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Unfuckwithable

— 12-03-2009 —

Ich kündigte es ja bereits an und hier ist der Abzug. Vom Elfmeterpunkt meines Verstandes in eure wie Tore geformten und aufnahmebereiten Augen (und ihr dachtet, eure Eltern scherzten, als sie euch die Geschichte mit den viereckigen Augen eintrichterten). Natürlich weiß ich, dass das Label “EvilBernd” mehr dazu gedacht ist, den erzählenden Onkel zu mimen, statt mit heißer, weil selbstgekochter, Tech aus der Küche zu kommen, doch jetzt ist es mal wieder soweit (zumal mein Neffe neulich nicht zu begeistert über meine Erzähltechnik war; er verlangte zu früh das Buch mit den Bärengeschichten, als sich von mir den Selbsterdachten aufbinden zu lassen). Die Küchentür steht offen und ich tippe fleißig.

Schieben wir erst einmal den Kuchen aus dem Ofen, sonst verbrennt er noch, so heiß ist er:

Bubble Gun

4 Ponder
3 Ideas Unbound
3 Peer Through Depths
3 Rite of Flame
4 Seething Song
3 Simian Spirit Guide
4 Through the Breach
4 Footsteps of the Goryo
4 Summoner’s Pact
3 Protean Hulk
2 Reveillark
2 Body Double
2 Carrion Feeder
1 Mogg Fanatic
2 Thoughtseize
3 Polluted Delta
1 Watery Grave
1 Steam Vents
1 Island
2 Reflecting Pool
4 City of Brass
4 Gemstone Mine

SB
1 Boseiju, Who Shelters All
2 Thoughtseize
4 Pyroclasm
4 Pact of Negation
4 Chain of Vapor

Das Deck hatte seine Premiere auf den Speisenkarten des Extended-Formats im Februar des letzten Jahres, als sich das Team Bubble aufmachte, um, mit einem eigenen Deck, seinen eigenen kleinen Sturm im Wasserglas zu beschwören. Seit dieser Zeit ist einiges vergangen, es gab da diese unschöne Rotation und auf Karten mit dem Kaliber eines Careful Study muss leider verzichtet werden. Doch das ist gar nicht so verkehrt, weil dann nämlich mehr Dredge gespielt würde, was die Chancen dieses Decks sideboardhatebedingt eben enorm schmälern täte, doch dazu später mehr.

Es ist darauf ausgelegt im dritten Zug zu gewinnen (der Zweite ist ebenfalls möglich, aber eben nicht ganz so häufig; vom Ersten darf man träumen ohne all zu oft aufzuwachen) und macht dies dank einiger Modifikationen meinerseits jetzt noch häufiger als es bei meiner ersten Version beim PTQ in Dortmund der Fall war. Es ist somit schneller als die aktuellen TEPS dafür aber knapp langsamer als Elfen. Weitere Kombodecks gibt es nicht oder werden von mir jetzt einfach ignoriert.

Die eigentliche Kombo des Decks lässt sich anschaulich an Hand eines kleinen Ablaufplanes erklären, den ich mir von den Machern entlieh:

Hulk Combo erklärt

Der Weg zu dieser Kombo ist auch ohne Careful Study kein zu holpriger, hat man alleine für die ersten beiden Züge 16 Karten, um noch benötigte Komboteile zu finden, oder die Kombo vorzubereiten. So lässt sich der Hulk selbst mit dem Peer Through Depths auf die Hand bringen, wenn man denn glücklich genug war, in den fünf gesehenen Karten einen Pact zu finden. Ein Thoughtseize auf sich selbst ist ebenfalls kein Schritt ins Irrenhaus.

Viele Details zum Deck selbst lassen sich - obschon die Liste dort slightly outdated ist - in dem ursprünglichen Artikel des Team Bubbles finden. Weitere Ausführungen hält ein Nachfolge-Artikel bereit. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Kombo relativ robust gegen Kreaturenremoval ist und mit Spontanzauber-Geschwindigkeit abgehen kann. Das hilft, wenn man counterwütigen Feen gegenübersitzt.

Doch wie schlägt sich das Deck gegen die aktuellen großen Fische im Teich?? Wie sind die Chancen gegen andere Kombo-Decks, warum verliert man beizeiten doch gegen das Kithkin-Block Deck und wieso sind eigentlich nur drei Protean Hulk im Deck??

Immer der entgegengesetzten Reihe nach. Das mit den Hulks ist nämlich schnell erklärt, ich habe nicht mehr. Ich versuchte in Dortmund halbherzig einen Playsetvervollständiger an Land zu ziehen, war aber weder von Erfolg gekrönt noch braucht das Deck den vierten Hulk wirklich so dringend. In Dortmund schaffte ich mit sieben Kopien zwar nicht die Welt, aber genug, um zu wissen, dass es mit zehn vielseitigeren Kopien dieser Karte noch besser geht. Entsprechendes Testing seit Dortmund bestätigt diese These.

Das mit dem Kithkin-Block Deck wird kritischer. Sprach ich vorhin noch davon, dass Turn 3 der angestrebte Siegeszug gefeiert wird, ist das in der Realität (man kennt das, der Gegner mischt komisch, die Hüllen sind so ekelig neu und gleiten wie gut geölte Asiatinnen, etc.) leider ausweitbar bis in den fünften Zug hinein und wenn einem da das Kithkindeck dazwischenfunkt, hat man seine persönliche Bad Beat Story des Tages.

Gegen andere Kombodecks sieht es relativ gemischt aus. TEPS behindert nur kurzzeitig mit dem Remand und ist in der Regel langsamer, doch Elfen, wie bereits erwähnt, haben die windschnittigeren Ohren und kommen somit schneller um die Ecke rum, als unser großer grüner Freund. Das Sideboard ist entsprechend bereit und ausgerüstet dies zu beheben.

Apropos Sideboard. Nichts im Deck ist geeigneter die Interaktion und Performance des Decks gegen andere Decks zu verdeutlichen. So ist das Sideboard dazu gedacht wahlweise die Kombo gegen zu Erwartendes “durchzuschieben” oder dafür zu sorgen, dass andere Decks nicht schneller sind als man selbst.

So boardet man gegen die Elfen die Pyroclasms, um den Spitzohren selbige langzuziehen, bevor sie einem im Max & Moritz-Style davonrennen. Die Chains sind Allroundtalente und helfen, wenn auch nur bedingt, gegen Relic of Progenitus, etwaige Tormod's Crypt oder eben die Runed Halo auf Mogg Fanatic. Thoughtseize und Pact of Negation bringen Zauberer zum Schwitzen, und weil es davon so viele gibt, tauscht man ein Land gegen das Legendäre aus und hofft auf einen sensiblen Topdeck. Für Decks mit Rotanteil empfiehlt es sich nicht zu viele Cities of Brass zu topdecken und die Thoughtseizes im Deck gegen ein paar Chains zu boarden. Damit lässt sich gerade gegen das Naya Burn öfter mal der Time Walk-Effekt rauskitzeln.

Nachdem geklärt ist, mit welchen Karten man welchen Decks das Leben schwer macht, bleibt abschließend noch die Frage, welche Karten dem Hulk-Deck das Leben schwer machen. Das sind derer zwei und die eine davon ist einfach nur unfair, wohingegen die andere noch gar nicht so alt ist…

Okay, genug geraten. Die wirklich ätzendste Karte, auf die man treffen kann, weil sie einen selbst traf, ist Extirpate. Mit einem ausgerupftem Komboteil lässt sich nur noch schwer ins Ziel humpeln und der Reveillark-Aggro-Plan ist nur halb so impressive, wie man meint. Die Karte selbst ist ja eh ein Bastard. Während vergleichbare Effekte (ich denke an Cranial Extraction oder Lobotomy) eher behäbig und im Sorcery-Gewand auftraten, gab man diesem Vertreter nicht nur die guten Manakosten, sondern auch noch das gute Split-Second. Da bin ich versucht Nirvana's “Rape Me” aufzulegen.

Die andere Karte kostet ein weißes Mana, erreicht in Kürze Platinum-Status und könnte preislich betrachtet, an die gute Force of Will heranreichen, wenn es nicht so viele von ihnen gebe. Dass sie jetzt auch noch als Gateway-Promo erhältlich ist, macht sie nicht seltener. Die Rede ist so offensichtlich vom Path to Exile, dass ich mir das Kartenverlinken verkneife. Da der gute Hulk in Zeiten entstand, als man “leaves play” nur in Richtung Friedhof kannte, ist ein resolvter Path nicht mehr als die Suche nach der Insel im Deck (schön brav weißrandige Basics benutzen, die lassen sich beim Shufflen leichter finden).

Mein Tipp gegen die beiden Spontis: Ignorieren. Mehr kann man kaum machen. Gegen das Extirpate eh nicht und gegen den Path nur sehr sehr bedingt, wobei zumindest bei ihm ein zweiter Anlauf machbar ist. Ich halte es da wie die Ichorid-Spieler im Legacy und Vintage, so zu den Zeiten, als alle Welt im Dredge-Fieber war und jedes Sideboard standardmäßig mit 4 Leyline of the Voids begann: Mit Mut zur Lücke, sonst wird das eh nichts mit der Grand Prix Top8 Entjungferung.

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PTQ zu Dortmund von vor ner Woche

— 08-03-2009 —

Wenn ihr das hier lest, saß ich beim Schreiben gerade im Zug gen Dortmund kurz davor meinen ersten PTQ der aktuellen Saison zu zocken. Zählt man den Grand Prix in Hannover wird es voraussichtlich nicht mein einziger bleiben. Viel Hoffnung habe ich aber nicht.

Ich könnte mehr Schlaf gebrauchen und mit meinem Deck definitiv mehr Spielpraxis. Als ich am Vorabend auf mein Sideboard starrte (es ist die Art Sideboard, die man aus Listen aus dem Netz generiert, wenn man merkt, dass einem für das eigentliche Sideboard noch 1/3tel der Karten fehlt und für dieses Drittel die Übersicht über das Metagame, um es sinnvoll zu füllen) hatte ich zumindest bei jeder Karte eine Ahnung gegen welche Decks sie zu boarden ist, aber keinen Schimmer, welche Karte im Maindeck dafür ihren Platz verlör.

Der Zug läuft gerade in Bochum ein und eine dieser Zuckerblondinen drängt sich mit ihrem sweet Ass an meinem Platz vorbei zum Ausgang. Ich unterdrücke Blähungen (dieses Früchtemüsli gehört abgesetzt) und blicke ihr ins Gesicht, um dort einen Funken Interesse zu entdecken oder gar auszulösen, aber ohne Erfolg.

Ist es der Bad-Hair-Day?? Der Herpes an der Oberlippe, auf der rechten Seite der Miniatur-”Halfpipe”, die sich unter der Nase befindet und höchstens mal vom Rasierer oder einem Taschentuch befahren wird?? Apropos Bart, die 3-Tages-Version sähe besser aus, wenn man nach 3 Tagen nicht aussähe, wie andere nach 3 Stunden.

Bei einem derart negativ gefärbten Intro habe ich entweder den PTQ gewonnen oder sitze gerade - die Windows-Uhr schlägt Mitternacht - vollkommen betrunken vor dem Rechner und tippe mit einer Hand, während die andere versucht in eins dieser Cocktail-Einfüllstutzen-Glaserl mit Skala von “Oper” bis “Ballermann” (eins dieser obligatorischen Geschenke, von einer Person, die es nicht besser wusste) nicht über den “Juhnke”-Strich zu füllen.

Es ist letztlich weder noch. Draußen scheint die Sonne, der Darjeeling-Tee mit Milch dampft und das einzige was ich von der Top8 habe, sind zwei Match-Aufzeichnungen, die ich kaum mehr lesen kann und die es am Ende des Eintrags gibt.

Zuerst aber mehr von mir, bzw. meiner Deckwahl. Die stand relativ früh (so im Januar halt) fest und änderte sich auch nie, was aber trotzdem zu selten dazu führte, dass ich das Deck mal gegen andere Decks testete. Stattdessen straight den Solitär-Modus absolviert; zum Ende hin intensivierter (also am Vorabend zehnmal die Starthand begrübelt, statt der üblichen vier Male) aber nie über das One-on-None hinaus.

Es war auch nicht wirklich notwendig. Zum Beweis mal meine Deckliste, die so einiges erklärt:

“Wo diese Blase platzt, da wächst kein Gras mehr…”

4 Ponder
4 Ideas Unbound
2 Rite of Flame
2 Desperate Ritual
4 Seething Song
4 Simian Spirit Guide
4 Through the Breach
2 Thoughtseize
4 Footsteps of the Goryo
4 Summoner's Pact
3 Protean Hulk
2 Reveillark
2 Body Double
2 Carrion Feeder
1 Mogg Fanatic
3 Polluted Delta
1 Watery Grave
1 Steam Vents
1 Shivan Reef
1 Island
2 Reflecting Pool
3 City of Brass
4 Gemstone Mine

Sideboard:
2 Boseiju, Who Shelters All
3 Pyroclasm
2 Thoughtseize
4 Chain of Vapor
3 Pact of Negation
1 Rakdos the Defiler

Die als “Bubble Hulk” bekannte Kombination gibt es im DeckCheck in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Ich entschied mich für diese, habe aber mittlerweile (dem PTQ sei dank) eine meines Erachtens verbesserte, die mehr auf den Turn 3 fixiert ist, als sich mit Turn 3 bis 5 zufrieden zu geben. Das Sideboard erhielt ebenfalls einen Neuanstrich und just vorhin auf der Couch (meiner, nicht die vom Atog), als ich mich mental auf diesen Blogeintrag vorbereitete, meine ich das Geheimnis des Sideboards gelüftet zu haben. Später mehr dazu, weiter mit der PTQ'schen Roadstory.

In Dortmund am Bahnhof gab es leider keine weiteren Blondinen, dafür den Henke, der netterweise im Gang zur Location sein Frühstück nachholte, so dass ich großteils in meinen eigenen Gedanken schwelgen konnte, ohne mir seine anhören zu müssen. An der Location gab es das obligatorische Shake-Hands mit den üblichen Verdächtigen, der Ralph bekam einen Glückwunsch für seinen Neugeborenen über die Theke geschoben und sämtliche Fragen ob meiner Deckwahl beantwortete ich unwahr mit “Dredge” (glücklicherweise fragte mich keiner der anwesenden Judges).

Zum einen wollte ich das Geheimnis nicht zu früh lüften, bzw. allen erklären müssen, was das Deck denn nun macht, zum anderen fand ich, dass Dredge wirklich eine gute Wahl gewesen wäre. Viele, die meine Lüge schluckten, gaben mir recht und der Metagame-Breakdown sieht ebenfalls recht Dredge-freundlich aus.

Es sollte nicht die einzige Lüge meinerseits bleiben. Zwischen den Runden zwei und drei schnappte ich mir den Kiri und mein mitgebrachtes B/R-Discard-Control-Casual-Deck.dec (das Bubble Hulk ist nicht wirklich etwas für zwischen den Runden, da Solitär nun maximal etwas für den Schul- oder Bürorechner ist). Das Deck ist annähernd Extended-legal, hat natürlich keinerlei Chancen gegen “richtige” Extended-Decks und spielt vier Pyre Zombie. Als TobiH sah, wie ich den Kiri im zweiten von drei Spielen mit einem der Zombies mächtig ins Schwitzen brachte (ich sollte letztlich 1-2 gegen ihn verlieren), fragte er mich, ob der noch legal sei. Ich bejahte das sofort und erzählte ihm etwas von Reprint in der 7ten Edition, die, wie auch Invasion selbst, an sich nicht mehr Extended-legal ist. Er schluckt das aber nur halbdurchgekaut, weil er dann doch eher zu den Judges rannte, um sich bestätigen zu lassen, dass der EvilBernd doch nicht immer die Wahrheit sagt, zumindestens außerhalb des Spielfeldrandes.

Ein kurzer Rutsch durch die Runden. Meine Notizen beschränken sich aufs Nötigste nämlich auf die Info, gegen wen ich spielte, wer den Würfelwurf gewann und in welchen Turn ich, wenn ich denn, wie abging. Das sieht ungefähr so aus:

Runde 1 - Felix mit Burn
Er nahm einen Mulligan, fing trotzdem an (als ob er dann noch die Wahl gehabt hätte) und hatte irgendwann fünf Länder von denen nur eines rotes Mana produziert, was aber dennoch ausreichte mich in gefühlten zehn Runden zu grillen. Im zweiten Spiel war ich dran - sowohl was den Mulligan als auch den Start betrifft - und erledigte ihn Turn 5 als ich mein fünftes Land zog und spielte. Dass es auch besser ging, zeigte das dritte Spiel. Ich schaffte es und ihn Turn 3 dank zweier Affen.

Ich sollte Felix’ einzige Niederlage im Swiss bleiben, wofür ich mir immer noch nichts kaufen kann.

Runde 2 - Paul mit Block Kithkins
Ich durfte anfangen, griff aber Turn 4 dank Wizened Cenn und Surge of Thoughtweft bereits zum Sideboard. Da war er wahrlich früher abgegangen als ich. Was mich tötete: Goldmeadow Stalwart, Wizened Cenn, Cenn's Tactician und Goldmeadow Harrier + Surge of Thoughtweft in genau dieser Reihenfolge. Eine City of Brass half an zwei Stellen. Im zweiten Spiel hatte ich die für mich mühevolle Aufgabe ihm die Combo zu erklären. Trotz einer ungetappten weißen Manaquelle seinerseits, versuchte ich es Turn 3 (den Hulk Farmen zu schicken, ist nicht die feine Englische und sehr hinderlich im weiteren, weil nicht mehr vorhandenem, Comboverlauf) und er hatte den Path nicht, so dass mein Pfad zum Sieg frei war. Spiel drei machte er es wieder im vierten Zug.

Ohne, dass das erste Spiel mich etwas gelehrt hätte, dachte ich trotz Mulligan mit Umweg über den Friedhof via eot-Discard, weil zu viele Handkarten, schneller zu sein als er. Ich irrte gleich doppelt, da ich dachte mir mit dem Carrion Feeder einen passablen Geschwindigkeitsbegrenzer vor die Lebenspunkte genagelt zu haben, doch Paul kann lesen und gab's mir deftig auf die Zwölf. Nach dem Spiel fragte er, ob er mit Runed Halo etwas gegen die Kombo anfangen könnte und ich erzählte ihm, dass sie auf den Fanatic angesagt, wahrlich ihre zwei Mana wert sei.

Runde 3 - Jan mit TEPS
Er fuhr gleich zweimal nach Paris und ich durfte beginnen, was aber nichts daran änderte, dass er irgendwann Turn X (X nicht römisch wörtlich nehmen) abging. Die letztliche Spielzeit in dieser Runde war nichts im Vergleich zu der Zeit, die fürs Mischen draufging. Er nahm wieder zwei Mulligans mehr als ich und ich leistete mir Turn 2 die unendliche Frisur. Nach Ideas Unbound ging ich in den Discard-Modus und entledigte mich statt des Hulks eines Pacts. Keine Ahnung wieso, dieser grüne Rand vermutlich. oder eben riesen Brainfart. Ein Rückgängigmachen ging auch trotz Judge und Head-Judge (ich war der Meinung, meine Intention war eindeutig, sie waren der Ansicht, dass das einzige was eindeutig war, die Tatsache wäre, dass ich es unendlich verzockt hatte) nicht, so dass es noch ein, zwei Runden länger für den Ausgleich dauerte.

Spiel drei mehr Mischaction, keine Mulligans diesmal, aber den Brainfart auf der anderen Seite. Durch das Mischen lockten wir gelangweilte Spieler und Head-MisJudgtress Ute an, die sich mitansehen durfte, wie Jan abgehen musste, weil ich es sonst im nächsten Zug täte. Er spielte ein Ponder, musste sich anhören, dass es bei einem Ponder nie gut ist, wenn man mischen müsste, mischte entsprechend, zog eine Karte, legte das Fetchland, was er gezogen hatte, fetchte und mischte erneut. Ich mischte, wie es meine Art ist, ebenfalls und, weil er sich so gut mit seinen Nachbarn zur Linken und Rechten unterhielt, ein wenig länger, gab ihm seine Bibliothek zurück und sah seelenruhig zu, wie er erneut eine Karte zog. Danach stoppte ich ihn, erklärte der marginal unaufmerksamen Ute das Szenario und er bekam seinen Game Loss. Das war knapp.

Runde 4 - Tai mit Affinity
Tai ließ sich ebenfalls die Combo zeigen und zwar Turn 3. Da es nicht dem von mir vorher akribisch auswendig gelerntem Standard-Schema entsprach (da war eine Nicht-Hulk-Kreatur im Friedhof), musste ich erst etwas grübeln, kam dann aber doch auf den Trichter und siegreich ins zweite Spiel. Dort ging es für mich erst in die Ferne und Turn 4 zu Boden. Spiel drei hält mich sein Canonist zu lange auf und er hat immer die Ancient Den für den Pfad, so dass mein Top8-Weg genau dort endete. Normalerweise ist der Canonist nicht wirklich ein Problem, da die Combo eben nur aus aktivierten und ausgelösten Fähigkeiten besteht, der Weg in die Combo ist aber einer der nicht zu selten mithilfe des Seething Songs geschieht, so dass ich anders an die benötigten fünf Mana kommen musste, was eben nicht rechtzeitig gelang. Er hatte zudem eh stets mindestens ein Ancient Den ungetappt, um mir den Hulk wegzuzappen.

Runde 5 - Marcel mit ??
Das mit Marcel war nur ein kurzes Intermezzo. Ich versenkte den Ball zweimal Turn 3 im Korb einmal sogar trotz Mulligan nur weiß ich nicht mehr, was er zur Verteidung einsetzte.

Runde 6 - Jonny mit RandomLoam
Es war irgendwie schwarz und grün und ersetzte einen Kitchen Finks mit einem Golgari Brownscale. Wer meint, dass das alles sagt und bereits zur Bookmark-Leiste schielt, hat sicherlich recht. Ich gehe nur im ersten Spiel ab und bin geistig im dritten Spiel bereits Zuhause, als ich Turn 2 im Ideas ein Body Double abwerfe. Er hat sein 1st Turn Overgrown Tomb untapped gespielt, um eben Extirpate anzutäuschen und nutzt es eot tatsächlich auf das Double. Als er dennoch Jahre braucht, um mir via Ghost Quarter Nerven und Länder zu klauen (als sich als letztes Land die Insel verabschiedete, zog ich natürlich einen Reflecting Pool nach), war ich versucht den beisitzenden Judge Lars zu fragen, ob die Boardsituation nicht Slow Play oder Stalling wäre. So hatte Jonny auf seiner Seite drei Beast-Token, Garruk und die Life-Engine immer mal wieder auf der Hand oder im Friedhof und ich eben einen Mogg Fanatic und einen mutigen Simian Spirit Guide und zero Lands. Als wirklich niemand mehr zuschaute, kam Jonny endlich auf die Idee mal anzugreifen.

Also das 3-3 rausgelassen, was in Anbetracht meiner Vorbereitung und der Tatsache, dass ich nur 60 der 75 erlaubten Karten sinnvoll nutzte, eigentlich ein nettes Resultat ist und mich dazu verleitet es weiter mit dem Deck zu versuchen, wenn auch mit einer anderen Version. Doch dazu mehr in einem seperaten Eintrag.

Zum Abschluss gibt es jetzt noch ein Viertelfinal-Spiel, eins der beiden Halbfinale und ein Finale der eher anderen Art, die ich eigentlich nur mitkritzelte, um den Spielen nicht von außen als Zuschauer beiwohnen zu müssen…

 
Viertelfinale: Dominik Nitsch (Domain Zoo) gegen Matthias Könning (Faeries)

Dominik of MagicUniverse-Fame (eigentlich ein Legacy-Rappe) und Matthias of PTQ Ludwigsburg-Fame (damals noch mit Affinity) liefern sich nicht wirklich eine Schlacht, denn mehr ein Gemetzel, mit Matthias als Opfer. Dieser suspendet in den ersten beiden Zügen fröhlich seine Ancestral Visions, während sein Gegenüber mit Kird Ape, Tarmogoyf und Tarfire die Red Zone ganz schön zum Kochen bringt. Ein folgender Tidehollow Sculler (”Agent Scully”) greift sich einen Venser aus dem Nimbus und zwei Mogg Fanatic tauschen galant mit je einer Spellstutter Sprite und einem Stifle. Als die zuerst ausgesetzte Visions einsetzt, ist Matthias entsetzt, weil sich darin keine Engineered Explosives absetzt und versetzt das Spiel mit einem Griff zum Sideboard in die zweite von drei möglichen Halbzeiten.

Matthias bringt die für sein Deck typischen Damnations und eine weitere Explosives an (eher aus dem) Board und Dominik ersetzt die Path to Exile und eine Might of Alara im Deck gegen vier andere Karten aus seinem Gemischtwarenladen namens “Sideboard”.

Im zweiten Spiel sieht es lange Zeit tatsächlich so aus, als könnte Matthias sich ins dritte Spiel retten, weil er nicht nur mit einer Spellstutter Sprite und einer Jitte ausgerüstet ist, sondern auch sich auf der Gegenseite nicht mehr befindet als ein Wild Nacatl, der aber schon gehörige aus den Lebenspunkten auf beiden Seiten riss (diese Fetch-Shockland-Kombinationen sind nichts für Schmerzempfindliche). Doch kurz als ich meinte, jetzt würde er sich stabilisieren und dank Mutavault, Riptide Lab und eben der Jitte-Spritte-Combo das Ding in die Hand nehmen, schnappt sich ein Oblivion Ring das legendäre Equipment, ein Mogg Fanatic im Kampf (ohne Lab-Aktivierung) die Fee und, nachdem das Board durch multiple Explosives geklärt ist, random Burnspells des Zoo-Spielers die Lebenspunkte des Feen-Spielers.

 
Halbfinale: Dominik Nitch (Domain Zoo) gegen Michael Kammer (Naya Burn)

Ich blieb direkt setzen, hörte mir noch ein wenig das Henke'sche Trashtalking an, der damit den Kiri leider völlig überforderte (nicht, dass das Match-Up vorteilhaft für Kiri ist) und durfte mir danach noch das Trashtalking der beiden Halbfinalisten anhören, bis ich beide ermahnend zur Ratio rief. Immerhin sollten sie Magic zocken und sich nicht wie junge Hunde anbellen.

Das Match stellte ich mir relativ nett vor, weil so für mich die Frage geklärt werden konnte, ob Naya Burn das “bessere Zoo” ist, oder eben nicht. Michael startet entsprechend gleich mal mit Kird Ape, Keldon Marauders und Goyf, wo Dominik, mulliganbedingt, erst Turn 2 Scully aus den X-Akten beschwört, die sich eine Lightning Helix über Volcanic Fallout, dem bereits erwähnten Tarmogoyf und einem Incinerate einverleibt. Sein Kird Ape eine Runde später blieb bis zum nächsten Angriff, weil er durch das ebenfalls zuvor erwähnte Incinerate dann eben nicht als Blocker für den Namensvetter zurückbleibt. Der angreifende Goyf geht den Weg des weißen Spontanzaubers.

Bleibt noch das Fallout. Das wird versucht, aber mittels Might of Alara insoweit verhindert, als dass der Sculler überlebt und seinen Schatz noch eine Runde behalten darf. Dann hat Michael nämlich einen weiteren spontanen Ausfall, der im Kampf gespielt mal eben den kompletten Tisch leerfegt. Der Nacatl postcombat sieht da schon beständig aus. Er soll es auch machen, weil Dominik seinen Gegner über diverse Burnspells nur auf ein Leben runter bringen kann.

Beim Boarden erwischt es im Naya-Deck drei Figure of Destiny wie drei Sulfuric Vortex, die Platz machen für drei CoP: Red und drei Jötun Grunt. Dominik boardet fünf Karten (u.a. die Confidants raus) aber nur eine Kopie des Loxodon Hierarch als erwähnenswerte Karte rein.

Wer wie was boardete ist letzlich egal, weil Dominik im zweiten Spiel den schnellen Sieg rauslässt: Nacatla gefolgt von zwei Sculler und doppel-Tribal Flames für Goyf und Grunt reichen, um den gefluteten Gegner einzustampfen.

Also das dritte Spiel. Die Meute um uns rum erinnert mich daran zukünftig nur noch stumme Magicspieler zu covern. Die können selbst nicht reden (und versuchen witzig zu sein), müssen sich stattdessen meine schlechten Gags anhören und können sich höchstens händefuchtelnd beschweren.

Auf dem Tisch ähnlich händefuchtelnde Aktivitäten. Eine Materialschlacht sondergleichen, die ich folgendermaßen zusammenfasse: Wer die Größere hat, gewinnt. Wo Dominik nur 1/1er, 2/2er und 2/3er auf den Tisch legen kann, hat Michael den 5/4er, cumulative 4/4er, Goyfhoheit und eben das Volcanic Fallout.

 
Finale: TobiH gegen SimonG gegen EvilB

Es ist dem TobiH im Magic einfach nicht gegönnt. Im PTQ-Halbfinale musste er sich dem Swans-Deck geschlagen geben und um wohl einen inneren Ausgleich zu schaffen, griff er sich den obstgeschwächten SimonG und meine unbedarfte Wenigkeit, um doch noch ein paar Wins vermelden zu können und zwar bei ein paar Partien “Set”.

Set ist eine Art endloser IQ-Test auf Zeit zum Mischen, wo es darauf ankommt nach bestimmten Mustern Triple aus einem 4 x 3 großen Feld zu picken und dabei (in meinem Fall) fragend “Set” zu announcen. Die offizielle Webseite bietet mehr Informationen und die New York Times vier täglich wechselnde Puzzles, um das Spiel zu trainieren.

Um das Finale kurz zu machen, TobiH gewann 2 zu 1 (SimonG) zu 0 (EvilB). Da war leider nix mit Anfängerglück. Aber ich übe bereits fleißig und verlange Revanche!!

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Stormcount + 1

— 29-02-2008 —

Während der liebe Gott (der alte Windhund) in Kürze den betitelten Stormcount um einen erhöht (es reicht noch nicht für den Win), ich mal wieder einen Blogeintrag mit dem Wort “während” begann und gleich ein probiotisches Dessert löffele, dachte ich mir, ich überbrücke die Zeit zwischen Christophs Telefonanruf (der war gerade) und dem ersten Spatenstisch in die Quarkcreme mit gewählter bis gewitzter Bloggerei.

So nebenbei ist mir auch endlich aufgegangen, was der Unterschied zwischen zumindest meinen Blogeinträgen und etwaigen Artikeln ist: Blogeinträge stehen hier, Artikel - sympathiebedingt - bei Magicuniverse.

Doch genug davon. Morgen (sofern der noch steht) ist ein Grand Prix Trial im Auenland (kommt alle!!) und meine Wenigkeit ist ob der Absenz in Wien nur der Mann im gedachten Schwarz-Weiß-Look. So die Bahn denn will und kann, wenn nicht, sagt doch bitte jemand dem Ralph, dass ich verhindert bin, er kann mich als Telefonjoker benutzen. Ich stehe im Telefonbuch (keine Ahnung, aber ich denke schon).

Ich bringe trotzdem ein Deck mit, es wird nicht das B/W-Aggro sein (das gewann zu oft, machte die Spiele zu einseitig, das übliche halt), sondern eher das gute Dredge-Deck. Die Güte ist natürlich nicht nur alleine dadurch bedingt, dass ich mich an einer Verfeinerung versuchte, sondern hängt damit zusammen, dass ich letztlich da landete, wo alle landen.

Derzeit gibt es zwei Ichorid-Varianten. Die eine mit Tireless Tribes als zusätzlichen Discard-Outlets (siehe exemplarisch die Liste vom Wadim von vergangenem Wochenende) oder die ohne den Tribes, dafür mit Tolarian Winds (siehe die Liste vom Marc Mühlböck vom selbigen Wochenende und gleichem Turnier). Dazwischen ist es verdammt bunt und ja, es gibt sogar Decks, die beide Karten spielen, aber Spalter wird es immer geben.

Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, welche von beiden die sinnvollere, weil effektivere Version ist, aber das erwartet zum einen auch niemand und zum anderen lässt einen der Wind nicht mit schlaffen Segen auf dem Wasser stehen, nachdem einem das Tormod's Crypt den Friedhof geplündert hat.

Gegen den Dietsch testete ich Mittwoch noch ohne dem Pärchen Tolarian Winds und dafür mit der vollen Anzahl an Ichorids und Dread Returns, doch hier scheint drei die Magic Number zu sein.

Letztlich sieht mein Deck dem SimonG'schen verdammt ähnlich, nur kam ich auf die Idee zwei Fetchländer durch zwei Street Wraiths zu ersetzen, diese supporten zum einen den Ichorid mehr (im Upkeep die Fähigkeit des Horros auf den Stack gehen lassen, Wraith cyclen, Karte ziehen Troll dredgen, Wraith für Ichorid removen), zum anderen gilt es bei dem Deck eh schon unendlich die Glücksgöttin zu flächeln, da kommt es auf eine Karte mehr oder weniger nicht an.

“Friedhöflich”

4 Golgari Grave-Troll
4 Stinkweed Imp
1 Golgari Thug
2 Darkblast
4 Putrid Imp
3 Cabal Therapy
4 Careful Study
4 Breakthrough
2 Tolarian Winds
3 Ichorid
3 Dread Return
4 Narcomoeba
3 Bridge from Below
1 Gravestorm
1 Akroma, Angel of Wrath
1 Cephalid Sage
1 Flame-Kin Zealot
2 Street Wraith
4 Polluted Delta
4 Watery Grave
1 Island
4 Cephalid Coliseum

(was den Gravestorm betrifft, das ist eine Bridge-Proxy; da habe ich nur drei von, da werde ich morgen Abhilfe schaffen - vielleicht ist es auch DIE Preboard-Tech…)

Ein Sideboard existiert noch nicht. Hurkyl's Recall sieht brauchbar aus, das mit den Nadeln und den Chain of Vapors geht ebenfalls klar, nur statt Crippling Fatigue will ich lieber Shriekmaw spielen - für den Dark Confidant verbleiben die Darkblasts. Im Mirror wohl Offalsnouts.

Zurück zur Milchspeise…

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Kreative Kräfte

— 30-01-2008 —

Ich aß gerade einen Salat, dazu ein Dinkel-Honig-, wie ein halbes Mehrkorn-Brötchen. Sinnigerdinge trank ich Litschi-Bionade und lauschte M.I.A.s “Galang”. So gesund habe ich mich das letzte Mal gefühlt, als ich zu Studentenzeiten in ‘ner Veganerin steckte.

Wie auch damals schon, bringt diese Überdosis an Vitaminen und unkünstlichen Geschmacksstoffen gewisse Körpersäfte in Wallung und ihr habt (in vielerlei Hinsicht) Glück, dass ich diese über den Blog kanalisiere (Der andere Kanal der Wahl ist derzeit ebenfalls durch Körpersäfte belegt - what fucking irony).

So las ich gerade Zvi Mow… Morningtide Review zur Farbe Rot und denke, der gute Mann sieht den Feuerball vor lauter Streichhölzern nicht.

Der Countryside Crusher ist die rote Kombomaschinerie par excellence. Ihr habt sicherlich zu oft von Shard Volley gehört (wenn nicht, zurück in eure Höhle), aber wie nice wird der Crusher in Verbindung mit Kinship?? Klar, könnten mir hier meine Regel(un)kenntnisse in die Kniekehlen getreten haben, aber wenn man es richtig rum macht, wird der Mudbutton Clanger zum veritablen One-Drop und der Sensation Gorger sorgt für Nachschub, wenn es um die Sache mit dem Gesicht des Gegners geht. Braucht es mehr Goblins und/oder Warrior, greift man zum Taurean Mauler oder Tarfire. Hätte Mutavault selbst die Changeling-Fähigkeit (ich meine, wenn sie schon Geldscheine drucken, dann doch bitte 20er, damit man wenigstens einen Grund hat LorMor-Sealed zu zocken)…

Nehmen wir zum Beispiel folgenden Haufen:

4 Mogg Fanatic
4 Mudbotton Clanger
4 Emberwilde Augur
3 Stingscouger
4 Countryside Crusher
4 Taurean Mauler
4 Tarfire
4 Incinerate
4 Shard Volley
2 Goblin King
4 Mutavault
19 Mountain

So, nachdem das Standard-Format gebrochen ist (merkt euch Thick-Skinned Goblin für's Mirror, so in zwei bis drei Wochen etwa), machen wir beim Extended-Format weiter. Schon zu Beginn der Saison (quasi als es noch nicht mal eine Saison gab, quasi im Marzipankartoffel-Rausch so um Weihnachten rum) wusste ich, es wird B/W gezockt.

Der Reini ist die Quelle der Inspiration diesbezüglich. Klar hat er sich in die drei PTQ-Top8en für Yokohama ge-cheated/bribed/lucked wie kein zweiter, aber irgendetwas ist dran an “Braids & Friends“. Wobei, eigentlich fehlt eher etwas, nämlich Weiß. Das sagte ich ihm neulich in Köln, doch er lachte nur, weil er dachte ich scherze, aber ich habe recht und zwar, weil:

4 Smother
2 Darkblast
4 Vindicate
4 Gerrard's Verdict
3 Cabal Therapy
4 Duress
4 Dark Confidant
3 Spectral Lynx
4 Withered Wretch
1 Jötun Grunt
1 Kataki, War's Wage
3 Umezawa's Jitte
4 Chrome Mox
19 Lands

Seine Argumente gegen den Weiß-Splash (so sinnvoll er die Vindicates findet) sind der zusätzliche Life-Loss durch die Godless Shrines / Fetchlands / Painlands, aber das hat man dank Jitte und genzug Speedbumps hervorragend im Griff. Zur Not muss das Verdict herhalten.

Die ganzen Extended-Decks im DeckCheck verlocken mich dazu wahlweise noch blau für Trinket Mage und/oder grün für Doran zu splashen. Das scheint Mode zu sein.

Wenn ihr mich jetzt entschuldigt, ich muss mal checken, ob ich die Nummer von der Veganerin noch habe, und wenn, ob sie noch lebt (wenn ihre Theorie stimmt, ja, wenn meine stimmt, bleibt mir noch YouPorn)…

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