They build a Pyramid
— 31-05-2010 —
Habe die Tage den vermutlich 4ten Geburtstag meines Neffen und Patenkindes gefeiert. Nach dem üblichen Kaffee, Kuchen und Klatsch gingen wir Männer (also er und ich) in der einsetzenden Dämmerung noch eine Runde um den Block, um mal ein wenig Quality-Time miteinander zu verbringen. Seine Kindergarten- und Zu-Bett-Geh-Schedule überschneidet sich leider nur zu oft mit meinem 9-to-5-Rhythmus.
Er plaudert ganz gerne und ist eine Wortschatzerweiterung von gut 50 Einheiten davon entfernt als Quasselstrippe durchzugehen. Entsprechend begnügte er sich die erste Hälfte des Ganges damit, mir von seinen Erlebnissen im Kingergarten (Lego ist immer noch der Hit bei der Zielgruppe der 3- bis 5-Jährigen), von seiner zukünftigen Sandkastenliebe (er weiß es noch nicht, aber ich habe die Gespräche der Erwachsenen beim Kuchen futtern belauscht; “Sie sind ja so süß…”) und von einem eifrigen Mitglied der Arbeiterklasse namens Bob, dessen Fuhrpark Michael Knight vor Neid erblassen liesse, zu berichten.
Nach eben der Hälfte der Wege schien er sein Pulver verschossen zu haben - vielleicht störten ihn auch nur meine peinlichen Zwischenfragen bezüglich der Namen und Typen der diversen Baustellenfahrzeuge - und wir liefen einige Schritte still vor uns hin, was seine Geduld derart strapazierte, dass er mich mit den Worten aufforderte: “Jetzt du!”
Nur wo anfangen? Ich ersparte ihm meine Meinungen zu den Filmfestspielen in Cannes von vor ein paar Wochen, zumal er die Übertragung des Grand Finals am vergangenen Wochenende eher nicht gesehen haben dürfte. Stattdessen erzählte ich Magic-related Stuff, da er bereits bei einem der letzten Male recht interessiert zugehört hatte.
Meine “feindliche” Übernahme (es war mehr eine Meuterei seitens der Spieler) der FNM-Judgetätigkeiten im CD-Shop Spielekram in Oberhausen nahm er freudig zur Kenntnis, wenn wohl auch nur, weil er hoffte, dass wir den “Spiele”-Teil in die Tat umsetzen würden. Doch weit gefehlt. Einmal angestoßen und in Fahrt gekommen, sprudelte es inkontinent aus mir heraus. Als nächsten Punkt holte ich etwas weiter aus und breitete eine These inklusive eines kleinen historischen Abrisses vor ihm aus, aus der hervorgeht das Magic Online in negativer Weise dafür sorgte und immer noch sorgt (ich ignorierte an der Stelle den Fakt, dass er mit dem Begriff “Abwärtsspirale” nicht so viel anfangen konnte), dass “Paper”-Magic so ist wie es jetzt ist, was nur bedingt gut ist, da ein Ende dieser Talfahrt nicht in Sicht scheint. Mein Sprachzentrum schaltete auf Autopilot und so sprach, ja dozierte ich eher folgendes:
“Guckt man sich die Historie vieler Spieler und deren Nutzungsverhalten mit der Software an, zeigt sich auffallend oft derselbe Verlauf, der nicht weniger selten durch das Programm und dessen eher hohe Anforderungen an den Nutzer (nicht nur bezüglich der Geduld) bedingt ist. Am Anfang steht man nämlich mit ziemlich leeren Händen da. Durch den Mangel an Karten und deren verhältnismäßig hohem Beschaffungsgrad (dies in Verbindung mit dem eventuellen Unverständnis des Preises für virtuelle Ware; selbst wenn das durch die diversen MMOs relativiert wurde) wenden sich MODO-Einsteiger dem Limited-Play zu, um überhaupt etwas mit der Plattform anfangen zu können. Je nach Kontostand, Ausdauer und Aktivität im Offline-Magic lässt sich zwar auch online eine nette Kollektion aufbauen, das Gros der Spieler begnügt sich aber mit ein wenig Gedaddel hier, random Pauper dort und eben dem gelegentlichen Draft. Dadurch wurde Draften nicht nur online en vogue. Die Akzeptanz des Boosteröffnens schaffte spielend den Sprung ins Reale und dominiert seitdem nicht nur die unzähligen FNMs im Lande. Das hatte zwei negative Auswirkungen, die recht gut den aktuellen Stand darstellen: Der durchschnittliche Kartenpreis fällt (ebenfalls MODO inspiriert) und es gibt vermeintlich weniger Varianz in den Decks.
Ersteres lässt sich einfach erklären und passierte in zwei Schritten: Gerade zu Beginn von MODO war es ein leichtes seine Drafts durch den Verkauf turnierinteressanter Karten zu refinanzieren. Dadurch, dass es eine Mehrzahl dieser verkaufbaren, weil wertvollen Karten gab, war das ein ziemlicher Selbstläufer. Dieses Konzept wurde übertragen und versucht auf die Karten, die man beim FNM-Draft abgriff, anzuwenden. Plattformen wie eBay und andere halfen hierbei ungemein, beschleunigten aber letztlich nur den zweiten Schritt. Je mehr Leute das nämlich machten, um so günstiger wurden die Karten. Zur Erklärung dessen bedarf es nur einer einfachen Wirtschaftsgleichung mit den Variablen viele Karten, viele Anbieter aber nur eine deutlich geringere Anzahl Nachfrager.
Dass es trotz alledem einige Kandidaten gibt, die mit schier unglaublichen Preistags um die Ecke kommen, hat denselben Grund wenn auch nur in Verbindung mit der zweiten noch zu erklärenden Auswirkung, der geringen Varianz an Turnierdecks (dies klammert Legacy größtenteils aus). Diese Eintönigkeit sorgt dafür, dass nur bestimmte, wenige Karten nachgefragt werden, die aber durch natürliche Begrenzungen (Wizards kann nur X Exemplare der Karte Y drucken, davon erreichen trotz eBay und Co. aber auch nur Z Stück den heimischen Markt, wovon aber aufgrund des schnellsteigenden Preises nur ein Bruchteil gekauft und somit genutzt werden) das Angebot knapp hält, was den hohen Preis bestimmt.
Doch wie kommt es zu dieser zweiten Auswirkung?
Es ist nicht attraktiv Constructed-Events auf MODO zu bestreiten. Die Preise dafür stehen selten im Verhältnis zu dem, was man bekommt, auch wenn nachgewiesen ist, dass der gerne mal zitierte EV (”expected value” = das was hinten rauskommt, wenn man vorne was reinsteckt) für Drafts geringer ist als fürs Constructed, was aber durch die hohen Einstiegs- und Upkeepkosten ins Constructed-Biz egalisiert wird. Dass sich der eigene Kartenpool hinter einem Stück Schweizer Käse nicht zu verstecken schafft, versteht sich oftmals von selbst und dass einige wenn auch wenige Decks auf MODO einfach nicht funktionieren, bzw. zu umständlich zu spielen sind (man denke an Combodecks), tut sein Übriges. Von dem einmonatigen Rückstand nach Release einer neuen Edition ganz zu schweigen.
Ergo draftet man. Oft und viel und mit den bereits erklärten Auswirkungen. Da man aber auch in der realen Welt immer öfter draftet und das Constructedplay zu einem Minimum, fast schon einer Pflichtübung, degradiert wird, bleibt weder groß Raum noch Man- oder Brainpower, um sich mit dem jeweils aktuellen Format (halt immer das was Wizards PTQs, GPs und/oder NatQs vorgeben) zu befassen. Darum beschränkt sich ein Großteil der Allgemeinheit (die Schnittmenge zu den eBay&Co-Nutzern dürfte übrigens nicht gerade klein ausfallen) damit bereits bekannte Decks gegeneinander zu werfen, um wenigstens und wenn dann schon auf diese Weise eine Chance zu haben.
Das Problem dabei ist aber, dass wenn das zu viele machen, die teils nicht ohnehin schon sagenhaft seltenen Karten noch einen Tick seltener, sagenhafter und eben überzogen teurer werden. Addiert man die langanhaltende und verständliche (kein Format ist derzeit gesünder) Legacy-Euphorie dazu, ist das Chaos aber leider weniger das Playset Jace komplett.”
Hier unterbrach er mich mit den Worten “Onkel Micha - Arm”, nach denen ich ihn hochhub, trug und mit meiner Tirade fortfuhr.
“Ein weiterer nicht zu unterschätzender Fakt ist die Tatsache, dass sich der generelle Ablauf nach Erscheinen einer Edition verändert hat. Konzentrierte man sich früher darauf welche der frisch releasten Karten es wohl ins Deck schaffen und welche neuen Decks sich aus der jeweiligen Edition erschaffen lassen, liegt der Fokus aktuell darauf sich erst einmal durch die diversen Draft-Archetypen zu picken, bevor diese einen Monat später auch auf Magic Online umgesetzt werden, wo der ganze Spaß bequem von Zuhause und nur in Boxershorts bekleidet von neuem beginnt. Die Constructed-Formate bleiben in diesem Szenario fast durchgängig auf der Strecke. Ausnahme auch hier wieder das Legacy-Format.
Bleiben wir kurz bei dem Format. Ist es doch das Format, das nicht so degeneriert ist wie Vintage, das aber dennoch alle Vorteile vereint, die der geneigte und zum Teil langjährige oft Casual-Spieler als Argument akzeptiert. Er kann fast alle Karten spielen, die sich in seiner Sammlung finden und die Unzahl an möglichen weil spielbaren und turnierrelevanten Decks spricht für sich selbst. Dass das technische Niveau der meisten Legacy-Spieler nicht gerade hoch ist (dies eine eher beobachtete denn bewiesene These) ist ebenfalls ein positiver Faktor. Letztlich aber ist es das Format an dem Wizards in den letzten Jahren am wenigsten gedreht hat, was mich zurück zur ursprünglichen Behauptung und zurück in den eigentlichen Fluss bringt.
Die turnierrelevanten Constructed-Formate haben eine insgesamt geringere Halbwertszeit. Außerhalb von PTQ-Seasons wird zB nie Extended gespielt, Block bleibt den Pros überlassen und Standard war gerade in der letzten Zeit durch die vermeintliche Jund-Dominanz stark verpönt. Doch es war weniger, dass Jund so dominant war, es war meines Erachtens eher, dass sich niemand groß mit dem Standard-Format auseinandergesetzt hat, eben weil es nicht notwendig war. Jetzt, wo National Qualifier und PTQs locken, haben wir eine breite Palette an Decktypen und Jund ist teilweise froh mit ins Boot genommen zu werden.
Natürlich sticht die Omnipräsenz des jüngsten Kartentypes, der Planeswalker, schon arg ins Auge, doch ist auch das mehr als verständlich, wenn man bedenkt, dass es der wohl unantastbarste Kartentyp ist, den wir haben. Selbst Länder leben derzeit gefährlicher. Viele der weltenwandernden Zeitgenossen haben eine eingebaute kugelsichere Weste, mit denen sie sich vor dem angreifenden Getier schützen, oder sie werden, ganz vom Deckbauer beabsichtigt, durch entsprechende Maßnahmen abgesichert, bis sie ihre ebenfalls eingebaute Kartenvorteilsmaschinerie in voller Größe entfalten können.
Zusammenfassend und überspitzt lässt sich also sagen, dass Magic Online Magic tötet und die Planeswalker fett grinsend danebenstehen und zusehen.”
Ich wartete seinen Applaus gar nicht erst ab und wollte mich direkt weiter in eine energische These zu den Wizards'schen Unzulänglichkeiten in allen Dingen digital und den Unzulänglichkeiten des deutschen Organised-Play-Teams in allen Dingen Organised Play stürzen (die Beweisführung zu beiden Themen ist so einleuchtend, dass sie selbst für sein Alter greifbar ist), als ich bemerkte, dass er - seinen Kopf auf meiner Schulter ruhend - bereits eingeschlafen war und trotz meiner forschen Argumentation und meiner strikten Wortwahl wohl doch eher von Bob und Baustellen als von Jace und dem Bloody Stupid Angel träumte.
Richtig zu beneiden der kleine Mann…
Risen from the Dead
— 28-08-2009 —
Loosely inspired by the Geplänkel drüben auf MU (und meinem Kauf eines jeweiligen Playsets Death Baron und Cemetery Reaper)
Zoombie
4 Grixis Grimblade
4 Putrid Leech
4 Tidehollow Sculler
4 Death Baron
4 Cemetery Reaper
3 Anathemancer
3 Stillmoon Cavalier
3 Fleshbag Marauder
4 Lightning Bolt
4 Giant Growth
4 Jungle Shrine
4 Ancient Ziggurat
2 Reflecting Pool
2 Twilight Mire
2 Graven Cairns
1 Fetid Heath
8 Swamp
Watery Graves
4 Grixis Grimblade
4 Zombie Outlander
4 Lich Lord of Unx
4 Death Baron
4 Cemetery Reaper
4 Sedraxis Alchemist
2 Memory Sluice
4 Soul Manipulation
4 Mind Funeral
2 Haunting Echoes
4 Mistvein Borderpost
4 Drowned Catacomb
6 Island
10 Swamp
Tales from the Crypt
4 Rotting Rats
4 Fleshbag Marauder
4 Death Baron
4 Cemetery Reaper
3 Gravedigger
4 Viscera Dragger
2 Grixis Slavedriver
4 Makeshift Mannequin
4 Rise from the Grave
4 Thoughtseize
2 Leechridden Swamp
22 Swamp
BWains
4 Rotting Rats
4 Tidehollow Sculler
2 Death Baron
4 Cemetery Reaper
4 Stillmoon Cavalier
2 Cairn Wanderer
3 Oblivion Ring
2 Raven's Crime
4 Duress
4 Thoughtseize
3 Necromancer's Covenant
4 Fetid Heath
3 Terramorphic Expanse
4 Plains
13 Swamp
PS: An alle werten Mitblogger, es gibt es neue Funktion, die ich hier umfangreich testete. Bemüht die Maus dazu über einen Kartenlink. Ihr könnt selbiges durch den Karte- und den Deck-Button, oder durch manuelles Einfügen des Passus class="card" in den Link:
<a href="http://www.magiccards.info/query.php?cardname=Swamp" class="card">Swamp</a>
Einiziger Haken, der verlinkte Text muss exakt dem Kartennamen entsprechen. Swamps bring nix, Swamps schon.
Ähm - und wie man sieht, gibt es Probleme mit Überlagerndem Flash-Filmchen… Da wird dran gearbeitet.
Still ill
— 07-06-2009 —
Ich fühlte mich bereits nach dem Aufstehen invincible, trank meinen Kaffee entsprechend schwarz, schaute weder nach links noch rechts beim Straßeüberqueren und ehe ich mich versah, stand ich 4-0, brauchte einen weiteren Sieg aus den nächsten beiden Runden für einen Fuß in der Top8 und überlegte ernsthaft die Brünette aus der Bar dazu zu überreden, dass sie mir auf der Bühne vor versammelter Mannschaft meinen Buschmann blies.
Hohoho, 4-0 bereits, nein das geht zu schnell…
[REWIND]
.seilb nnamhcsuB neniem tfahcsnnaM retlemmasrev rov enhüB red fua rim eis ssad ,nederrebü uz uzad raB red sua ettenürB eid tfahtsnre etgelrebü dnu 8poT red ni ßuF nenie rüf nednuR nedieb netshcän ned sua geiS neretiew nenie ethcuarb ,0-4 hci dnats ,hasrev hcim hci ehe dnu nereuqrebüeßartS mieb sthcer hcon sknil hcan redew etuahcs ,zrawhcs dnehcerpstne eeffaK neniem knart ,elbicnivni nehetsfuA med hcan stiereb hcim etlhüf hcI
[STOP]
[PLAY]
Am Vorabend des Standard-PTQs zu Dortmund idlete ich ein wenig im #mtg.de - mein quasi-Orakel - um meine aktuelle Deckwahl evaluieren zu lassen. Zur ungefähr gleichen Zeit wurden die LCQ-Decks der PT Honolulu (aka PT “We couldn't care less about the Format”) bekannt und da ich ebenfalls Elves in der Queue hatte, schien meine Deckwahl nicht so verkehrt zu sein. Einzig das Funkemariechen mufl0n versuchte mich dazu zu überreden so einen random Cascade-Haufen mit Enlisted Wurm zu zocken, weil das zwei Modo-Events Top8ete. Sein Argument, dass er damit 1-2 gegen Feen gespielt hatte, wollte mich nicht wirklich überzeugen.
Also Elfen. Ungefähr so:
11 Freunde
4 Llanowar Elves
4 Imperious Perfect
4 Wren's Run Vanquisher
3 Civic Wayfinder
4 Putrid Leech
2 Chameleon Colossus
4 Thoughtseize
3 Nameless Inversion
2 Maelstrom Pulse
3 Profane Command
1 Hurricane
1 Loxodon Warhammer
2 Garruk Wildspeaker
4 Gilt-Leaf Palace
4 Llanowar Wastes
2 Reflecting Pool
1 Twilight Mire
4 Treetop Village
3 Mutavault
2 Swamp
3 Forest
Sideboard
2 Hurricane
2 Terror
2 Infest
2 Jagged-Scar Archers
1 Snakeform
1 Pithing Needle
2 Kitchen Finks
2 Hurricane
3 Guttural Response
Dank entsprechender Leihgaben vor und vom Orti, dem Ashraf und dem Eugen, dem ich für zwei französische Mutavaults mein fast neues (zweimal getragen, einmal gewaschen) Judge-Shirt vertradete, konnte ich die Liste tatsächlich so zocken, wie sie hier steht.
Ich spielte ähnliches beim NatQ in Aachen in modifizierter (aka schlechterer) Form (weil ohne Leeches und Hurricane), so dass mir der Denkfehler mit den Reflecting Pools als Twilight Mire Ersatz erst während des Turniers aufging. Wobei, wenn ich länger drüber nachdenke, brachte mich der Orti vor dem Turnier bereits auf die Schiene, als ich ihm den Pool als Wooded Bastion Double vorschlug. Irgendwie gaben meine Synapsen nicht preis, dass man seine Argumentation mit dem Qasali Pridemage eben auch auf den Leech übertragen konnte.
Jetzt wieder [FastForward] durch die Runden:
Runde 1 - Dirk - Cruel Control ohne Stuntmen dafür mit Ethersworn Adjudicator
Er war ein wenig nervös, zockte entsprechend, schaffte es aber mich im zweiten Spiel trotz seines Mulligans darauf hoffen zu lassen, dass sich zu meinem Hurricane eine Guttural Response gesellte, um es vielleicht durch einen zu offensichtlichen Counterschlagabtausch zu schaffen. Als er neben seine Wall of Reverence noch den Mythic Man parkte, gab ich doch auf, um es ihm im Dritten so richtig zu geben:
Llanowar Elf into mehr Elf und Vanquisher into gedroppter Mutavault und Perfect into All in und Scoop. Dass er bis auf Länder legen (und das noch in der falschen Reihenfolge, wie wir danach durchsprachen) nichts machte, half.
Runde 2 - Fabian - Feen
Im ersten Spiel überraschte ihn der Maindeck Hurricane derart, dass er ihn sich erst durchlesen und danach zusammenschieben musste, als er meinte mit einem Sower und einer Spellstutter alles unter Kontrolle zu haben. Spiel 2 habe ich zwar mehr Hurricane und Response aber auch den Mulligan und einen Lebenspunkt weniger als er als ich auf 0 stand. Wie nett der Hurricane ist, zeigte sich erneut in Spiel drei, als ihn ein Thoughtseize ohne Hosen ließ und seine getopdeckte Vendilion Schwestern gleich zwei Kopien davon auf meiner Hand offenbarten.
Runde 3 - Alexander Kreuz - Feen
Ich sollte seine einzige Niederlage in den Swiss bleiben, wofür ich mich nicht wirklich etwas kaufen kann. Der Würfelwurf ging wie so oft zu meinen Gunsten aus (bei sechs Würfeln entschied ich mich sinnigerweise für gerade, obwohl er wohl lieber höher oder tiefer hören wollte) und ich begann druckvoll und fehlerhaft. Wie so oft. Ein Angriff mit Leech, Wayfinder und Perfect handelte statt den erwarteten 7 bis 9 nur 2 Schadenspunkte aus, weil er das Agony Warp hatte, womit ich nicht rechnete, obwohl ich zum mufl0n noch sagte, dass es der bessere Terror wäre, weil er gleich zwei Kreaturen foggt.
Spiel zwei lief darauf hinaus, dass seine Bitterblossom an uns beiden nagte, ich fleißig Länder zog, sie aber auch haben wollte, da auf meiner Hand Hurricane und Response auf den günstigsten Zeitpunkt für ihr fulminantes Finale warteten. Das kam, als ich zu allem Überfluss noch Thoughtseize hob. Meine neun Länder sahen sich also seinen sechs ungetappten gegenüber (er griff zuvor mit einer Faerie Conclave an, womit ich rechnete, was aber nur gut war, da neun ungetappte Länder noch unschöner für mich gewesen wären) und bei den Lebenspunkten war es kaum anders mit 9 zu 7 für mich. Ich spielte das Rubapensieri, er counterte mit Command und zog mehr Karten, danach Hurricane für sechs und alles war in Ordnung, da ich eben noch das Mana für die Response hatte und eine Spellstutter nicht genug Feen-Freunde zusammengetrommelt gekriegt hätte.
Runde 4 - Peter - Cruel Cascade
Ich begann mal wieder, er nahm freundlicherweise zwei Mulligans und irgendwo inmitten war da noch ein Loxodon Warhammer meinerseitig. Er begann, topdeckte fröhlich einen Cryptic Command, einen zweiten, dann ein Cruel Ultimatum, das uns beiden ein Warning einbrachte, weil er keine Kreatur reanimierte von den Toten auferstehen ließ, und ich hatte erneut den Warhammer, der mich von den Halbtoten (also so auf drei Gummipunkten stehend) ins Reich der Lebendigeren holte.
Die Kaskade-Fähigkeit wollte nicht wirklich überzeugen. So deckte er einmal eine Snakeform aufs leere Board (der Bloodbraid schwebte halt noch in der Luft) auf und das andere Mal “nur” eine Leech.
Runde 5 - Mario - Doran
Bei meinen Trainingseinheiten auf der Workstation (wohl das einzige Workout, was man vielen Magicspielern zumutet - haha) hatte ich einmal das Vergnügen, fand es aber relativ ausgeglichen mit leichten Vorteilen für meine Elfen durch die Synergie-Effekte und die perfekte Nebelmaschine bedingt. Einzig seine Puls-Hoheit machte mir Sorgen. Doch diese machte sich nur im zweiten Spiel bezahlt. Im ersten pulste er mir meine zwei Llanowars während ich ihm seine beiden Hierarchen in den Maelstrom schickte. Dass er daneben nur zwei Painländer als Manaquellen hatte, brachte mir den Sieg.
Das dritte Spiel soll ich - den Meinungen der Zuschauer und auch meines Gegenübers folgend - verzockt haben. Da das hier mein Bericht ist und ich der Meinung bin, dass ich nicht genug Mana für die siegbringenden Aktionen (es ging wohl um einen All In Angriff mit triple Mutavault und Llanowar Elf, bei aber nur fünf totalen Ländern) hatte und die Zuschauer ja mal überhaupt keine Ahnung (da können sie noch so viel Meinung haben), reichte es eben nicht ganz für den Sieg und ein Behemoth Sledgehammer haut mich verdient auf die Verliererstraße.
Runde 6 - Floris - B/W Persist
Hier blieb ich eine Weile und die immerfeuchte Ajani Goldmane schmierte erst einmal dann zweimal ihre komplette Pussyjuice belebend über ausgesuchte Tokens und Küchenhutzel, während meine schwulen Elfen vom Garruk nicht mal annähernd soviel Liebe entgegengebracht bekamen. Sie hätten ihn vielleicht nicht alleine im Wald stehen lassen sollen, wo er ungeschützt den Angriffen ausgesetzt war. Will sagen, ich verzockte es vielleicht erneut, weil ich Garruk legte, danach aber mit allem angriff, ohne einen Mann als Geschwindigkeitsbegrenzer für die Garrukzone zurück zu lassen.
Das Match-Up ist auch nicht wirklich berauschend. Selbst mit dem Hurricane nicht…
Runde 7 - Sebastian aka flynnT - B/R Aggro
Er wollte Musik spielen, wir beraten uns was für welche, er kennt meinen Stil aber nicht, so dass es keinen House (Chicago, Jacking oder Fidget - mir egal) gab und wir relativ still zockten. Es gab auch nicht wirklich was zu erzählen (von dem obligatorischen Pischner-Gedisse abgesehen).
Im Match versuchte ich stets oberhalb der multiplen Boltrange zu bleiben, was mir in beiden Spielen ganz gut geling. Er zockte die Seattle-Version - die mit den beiden random Needles - die nach Ottmars Erachten zu wenig Druck aufbaut und einen zu vollen 3-Mana-Slot hat. Ich gebe ihm da entsprechend recht, würde aber unlogischerweise soweit gehen und einfach aus den Terminates Puncture Blasts machen und die Needles durch Magma Spray ersetzen. Muss man nicht wirklich nachvollziehen.
Nach den Runden gab es nicht wirklich ein Zittern um die Top8, da die ersten drei Tische sich alle fröhlich an die Tische mit den Schnitzeln und Burgern verfrachteten und eine zwischenzeitliche Nachfrage beim Score Keeper ergab, dass der 8te einen Punkt mehr als ich auf dem Konto hatte.
Also gab es noch nettes Boosterbattling mit dem Ashraf - dieser Lich Lord aber auch - und es ging mit folgendem Motto ab nach Hause:
PS: Fette Props an den Wigge für den Sieg!!
It's a living Creature
— 15-11-2008 —
Es wird mal wieder Zeit für ein Deck. Klar, viele von euch mögen denken, dass es eher mal wieder Zeit für ein paar Blogeinträge meinerseits wäre, aber wieso nicht die Arbeit mit dem Vergnügen mischen und dabei sämtliche Erklärungstatbestände meiner bloggenden Untätigkeit und Magic-spielenden Abwesenheit sämtlichst - eben quasi komplett - und nie zu spät unter den Teppich gekehrt, der nur von oben glänzt, weil das nun mal so ist beim Saugen, deswegen beschwert er sich auch nie, wenn man Dreck unter ihn kehrt. Hauptsache, dass Haupt glänzt.
Next Topic.
Ein Deck also. Ein schönes glänzendes, rundes (rund ist die harmonischste Formgebung der Natur, man denke an Titten - it's so fucking obv!!) Ding. Ein Deck, um mir einen kleinen Traum zu erfüllen und ein wenig auch meine Achtung unter den Magicspielenden Massen zu heben (sofern, egoistisch betrachtet, noch möglich, aber ich denke, da ist immer Raum nach oben). Aber letzteres ist nicht umsonst hintendran gestellt. Zuerst kommen die Träume und das ist diesmal kein feuchter oder gar einer aus den Bergen, den alpigen, sondern einer zum Anfassen. Auch einer, um mich auf die Titelseite dieser meiner Webseite zu bringen. Klar kann und mach ich das auch so, doch mit einem respektablen Grund dahinter kriegt mein Ego unter dem sonst so enganliegendem Knebel mehr Luft.
Will sagen, ich will Kalif werden anstelle des Kalifen. Alternativ wäre ein Dülmen-Sieg etwas, was schon seit langer langer Zeit von mir im geistigen Gepäck rumgeschleppt wird. Irgendwo auf einer einsamen Neurone schwirrt da dieser Gedanke und gerät ins Schwingen, wann immer es mal wieder soweit ist und ein neuer Trader-Termin in erreichbare Nähe rückt. Doch wo zuvor, um ein gleichgeschätztes Alibi vorzuweisen, von dem Thema aus- und wegflüchtend aus der stetig wachsenden Damenriege zitiert, kompromittiert und teilweise, weil netterweise, defloriert wird, wird am 21sten Dezember diesen Jahres der Spieß nicht direkt umgedreht (das tut weh) sondern verpackt gelassen, weil es an eben jenem Sonntag darauf ankommt nicht die Frau an-, sondern das richtige Deck auszupacken.
Es war noch im letzten Jahrhundert (mhm, das klingt gleich auf mehreren Ebenen alt - auf zu vielen), da ich mein Debüt zu Dülmen gab. Es war zeitgleich mein Magic-Turnier-Debüt. Damals wurde noch in Dülmen den Vintage-Spielern der Hintern gepudert und wir designierten Standard-Kiddies durften nebenher mitzocken. Das reichte für mein erstes dokumentiertes Turnier am 19ten Dezember 1999 für zarte 5 Runden, von denen ich drei gewann, eins ins Unentschieden robbte und eins gegen Holger Althues verlor. Das brachte mir meine ersten 28 Rating-Punkte und, wenn ich es recht in Erinnerung habe, den sechsten Platz, sowie ein paar Booster; irgendwas mit “Urza” im Namen. Damals zockte ich ein G/W Aggro-Deck mit Albino Troll, Rancor, Mother of Runes und einem Playset Wrath of Gods. Keine Ahnung wieso, aber es funktionierte. Ich hatte die Liste aus dem Internet, von einem Spielpartner vom “The King of Fatties” Jamie Wakefield (ich zockte auch relativ lange und erfolgreich sein Secret Force), der Alan hieß, wenn ich auch dies richtig memoriere. Wobei sich mir hier die Frage stellt, ob memorieren der Vorgang des “Speicherns” einer Information, oder deren “Abrufung” ist?? Mir stellt sich weiter die Frage, ob ich das nicht alles schon mal erzählt habe?? Ob ich, als zu bildlich vorgestellter alter Greis im Schaukelstuhl schaukelnd, nur das wiederkäue, was ich bereits mal zum Besten gab?? Vielleicht habe ich ja Glück und ich vergesse das gleich wieder…
Die Mission ist nun klar abgesteckt: Es gilt ein Deck zu bauen, das Deck ausführlichst zu testen (und das nicht nur gegen den Goldfisch, sondern zB auch gegen dessen größere Schwester, dem Merfolk-Deck), sich die benötigten Karten fürs Deck zu besorgen, noch ein wenig mehr zu testen, in Dülmen auf dem Turnier selbst nicht zu viele Fehler zu machen, um endlich mal als Dülmen-Sieger dazustehen. Meine beste Platzierung bisher war ein respektabler 4ter Platz mit G-String (ihr wisst schon, dass mit den nicht ganz so legalen aber effektiven Chokes im Sideboard). Da will ich ein bis drei Schritte weiter gehen.
Zu Schritt zwei fällt mir gerade ins Gewicht:
Wenn ein Deck sich um das Mirror Gedanken machen muss, hat es es geschafft. Dann ist es raus aus dem Rogue-Teich und rein in den großen Pool der Netdecks. Und da wollen wir doch alle hin, denn da schwimmen die Miezen. Da schaut man vom Rand rein, erblickt die große gelbe Pfütze und ist die Frage auf die Antwort, wer da denn in den Pool gepisst hätte. Btw: Sollte eure Pipi nicht gülden glänzen, wendet euch vertrauensvoll an Dr. Drop (nice one, btw!!), der dürfte bald genug Augen zur Verfügung haben, um da ein Kennendes draufzuwerfen.
Doch bevor wir zum Zweiten kommen, müssen wir eins erstmal wieder zukneifen. Wir (also eher ich, aber ich bin Viele, ich bin Generation Bernd, eine Noch-Nie-Dagewesene, ein Quorum, ein Löffelstiel) brauchen ein Deck. Ich habe da schon eine Idee und wie jede gute Idee und wie jedes gute Deck auch hat diese Idee und somit dieses Deck einen Namen. Einen globalen Namen. Einen Namen, der Obama (gratz, btw) gleich zum Weltherrscher katapultiert hätte, anstatt ihn nur vor die Putzkolonne zu spannen. Irgendwie “den” Namen.
Dazu ein Clip:
Der Name: “The Funk”
Das Deck: Beim nächsten Mal.
Standard??
— 21-09-2008 —
Heute Gestern also das Standard-Event beim Card Con in Dortmund. Ich berichtete, ihr last. Lest mehr:
Nach First Pick Puncture Bolt gefolgt von Mudbrawler Cohort aus dem schwachen Booster, gab es als zweiten Pick des zweiten Boosters den Deus of Calamity und irgendwo noch die Tattermunge Witch. Ergo gab es viel Rot mit einem Hauch von Grün für eben die Hexe und den Aerie Ouphes aus Eventide. Eventide war gar so nett, dass ich doppel-Clout of the Dominus in den vorletzten Picks bekam (okay, das ist nicht so selten) aber das auf einen meiner fünf U/R-Knaben (2 Hopper, ein Bandit, eine Crag Puca und dem handelsüblichen Mimic) und die Sause konnte starten.
Moment, werdet ihr jetzt denken, Standard-Turnier und der Evil erzählt uns hier was von seinem random Schimmelhaufen, der letztlich nur für den zweiten Platz reichte, weil Michael Müllers U/W-Aura auf dem 3/3, nicht von roten Kreaturen blockbar, das Spiel sehr zu seinem Vorteil umbog??
Fakt ist halt, dass sich zum Standard-Event satte 6 Spieler (naja, 5 Spieler und der Martin Brenner) bekannten, was halt zu wenig ist. Im Legacy-Teil schaffte man zwar das doppelte, aber das doppelte von 6 ist auch nur das Dutzend (ein sehr lautes Dutzend - super störend teilweise die Legacy-Spieler, da freut man sich, wenn die mal aus der Pubertät raus sind (random Diss Ende)), was relativ wenig ist, wenn man bedenkt, dass man damit gerade gut genug einen Eierkarton füllt und noch zwei Eier übrig hat, um so manchen Control-Spieler auszustatten (okay, genug random Disses for today).
Zurück zu den nackten Zahlen. Sechs Spieler plus zwei Offizielle gleich ein Draft. Unsanktioniert, da Ute den Daniel entbehren konnte (zwei Judges für zwölf Leute klingt doch zu sehr nach ABM) und dieser einfach mir nichts dir nichts die “Fragmente von Alara”-Booster aus dem Kofferraum zauberte. Er arbeitet ja nicht umsonst bei Universal (wohl aber nicht mehr lange). Okay, es war leider doch kein SoA beim Draft(s.o.); aber er hat sie vertickt, verdammt günstig sogar…
Die erste Runde durfte der Ralph dran. Er hat sich was Grün/Rotes gebastelt mit gewichtiger Gewichtung auf Grün, was nicht nur auf den Wistful Selkie zurückzuführen war (dank Murphy gab es natürlich das Play, wo er Turn drei den Mountain neben die zwei Wälder packt und stöhnt, weil der Selkie nicht raus zum Spielen konnte).
Spiel 1 war schnell vorbei. Ich hatte den 1 Drop, gefolgt von Stream Hopper plus Aura als 2 Drop, was zusammen dank Giant Baiting zwei Runden später für den Sieg reichte. Spiel 2 zeigte sich, dass 16 Länder doch etwas zu geizig sein können, weil nicht eins davon auf der Starthand Platz nahm. Also Mulligan und die weniger aggressive Hand, wenn auch wieder mit Hopper und ernergischem Durchsetzungsvermögen. Ich prügelte ihn von 20 auf 17 auf 11 (Cohort + Aura) auf 8 (die Kohorte musste ab hier aussetzen, weil zu viele Blocker; sie starb eh einen Zug später wegen eines unnötigen Angriffs meinerseits) auf 5 (auch nur, weil Ralph es zuließ, dass mein Hopper in letzter Sekunde (also quasi, nachdem er die Blocker schon deklariert hatte) über den 4/4er drüberhüpfte (man merke, Shroud != Unblockable) auf 4 (die Aura verschwand im Rachen des Wickerbough Elder) auf nichts mehr, weil der 1/1er plus 12 Lands nicht viel gegen eine stetig wachsende Armee auf der Gegenseite unternahm. Spiel 3 zeigte sich bei mir eine Mana-Normalverteilung (also alles, wo Spells größer Länder) und das Match war nach sechs Turns besiegelte Sache.
Runde 2 gegen den Herrn Brenner, der extra die anderthalb Stunden gefahren war, um sich hier den Draft zu gönnen Standard zu spielen. Hätten wir mit unseren Standard-Decks performt, wäre ich mit meinem Stuffy Doll / Spitemare / Pyroclasm-Ungetüm ungefragt in sämtliche Ritzen gefistet worden (da kennt der Brenner sich aus, seine neueste Obsession: ManDingo, nicht zu verwechseln mit Mandingo). So aber pilotierte er die schwerfällige U/W-Armada, während meine Mannen leichtfüßig und grazil (naja, zumindest leichtfüßig) über die Red Zone tänzelten. Erwähnenswert nur Spiel 2, weil er nur da Gegenwehr leistete. Und was für welche. Im Damage Race unterlag ich, fast, da 1 Lebenspunkt bekanntlich 1 Lebenspunkt ist und ich mit meinem Noggle Bandit im Play gegen seine drei Jungs noch genau einen Ausweg hatte: es muste das zweite Clout her. Eins lag bereits im Friedhof und der einzige spielerfeindliche Burnspell (Puncture Blast) lag darüber.
Ich habe selten so treffend getopdeckt.
Bleibt das Finale gegen Herrn M. Müller. Er begann das erste Spiel (er hatte meinen Ungerade-würfelnden Würfel entlarvt und nutzte das zu seinem Vorteil), ich fuhr nach Paris, ich verzockte, er gewann. Die Situation ungefähr so: Er kontrolliert Ballynock Cohort - getappt, weil im Angriffs-Modus, zwei ungleiche Mimics und eine Mistmeadow Witch (dazu passend sieben ungetappte Ländereien) im Spiel. Ich einen Intimidator Initiate, eine Tattermunge Witch, den Stream Hopper und die Aerie Ouphes auf meiner Seite. Die Witch (seine, obv) musste weg. Auf der Hand hatte ich dafür einen Mountain (bei fünf Gleichgenannten im Spiel) und eine Clout of the Dominus, ich zog aber einen Puncture Bolt. Lebenspunktestand: ich 7, er 8.
Das gute Play (nicht zu verwechseln mit dem guten A, das ist ein anderer Sender) wäre ergo gewesen, Clout auf den Hopper anzutäuschen und den Initiate auf einen der beiden Mimics zu aktivieren. Seine Witch entfernt meinen Hopper und wird vom Puncture Bolt in den Nebel zurückgeschossen aus dem sie gekrochen kam, was für eine zweite Aktivierung des Initiates für den zweiten Mimic sorgt. Danach kann ich ihn gemütlich mit dem Ouphe und der Tattermunge attackieren und auf 3 Lebenspunkte bringen, während die 1-Drops die Stellung halten. Das schlechte Play war es, zwar die Witch wie oben beschrieben abzuschalten (auch wenn er sie sich auf die Hand zurückbouncte), aber nicht einmal den Initiate zu aktivieren und entschrechend auch nicht anzugreifen, sondern einfach “Go” zu sagen.
Spiel 2 begann dann ich und er fuhr nach Paris (ich lieh ihm meine Google-Maps-Reiseroute) und ich gewann.
Als wären Barrenton Cragtreads nicht genug, legte er später im dritten Spiel (meine Jungs kamen nicht so recht aus dem Quark) ein Steel of the Godhead auf eben jene und aus “für mich nicht blockbar” wurde “für mich nicht blockbar im Quadrat mit Sahne”. Die Sahne bestand aus Lebenspunkten für ihn und einer Arterienverfettung bei mir. Das alte Schleckermaul.
Beim Rarepicken am Ende konnte ich mich nicht beschweren: Cascade Bluffs, Boartusk Liege, Wort, the Raidmother (da hatte ich im Draft einen Puncture Bolt drüber gepickt) und Memory Plunder, den ich dem SlimDieta die Tage auf einem der von mir gejudgten Pre/Release-Events in die Poritze einführen werde. Der mag so etwas.
Evil empfiehlt
— 17-09-2008 —
Am Samstag steht das für mich letzte Turnier im derzeitigen Standard an. Entsprechend kam ich auf die Idee, die uns verlassenden Editionen mit einem Querschnitt-Deck aus Coldsnap und dem Time Spiral Block zu ehren und das Turnier in Dortmund ratinggefährdend und Spaß habend über die Bühne zu bringen. Das Deck spielt derzeit noch einen Frenetic Sliver. Als einzigen Sliver. Nope, noch nicht mal Changelings. Mistform Ultimus war verlockend, aber der ist mir zu untätig. Genauere Zutaten des Haufens eventuell später. Den Titel verrate ich aber schon:
“Something the Cat drug in”
Das ist aus einem Buch von Kurt Vonnegut. Genauer gesagt, aus dem Roman “Timequake”. Es war peinlicherdinge der erste Roman von ihm, den ich las und das erst letzte Woche, aber es wird nicht der letzte gewesen sein. Kann jemand etwas empfehlen, abgesehen vom obviösen Schlachthaus??
Das Turnier in Dortmund ist für mich deswegen das letzte im entgleitenden Standard-Format, weil obschon Dülmen eine Woche später lockt, meine Anwesenheit woanders gebraucht wird: Ich judge mal wieder ein Prerelease. Oh joy!!
Ohne es zu Pischner-like werden zu lassen, aber die von mir entrichteten Prereleases sind schon eine Reise wert. Behaupten zumindest die Leute, die teilnahmen und die müssen es ja wissen, weil sie nicht selten anreisten, damals im CD-Shop so zu 9th Edition und später Zeiten.
Gezockt wird ab 11 Uhr im Club in Heiligenhaus (wir sparen uns das mit den Fuffies, es wird nur 19 Euro kosten), alle sollten kommen, einige werden es dann auch tun und eben jene sollten sich voranmelden, da der Platz auf 32 Mann plus meinem Hintern (faktisch also 33 1/3tel) beschränkt ist. Anmeldungen wahlweise bei mir oder via E-Mail beim Jörg (nicht, dass ich etwas anderes machen werde, als die Anmeldungen weiterzuleiten).
“Wie haben 80-Jährige Sex?? Sie macht einen Handstand und er hängt ihn rein.”
Aus “Wolke 9“. Vorhin gesehen, ebenfalls sehr zu empfehlen. Witzigerweise waren zwei Gruppen älterer Damen mit im Lichtspielhaus (immer diese Nachmittagsvorstellungen), so dass es, wenn schon nicht durch den Film, der eher gen sehenswerter Melancholie schwankte, durch die Zwischenbemerkungen eben jener Betagten sehr amüsant war. So sah man gerade, wie die Hauptdarstellerin sich einen ihrer zwei Männer für ein Nümmerchen griff, als eine der Damen in der Reihe hinter mir in die Runde fragte, ob nicht jemandem die Frau bekannt vorkäme. Es gab sogar den Anfangsbuchstaben für die etwas Senileren (”… irgendwas mit W…”), während ich ein “lol” vertonte.
Nach Prerelease und Granny Porn kommt passenderweise die Launch Party am 3ten Oktober. Ebenfalls mit mir am Richtertisch und in Robe und ebenfalls in Heiligenhaus und völlig frei auch nur der kleinsten patriotischen Aktion. Sollte ich zufällig die Nationalhymne versuchen zu rülpsen, wäre es eben genau das, nur ein Zufall (und nebenbei unanständig und unhöflich und somit zu weit weg von der Tagesagenda).
“You were sick, but now you are well again, and there's work to do.” — ‘Timequake’ - K. Vonnegut
Pflaumenfruchtfleischfasern
— 13-06-2008 —
Einige erinnern sich sicher noch dunkel aber mit Freuden an die spielwillige schwarz-rote Landzerstörungsmaschine, die ich seinerseits mithilfe von Makeshift Mannequin und ausgesuchten Comes-Into-Play-Krittern in den Äther warf. Nun ist es Zeit für ein Update.
Nicht nur dank dem Fulminator Mage und dem ebenfalls recht nützlichen Murderous Redcap, nein, auch einfach nur deshalb, weil die Konkurrenz einfach nicht liegenblieb. Die schlafen halt nicht, das Metagame dreht sich fröhlich im Karussel, Shadowmoor gab ihm ein wenig (wirklich nur ein wenig) Schwung und ehe man sich versieht, verliert man (naja, ich halt, letzten Samstag) gegen die konsekutiven Boggart Ram-Gangs im dritten und vierten Zug. Da war es dem Gegner egal, ob er nun nur Forests oder nur Mountains hatte. Der Versuch in auf einer Farbe flach zu halten, schlug - Hybrid sei verflucht - fehl.
Aber auch ich schlafe nicht. Naja, nicht so lange, dafür irgendwie viel, aber anders… Lassen wir das.
Ausgehend von der Grundversion, die scheinbar zufällig erscheint, wo aber jede Karte an seinem Platz ist und somit immer zur rechten Zeit from the top gehoben werden kann und - je nach Glücksfaktor / Mischtechnik - auch wird, ausgehend von dieser eigentlichen Urvariante, von der Idee, wie Platon mir süffisiant ins Ohr souffliert, kann man wahlweise weitere Kopien machen, hier ein wenig gedreht, dort ein wenig angepasst, oder man sucht sich in artverwandten Gefilden einen anderen Busch, den man zum Brennen bringen kann.
Ich wählte vorerst Variante zwei. Denn mal ehrlich, Büsche müssen brennen, steht so in der Bibel, die hat zwar nicht immer recht, aber an der Stelle, habe ich bereits als kleiner Bub kurz vorm Stimmbruch im Kirchenchor säuselnd energisch mit dem Kopf genickt (das nicht nur vor dem Priester kniend). Ergo, mehr Land Destruction.
Die erste Variante strotzt nur so davon und ist in seinen Grundzügen recht einfach gehalten, aber wie ich aus meinen Tagen als Webmaster weiß, einfach ist einfach gut:
Heavy LoaD
4 Rain of Tears
4 Fulminator Mage
4 Avalanche Riders
4 Poison the Well
4 Pooling Venom
4 Demigod of Revenge
4 Damnation
4 Thoughtseize
2 Stoned Minds
3 Coldsteel Heart
2 Sulfurous Springs
4 Graven Cairns
3 Mountain
14 Swamp
Wo wir schon bei brennenden Sträuchern sind, da ist es nicht weit und ehe man sich versucht, schnorrt man Unbekannte nach Papers an und will gar keine Lebenspunkte aufschreiben. Ähnlich verhält es sich mit Variante Zwei, die einen interessanten Mana-Spagat wagt und die mich lehrte erst die Karten zu lesen und sie danach ins Deck zu packen.
LD Reweißt
3 Stingscourger
4 Fulminator Mage
4 Avalanche Riders
4 Murderous Redcap
4 Reveillark
3 Greater Gargadon
2 Pyroclasm
3 Firespout
3 Incinerate
3 Chromatic Star
4 Coldsteel Heart
4 Vivid Crag
2 Plains
17 Mountain
Hat jemand den Schlingel erkannt, der doch nicht so harmonierte, wie ich es gerne hätte?? Meine Probleme mit Reveillark wurden bereits an anderer Stelle ausreichend geschildert und es erwischte mich ein zweites Mal, wenn auch in der Gestalt des Stingscourger, der doch nicht so selbstliebend ist, wie es von ihm erwartet hatte. Gegnerische Reveillarks bouncen ist nämlich „the Shizz“, wenn es die eigenen treffen soll!! Damit das Deck doch noch Spielfreude bereitet, empfehle ich die Goblins durch andere Goblins zu ersetzen und zwar derer gleich vier in Form des Siege-Gang Commander. Damit der Lark mal so richtig ins Schwitzen kommt.
Bleibt Variante Drei. Um die Ecke rum, die Arbeitskollegin mit den großen Möpsen mal kurz (sehr kurz) außer acht gelassen, wird die Sache dennoch rund gemacht. Wir sind quasi da, wo wird begannen. Am Anfang, war das Licht, Kamera, Action:
Dickhead does Destruction
4 Thoughtseize
4 Murderous Redcap
4 Avalanche Riders
4 Fulminator Mage
4 Rain of Tears
3 Demigod of Revenge
2 Chandra Nalaar
3 Makeshift Mannequin
3 Profane Commande
3 Coldsteel Heart
2 Mind Stone
1 Damnation
2 Sulfurous Springs
4 Graven Cairns
6 Mountain
11 Swamp
Ich sehe mich am Samstag bereits at the Top of the Standings, selbst noch nach Runde 9, auf der Bühne stehen, die Brust vor Stolz ganz unterschwellig, eine lange lange Liste mit Landnamen verlesend, die ich im Verlauf des Qualifiers alle erlegte.
Schönes Bild.
Selbst im U-Bahn-Schachte noch
konnte ich den Regen riechen.
PS: Da mich gestern im Wald an einem Teich eine Mücke in den Bereich vor dem Daumennagel stoch und ich nicht nur „Fuck Bug“ dachte, sondern dort nun einen kreisroten Punkt mein Eigen nenne, wird es eventuell eher die folgende Variante:
Probugque
4 Devoted Druid
2 Oversoul of Dusk
3 Murderous Redcap
1 Shriekmaw
1 Civic Wayfinder
0 Tarmogoyf
4 Mulldrifter
3 Kitchen Finks
3 Cloudthresher
3 Thoughtseize
4 Makeshift Mannequin
3 Nameless Inversion
2 Primal Command
3 Profane Command
24 Karten aus aller Herren Länder
Special Update Bonus:
EvilBernd lud ein - Die Erst.Fünfte
— 25-05-2008 —
Ute war so liebreizend mich und somit euch - quasi uns - mit einem Metagame-Breakdown aus Aachen zu versorgen:
1 x BR-Midrange
1 x GB-Rock
1 x GB-Elves
1 x Rg-Aggro
1 x G/u/r-Elves
5 x Red Aggro
1 x U Pickles/Control
2 x UW Reveillark Blink
1 x UB Mannequin
1 x UB-Faeries
Für Essen ergibt sich aufgrund der mir vorliegenden Decklisten folgendes Bild:
3 x Merfolk
1 x Reveillark
1 x Kithkin
1 x G/W/r Snow Ramp
1 x B/R Goblins
1 x Enchanted Evening
1 x B/G TarmoRack
Aus Düsseldorf immer noch keine Ergebnisse. Mike schläft wohl noch.
Ich werde mich davor hüten jetzt mit Begriffen wie Metagame und Diversität um mich zu werfen, weil selbst ich weiß, dass 24 Decks über zwei Locations verteilt noch kein wirkliches Metagame ausmachen und erst recht keine Prognosen zulassen, aber in zusätzlicher Anbetracht des Day 2 Metagame-Breakdowns aus Hollywood ist es nett zu sehen, wie abwechslungsreich dann letztlich das Standard-Geschehen ist. Klar schweben die Feen über all dem wie die dunkle Wolke über meiner Hütte, aber es ist ja nicht so, dass man da nichts gegen machen kann (das Licht an zB…).
Vorberitten
— 20-05-2008 —
Auf die Frage meines Bosses, wieso ich denn bei dem Wetter mit einer Jacke zur Arbeit käme, umschrieb ich am letzten Donnerstag die hohe Regenwahrscheinlichkeit mit dem Hinweis, dass ich nasse Shirts nur an sonst unbekleideten Damen bevorzuge. Entsprechend locker war mein Arbeitstag und entsprechend trocken kam ich nach Hause.
Vorbereitung ist halt alles, das kann nicht nur der Seanchui bestätigen.
Als zweite kleinere Anekdote aus meinem Berufsleben sei noch erwähnt, dass ich eigentlich Bibliothekar werden wollte. Das jetzt nicht nur aufgrund Naughty Librarians’ Convention (Bilder hier), sondern eigentlich nur so. Ich bin es offensichtlich nicht geworden (obschon man mich öfter in der Essener Bibliothek sieht), wenn letztlich nur dadurch bedingt, dass ich nicht entsprechend vorbereitet war.
Wie der Mo, der für seinen Hollywood-Trip gleich noch reinschneit, um ein Paar (jopp, zwei, kein Tippfehler) Karten abzugreifen. Wir sprachen am Wochenende kurz über seine Deckwahl und ich bin mal so frei und zitiere wortecht:
“ich frag mich, ob ich nen warhammer ausplayagen sollte^^”
Irgendwann in ein paar Jahrzehnten wird ein gelangweiltes Team überbezahlter Wissenschaftler auf der Suche nach Tranny-Porn über diese Seiten stolpern und sich fragen, was der Mo wohl damit gemeint hat. Die Antwort ist ganz klar: “Ich, Mo, bin nicht vorbereitet.”
Kann mir nicht passieren. Für das erste “EvilBernd lädt ein…”-Happening am Wochenende in Essen bin ich aus veranstalterischer Sicht dermaßen vorbereitet, ich weiß quasi jetzt schon fast, wer gewinnen wird; er muss nur auftauchen.
Die Preise sind besorgt (jungfräuliche Shadowmoor (oder war es jetzt schon Eventide??)-Booster, garantiert 15 Karten minimum), die Location ist klar (Villa Rü, Girardetstr. 21), selbst die Wolke freut sich und verheißt brauchbares Wetter.
Der Akku meines Laptops für eine kleine Pseudo-Coverage im durchweg reibungslos verlaufenden Turnierablauf ist aufgeladen (da wohl kein Internet am Start - meine Hacker-Kenntnisse reichen nie für die Local-WLANs - gibt es die im Laufe des Samstag-Abends), ich habe eine frische Welle GerMagic-Buttons drucken lassen, die ich freizügig und karnevalistisch unters Volk bringen werde, mir scheinen selbst die Comprehensive Rules in ihrer kürzesten und knappesten Form (”der Judge hat immer Recht”) aus dem Arsch und alles wird gut!!
Last but not least werden morgen noch der Sparkasse eine Rolle mit 1 oder 2 Euro-Wechselgeld entlockt und ein halbes Gros Decklisten ausgedruckt, weil es eben immer Leute gibt, die nicht vorbereitet sind. Ich nicht. Nicht dafür. Für meine Karriere als Bibliothekar mit Hang zu Abituri- und Studentinnen schon, aber nicht für das Turnier am Samstag!!
EvilBernd lädt ein…
— 06-05-2008 —
…zum fröhlichen Standard-Zocken als Vorbereitung auf den National Qualifier in Dortmund am 14ten Juni!!
Unterbrechen wir die Trauerphase nach meiner Grand Prix Brüssel Performance (zumal ich nicht wirklich in Trauer bin, die Niederlagen völlig in Ordnung gehen und das Unentschieden mit mehr Zeit eher ebenfalls dort endete, statt auf dem benötigten Sieg) und wenden uns einer meiner kleinen Ideen zu, die ich vor gut zwei Wochen hatte.
Beginnend mit 24sten Mai wird es als vorbereitende Maßnahme an den drei Samstagen vor dem erwähnten National Qualifier am 14ten Juni in Dortmund (für mich bewegungsfaulen Knecht der einzig zu spielende) ein paar ausgesuchte Standard-Turniere in diversen Locations im Ruhrpott und Umgebung geben:
- Samstag, 24.05.: SpielMix / Aachen; Drachental / Düsseldorf; Villa Rü / Essen
- Samstag, 31.05.: Spielzeit / Krefeld
- Samstag, 07.06.: Auenland / Dortmund
(weitere Infos, wie Startzeiten und genaue Ortsbeschreibungen, nach Klick auf den jeweiligen Veranstaltungsort)
Ich erhalte dabei segensreiche Unterstützung sowohl von den teilnehmenden Veranstaltern, als auch von meinen Judge-Kollegen Ute Kronenberg aus Aachen und dem Mike-Marcel Schneider aus Duisburg. (Dass da drei Termine auf einen Tag fallen, liegt eindeutig an meiner Unfähigkeit der Koordination; entsprechend müssen mehr Spieler mitzocken, also bringt eure große Schwester mit!!)
Da im Vordergrund das Testen steht, der Spielspaß aber nicht zu kurz kommen soll und Preise letztlich ebenfalls nicht fehlen dürfen, präsentiere ich mit freundlicher Unterstützung der teilnehmenden Locations (fettes Danke, btw) und nach kreativen Beiträgen von Ute und MMS folgende Fakten, die für alle Termine durchweg gelten:
- Format: Standard (inklusive Shadowmoor, da ja schon legal)
- alle Turniere sind DCI-sanktioniert und werden alternativ von mir (Essen, Krefeld und Dortmund), Ute (Aachen) und MMS (Düsseldorf) gejudged
- Startpreis: 3,- Euro; für jeden Spieler wandert dafür ein Booster in den Preispool für die besten X (der am Ende des Turnier entleert wird, wir wollen ja keine Boosterburn nehmen)
- gespielt wird die normale Rundenanzahl abhängig von der Spielerzahl + 1 Runde; maximal aber 6 Runden
- Decklisten sind Pflicht, werden aber nur veröffentlicht, sofern man entsprechend gut abschneidet und nicht auf der Deckliste vermerkt, dass man die “Tech” eben nicht veröffentlicht sehen will. Ergo, wenn man zwar mitzocken will, aber die unendlich fette Tech hat, kurz auf der Deckliste vermerken, dass keine Veröffentlichung gewünscht wird
- unabhängig davon, ob es Vermerke auf den Decklisten gibt, wird zeitnah ein Metagame-Breakdown veröffentlich; dieser wird alle Decks beinhalten, nur eben nicht den Inhalt
Fragen oder Voranmeldungen?? Mailt mir: webmaster@germagic.de
Die Teilnehmerzahlen sind übrigens auf 28-32 Spieler pro Location begrenzt (Essen ist hier die Ausnahme, zur Not verlagern wir das Legacy-Pack nach draußen ;-).
Geplant war die Reihe übrigens schon ab dem 10ten Mai, so dass 5 Termine zur Verfügung ständen, aber da rutschte mir sowohl der Grand Prix Trial Birmingham jetzt am Samstag in Dortmund (den ich in schwarzen und weißen Streifen (gedacht, da ich zu faul bin, das Shirt mal zu bügeln) absolviere) als auch der allseits beliebte und derzeit noch unterrepräsentierte Highlander Grand Prix am 17ten Mai in Bochum dazwischen.

