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Siehe auch

— 17-03-2009 —

Zwei kleine Happen habe ich da noch. Den einen vergaß ich beim letzten Male unrühmlicherdinge und von dem anderen erfuhr ich erst gestern Nacht.

So hat ein weiterer Berliner einen Blog: Christian von Kalkstein. Er begann dort mit ausführlichen (nicht soooo ausführlich wie bei dem anderen Berliner, dafür mit süßerer Füllung) Betrachtungen zum Grand Prix Hannover und ist gerade kurz vor dem zweiten Teil (aka Sonntag; hier holte er sich eine PTQ-Top8, ohne dass ich näheres weiß) eines entsprechenden Berichts.

Im weiteren Verlauf des Bloggeschehens stehen weitere Großveranstaltungen in Kombination mit Magic Online Lückenfüllern. YouTube-Videos leichtbekleideter tanzender Elfen hoffentlich nicht ausgeschlossen.

Prädikat: Sehr lesenswert (und im MTGPop zu haben)!!

 
Raus aus Deutschland über den roten Platz, am Ural vorbei, kurz in Tibet eine kleine Gedenkminute abgehalten, Japan geflissentlich ignoriert (da reichte mir Scarlett Johanssons Ass oder mit einigem Abstand, obv, der heutige Bericht vom Kenshin) und schon ist man in den Vereinigten Staaten.

Ein paar der dortigen Pros (Luis Scott-Vargas, Gerry Thompson, Josh Utter-Leyton; um nur ein paar zu Copy&Pasten) und Judges (Sean Catanese, Riki Hayashi, et alias) scheinen sich von ihren früheren Werkstätten (Blackborder.com oder StarCityGames) abgewendet zu haben (oder man tanzt auf mehreren Hochzeiten), um auf ChannelFireball.com hoffentlich mehr als nur den First-Turn-Kill hinzukriegen. Das Design ist ein wenig bedürftig (der gewöhnlichen Art) und abwechslungsreich, die Navigation ebenfalls, aber dafür reißt es der Inhalt raus.

Nach einigen Schmankerln zu Beginn des Monats scheint derzeit Sendepause zu sein, doch das könnte auch mit etwaigen Umbauarbeiten zu tun haben. Hoffen wir mal, dass sie an einen RSS-Feed denken.

 
Jetzt noch random unmagische Links.

Und Video

und Musik

und aus.

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Übers Wochenende

— 15-03-2009 —

Als ich die Meldung las, dass in Hannover kein Preisgeld ausgeschüttet wird, dachte ich nur, hoffentlich läuft jetzt niemand Amok. Das würde Magic-Deutschland für immer auf das Niveau bringen, auf das sich PlanetMTG technisch befindet. Dann wundert mich auch nicht mehr, dass GerMagic so viele Besucher aus Italien anzieht. Das kann nicht nur an den clever verstreuten Suchbegriffen mit “P” liegen.

Ich nutzte das Wochenende mal wieder für Aktivitäten rund ums Internet (andere nennen es Arbeit) und so in den zu füllenden Pausen, schaute ich dem kameraverliebten Teardrop meines Erachtens zu oft ins Gesicht (er hat “Interview” vermutlich derart interpretiert, dass er den Laptop als “Zwischensicht” zu seinem Gesprächspartner nutzte) und natürlich unendliche Webseiten abgeklappert, alle mehr oder minder mit Magicbezug!!

 
Epic

Beginnen wir mit Epic. Es liegt nahe hier an “Fail” zu denken, doch die Macher hinter dem kürzlich erschienenen Spiel (zumindest auf den amerikanischen Kontinenten) sind recht bekannte Magic-Spieler (Robert Dougherty und Darwin Kastle;: beides Hall of Famer) und das Spiel selbst ist offensichtlich nicht zu weit von uns Bekanntem entfernt. Meines Erachtens ist das Spiel zumindest in seiner jetzigen Version das fehlende Glied in der nicht-existenten Kette zwischen Magic und Yu-Gi-Oh!

Wo “The Spoils” versuchte (ob die Vergangenheitsform hier korrekt ist, obschon sich Arcane Tinmen dem Spiel annahm - entscheidet selbst) zu clever zu sein, scheint mir Epic dank seiner einfachen Zugstruktur, den mangelnden Ressourcen (es gibt Mana o.ä.) und einem Kampfsystem, das dem von Magic 1 zu 1 gleicht, eben tatsächlich wie das Bastardkind aus Magic und dem asiatischen Spitzstachler.

Um jetzt doch noch zu einem Fail zu kommen, die Grafik ist ein Sammelsurium an solchen. So aus meiner Sicht halt. Erinnert mich irgendwie an eine Fernsehserie, die ganz schlecht und ganz alt war und die ich trotzdem schaute. Es ging um eine neuzeitliche Familie, die in der Frühzeit leben musste, so mit Neanderthalern und so. “Die Robinsons im Dino-Land” oder so ähnlich; schräge Sache das.

Für die turnierwütigen Spieler gibt es die obligatorischen (wie schon bei WoW oder The Spoils) ein paar 5k$ Events. Diese aber ebenfalls vorerst in den Staaten.

 
Foto Turnier Story

Als Webmaster vom DeckCheck komme ich verdammt weit rum, konnte mein Sprachgeschick pimpen und kenne entsprechend viele der größeren ausländischen Communities. Eine der Polnischen überraschte mich neulich mit einer Coverage in Comicform.

Jetzt kann ich kein polnisch, komme auch mit dem Google Translator nicht weit und das mit dem Photoshopfilter ist fernab großer Kunst, aber die Art und Weise wie sie es schafften, eine Coverage zu verpacken, finde ich verdammt gelungen und “erfrischend”.

 
Manapunkte
broschure1.jpg
Wie viele Händler sicherlich wissen, gibt es eine Seite von Wizards extra für Sie. Ignoriert man die üblichen Holprigkeiten der deutschen Übersetzung (mein Favorit siehe rechts) steht da im Klartext in einer netten kleinen Broschüre, dass Wizards neue Spieler gegen kostenfreie Decks und sonstiges Promomaterial tauscht. Generell keine schlechte Idee, nur was ich mich frage, wie viele Shops machen das?? Das ist jetzt mehr so aus Neugierde heraus und dient keinesfalls dazu irgendwelche Händler zu diskreditieren.

Ein weiteres Highlight der Seite sind übrigens die fünf Manasymbole auf der rechten Seite. Ihr könnt da ja mal wagemutig draufklicken. Da kann ich schon verstehen, dass man Sideevent-Preise erhöhen muss, um einen derartigen Standard im Internet halten zu können. Vermutlich geht das Geld aber auch für den Server drauf, der gleichzeitig Magic Online betreibt und die 400GB Grafiken der offiziellen Webseite aushalten muss…

 
Zauberkünstler

Zu guter letzt noch ein richtiger Zauberkünstler. Klar, der Pischi schreit direkt Cheating, wird sich das Video 100mal anschauen, um den Knaben auch ja zu entlarven, bevor er gleichzeitig bei Wizards und dem Ordnungsamt anruft, weil so geht es wirklich nicht. Mhm, Ordnungsamt, Geldpreise, da klingelt doch was. Er wird doch nicht etwa mit der Stadt Hannover telefoniert haben…


Man beachte auch seine related Videos. Noch mehr Mythic Rares in noch kürzerer Zeit!!

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Frühsport

— 11-01-2009 —

Meines Erachtens gibt es Frühmorgens (naja, es ist Wochenende, da meine ich damit nicht Zeiten zwischen 6 und 8 sondern mehr so die zwischen 8 und 10), um in den Tag zu starten, nichts besseres als mit einer dampfenden Tasse Kaffee im rechtsunteren Blickwinkel vor dem Computer zu sitzen, ein wenig stimmungsreiche Musik im Hintergrund (derzeit “Die Zeit heilt alle Wunden” - Wir sind Helden; ich suchte unterhaltsame und verständliche deutschsprachige Musik für meinen 2,5-jährigen Neffen, damit er (und ich bei meinen unregelmäßigen Besuchen) sich nicht immer die “Vogelhochzeit” antun muss; werde es die Tage mal mit Peter Licht versuchen) und sich durch die Webgeschichte zu klicken.

adventure.jpg
click for more

Im DesignObserver gibt es zum Beispiel eine eher unregelmäßige Reihe, die mich im Feed-Reader stets mit den Worten begrüßt:

Each morning, before starting work, I spend 30 minutes looking for images that are beautiful, funny, absurd and inspiring. Here's Today.

Die dort präsentierten Bilder sind selten mein Fall, ich stehe da mehr auf die Werke von Mr Toladeno oder JeanYves Lemoigne und habe für den täglichen Genuss eine [daily dose of imagery] und das FILE Magazine abonniert. Im Google Reader sind obv auch ein paar Quellen, die bei einer störrischen Morgenlatte zu Rate gezogen werden können, aber das spare ich mir für einen späteren Eintrag.

Das Problem ist, dass diese Angelegenheit recht zeitintensiv ist, denn auch die Magic-Szenerie will abgeklappert werden, wobei da nichts über MTG Pop geht. Dort gibt es seit Kurzem diese netten nicht-englischen/nicht-deutschen Feeds aus meist spanischen Gefilden. Ich bekam bei der Recherche für die Global-Sektion bisher das Gefühl, dass Spanien mit Vintage-spielenden Technikfreunden bevölkert ist, die ganz gerne auf ihren Karten rummalen. Die bedürftigen Magic-Zeichner haben diesen Trend klar erkannt und verhökern, wie Ron Spencer exemplarisch, signierte und “altered” Artist-Proofs oder Karten.

Wer übrigens Probleme mit Spanisch, Tschechisch oder anderen Sprachen hat, dem sei das Google Language Bookmarklet empfohlen. Zieht einfach die Sprache, in die übersetzt werden soll, in eure Bookmark-Leiste und schon werden Fremdsprachen zu einem Kinderspiel. Ich nutze das Englische (als “Transe” betitelt, ich Schelm), weil ich denke, dass die Macht der Masse dafür sorgt, dass Übersetzungen ins Englische von Google besser bearbeitet werden, als eben ins Deutsche.

Letztlich alles eine Frage des richtigen Setups. So nutze ich zwei verschiedene Firefox-Profile für drei verschiedene Projekte und Opera für die gute alte Dame “Distraction” als “Google Reader“-Reader. Letzteres hat technische Gründe, weil der Firefox Probleme mit größeren Bildmengen hat und das Scrollen bei so mancher Galerie zur Schneckenslideshow macht.

Und das bei Version 3, mhm, das kennen wir doch…

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Benetzt

— 07-12-2008 —

Ich verbrachte große Teile des gestrigen Tages vor dem PC, programmatischer Dinge, und da kommt man, wenn man sich, wie ich, gerne ablenken (neudeutsch: prokrastinieren) lässt, nicht umhin öfter mal auf das MTGPop-Bookmark zu klicken, um zu sehen, was die Tage so ging, um nicht vollends im Code-Dschungel zu vers(t)umpfen.

Hier meine Highlights:

Andreas “Zeroverstand” Pischner kam in einem, mit seinem IQ betitelten, Blogeintrag auf die Idee fast die komplette Lösung des PlanetMTGschen Gewinn- und Gedankenspiels zu veröffentlichen. Das braucht natürlich schon Cojones, aber höchstens in Form von Eiersalat in den Gehirnwindungen. In den dortigen Kommentaren spielen sich seifenopernverdächtige Szenen ab. Wer also die letzte Folge von GZSZ verpasst hat, kommt garantiert auf seine Kosten.

Wieso die Lösung nicht komplett ist?? Es fehlt der Tarmogoyf, den man - mit 60 Kopien im Deck - dazu nutzt, den Gegner mit großem Augenzwinkern und zweideutigen Bewegungen zur Aufgabe zu bewegen.


Der einzige lustige Webcomic zu MtG schließt zum Jahreswechsel seine virtuellen Kanäle und verbleibt als Archiv. Ergo hat es sich ausgemongrelt für UG Madness. Ein Nachfolger scheint aber bereits gefunden zu sein. Wir nehmen den Atog, setzen ihm drei random Panels vor die Nase und zeigen ihm, wie man runde Sprechblasen macht. Das hat einmal geklappt, das sollte öfter machbar sein.


Für Leute, die nach immerhin (wann wurde doch gleich Morningtide released??) Monaten noch nicht die Nase voll vom Feenstaub haben, sei zum einen der seine UK-Champs-Erfahrungen aufarbeitende Blogeintrag von penfold67 empfohlen (er schaffte es später sogar auf die TCGPlayer-Startseite) und zum anderen noch der leicht be- bis nachdenklich anregende Text zu einer Sideboard-Strategie im Mirror.


Oh und dann habe ich gestern Abend/Nacht noch Nikolaus gespielt. Ich idlete so im #mtg.de rum, hatte #magic-league so nebenbei laufen, da sich dort niemand auf meine Frage

EvilBernd: any hot girls up for cs??

meldete, bis sich dort folgendes abspielte:

Dakkon555 entered the room.
Dakkon555: i have a deck on magic-league!
Dakkon555: i am the best magic player ever!
Dakkon555: i have a question
Dakkon555: since the site moved urls
Dakkon555: will my deck be on deckcheck.net?
***Weedmonkey facepalms
Weedmonkey: you sir, need to aim higher
EvilBernd: is it an interestingt deck dakkon??
Dakkon555: me?
Dakkon555: i wanna be on deckcheck.net
Dakkon555: :(
derflippi: dakkon speaking with the source for his question :)
derflippi: or the answer.
Dakkon555: its been my dream
Dakkon555: for like
derflippi: who knows.
Dakkon555: b/c most m-l trials are
EvilBernd: well, i got connections…
Dakkon555: ^^
Dakkon555: weedmonkey
Dakkon555: why do i need to aim higher?
Dakkon555: im on the internet
Dakkon555: so that will help my chances of getting a 2HG partner at worlds
Dakkon555: maybe even PV will be my partner if he scrubs out of the main event
Dakkon555: ^^
EvilBernd: now you are dreaming
EvilBernd: ;-)

Ich schlüpfte also in meine rot-weißen Stiefelchen, ließ mir vom Flippi die aktuelle Magic-League-Startseite zeigen (die ziehen da mit den Servern um; aktuelle URL für die Liga ist http://magicleague.startlogic.com/) und erfüllte dem Dakkon555 seinen Wunsch.

Dass ich zuvor M.A.S.H. geschaut hatte, dürfte dabei eine relevante Rolle gespielt haben…

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Kurzer Linktipp - Interview mit MaRo

— 25-11-2008 —

Fernab von Schnee (hier in der City ist mehr Matsch denn tatsächlich etwas, was man anderen durchs Gesicht reiben kann), Medienrummel und Flamekuchen las ich gerade in/auf der Magic Deck Vortex ein Interview mt Mark Rosewater. Davon gibt und gab es sicherlich schon viele, aber ich fand sowohl die Fragen als auch die Antworten sehr interessant und dachte mir, da vermutlich nicht viele Leute etwas mit der MDV anfangen können, dass das dann untergeht und damit später niemand sagt, ich hätte ja mal was sagen können, der Link dahin.

Zumal eine Frage dabei war, die mich selbst schon länger beschäftigte: Wieso gibt es so viel “Balance” und so viele Cycles in den Magic-Welten??

In short cycles do a lot to improve players’ abilities to absorb and play with sets and in general, they are very popular.

Mir persönlich zu wischi-waschi. Klar ist es nett, wenn man in etwa weiß, worauf man sich verlassen kann, aber der letztliche Überraschungseffekt fehlt dann doch irgendwie. Ich wünsche mir weniger gradlinig, weil weniger abwechslungsreich, dafür ab und an ein wenig mehr “Oha”-Effekt.

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Prerelease-Alternativ-Programm

— 27-09-2008 —

Nicht, dass es wirklich eine Entschuldigung gäbe, aber solltet ihr - zB arbeitsbedingt, oder weil die Frau und so und mecker, oder weil ihr mit Frau und Kindern gar im Urlaub seid (huhu Christoph) - nicht in der Lage sein an diesem Wochenende (oder mindestens einem der beide Tage) ein Prerelease zu besuchen, dann habe ich hier ein kleines zeitfüllendes Alternativprogramm am Start. Handverlesen, delikat bis abwechslungsreich und irgendwo sind auch Titten. Ich schwör!!

Zuerst mal was für Bildschirmleser (oder, wenn ihr auf der Arbeit sitzt, besser ausdrucken). So las ich die Tage den (leider, da sehr empfehlens- und lesenswert) bisher einzig übersetzten Roman der japanischen Autorin Hiromi Kawakami - “Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß” - und eine Google-Suche später noch die Kurzgeschichte “Mogera Wogura” im Paris Review. Von der Neugierde getrieben offenbarten sich drei Klicks weiter noch drei weitere Kurzgeschichten auf eben jener Seite, die allesamt für den National Magazine Award in Fiction nominiert wurden (wen auch immer das beeindruckt):
“Monsieur Kalashnikov” by André Aciman
“Speak No Evil” by Uzodinma Iweala
“Icebergs” by Alistair Morgan

Zugegeben, das war einfach. Komplizierter dann schon die Hoshi Saga. In gleich drei Teilen (frisch erhältlich, der Dritte, weswegen ich erst und so) geht es darum solange in dem Flash-Filmchen rumzuklicken, zu schieben, zu machen und zu tun, bis sich ein Stern offenbart, oder dieser zusammengebastelt ist. Sei es, dass man Farbe auf den Boden tröpfeln lässt, einem hängenden Mann in die Weichteile greift, wie wild auf Zahlen klickt, während sich im Hintergrund eine Frau zehn T-Shirts auszieht, oder einfach abwartet, bis kleine Käfer das mit dem Stern erledigen. In insgesamt über 100 Puzzlen, ist das abwechslungsreich und sehr oft verdammt clever bis Haare raufend.

Zurück zum Lesestoff. Ein Artikel aus dem Harper's Magazine mit den Schlagwörtern: “Cookery; Pornography; Production and direction; Sex in television; Television” und dem Titel “Debbie does salad: The Food Network at the frontiers of pornography“. Leider ist das einzige Bild eins mit vier Herren um einen Eßtisch rum. In eine nicht unähnliche Schiene (weniger des Porn, denn mehr der Offenbarung wegen) fällt “Tom's Essay” von Suzanne Vega. Hierin beschreibt die Musikerin, wie sie zu ihrem Hit Tom's Diner kam.

Zur Abwechslung ein paar bewegte Bilder:
Eine Rede vom Wissenschaftler Roy Beck aus dem Jahr 2006, der erklärt, wieso Immigration in den USA nicht zu befürworten ist.
Das Video “Tarantino's Mind“, das ich zwar schon mal verlinkte, das aber immer und immer wieder verlinkt werden müsste.
Werbeclips bekannter Regisseure - so quasi für den kleinen Hunger zwischendurch.
Und letztlich ein Video zu “LittleBigPlanet”, das mich wünschen lässt, doch mehr PC-Games zu zocken und Win98 endlich gegen etwas zu tauschen, das keine zehn Jahre alt ist (wer auf Computer Graphic Animations steht (also jetzt so wirklich und richtig und vor allem auch mit den Hintergründen etwas anzufangen weiß), für den könnten die 2008 Siggraph Papers etwas sein; mir war das alles zu technisch).

Bleiben stehende Bilder. Zuerst ein wenig Mode mit Cecilia [Warning: Here be Nipples], danach ins amerikanische Geschichts-Bilderbuch der Erotik zum Spanier Adolf, dem Franzosen Guillaum Bresson, einer cleveren Idee, um Geld zu sammeln und letztlich den 20 Printings “Death of Field, Greetings from Los Angeles.“, die ich blind gegen meine Power 9 tauschen würde, wenn ich eine hätte.

Musik gibt es in den anderen Blogs. Wobei, wer wirklich nicht anders kann, kann sich an einem Remix zum Radiohead-Song “Reckoner” versuchen, oder lesen, wieso aus Muxtape leider leider nichts wird. Wer Muxtape nicht kennt, es war eine sehr gut gemachte virtuelle Lösung für MP3-Mixtapes, die die RIAA nicht wollte. Als selbst zu hostende Alternativ sei noch Opentape erwähnt.

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en passant

— 26-07-2008 —

Lasst mich an diesem Morgen kurz mein Mitteilungsbedürfnis befriedigen (das kam in letzter Zeit irgendwie zu kurz, aber wenn sich mehr Leute für den Gesamtbetrag der Einkünfte und/oder JavaScript-Spezifikationen interessieren würden, gäbe es definitiv mehr Content; die drei Stunden netto Spielzeit der letzten beiden 2HG-Prerelease-Wochenende lassen sich trotz vierfacher Teilnahme nur schwerlich textbringend auswringen) und damit ein kleines Sommerloch in meinem Blog wenigstens vorübergehend (wie der Sommer eben) füllen.

Apropos Sommerloch. Da gab es mal - sehr lange her, wie mir der Kalender verrät - ich war unverbrauchter Student, zweites Semester Mathematik und Philosophie auf Lehramt, als in den Kreisen der angehenden Mathematiker das Gerücht die Runde machte, dass eine der Kommilitoninnen nicht nur nymphoman war, sondern auch ein “Sommerloch” ihr Eigen nannte. Das mit dem Sommerloch erklärte sich gerüchteweise derart, dass eine Laune der Natur ihren Schambereich mit einer sowohl rötlichen als auch blonden Schambehaarung “segnete”. Von Langeweile also keine Spur, war dies doch ein Anblick, den ich mir wahrlich nicht entgehen lassen wollte/konnte/sollte. Gefühlte fünf bis sieben “Epsilon kleiner Null” später stellte sich heraus, dass das mit der Nymphomanie zwar gsd kein Gerücht, ihre Schambehaarung aber doch eher als eintönig dunkelbraun einzustufen war, wie ich mir aus nächster Nähe versicherte.

Füllen wir weitere Teile dieses Blogs mit ein wenig Link-Liebe:

Zu guter Letzt das Beste der letzten Tage, ein Video aus brasilianischer Werkstatt für alle Leute, die sich näher mit dem Tarantino‘schen Oeuvre befasst haben:

Tarantino|s Mind

Jetzt wieder zurück zu MTG Drops… (nice Work der Thomas!!)

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Alternatives Regionals-Programm

— 14-06-2008 —

Schwanken wir nicht alle irgendwie zwischen der 114-seitigen Lektüre des Jahressteuergesetzes 2009 [pdf], der Teilnahme an einem der National Qualifier an diesem Wochenende und ein wenig Ablenkung??

Jupp, dachte ich mir, ergo Ablenkung. Diesmal mit mehr Text als nur der jeweilige teilweise nichtssagende Titel der verlinkten Webseite. Vielleicht auch nur Lückenfüller zwischendrin. Mal sehen. Ist ja erst der zweite Absatz, da ist noch einiges drin!!

Es scheint sinnvoll die Links in Gruppen zu bündeln, wie es gerne und sinnvoll bei Sealed Pools und Manakosten, oder bei Decklisten und Kartentypen gemacht wird. Die erste Gruppe, die gefüllt wird, ist die der klassischen Online-Games. Im Internet neben (später noch zu verlinkende) Schmuddelbildern der Klassiker in der Unterhaltungsbranche. Zu den neuzeitlicheren Video-Schnipseln kommen wir ebenfalls später.

Ein echter Zeitverschwender ist Robokill. Der Eintrag wäre bereits dreimal fertig, wenn ich mich nicht erneut von der Qualität des Spiels überzeugt hätte. In dieselbe Richtung zielt Epsilon, ein runder Portal-Verschnitt. Abseits der Flash-Fummeleien begeistert die Funny Farm. Ein eigentlich einfaches “Text-Adventure” / Wortspiel, wäre da nicht die Hürde der englischen Sprache und die Tatsache, dass ich kaum Ahnung vom Pokern habe (das wird im späteren Verlauf relevant).

Doch genug rumgespielt. Das Web ist auch das Land der interessanten Geschichten. Die Warhol'schen 15 Minuten (war)holt man sich um einiges einfacher. Sei es, dass man der Welt mitteilt, welche Neurosen man hat, sei es, dass man sein Porträt via GPS und DHL über den Globus zeichnet (leider nur gefaked), oder eben, indem man einfach Nerd ist. Selbst wenn man nichts erreichte, kann man davon berichten: For Those Who Tried to Rock.

Kommen wir zu ein wenig Kunst (derartige Banausen überspringen gekonnt bis zum nächsten Absatz). Von weniger akzeptierten Formen, wie dem Graffiti (”Muto” - eine Graffiti-Animation) zu Scans des Art-Books zu “TekkonKinkreet”, über Fotos von verlassenen Bürogebäuden (zieht den Balken unten links nach unten rechts), zu einer weiteren Installation betitelt “Displacements” und irgendwie Adolf Hitler (”Fucking Hell” möchte ich mir gerne mal aus der Nähe ansehen, das scheint eine Menge Potential zu besitzen).

Jetzt aber, flimmernde Filmchen. Videos, Filme, ihr ahnt es selbst. Aber erst, Charlie Chaplin (auch in lang). Zwei Filme sind mindestens Pflicht, sonst klappt das mit dem Weiterklicken nicht. Damit es nicht zu lange dauert, achtete ich darauf, nur Kurzfilme auszuwählen. Beim Pangea Day rutschte ich dabei über das Ziel hinaus, weil hier gleich über 50 Filme gezeigt werden. Ich sah selbst noch nicht alle, mein Favorit ist aber ungeschlagen “J'Attendrai Le Suivant“. Einzig die doppelten Untertitel stören, aber da hilft es im Auswahl-Menü die schwarze Zeile über “Arabic” zu wählen.

Als Vorgeschmack auf den nächsten Pixar-Film gibt es Kurzvideos mit dem Hauptdarroboter Wall-E, als Ausgleich zu den bekannten und von jedermann gemeisterten Pen-Tricks ist sogenanntes Contact Juggling im Angebot und wer wissen will, wie ich mir den durch Kommentare auf GerMagic bekannte mufl0n in der Realität vorstelle, achtet in diesem Pschologischen Video aus den 60ern auf den Knaben mit dem gestreiften Shirt!!

Das Highlight der vergangenen Woche bleibt aber der “Nude”-Remix aus alten Computer Teilen.

Oh, wo wir schon bei Druckern sind (siehe vorvorigen Link). Man kriegt im Web nicht nur Billig-Drucker-Füllmaterial, sondern auch Druckmaterial en masse. Selbsterklärend und im Telegraphen-Stil:

Chinese Poems · Shakespeares Sonnets · Self Made Scholar (Autodidakten ftw!!) · Selected Stories of H.P. Lovecraft · The Reality Tests (untertitelt: “Do we create the world just by looking at it?”) · Discovering Sherlock Holmes

Eine Menge Klassiker am Start. Neuzeitlich geht aber auch:

I hate you harder
Scum sucking sheltered yuppies
Cut me twice tonight

[Haiku von Chuck Palahniuk, dessen neuestes Buch seeehr interessant klingt]

Last but not least, Augenschmaus. Titten & Pussies, große Bilder, Phone Sex Operators und dann noch (ihr so: na endlich): NSFW.

Bonus: Visual crack for the ocular fiend.

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Wasted Time

— 18-05-2008 —

Na, kurz 14 - 18 Stunden Zeit??

Chip Kidd by Robert Birnbaum - The Morning News
Conversations with History
Webby Awards
Lies I've told my three year old recently. | MetaFilter
36:00 From Brain Dynamics to Consciousness
theferrett: The Open-Source Boob Project
pictures for sad children
TypeRacer
barbie massacre
Terrific introductory seminar on mindfulness and meditation
mandolux
Liweiart-photo0000
xtimeline - Explore and Create Free Timelines
BibliOdyssey: The History of Colour Systems
XSketch - Word Sketch Game
True Romance 15 Years Later on Maxim.com
Annals of Innovation: In the Air: Reporting & Essays: The New Yorker
Myths about MWS, Programming Errors and How to Avoid Them - Magic: the Gathering article
Design » Insights Lectures Online
- D I N O * R U N -
The Six-Lesson Schoolteacher, by John Taylor Gatto
Harvard's baby brain research lab - Telegraph
Worlds of Interiors - The Morning News
Moleskine Notebooks: The Ultimate Guide (and how to rank your addiction) | Put Things Off
Solve Puzzles for Science | Fold It!
XXX POSTERS AS FOUND ON EBAY (2002): ein Album in Flickr
vintage_ads: Porn Posters from the 1960's
Play Chronotron, a free online game on Kongregate
Program Guide | Deutsche Welle
Can a human skull be used as a bong? - By Arthur Delaney - Slate Magazine
The Passively Multiplayer Online Game, PMOG
Lies We Tell Kids
Sleep | Brain Rules |
Explaining the Cognitive Surplus (by Jeremy Zawodny)
/#i_wish

So nebenbei, twittert hier jemand aktiv??

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Pro Crast I Nation

— 24-04-2008 —

Zuerst ein wenig Shadowmoor:

Meine Lieblingskombo: Fulminator Mage und gegnerische Mutavaults. Sollte ich dabei jemals im Verhältnis 2 zu 1 abtauschen, erfahrt ihr es hier zeitnah zuerst.

Genug der Pflicht, hin zur Kür: random Links.

Ich saß letzte Woche noch im Uni-Colleg der Uni Duisburg-Essen und lauschte dem Prof bei seinen Ausführungen zum Thema “Soziale Gerechtigkeit”, um keine zwei Tage später im Design-Blog Speak Up auf eine Buchreview zu stoßen, die dasselbe Thema einfach aber präzise abbildet.

Apropos Sozialleben. Den Klischees in die Hände spielend, bietet das Internet eine ganze Reihe brauchbarer Orte, damit man selbst als entsozialisierter Magic-Spieler zu seinem Bussy kommt: 1943 Guide to Hiring Woman (dafür unerlässlich: The Economics of High End Prostitutes) — Marry Our Daughter oder Women Behind Bars; je nach Geschmack — Porn of the Blind (Augen zu, Hose auf). Alternativ schiebt man es auf die Psychologie, wenn man(n) die Frau mal wieder missverstand.

Doch nicht nur mit sprödem Weibsbild lässt sich Ablenkung herbeischaffen. Wer braucht Frau schon, wenn man mit sich selber spielen kann?? Quest of the Crown und You have to Burn the Rope, wie auch Magic Pen sind drei ausgesuchte Schritte in die richtige Richtung, da sie einiges an Zeit sparen.

Mir fiel auf, dass Zeit sparen im Internet generell groß geschrieben wird. Lieder sollten nicht länger als 2:42 sein und Filme und Serien werden aufs Elementarste zusammen geschnitten. Alles schön konzentriert, nur um später sagen zu können, dass das eigene Leben länger war.

Was sagt die Psycholgie dazu?? Ist Psychologie überhaupt noch fortschrittlich?? Warum kosten Sachen 19,95?? Wovor hat man Angst?? (dazu slightly related: ein David Bowie / Clockwork Orange Mash-Up)

Und zum guten Schluss, Procrastination in Reinform:

Smells like Teen Spirit - Ukulele-Style
GiantSteps
PenSpinning Tournament Japan 2008
The 50 Greates Comedy Sketches of All Time
Screensaver: Kaze to Desktop / Dropclock
Cover Me
Webby Awards

Jetzt zurück zur Arbeit…

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