallout, dem bereits erwähnten Tarmogoyf und einem Incinerate einverleibt. Sein Kird Ape eine Runde später blieb bis zum nächsten Angriff, weil er durch das ebenfalls zuvor erwähnte Incinerate dann eben nicht als Blocker für den Namensvetter zurückbleibt. Der angreifende Goyf geht den Weg des weißen Spontanzaubers.

Bleibt noch das Fallout. Das wird versucht, aber mittels Might of Alara insoweit verhindert, als dass der Sculler überlebt und seinen Schatz noch eine Runde behalten darf. Dann hat Michael nämlich einen weiteren spontanen Ausfall, der im Kampf gespielt mal eben den kompletten Tisch leerfegt. Der Nacatl postcombat sieht da schon beständig aus. Er soll es auch machen, weil Dominik seinen Gegner über diverse Burnspells nur auf ein Leben runter bringen kann.

Beim Boarden erwischt es im Naya-Deck drei Figure of Destiny wie drei Sulfuric Vortex, die Platz machen für drei CoP: Red und drei Jötun Grunt. Dominik boardet fünf Karten (u.a. die Confidants raus) aber nur eine Kopie des Loxodon Hierarch als erwähnenswerte Karte rein.

Wer wie was boardete ist letzlich egal, weil Dominik im zweiten Spiel den schnellen Sieg rauslässt: Nacatla gefolgt von zwei Sculler und doppel-Tribal Flames für Goyf und Grunt reichen, um den gefluteten Gegner einzustampfen.

Also das dritte Spiel. Die Meute um uns rum erinnert mich daran zukünftig nur noch stumme Magicspieler zu covern. Die können selbst nicht reden (und versuchen witzig zu sein), müssen sich stattdessen meine schlechten Gags anhören und können sich höchstens händefuchtelnd beschweren.

Auf dem Tisch ähnlich händefuchtelnde Aktivitäten. Eine Materialschlacht sondergleichen, die ich folgendermaßen zusammenfasse: Wer die Größere hat, gewinnt. Wo Dominik nur 1/1er, 2/2er und 2/3er auf den Tisch legen kann, hat Michael den 5/4er, cumulative 4/4er, Goyfhoheit und eben das Volcanic Fallout.

 
Finale: TobiH gegen SimonG gegen EvilB

Es ist dem TobiH im Magic einfach nicht gegönnt. Im PTQ-Halbfinale musste er sich dem Swans-Deck geschlagen geben und um wohl einen inneren Ausgleich zu schaffen, griff er sich den obstgeschwächten SimonG und meine unbedarfte Wenigkeit, um doch noch ein paar Wins vermelden zu können und zwar bei ein paar Partien “Set”.

Set ist eine Art endloser IQ-Test auf Zeit zum Mischen, wo es darauf ankommt nach bestimmten Mustern Triple aus einem 4 x 3 großen Feld zu picken und dabei (in meinem Fall) fragend “Set” zu announcen. Die offizielle Webseite bietet mehr Informationen und die New York Times vier täglich wechselnde Puzzles, um das Spiel zu trainieren.

Um das Finale kurz zu machen, TobiH gewann 2 zu 1 (SimonG) zu 0 (EvilB). Da war leider nix mit Anfängerglück. Aber ich übe bereits fleißig und verlange Revanche!!

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Hannower, wie, was??

— 05-03-2009 —

Die Tage bis zum Grand Prix in unserem heimischen Lande sind nicht mehr viele und je näher der Termin für das Event rückt, um so mehr Anfragen bekomme ich per Mail (unter anderem von Bill Stark) bezüglich ein paar Infos über Touristenangebote in der Nähe.

Jetzt habe ich schon den ein um anderen Grand Prix mitgemacht aber bis auf an Sextourismus habe ich in diese Richtung noch überhaupt nicht überlegt. Zumal die meisten Locations (wie auch diese im Hannover Congress Centre) eher Abseits liegen und das Side Event Angebot für den Sonntag auf den letzten Grand Prixs immer attraktiver wurde (in Hannover wird es ein PTQ und ein iPod-Legacy Turnier), so dass gar kein Bedarf, ja eher gar keine Zeit für Erholung bestand.

In Anbetracht all dessen und, da es sicherlich ein wenig mehr sein soll, als ein Link auf Qype.com, nun der Aufruf an euch. Wer die gesuchten Informationen hat und an mich und somit an Bill Stark weiterleiten möchte, wende sich entsprechend und in englischer Sprache an webmaster@germagic.de. Wer etwas längeres für zB einen Artikel auf MagicUniverse zur Verfügung stellen will, kann dieselbe Adresse aber bitte die deutsche Sprache verwenden. Und sollte sich beeilen.

Bedankt.

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Prerelease Party hard - for real!!

— 17-01-2009 —

Wir erinnern uns, beim letzten Mal bin ich durch einen scheinbar technischen Defekt (so meine Vermutung) in den Genuss gekommen doch noch dafür zu sorgen, dass am 1sten Februar im Club in Heiligenhaus ein Prerelease stattfindet. Ich wollte das am Montag von offizieller Seite bestätigen lassen, aber wie das nun mal so ist, wenn man Spaß hat (unter anderem eine mündliche Prüfung und eine Zahnwurzelbehandlung), die Zeit verging wie im Fluge, es wurde Donnerstag und mein Organisatoren-Status hat wieder das alte Core-Level.

Doch ich kann immer noch Prereleases veranstalten - dank meines lausigen Judge Levels!!

Ich ließ das kurz von offizieller Seite bestätigen (der technische Defekt hatte damit zu tun, dass da einiges für die Judges umgestellt wurde, um sie noch “potenter” zu machen) und jetzt fängt der Spaß erst so richtig an. Wir bekommen zwar nämlich das Produkt, aber eben leider kein Promo-Material. Zumindest nicht sofort, wobei vielleicht doch, hier ist noch einiges im Grauen. Es gab nämlich noch diverse Nachmeldungen für die Prereleases, so dass unter ganz bestimmten Umständen (man denke an stellarische Planetenkonstellationen, dem Sauerstoffgehalt im Blut des Briefträgers und an das Wort “Objektbeziehungstheorie“) wir letztlich doch reich beschenkt werden.

Aber wer stört sich schon daran. Hauptsache neue Karten, Hauptsache zocken!!

Oh, gezockt wird übrigens noch stilecht mit 52 Zähnen und einer “Fragmente von Alara” Turnierpackung und drei Conflux-Boostern. Eine nicht näher zu bestimmende Stimme (ich habe schlicht den Namen vergessen, könnte auch mal wieder ne Telefonsex-Nummer im Alkoholrausch gewesen sein), meinte zu mir auf eine Frage, die in die Richtung Turnierpackungen abzielte, “dass man sich nicht viel darum schert, was auf amerikanischen Webseiten veröffentlicht werde”(ungefährer Wortlaut). Man bleibt also dabei, was damals im Dezember auf einer offiziellen Veröffentlichung an die TOs ging und da stand eben noch Turnierpackung (dass die Umstellung bei Sealed Events von den Turnierpackungen hin zu Boostern tatsächlich stattfindet, lässt sich an der GP Rotterdam Info-Seite ablesen)

Das ist die Macht des geschriebenen Wortes aufs Herrlichste demonstriert. Ich habe mir da mal ein paar E-Mailadressen für eine noch zu planende Kettenbriefaktion notiert, nach der ich mich zur Ruhe setzen kann…

Anyway, hier noch ein paar erschlagende Details für alle, die sich am 1sten Februar auf den langen und weiten und ereignisreichen, weil von Leichen gepflasterten Weg machen wollen, um im Club zu Heiligenhaus mal wieder an einem Sonntag den Worten unseres Herrn zu lauschen, der uns da preiselt und beeret.

Was:
Sealed Deck Conflux Prerelease, multiple Booster Drafts, Open Dueling

Wo:
Der Club - Zentrum für Freizeit und Kultur
Hülsbecker Straße 16
42579 Heiligenhaus

Wann:
1ster Februar 2009
11 Uhr Anmeldung, 11:30h Beginn

Um Voranmeldung wird gebeten, der Platz ist beschränkt, das Produkt leider auch.

Erinnert mich daran, am Montag (diesmal wirklich am Montag) abzuchecken, ob die Anmeldung auch bei Hasbro.de ankam und ich den Text hier nicht für 3 Nüsse und Aschenbrödel geschrieben habe.

Erinnert mich ebenfalls daran, mal abzuchecken, wie das denn nun mit den Grand Prix Trials ausschaut. Der MichaeL wird diesbezüglich schon ganz wuschig ;-)

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The Golden Key - oder - Prerelease Party hard!!

— 10-01-2009 —

Nicht nur der Charly bekommt Mails aus dem Wizards'schen Hauptquartier, auch ich wurde gestern Abend mit folgenden Zeilen bedacht:

The following DCI membership has changed:

Brand: Magic
Membership type: Coordinator
Membership level: Advanced

Das ist, nach einer kurzen Recherche in den Wizards Play Networks (WPN) Levels, fachchinesisch für den höchsten Level, den man als normalsterblicher Turnierorganisator so erreichen kann.

Da scheint sich meine jahrelange Arbeit on- wie offline und mein unermüdliches Engagement um die Szene ja endlich bezahlt gemacht zu haben. Es dauerte zwar seine Zeit, aber so wie es aussieht, wird 2009 ein rosiges Jahr!!

Derart beglückt tat ich das, was jeder an meiner Stelle getan hätte, und nachdem ich vom Klo wiederkam, checkte ich, ob sich das auch auf meiner personellen DCI-Seite wiederspiegelte. Und es tat es.

Schritt zwei war ein wenig langwieriger, weil die Jungs keinerlei Ahnung von User Interface Design zu haben scheinen (wem sag ich das; die Magic-Seite spricht hier ja Bände), aber nach ein paar Klicks an den richtigen Stellen und et voila, ich hatte zwei Events sanktioniert; ein Conflux Prerelease Sealed und einen Booster Draft, so als Side- oder Nachevent.

Der einzige Haken ist, dass die Location nicht stimmt. Hier konnte man nur welche auswählen, die man in der Vergangenheit bereits mit einem Event beehrte, aber da werde ich mich am Montag drum kümmern. Ein kurzer Anruf bei den Jungs in Dreieich und das wird behoben. Ich hörte, die sind in der Hinsicht verdammt flexibel. Sollte das wider erwarten nicht klappen, kann die Sache bestimmt auch beim Sascha im CD-Shop stattfinden. Der wird nix dagegen haben, mal wieder ein kleines Event im Shop zu haben, nur wie wir Bella, die werte Dame des Hauses, überzeugen, steht auf einem anderen Blatt. Wenn aber alles klappt, findet die Session wie gehabt im Club in Heiligenhaus statt.

Das mit dem Conflux Prerelease war bisher nämlich eine weniger erfreuliche Geschichte (Atog rantete bereits), da unser Haus-TO - die bezaubernde Frau vom Jörg, Tina, die sich sonst um solche Angelegenheiten kümmert - es versäumte die benötigte Anzahl Neuanmeldungen ranzukarren und der eigentlich geplante Termin platzte, da keinerlei Berechtigung in Form des Core Levels mehr vorlag, um Prereleases zu veranstalten.

Aber, es wendet sich scheinbar alles zum Guten. Ich habe unsere interne Mailingliste bereits benachrichtigt, über Nacht gleich mal ein gutes Dutzend Voranmeldungen für den Termin im E-Mail-Postkasten gehabt und erwarte weitere im Verlauf des Wochenendes. Alle sind happy und voller Vorfreude auf die Tage, die da kommen werden!!

Meine kommenden Tage werden gleichfalls ereignisreich, gilt es doch Produkt zu besorgen - hier lasse ich meine Connections in die Universal Cards Headquarters spielen, damit die genug Produkt und Prereleasekarten rüberwandern lassen - zu checken, ob die Location noch verfügbar ist und Werbung zu machen, damit auch ja genug auftauchen.

Apropos Werbung, ich kann jetzt ebenfalls Grand Prix Trials anmelden und auch wenn für Hannover nur ein Event pro TO erlaubt ist, so scheint die Zahl für Rotterdam nicht beschränkt zu sein, so dass ihr euch an den kommenden Wochenende nicht zu viel vornehmen solltet!!

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Im Land der verpassten Möglichkeiten

— 26-10-2008 —

Wir verließen unseren Held das letzte Mal, als er kurz davor war, sich in irgendeinem nicht näher definierten Land auf dem afrikanischen Kontinent von einer irgendwie nicht näher definierten Großbäuchigen genüsslich die Eichel veredeln zu lassen. Die Eichelveredelungsaktion verlief glücklicherweise nicht ganz reibungslos, in der Sahara enstand eine neue Oase, die Kamele freuen sich, die Palmen wedeln sanft im Wüstensturm, doch unser Held (that's me) ist bereits wieder in Deutschen Landen in geheimer Mission, um neue Untaten des trüben Trios aus Dreieich aufzudecken (bloß nicht zu verwechseln mit dem Trüby Trio, weil die machen supernice eclectic Jazz-Musik).

Als Sextoys-Händler (Toys für Adults halt) auf der Spiele-Messe in Essen und after having nice buttsex with a female elf, kam der Long (Name nicht geändert; Fake-Namen lagen der Redaktion zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht vor) zu mir an den Stand, kaufte komisches Latex-Material und berichtete davon, was in seinem Laden in Essen so ging. Immerhin fragte ich danach und er antwortete netterweise. Es ging natürlich nichts, zumindest nichts mit Magic-Bezug, dafür lief (eher rannte) das Geschäft mit den Yu-Gi-Oh!-Jüngern…

[kurzer Einschub]
Um das Rätsel mit der Popularität des Yu-Gi-Oh!-Spiels bei der Spieler-Basis (so um die 13, unrasiert, noch zwei Jahre bis zum ersten Alkohol- oder Drogenentzug verbleibend) gegenüber des Magic-Spiels zu lösen: es ist die Sprache. Yu-Gi-Oh! wird zum Großteil auf deutsch verteilt und eben gezockt und es gibt keine 262 Vokabeln (aka Special Abilties Schrägstrich Keyword Shizz) die man lernen muss, um auch nur halbwegs sinnvoll eine Karte nach rechts zu drehen.
Wieso wir früher doch mit Magic begonnen haben: Es gab nix anderes.
[Ende des kurzen Einschubs]

In einem unscheinbaren Nebensatz fragte mich der zuvor noch um Mengenrabatt für das Doppeldildo-Set (es wären ja zwei…) Feilschende, ob ich etwas von der “Store Challenge” gehört hätte. Ich hatte nicht und er klärte den Nebel meines Unwissens.

Die Store Challenge ist ein smoothes 2HG-Turnier am Sonntag der Pro Tour Berlin, wo eine handvoll verlesener Expert-Stores (falls es den Begriff noch gibt) ein Team aus zweifingervoll verlesenen Magic-Spielern zu einem Prestige-Event antreten lassen, in dem es um Booster und T-Shirts und einem im Laden signierenden Magic-Artist (ich tippe hier ja auf Franz Vohwinkel, weil der aus Wuppertal ist und die Anreise nicht so lang) und einem 2-Seiten Special über den Laden im Magic-Magazin und einem original Magic-Druckbogen (der muss auf der DM übrig geblieben sein). Ausschreibungen zur Store Challenge gab es bereits im August diesen Jahres.

Ich bin vielleicht offline nicht ganz so aktiv, wie ich gerne wäre, aber online habe ich meinen Schwengel im Teich, doch eine Store Challenge ist da noch nicht vorbeigeflossen. Zumal so eine Store Challenge und das Repräsentieren eines Stores, eine Mega-Möglichkeit für eine landesweite Turnierreihe gewesen wäre. Ein nettes kleines 2HG-Event, um dem Sieger-Team die Möglichkeit zu geben in Berlin im Namen des Shops mal kräftig auf die Kacke zu hauen.

Doch der Zug ist leider durchgefahren. Einfach so, ohne Halt, noch nicht einmal die Post hat er mitgenommen. Naja, fast. Der Ralph aus dem Auenland (Name aus Werbezwecken und weil es einfach eine supernette Aktion von ihm ist und damit die Hasbro-Brüder wissen, wo sie am Montag anrufen müssen, nicht geändert) gab dem Christoph und mir die Möglichkeit da eventuell doch aufzutauchen, wir müssten uns nur schnell (so bis heute halt) entscheiden und er täte seine Vitamin B-Pillen einwerfen. Aber leider wird das nichts, da es mir an Zeit mangelt (trotz der heutigen einen Stunde, die ich mit diesem Blogeintrag vertat). Ich darf dem Christoph nur nichts vom kostenlosen T-Shirt erzählen, weil er mich sonst kommenden Samstag höchstpersönlich von ‘ner Frau runterkratzt, um mich notfalls unter Gewaltanwendung bis in die Kapitale zu schleifen.

Heute also der letzte Tag der Spiele-Messe in Essen. Ich werde in Hemd und dunklen Schuhen an einem unscheinbaren Stand stehen, sächselnd frisch-importierte Silikon-Waren unters bedauernswerte Volk bringen und nebenbei darüber nachdenken, wem man die Schuld für diese doch recht offensichtliche Möglichkeit, die Turnierquote in den Stores zu erhöhen, in die ungeputzten Schuhe schieben könnte…

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Last Minute Ambitionen

— 02-10-2008 —

Morgen also der zweite Heiligenhaus-Termin. Ich lasse passend zum Tag der Deutschen Einheit den Narzisten-Judge raushängen und sorge auf die mir üblich-lässig und sympathische Art für neue Sympathisanten im Magic-Volk.

Es gibt sogar ein Ziel: die 32-Spieler-Marke. Knack knack, zack zack. Wäre doch gelacht, wenn wir Heiligenhaus nicht zur PTQ-Hochburg hochschaukeln. Dann steigt nämlich nicht nur mein Brutto-Judge-Nebenverdienst (ich kann keine Intro-Packs und Schokoriegel kurz vorm MHD-Ablauf mehr sehen), sondern auch die Zahl potentieller PTQ-Locations, PTQs und eben deutschen Pro Tour Spielern (die Niederländer kriegen nie raus, wo Heiligenhaus liegt). Vielleicht lerne ich ja sogar noch etwas als Judge dazu (hört ihr die Hoffnung sterben??).

Aktueller Zwischenstand der Voranmeldungen: 25 Spieler. Fehlen ergo mindestens 7 - das sollte machbar sein. Bringt eure größeren Schwestern ü18 mit, damit ich auch was zum Spielen habe. DCI-Nummern in diesem Falle nicht zwingend Bedingung.

Noch ein paar werbewirksame Sätze: Es kostet nur 19 Euro, beim üblichen Tournament Pack plus drei Boostern Material. Im Startgeld ebenfalls inbegriffen sind eine EvilBernd'sche Performance (auch wenn ich letzten Sonntag bereits einiges an Weihrauch verschossen habe, aber den ein oder anderen zwiespältigen Kalauer gibt's immer; neulich zB in Duisburg gewesen, wo kurz vorm Hauptbahnhof so eine Pseudo-Wetterstation an einem Laternenmast angebracht ist (ein Windrad halt); Kommentar eines Kollegen: “Na klar, Duisburg ist ja auch eine Metropole”, darauf ich: “Mehr ne Meteoropole.”), ein rundenbasiertes Booster-Bingo, die Möglichkeit, wie Lust und Laune, an sanktionierten Side-Events Draft teilzunehmen (hier fällt eine weitere Aufwandsentschädigung für den Verbrauch von Boostern an) und letztlich eine Location im oberen Drittel der Magic-Location-Skala (aka so mit frischer Luft, großen Tischen und fließend Wasser bis Strom).

See you (and you and you) tomorrow!!

Kleiner Nachtrag für ÖPNV-Nutzer:
Der gute Plan ist der folgende: Man kommt irgendwie vor 10:50h am Ratingen Hösel S-Bhf (wahlweise ab Düsseldorf oder ab Essen mit der S6) an, setzt sich dort um 10:54h in den Bus 770 nach Velbert und steigt an der Haltestelle “Mahnmal” (die Haltestelle davor heißt “Unterstadt”) aus. Dann nur noch die Hülsbecker Str. runter gedackelt und schon ist man pünktlich da. Zocker mit eigenem Gefährt nutzen Google Maps.

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