Risen from the Dead
— 28-08-2009 —
Loosely inspired by the Geplänkel drüben auf MU (und meinem Kauf eines jeweiligen Playsets Death Baron und Cemetery Reaper)
Zoombie
4 Grixis Grimblade
4 Putrid Leech
4 Tidehollow Sculler
4 Death Baron
4 Cemetery Reaper
3 Anathemancer
3 Stillmoon Cavalier
3 Fleshbag Marauder
4 Lightning Bolt
4 Giant Growth
4 Jungle Shrine
4 Ancient Ziggurat
2 Reflecting Pool
2 Twilight Mire
2 Graven Cairns
1 Fetid Heath
8 Swamp
Watery Graves
4 Grixis Grimblade
4 Zombie Outlander
4 Lich Lord of Unx
4 Death Baron
4 Cemetery Reaper
4 Sedraxis Alchemist
2 Memory Sluice
4 Soul Manipulation
4 Mind Funeral
2 Haunting Echoes
4 Mistvein Borderpost
4 Drowned Catacomb
6 Island
10 Swamp
Tales from the Crypt
4 Rotting Rats
4 Fleshbag Marauder
4 Death Baron
4 Cemetery Reaper
3 Gravedigger
4 Viscera Dragger
2 Grixis Slavedriver
4 Makeshift Mannequin
4 Rise from the Grave
4 Thoughtseize
2 Leechridden Swamp
22 Swamp
BWains
4 Rotting Rats
4 Tidehollow Sculler
2 Death Baron
4 Cemetery Reaper
4 Stillmoon Cavalier
2 Cairn Wanderer
3 Oblivion Ring
2 Raven's Crime
4 Duress
4 Thoughtseize
3 Necromancer's Covenant
4 Fetid Heath
3 Terramorphic Expanse
4 Plains
13 Swamp
PS: An alle werten Mitblogger, es gibt es neue Funktion, die ich hier umfangreich testete. Bemüht die Maus dazu über einen Kartenlink. Ihr könnt selbiges durch den Karte- und den Deck-Button, oder durch manuelles Einfügen des Passus class="card" in den Link:
<a href="http://www.magiccards.info/query.php?cardname=Swamp" class="card">Swamp</a>
Einiziger Haken, der verlinkte Text muss exakt dem Kartennamen entsprechen. Swamps bring nix, Swamps schon.
Ähm - und wie man sieht, gibt es Probleme mit Überlagerndem Flash-Filmchen… Da wird dran gearbeitet.
Unfuckwithable
— 12-03-2009 —
Ich kündigte es ja bereits an und hier ist der Abzug. Vom Elfmeterpunkt meines Verstandes in eure wie Tore geformten und aufnahmebereiten Augen (und ihr dachtet, eure Eltern scherzten, als sie euch die Geschichte mit den viereckigen Augen eintrichterten). Natürlich weiß ich, dass das Label “EvilBernd” mehr dazu gedacht ist, den erzählenden Onkel zu mimen, statt mit heißer, weil selbstgekochter, Tech aus der Küche zu kommen, doch jetzt ist es mal wieder soweit (zumal mein Neffe neulich nicht zu begeistert über meine Erzähltechnik war; er verlangte zu früh das Buch mit den Bärengeschichten, als sich von mir den Selbsterdachten aufbinden zu lassen). Die Küchentür steht offen und ich tippe fleißig.
Schieben wir erst einmal den Kuchen aus dem Ofen, sonst verbrennt er noch, so heiß ist er:
Bubble Gun
4 Ponder
3 Ideas Unbound
3 Peer Through Depths
3 Rite of Flame
4 Seething Song
3 Simian Spirit Guide
4 Through the Breach
4 Footsteps of the Goryo
4 Summoner’s Pact
3 Protean Hulk
2 Reveillark
2 Body Double
2 Carrion Feeder
1 Mogg Fanatic
2 Thoughtseize
3 Polluted Delta
1 Watery Grave
1 Steam Vents
1 Island
2 Reflecting Pool
4 City of Brass
4 Gemstone Mine
SB
1 Boseiju, Who Shelters All
2 Thoughtseize
4 Pyroclasm
4 Pact of Negation
4 Chain of Vapor
Das Deck hatte seine Premiere auf den Speisenkarten des Extended-Formats im Februar des letzten Jahres, als sich das Team Bubble aufmachte, um, mit einem eigenen Deck, seinen eigenen kleinen Sturm im Wasserglas zu beschwören. Seit dieser Zeit ist einiges vergangen, es gab da diese unschöne Rotation und auf Karten mit dem Kaliber eines Careful Study muss leider verzichtet werden. Doch das ist gar nicht so verkehrt, weil dann nämlich mehr Dredge gespielt würde, was die Chancen dieses Decks sideboardhatebedingt eben enorm schmälern täte, doch dazu später mehr.
Es ist darauf ausgelegt im dritten Zug zu gewinnen (der Zweite ist ebenfalls möglich, aber eben nicht ganz so häufig; vom Ersten darf man träumen ohne all zu oft aufzuwachen) und macht dies dank einiger Modifikationen meinerseits jetzt noch häufiger als es bei meiner ersten Version beim PTQ in Dortmund der Fall war. Es ist somit schneller als die aktuellen TEPS dafür aber knapp langsamer als Elfen. Weitere Kombodecks gibt es nicht oder werden von mir jetzt einfach ignoriert.
Die eigentliche Kombo des Decks lässt sich anschaulich an Hand eines kleinen Ablaufplanes erklären, den ich mir von den Machern entlieh:

Der Weg zu dieser Kombo ist auch ohne Careful Study kein zu holpriger, hat man alleine für die ersten beiden Züge 16 Karten, um noch benötigte Komboteile zu finden, oder die Kombo vorzubereiten. So lässt sich der Hulk selbst mit dem Peer Through Depths auf die Hand bringen, wenn man denn glücklich genug war, in den fünf gesehenen Karten einen Pact zu finden. Ein Thoughtseize auf sich selbst ist ebenfalls kein Schritt ins Irrenhaus.
Viele Details zum Deck selbst lassen sich - obschon die Liste dort slightly outdated ist - in dem ursprünglichen Artikel des Team Bubbles finden. Weitere Ausführungen hält ein Nachfolge-Artikel bereit. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Kombo relativ robust gegen Kreaturenremoval ist und mit Spontanzauber-Geschwindigkeit abgehen kann. Das hilft, wenn man counterwütigen Feen gegenübersitzt.
Doch wie schlägt sich das Deck gegen die aktuellen großen Fische im Teich?? Wie sind die Chancen gegen andere Kombo-Decks, warum verliert man beizeiten doch gegen das Kithkin-Block Deck und wieso sind eigentlich nur drei Protean Hulk im Deck??
Immer der entgegengesetzten Reihe nach. Das mit den Hulks ist nämlich schnell erklärt, ich habe nicht mehr. Ich versuchte in Dortmund halbherzig einen Playsetvervollständiger an Land zu ziehen, war aber weder von Erfolg gekrönt noch braucht das Deck den vierten Hulk wirklich so dringend. In Dortmund schaffte ich mit sieben Kopien zwar nicht die Welt, aber genug, um zu wissen, dass es mit zehn vielseitigeren Kopien dieser Karte noch besser geht. Entsprechendes Testing seit Dortmund bestätigt diese These.
Das mit dem Kithkin-Block Deck wird kritischer. Sprach ich vorhin noch davon, dass Turn 3 der angestrebte Siegeszug gefeiert wird, ist das in der Realität (man kennt das, der Gegner mischt komisch, die Hüllen sind so ekelig neu und gleiten wie gut geölte Asiatinnen, etc.) leider ausweitbar bis in den fünften Zug hinein und wenn einem da das Kithkindeck dazwischenfunkt, hat man seine persönliche Bad Beat Story des Tages.
Gegen andere Kombodecks sieht es relativ gemischt aus. TEPS behindert nur kurzzeitig mit dem Remand und ist in der Regel langsamer, doch Elfen, wie bereits erwähnt, haben die windschnittigeren Ohren und kommen somit schneller um die Ecke rum, als unser großer grüner Freund. Das Sideboard ist entsprechend bereit und ausgerüstet dies zu beheben.
Apropos Sideboard. Nichts im Deck ist geeigneter die Interaktion und Performance des Decks gegen andere Decks zu verdeutlichen. So ist das Sideboard dazu gedacht wahlweise die Kombo gegen zu Erwartendes “durchzuschieben” oder dafür zu sorgen, dass andere Decks nicht schneller sind als man selbst.
So boardet man gegen die Elfen die Pyroclasms, um den Spitzohren selbige langzuziehen, bevor sie einem im Max & Moritz-Style davonrennen. Die Chains sind Allroundtalente und helfen, wenn auch nur bedingt, gegen Relic of Progenitus, etwaige Tormod's Crypt oder eben die Runed Halo auf Mogg Fanatic. Thoughtseize und Pact of Negation bringen Zauberer zum Schwitzen, und weil es davon so viele gibt, tauscht man ein Land gegen das Legendäre aus und hofft auf einen sensiblen Topdeck. Für Decks mit Rotanteil empfiehlt es sich nicht zu viele Cities of Brass zu topdecken und die Thoughtseizes im Deck gegen ein paar Chains zu boarden. Damit lässt sich gerade gegen das Naya Burn öfter mal der Time Walk-Effekt rauskitzeln.
Nachdem geklärt ist, mit welchen Karten man welchen Decks das Leben schwer macht, bleibt abschließend noch die Frage, welche Karten dem Hulk-Deck das Leben schwer machen. Das sind derer zwei und die eine davon ist einfach nur unfair, wohingegen die andere noch gar nicht so alt ist…
Okay, genug geraten. Die wirklich ätzendste Karte, auf die man treffen kann, weil sie einen selbst traf, ist Extirpate. Mit einem ausgerupftem Komboteil lässt sich nur noch schwer ins Ziel humpeln und der Reveillark-Aggro-Plan ist nur halb so impressive, wie man meint. Die Karte selbst ist ja eh ein Bastard. Während vergleichbare Effekte (ich denke an Cranial Extraction oder Lobotomy) eher behäbig und im Sorcery-Gewand auftraten, gab man diesem Vertreter nicht nur die guten Manakosten, sondern auch noch das gute Split-Second. Da bin ich versucht Nirvana's “Rape Me” aufzulegen.
Die andere Karte kostet ein weißes Mana, erreicht in Kürze Platinum-Status und könnte preislich betrachtet, an die gute Force of Will heranreichen, wenn es nicht so viele von ihnen gebe. Dass sie jetzt auch noch als Gateway-Promo erhältlich ist, macht sie nicht seltener. Die Rede ist so offensichtlich vom Path to Exile, dass ich mir das Kartenverlinken verkneife. Da der gute Hulk in Zeiten entstand, als man “leaves play” nur in Richtung Friedhof kannte, ist ein resolvter Path nicht mehr als die Suche nach der Insel im Deck (schön brav weißrandige Basics benutzen, die lassen sich beim Shufflen leichter finden).
Mein Tipp gegen die beiden Spontis: Ignorieren. Mehr kann man kaum machen. Gegen das Extirpate eh nicht und gegen den Path nur sehr sehr bedingt, wobei zumindest bei ihm ein zweiter Anlauf machbar ist. Ich halte es da wie die Ichorid-Spieler im Legacy und Vintage, so zu den Zeiten, als alle Welt im Dredge-Fieber war und jedes Sideboard standardmäßig mit 4 Leyline of the Voids begann: Mit Mut zur Lücke, sonst wird das eh nichts mit der Grand Prix Top8 Entjungferung.
PTQ zu Dortmund von vor ner Woche
— 08-03-2009 —
Wenn ihr das hier lest, saß ich beim Schreiben gerade im Zug gen Dortmund kurz davor meinen ersten PTQ der aktuellen Saison zu zocken. Zählt man den Grand Prix in Hannover wird es voraussichtlich nicht mein einziger bleiben. Viel Hoffnung habe ich aber nicht.
Ich könnte mehr Schlaf gebrauchen und mit meinem Deck definitiv mehr Spielpraxis. Als ich am Vorabend auf mein Sideboard starrte (es ist die Art Sideboard, die man aus Listen aus dem Netz generiert, wenn man merkt, dass einem für das eigentliche Sideboard noch 1/3tel der Karten fehlt und für dieses Drittel die Übersicht über das Metagame, um es sinnvoll zu füllen) hatte ich zumindest bei jeder Karte eine Ahnung gegen welche Decks sie zu boarden ist, aber keinen Schimmer, welche Karte im Maindeck dafür ihren Platz verlör.
Der Zug läuft gerade in Bochum ein und eine dieser Zuckerblondinen drängt sich mit ihrem sweet Ass an meinem Platz vorbei zum Ausgang. Ich unterdrücke Blähungen (dieses Früchtemüsli gehört abgesetzt) und blicke ihr ins Gesicht, um dort einen Funken Interesse zu entdecken oder gar auszulösen, aber ohne Erfolg.
Ist es der Bad-Hair-Day?? Der Herpes an der Oberlippe, auf der rechten Seite der Miniatur-”Halfpipe”, die sich unter der Nase befindet und höchstens mal vom Rasierer oder einem Taschentuch befahren wird?? Apropos Bart, die 3-Tages-Version sähe besser aus, wenn man nach 3 Tagen nicht aussähe, wie andere nach 3 Stunden.
Bei einem derart negativ gefärbten Intro habe ich entweder den PTQ gewonnen oder sitze gerade - die Windows-Uhr schlägt Mitternacht - vollkommen betrunken vor dem Rechner und tippe mit einer Hand, während die andere versucht in eins dieser Cocktail-Einfüllstutzen-Glaserl mit Skala von “Oper” bis “Ballermann” (eins dieser obligatorischen Geschenke, von einer Person, die es nicht besser wusste) nicht über den “Juhnke”-Strich zu füllen.
Es ist letztlich weder noch. Draußen scheint die Sonne, der Darjeeling-Tee mit Milch dampft und das einzige was ich von der Top8 habe, sind zwei Match-Aufzeichnungen, die ich kaum mehr lesen kann und die es am Ende des Eintrags gibt.
Zuerst aber mehr von mir, bzw. meiner Deckwahl. Die stand relativ früh (so im Januar halt) fest und änderte sich auch nie, was aber trotzdem zu selten dazu führte, dass ich das Deck mal gegen andere Decks testete. Stattdessen straight den Solitär-Modus absolviert; zum Ende hin intensivierter (also am Vorabend zehnmal die Starthand begrübelt, statt der üblichen vier Male) aber nie über das One-on-None hinaus.
Es war auch nicht wirklich notwendig. Zum Beweis mal meine Deckliste, die so einiges erklärt:
“Wo diese Blase platzt, da wächst kein Gras mehr…”
4 Ponder
4 Ideas Unbound
2 Rite of Flame
2 Desperate Ritual
4 Seething Song
4 Simian Spirit Guide
4 Through the Breach
2 Thoughtseize
4 Footsteps of the Goryo
4 Summoner's Pact
3 Protean Hulk
2 Reveillark
2 Body Double
2 Carrion Feeder
1 Mogg Fanatic
3 Polluted Delta
1 Watery Grave
1 Steam Vents
1 Shivan Reef
1 Island
2 Reflecting Pool
3 City of Brass
4 Gemstone Mine
Sideboard:
2 Boseiju, Who Shelters All
3 Pyroclasm
2 Thoughtseize
4 Chain of Vapor
3 Pact of Negation
1 Rakdos the Defiler
Die als “Bubble Hulk” bekannte Kombination gibt es im DeckCheck in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Ich entschied mich für diese, habe aber mittlerweile (dem PTQ sei dank) eine meines Erachtens verbesserte, die mehr auf den Turn 3 fixiert ist, als sich mit Turn 3 bis 5 zufrieden zu geben. Das Sideboard erhielt ebenfalls einen Neuanstrich und just vorhin auf der Couch (meiner, nicht die vom Atog), als ich mich mental auf diesen Blogeintrag vorbereitete, meine ich das Geheimnis des Sideboards gelüftet zu haben. Später mehr dazu, weiter mit der PTQ'schen Roadstory.
In Dortmund am Bahnhof gab es leider keine weiteren Blondinen, dafür den Henke, der netterweise im Gang zur Location sein Frühstück nachholte, so dass ich großteils in meinen eigenen Gedanken schwelgen konnte, ohne mir seine anhören zu müssen. An der Location gab es das obligatorische Shake-Hands mit den üblichen Verdächtigen, der Ralph bekam einen Glückwunsch für seinen Neugeborenen über die Theke geschoben und sämtliche Fragen ob meiner Deckwahl beantwortete ich unwahr mit “Dredge” (glücklicherweise fragte mich keiner der anwesenden Judges).
Zum einen wollte ich das Geheimnis nicht zu früh lüften, bzw. allen erklären müssen, was das Deck denn nun macht, zum anderen fand ich, dass Dredge wirklich eine gute Wahl gewesen wäre. Viele, die meine Lüge schluckten, gaben mir recht und der Metagame-Breakdown sieht ebenfalls recht Dredge-freundlich aus.
Es sollte nicht die einzige Lüge meinerseits bleiben. Zwischen den Runden zwei und drei schnappte ich mir den Kiri und mein mitgebrachtes B/R-Discard-Control-Casual-Deck.dec (das Bubble Hulk ist nicht wirklich etwas für zwischen den Runden, da Solitär nun maximal etwas für den Schul- oder Bürorechner ist). Das Deck ist annähernd Extended-legal, hat natürlich keinerlei Chancen gegen “richtige” Extended-Decks und spielt vier Pyre Zombie. Als TobiH sah, wie ich den Kiri im zweiten von drei Spielen mit einem der Zombies mächtig ins Schwitzen brachte (ich sollte letztlich 1-2 gegen ihn verlieren), fragte er mich, ob der noch legal sei. Ich bejahte das sofort und erzählte ihm etwas von Reprint in der 7ten Edition, die, wie auch Invasion selbst, an sich nicht mehr Extended-legal ist. Er schluckt das aber nur halbdurchgekaut, weil er dann doch eher zu den Judges rannte, um sich bestätigen zu lassen, dass der EvilBernd doch nicht immer die Wahrheit sagt, zumindestens außerhalb des Spielfeldrandes.
Ein kurzer Rutsch durch die Runden. Meine Notizen beschränken sich aufs Nötigste nämlich auf die Info, gegen wen ich spielte, wer den Würfelwurf gewann und in welchen Turn ich, wenn ich denn, wie abging. Das sieht ungefähr so aus:

Runde 1 - Felix mit Burn
Er nahm einen Mulligan, fing trotzdem an (als ob er dann noch die Wahl gehabt hätte) und hatte irgendwann fünf Länder von denen nur eines rotes Mana produziert, was aber dennoch ausreichte mich in gefühlten zehn Runden zu grillen. Im zweiten Spiel war ich dran - sowohl was den Mulligan als auch den Start betrifft - und erledigte ihn Turn 5 als ich mein fünftes Land zog und spielte. Dass es auch besser ging, zeigte das dritte Spiel. Ich schaffte es und ihn Turn 3 dank zweier Affen.
Ich sollte Felix’ einzige Niederlage im Swiss bleiben, wofür ich mir immer noch nichts kaufen kann.
Runde 2 - Paul mit Block Kithkins
Ich durfte anfangen, griff aber Turn 4 dank Wizened Cenn und Surge of Thoughtweft bereits zum Sideboard. Da war er wahrlich früher abgegangen als ich. Was mich tötete: Goldmeadow Stalwart, Wizened Cenn, Cenn's Tactician und Goldmeadow Harrier + Surge of Thoughtweft in genau dieser Reihenfolge. Eine City of Brass half an zwei Stellen. Im zweiten Spiel hatte ich die für mich mühevolle Aufgabe ihm die Combo zu erklären. Trotz einer ungetappten weißen Manaquelle seinerseits, versuchte ich es Turn 3 (den Hulk Farmen zu schicken, ist nicht die feine Englische und sehr hinderlich im weiteren, weil nicht mehr vorhandenem, Comboverlauf) und er hatte den Path nicht, so dass mein Pfad zum Sieg frei war. Spiel drei machte er es wieder im vierten Zug.
Ohne, dass das erste Spiel mich etwas gelehrt hätte, dachte ich trotz Mulligan mit Umweg über den Friedhof via eot-Discard, weil zu viele Handkarten, schneller zu sein als er. Ich irrte gleich doppelt, da ich dachte mir mit dem Carrion Feeder einen passablen Geschwindigkeitsbegrenzer vor die Lebenspunkte genagelt zu haben, doch Paul kann lesen und gab's mir deftig auf die Zwölf. Nach dem Spiel fragte er, ob er mit Runed Halo etwas gegen die Kombo anfangen könnte und ich erzählte ihm, dass sie auf den Fanatic angesagt, wahrlich ihre zwei Mana wert sei.
Runde 3 - Jan mit TEPS
Er fuhr gleich zweimal nach Paris und ich durfte beginnen, was aber nichts daran änderte, dass er irgendwann Turn X (X nicht römisch wörtlich nehmen) abging. Die letztliche Spielzeit in dieser Runde war nichts im Vergleich zu der Zeit, die fürs Mischen draufging. Er nahm wieder zwei Mulligans mehr als ich und ich leistete mir Turn 2 die unendliche Frisur. Nach Ideas Unbound ging ich in den Discard-Modus und entledigte mich statt des Hulks eines Pacts. Keine Ahnung wieso, dieser grüne Rand vermutlich. oder eben riesen Brainfart. Ein Rückgängigmachen ging auch trotz Judge und Head-Judge (ich war der Meinung, meine Intention war eindeutig, sie waren der Ansicht, dass das einzige was eindeutig war, die Tatsache wäre, dass ich es unendlich verzockt hatte) nicht, so dass es noch ein, zwei Runden länger für den Ausgleich dauerte.
Spiel drei mehr Mischaction, keine Mulligans diesmal, aber den Brainfart auf der anderen Seite. Durch das Mischen lockten wir gelangweilte Spieler und Head-MisJudgtress Ute an, die sich mitansehen durfte, wie Jan abgehen musste, weil ich es sonst im nächsten Zug täte. Er spielte ein Ponder, musste sich anhören, dass es bei einem Ponder nie gut ist, wenn man mischen müsste, mischte entsprechend, zog eine Karte, legte das Fetchland, was er gezogen hatte, fetchte und mischte erneut. Ich mischte, wie es meine Art ist, ebenfalls und, weil er sich so gut mit seinen Nachbarn zur Linken und Rechten unterhielt, ein wenig länger, gab ihm seine Bibliothek zurück und sah seelenruhig zu, wie er erneut eine Karte zog. Danach stoppte ich ihn, erklärte der marginal unaufmerksamen Ute das Szenario und er bekam seinen Game Loss. Das war knapp.
Runde 4 - Tai mit Affinity
Tai ließ sich ebenfalls die Combo zeigen und zwar Turn 3. Da es nicht dem von mir vorher akribisch auswendig gelerntem Standard-Schema entsprach (da war eine Nicht-Hulk-Kreatur im Friedhof), musste ich erst etwas grübeln, kam dann aber doch auf den Trichter und siegreich ins zweite Spiel. Dort ging es für mich erst in die Ferne und Turn 4 zu Boden. Spiel drei hält mich sein Canonist zu lange auf und er hat immer die Ancient Den für den Pfad, so dass mein Top8-Weg genau dort endete. Normalerweise ist der Canonist nicht wirklich ein Problem, da die Combo eben nur aus aktivierten und ausgelösten Fähigkeiten besteht, der Weg in die Combo ist aber einer der nicht zu selten mithilfe des Seething Songs geschieht, so dass ich anders an die benötigten fünf Mana kommen musste, was eben nicht rechtzeitig gelang. Er hatte zudem eh stets mindestens ein Ancient Den ungetappt, um mir den Hulk wegzuzappen.
Runde 5 - Marcel mit ??
Das mit Marcel war nur ein kurzes Intermezzo. Ich versenkte den Ball zweimal Turn 3 im Korb einmal sogar trotz Mulligan nur weiß ich nicht mehr, was er zur Verteidung einsetzte.
Runde 6 - Jonny mit RandomLoam
Es war irgendwie schwarz und grün und ersetzte einen Kitchen Finks mit einem Golgari Brownscale. Wer meint, dass das alles sagt und bereits zur Bookmark-Leiste schielt, hat sicherlich recht. Ich gehe nur im ersten Spiel ab und bin geistig im dritten Spiel bereits Zuhause, als ich Turn 2 im Ideas ein Body Double abwerfe. Er hat sein 1st Turn Overgrown Tomb untapped gespielt, um eben Extirpate anzutäuschen und nutzt es eot tatsächlich auf das Double. Als er dennoch Jahre braucht, um mir via Ghost Quarter Nerven und Länder zu klauen (als sich als letztes Land die Insel verabschiedete, zog ich natürlich einen Reflecting Pool nach), war ich versucht den beisitzenden Judge Lars zu fragen, ob die Boardsituation nicht Slow Play oder Stalling wäre. So hatte Jonny auf seiner Seite drei Beast-Token, Garruk und die Life-Engine immer mal wieder auf der Hand oder im Friedhof und ich eben einen Mogg Fanatic und einen mutigen Simian Spirit Guide und zero Lands. Als wirklich niemand mehr zuschaute, kam Jonny endlich auf die Idee mal anzugreifen.
Also das 3-3 rausgelassen, was in Anbetracht meiner Vorbereitung und der Tatsache, dass ich nur 60 der 75 erlaubten Karten sinnvoll nutzte, eigentlich ein nettes Resultat ist und mich dazu verleitet es weiter mit dem Deck zu versuchen, wenn auch mit einer anderen Version. Doch dazu mehr in einem seperaten Eintrag.
Zum Abschluss gibt es jetzt noch ein Viertelfinal-Spiel, eins der beiden Halbfinale und ein Finale der eher anderen Art, die ich eigentlich nur mitkritzelte, um den Spielen nicht von außen als Zuschauer beiwohnen zu müssen…
Viertelfinale: Dominik Nitsch (Domain Zoo) gegen Matthias Könning (Faeries)
Dominik of MagicUniverse-Fame (eigentlich ein Legacy-Rappe) und Matthias of PTQ Ludwigsburg-Fame (damals noch mit Affinity) liefern sich nicht wirklich eine Schlacht, denn mehr ein Gemetzel, mit Matthias als Opfer. Dieser suspendet in den ersten beiden Zügen fröhlich seine Ancestral Visions, während sein Gegenüber mit Kird Ape, Tarmogoyf und Tarfire die Red Zone ganz schön zum Kochen bringt. Ein folgender Tidehollow Sculler (”Agent Scully”) greift sich einen Venser aus dem Nimbus und zwei Mogg Fanatic tauschen galant mit je einer Spellstutter Sprite und einem Stifle. Als die zuerst ausgesetzte Visions einsetzt, ist Matthias entsetzt, weil sich darin keine Engineered Explosives absetzt und versetzt das Spiel mit einem Griff zum Sideboard in die zweite von drei möglichen Halbzeiten.
Matthias bringt die für sein Deck typischen Damnations und eine weitere Explosives an (eher aus dem) Board und Dominik ersetzt die Path to Exile und eine Might of Alara im Deck gegen vier andere Karten aus seinem Gemischtwarenladen namens “Sideboard”.
Im zweiten Spiel sieht es lange Zeit tatsächlich so aus, als könnte Matthias sich ins dritte Spiel retten, weil er nicht nur mit einer Spellstutter Sprite und einer Jitte ausgerüstet ist, sondern auch sich auf der Gegenseite nicht mehr befindet als ein Wild Nacatl, der aber schon gehörige aus den Lebenspunkten auf beiden Seiten riss (diese Fetch-Shockland-Kombinationen sind nichts für Schmerzempfindliche). Doch kurz als ich meinte, jetzt würde er sich stabilisieren und dank Mutavault, Riptide Lab und eben der Jitte-Spritte-Combo das Ding in die Hand nehmen, schnappt sich ein Oblivion Ring das legendäre Equipment, ein Mogg Fanatic im Kampf (ohne Lab-Aktivierung) die Fee und, nachdem das Board durch multiple Explosives geklärt ist, random Burnspells des Zoo-Spielers die Lebenspunkte des Feen-Spielers.
Halbfinale: Dominik Nitch (Domain Zoo) gegen Michael Kammer (Naya Burn)
Ich blieb direkt setzen, hörte mir noch ein wenig das Henke'sche Trashtalking an, der damit den Kiri leider völlig überforderte (nicht, dass das Match-Up vorteilhaft für Kiri ist) und durfte mir danach noch das Trashtalking der beiden Halbfinalisten anhören, bis ich beide ermahnend zur Ratio rief. Immerhin sollten sie Magic zocken und sich nicht wie junge Hunde anbellen.
Das Match stellte ich mir relativ nett vor, weil so für mich die Frage geklärt werden konnte, ob Naya Burn das “bessere Zoo” ist, oder eben nicht. Michael startet entsprechend gleich mal mit Kird Ape, Keldon Marauders und Goyf, wo Dominik, mulliganbedingt, erst Turn 2 Scully aus den X-Akten beschwört, die sich eine Lightning Helix über Volcanic Fallout, dem bereits erwähnten Tarmogoyf und einem Incinerate einverleibt. Sein Kird Ape eine Runde später blieb bis zum nächsten Angriff, weil er durch das ebenfalls zuvor erwähnte Incinerate dann eben nicht als Blocker für den Namensvetter zurückbleibt. Der angreifende Goyf geht den Weg des weißen Spontanzaubers.
Bleibt noch das Fallout. Das wird versucht, aber mittels Might of Alara insoweit verhindert, als dass der Sculler überlebt und seinen Schatz noch eine Runde behalten darf. Dann hat Michael nämlich einen weiteren spontanen Ausfall, der im Kampf gespielt mal eben den kompletten Tisch leerfegt. Der Nacatl postcombat sieht da schon beständig aus. Er soll es auch machen, weil Dominik seinen Gegner über diverse Burnspells nur auf ein Leben runter bringen kann.
Beim Boarden erwischt es im Naya-Deck drei Figure of Destiny wie drei Sulfuric Vortex, die Platz machen für drei CoP: Red und drei Jötun Grunt. Dominik boardet fünf Karten (u.a. die Confidants raus) aber nur eine Kopie des Loxodon Hierarch als erwähnenswerte Karte rein.
Wer wie was boardete ist letzlich egal, weil Dominik im zweiten Spiel den schnellen Sieg rauslässt: Nacatla gefolgt von zwei Sculler und doppel-Tribal Flames für Goyf und Grunt reichen, um den gefluteten Gegner einzustampfen.
Also das dritte Spiel. Die Meute um uns rum erinnert mich daran zukünftig nur noch stumme Magicspieler zu covern. Die können selbst nicht reden (und versuchen witzig zu sein), müssen sich stattdessen meine schlechten Gags anhören und können sich höchstens händefuchtelnd beschweren.
Auf dem Tisch ähnlich händefuchtelnde Aktivitäten. Eine Materialschlacht sondergleichen, die ich folgendermaßen zusammenfasse: Wer die Größere hat, gewinnt. Wo Dominik nur 1/1er, 2/2er und 2/3er auf den Tisch legen kann, hat Michael den 5/4er, cumulative 4/4er, Goyfhoheit und eben das Volcanic Fallout.
Finale: TobiH gegen SimonG gegen EvilB
Es ist dem TobiH im Magic einfach nicht gegönnt. Im PTQ-Halbfinale musste er sich dem Swans-Deck geschlagen geben und um wohl einen inneren Ausgleich zu schaffen, griff er sich den obstgeschwächten SimonG und meine unbedarfte Wenigkeit, um doch noch ein paar Wins vermelden zu können und zwar bei ein paar Partien “Set”.
Set ist eine Art endloser IQ-Test auf Zeit zum Mischen, wo es darauf ankommt nach bestimmten Mustern Triple aus einem 4 x 3 großen Feld zu picken und dabei (in meinem Fall) fragend “Set” zu announcen. Die offizielle Webseite bietet mehr Informationen und die New York Times vier täglich wechselnde Puzzles, um das Spiel zu trainieren.
Um das Finale kurz zu machen, TobiH gewann 2 zu 1 (SimonG) zu 0 (EvilB). Da war leider nix mit Anfängerglück. Aber ich übe bereits fleißig und verlange Revanche!!
Zwei Köpfe, ein Deck
— 10-02-2009 —
Am Mittwoch gab man, also ich, sich im Litfass in Essen die Ehre und zwar wollte man, wieder ich, an einem der kleinen netten Tische sitzen und eins seiner, also meiner, frisch kreierten Casual-Decks in die Fronten aus gestandenen Mannen (und Marion; die Frau ist schier überall und aktiviert so stets meinen Political Correctness-Filter) werfen.
So weit so einleuchtend. Aufgrund der Tischgrößen kommt es im Litfass öfter zu Viererkonstellationen, die, weil Chaos scheinbar verpönt, regelmäßig in 2HG-Orgien ausarten. (Irgendwo in diesem Satz ist eine fette Möglichkeit einen ganzen Bus voller anzüglichen Bemerkungen zu parken, aber ich will einfach die Lücke nicht finden - shizz!!)
Soviel zur Einleitung der Einleitung, kommen wir zur eigentlichen Einleitung.
Ich hatte drei Decks am Start:
• eine rot-schwarze Aggro-Discard-Monströsität mit den Verrottenden Ratten aus meinem Draftdeck vom Prerelease
• ein Versuch mit Urborg Elves auf der Retrace-Flashback-Life from the Loam-Schiene mit Quiet Speculation Engine nicht von den Gleisen abzukommen; es war letztlich nicht zügig genug
• mein “Wizards of the Yavimaya Coast”-Deck
und alle drei wurden in den Ring (okay, so rund sind die Tische dort letztlich nicht, sie haben aber - zu meiner Verteidigung - runde Ecken) geworfen. Das Wizards-Deck war dabei am erfolgreichsten - was sich ändern wird, wenn ich einen Ersatz für die Rakdos Guildmages gefunden habe, deren Aktivierung einfach zu manaintensiv ist -
Kurzer Aside vom Aside
Dass es im Magic zwei Arten des Spielens gibt (Constructed / Limited) und sich der Fokus der Designer&Entwickler rund um MaRo (und leider auch der Spieler, wie mir scheint) immer mehr zum Limited hinbewegt, sorgt meines Erachtens dafür, dass Karten, wie eben der Rakdos Guildmage, weil sie eine Fähigkeit haben, die im Limited einfach zu stark ist, diese Fähigkeit eben überteuert erhalten. Man vergleiche nur einmal den Rakdos Guildmage mit dem Simic Guildmage und die erste Fähigkeit vom Rakdos Guildmage mit Last Gasp aus demselben Block.
weiter mit dem Aside ersten Grades
und das Wizards-Deck war es auch, was mir gerade in die Hände fiel, als es darum ging mich ein wenig abzulenken und den Kopf von der Arbeit freizubekommen. Ein bis zwei Schwimmzüge mit dem Goldfisch wirken da bei mir sehr entspannend (onaniert hatte ich obv bereits).
Das Deck ist von mir schon auf das 2HG-Format ausgerichtet worden, hat es doch selbst keine wirkliche Option zu gewinnen (vom Angriff mit einer Horde Spitzhütler nach einem Biorhythm mal abgesehen). Es geht dabei mehr ums Rumzömmeln, ein wenig Rumtricksen und dem Zweitkopf dabei zu helfen, aus dem Quark zu kommen. Der Magus of the Candelabra ist dabei offensichtlich der sechszackige Schlüssel zum Erfolg.
So beim Goldfischen dann (irgendwo gerade müsst ihr die Überleitung zum Hauptteil verpasst haben), überkam mich die Lust ein 2HG-Deck der eher extremeren Art zu bauen. Eins, wo es letztlich fast egal ist, was der Zweitkopf spielt, welches aber schon auf's Teamplay bedacht ist und nicht im Solitär-Modus solange nach rechts und links getappt wird, bis den anderen am Tisch inklusive mir die Freude vergangen ist.
Ich kam auf folgenden grünen Zweig:
4 Magus of the Vineyard
4 Eladamri's Vineyard
4 Magus of the Candelabra
4 Kitchen Finks
4 Squallmonger
4 Feral Hydra
4 Forgotten Ancient
3 Garruk Wildspeaker
3 Puppet Strings
4 Candelabra of Tawnos
1 Zuran Orb
4 Mishra's Factory
2 Gaea's Cradle
2 Llanowar Reborn
3 Treetop Village
11 Forest
Das Hauptaugenmerk liegt offensichtlich darauf, dem Zweitkopf bei der Manaentwicklung unter die Arme zu greifen. Das macht der Weingarten auch beschwipsterdinge für das gegnerische Siamesenduo, doch werden die eher selten den Effekt der Hydra nutzen wollen, noch werden ihnen Länder und Kreaturen enttappt - zumindest nicht von mir.
Die Idee mit der Feral Hydra stammt dabei vom Ingo, die Squallmonger sind ein Ifh-Biff Efreet Ersatz (dessen Lebenserwartung ähnlich der des Warmongers ist, den ich mal testete, nur nie zu sehr überzeugt und überzeugend) und die Mishra's Factory erhielten den Vorzug gegenüber den neuzeitlichen Mutavaults, weil man sie auf Changelings, etwaige eigene Fabriken, Urza's Factory Token und den Assembly-Workern selbst des Partners aktivieren kann. Alternativ kann man zur Blinkmoth Nexus greifen, nur gibt es da (noch) weniger Ziele.
Das Deck ist eher theoretischer Natur. Seltene Artefakte aus Editionen von vor Fallen Empires sind mir absent und mein Dritter Planeswalker ist in der Reinigung. Dennoch demonstriert es, nur auf dem Papier, wie interaktiv sich 2HG-Decks gestalten lassen, wenn man ein wenig die Augen offenhält.
Dafür muss man sich noch nicht einmal mit dem Zweitkopf abgesprochen haben. Es reicht, sich die Karten, die man spielt, genauer durchzulesen, wie mir erst neulich bei Quiet Speculation auffiel. Die lässt sich nämlich auch super auf den Partner spielen, so er denn dran gedacht hat Flashback-Karten ins Deck zu packen. Gleiches gilt für fast jeden Kartenziehspruch oder eben die diversen Enttap-Effekte, wie oben exemplarisiert. Was erstaunlicher nicht geht, ist in des Partners Friedhof rumstochern, um ihm unter die rekursiven Arme zu greifen. Zumindest nicht in Grün und selbst Schwarz dürfte da Probleme haben.
Abschließend geht es, also ich, noch einen Schritt weiter. Wieso denn beim 2HG aufhören?? Die Emperor-Variante dürfte gleichfalls von einem derartigen Deck profitieren, so man denn in der Mitte sitzt und seine Schäfchen zur Rechten und zur Linken unterstützen will.
Das müsste man, immer noch ich - gerne auch ihr, mal ausprobieren…
It's a living Creature
— 15-11-2008 —
Es wird mal wieder Zeit für ein Deck. Klar, viele von euch mögen denken, dass es eher mal wieder Zeit für ein paar Blogeinträge meinerseits wäre, aber wieso nicht die Arbeit mit dem Vergnügen mischen und dabei sämtliche Erklärungstatbestände meiner bloggenden Untätigkeit und Magic-spielenden Abwesenheit sämtlichst - eben quasi komplett - und nie zu spät unter den Teppich gekehrt, der nur von oben glänzt, weil das nun mal so ist beim Saugen, deswegen beschwert er sich auch nie, wenn man Dreck unter ihn kehrt. Hauptsache, dass Haupt glänzt.
Next Topic.
Ein Deck also. Ein schönes glänzendes, rundes (rund ist die harmonischste Formgebung der Natur, man denke an Titten - it's so fucking obv!!) Ding. Ein Deck, um mir einen kleinen Traum zu erfüllen und ein wenig auch meine Achtung unter den Magicspielenden Massen zu heben (sofern, egoistisch betrachtet, noch möglich, aber ich denke, da ist immer Raum nach oben). Aber letzteres ist nicht umsonst hintendran gestellt. Zuerst kommen die Träume und das ist diesmal kein feuchter oder gar einer aus den Bergen, den alpigen, sondern einer zum Anfassen. Auch einer, um mich auf die Titelseite dieser meiner Webseite zu bringen. Klar kann und mach ich das auch so, doch mit einem respektablen Grund dahinter kriegt mein Ego unter dem sonst so enganliegendem Knebel mehr Luft.
Will sagen, ich will Kalif werden anstelle des Kalifen. Alternativ wäre ein Dülmen-Sieg etwas, was schon seit langer langer Zeit von mir im geistigen Gepäck rumgeschleppt wird. Irgendwo auf einer einsamen Neurone schwirrt da dieser Gedanke und gerät ins Schwingen, wann immer es mal wieder soweit ist und ein neuer Trader-Termin in erreichbare Nähe rückt. Doch wo zuvor, um ein gleichgeschätztes Alibi vorzuweisen, von dem Thema aus- und wegflüchtend aus der stetig wachsenden Damenriege zitiert, kompromittiert und teilweise, weil netterweise, defloriert wird, wird am 21sten Dezember diesen Jahres der Spieß nicht direkt umgedreht (das tut weh) sondern verpackt gelassen, weil es an eben jenem Sonntag darauf ankommt nicht die Frau an-, sondern das richtige Deck auszupacken.
Es war noch im letzten Jahrhundert (mhm, das klingt gleich auf mehreren Ebenen alt - auf zu vielen), da ich mein Debüt zu Dülmen gab. Es war zeitgleich mein Magic-Turnier-Debüt. Damals wurde noch in Dülmen den Vintage-Spielern der Hintern gepudert und wir designierten Standard-Kiddies durften nebenher mitzocken. Das reichte für mein erstes dokumentiertes Turnier am 19ten Dezember 1999 für zarte 5 Runden, von denen ich drei gewann, eins ins Unentschieden robbte und eins gegen Holger Althues verlor. Das brachte mir meine ersten 28 Rating-Punkte und, wenn ich es recht in Erinnerung habe, den sechsten Platz, sowie ein paar Booster; irgendwas mit “Urza” im Namen. Damals zockte ich ein G/W Aggro-Deck mit Albino Troll, Rancor, Mother of Runes und einem Playset Wrath of Gods. Keine Ahnung wieso, aber es funktionierte. Ich hatte die Liste aus dem Internet, von einem Spielpartner vom “The King of Fatties” Jamie Wakefield (ich zockte auch relativ lange und erfolgreich sein Secret Force), der Alan hieß, wenn ich auch dies richtig memoriere. Wobei sich mir hier die Frage stellt, ob memorieren der Vorgang des “Speicherns” einer Information, oder deren “Abrufung” ist?? Mir stellt sich weiter die Frage, ob ich das nicht alles schon mal erzählt habe?? Ob ich, als zu bildlich vorgestellter alter Greis im Schaukelstuhl schaukelnd, nur das wiederkäue, was ich bereits mal zum Besten gab?? Vielleicht habe ich ja Glück und ich vergesse das gleich wieder…
Die Mission ist nun klar abgesteckt: Es gilt ein Deck zu bauen, das Deck ausführlichst zu testen (und das nicht nur gegen den Goldfisch, sondern zB auch gegen dessen größere Schwester, dem Merfolk-Deck), sich die benötigten Karten fürs Deck zu besorgen, noch ein wenig mehr zu testen, in Dülmen auf dem Turnier selbst nicht zu viele Fehler zu machen, um endlich mal als Dülmen-Sieger dazustehen. Meine beste Platzierung bisher war ein respektabler 4ter Platz mit G-String (ihr wisst schon, dass mit den nicht ganz so legalen aber effektiven Chokes im Sideboard). Da will ich ein bis drei Schritte weiter gehen.
Zu Schritt zwei fällt mir gerade ins Gewicht:
Wenn ein Deck sich um das Mirror Gedanken machen muss, hat es es geschafft. Dann ist es raus aus dem Rogue-Teich und rein in den großen Pool der Netdecks. Und da wollen wir doch alle hin, denn da schwimmen die Miezen. Da schaut man vom Rand rein, erblickt die große gelbe Pfütze und ist die Frage auf die Antwort, wer da denn in den Pool gepisst hätte. Btw: Sollte eure Pipi nicht gülden glänzen, wendet euch vertrauensvoll an Dr. Drop (nice one, btw!!), der dürfte bald genug Augen zur Verfügung haben, um da ein Kennendes draufzuwerfen.
Doch bevor wir zum Zweiten kommen, müssen wir eins erstmal wieder zukneifen. Wir (also eher ich, aber ich bin Viele, ich bin Generation Bernd, eine Noch-Nie-Dagewesene, ein Quorum, ein Löffelstiel) brauchen ein Deck. Ich habe da schon eine Idee und wie jede gute Idee und wie jedes gute Deck auch hat diese Idee und somit dieses Deck einen Namen. Einen globalen Namen. Einen Namen, der Obama (gratz, btw) gleich zum Weltherrscher katapultiert hätte, anstatt ihn nur vor die Putzkolonne zu spannen. Irgendwie “den” Namen.
Dazu ein Clip:
Der Name: “The Funk”
Das Deck: Beim nächsten Mal.
A History of Violence – Sligh
— 07-10-2008 —
Da die Reihe “Decks die's draufhatten” seinerzeit leider nach nur drei Beiträgen das Zeitliche segnete, schickte der Falk Bernhardt mir einen scheinbar lange verschollenen vierten Eintrag zur Veröffentlichung hier als quasi Gastbeitrag. Sollten sich weitere Interessenten finden, bin ich gerne bereit, die Reihe wieder aufleben zu lassen. Mailt mir entsprechend.
Präludium
Nachdem der TobiH sich (vor langer Zeit) schon mal um Ravager-Affinity gekümmert hat, wollte ich mich einem Beatdown-Deck zuwenden, welches schon lange vorher Island-Go und Necropotence-Spieler in Angst und Schrecken versetzte: Das Sligh-Deck.
Beginnen werde ich bei der legendären ersten Version dieses Decks, um anschließend kurz die Entwicklung und Umformung des Decks bis ins Jahr 2000 zu betrachten. Daher Schluss mit dem Vorspiel und direkt in medias res (wie der Bernd wohl sagen würde [ich bevorzuge te quiero puta - EB]).
1. Das Sligh.dec
Alles begann 1996, als Paul Sligh auf einem Necro-dominierten PTQ den 2ten Platz erreichte und das Deck in das Blickfeld der Magicgemeinde geriet.
“Orcish Librarian Deck”, PT1 Format, von Paul Sligh, Jun ‘96
2 Dwarven Trader
2 Goblin of the Flarg
4 Ironclaw Orcs
3 Dwarven Lt.
2 Orcish Librarian
2 Brothers of Fire
2 Orcish Artillery
2 Orcish Cannoneers
2 Dragon Whelp
4 Lightning Bolt
4 Incinerate
1 Fireball
1 Immolation
1 Shatter
1 Detonate
4 Brass Man
1 Black Vise
4 Strip Mine
4 Mishra's Factory
2 Dwarven Ruins
13 Mountain
Sideboard
4 Mana Barbs
2 Serrated Arrow
1 Shatter
1 Detonate
1 Fireball
1 Meekstone
1 Zuran Orb
3 Active Volcano
1 An-Zerrin Ruins
Das PT1 Format besagte, dass jedes Deck mindestens fünf Karten aus jeder legalen Edition enthalten musste (daher auch die Goblins of the Flarg – Dwarven Trader usw. Anti-Combo im Deck). Das Deck wurde, obwohl sein Name auf ewig damit verbunden sein wird, jedoch nicht von Paul Sligh, sondern von Jay Schneider entwickelt.
Die Frage die sich jeder stellte, war: Wie kann ein einfarbiger Haufen von teilweise suboptimalen Karten so gut sein??
Die Antwort: Indem dieser Haufen auf ein einzelnes Ziel fokussiert und die Stärke der benutzten Farbe aufs äußerste ausgereizt wird. Revolutionär war das damals neue Konzept der Manakurve, dessen Ziel es war, sein Mana möglichst jede Runde komplett zu nutzen und somit den maximalen Effekt zu erzielen.
Man beachte, dass diese erste Version kein stumpfer Beatdown war, sondern einiges an Utility-Kreaturen spielte. Orcish Cannoneers/Artillery und Brothers of Fire dienten dazu, entweder Hypnotic Specter und/oder Pump-Knights (es war ja Necro-Zeit) aus dem Weg zu räumen, oder zusätzlichen Schaden auf den Gegner zu ballern. Das Sligh.dec konnte also den Kartenvorteil der Necrodecks durch seine Utility teilweise kompensieren und gegen das Necrodeck verwenden, welchem ja immer mehr der Lebenssaft ausging.
Das Konzept änderte sich jedoch mit Erscheinen des Tempest-Blocks, der exzellente Beatdown-Kreaturen brachte und die zukünftige Entwicklung hin zum kompromisslosen Angriffsdeck setzte.
2. TBC-Sligh, Mike Long, Worlds 1998
4 Maniacal Rage
4 Sonic Burst
4 Shock
4 Fireslinger
4 Canyon Wildcat
4 Mogg Flunkies
4 Mogg Fanatic
4 Mogg Raiders
4 Jackal Pup
2 Goblin Bombardment
4 Mogg Conscripts
2 Raging Goblin
16 Mountain
18 Tiere für 1 Mana, davon acht mit Power 2, dazu 12 weitere für zwei Mana, vier Kreaturenenchantments (die damals ok waren, da man z.B. auch nervige Blocker rausnehmen konnte, ohne Burn zu verschwenden). Dazu acht Burnspells und zwei Bombardements als Finisher/Utility.
Das Deck spielte zwar noch ein Minimum an guter Utility (Slinger/Bombardement), hat das Konzept einer Manakurve jedoch zugunsten eines Mana-Flashpoints aufgegeben. Soll heißen, mit zwei Mountains ist jeder Spruch im Deck spielbar.
Im Block haben wir also ein sehr kreaturenlastiges Beatdowndeck, resultierend aus der geringen Anzahl an Zorn-Effekten, die dort herumliefen. Zwar gab es Winds of Rath, aber die dominierenden Decks waren Survival, TradeAwake, Suicide Black, White Wheenie und Humble/Prayer.
Im Standard sah es da schon anders aus. Zum Vergleich die T2-Version von Jon Finkel, ebenfalls von den Worlds 1998:
4 Ball Lightning
3 Fireslinger
4 Ironclaw Orcs
4 Jackal Pup
4 Mogg Fanatic
4 Cursed Scroll
4 Fireblast
3 Hammer of Bogardan
4 Incinerate
4 Shock
4 Wasteland
18 Mountain
Diese Version ist deutlich Burn-lastiger (15 DD-Sprüche) und spielt wesentlich mehr Länder. Dies liegt zum einen daran, dass man Ball Lightning im dritten Zug spielen können will (daher mehr rotes Mana) und das Sligh Mirror meist von dem gewonnen wurde, der seine Cursed Scrolls (im Block gebanned) als erster aktiv bekam. Da die T2-Versionen viel mehr Burn spielten, wurden die Flunkies hier recht wenig gespielt, da ihre Kameraden meist umgeballert wurden.
Einschub: Kennt ihr den Flunky-Ironclaw Orc Witz? Nein? Ok! Die beiden stehen Wache für ihren Meister, da tippt der Flunky den Orc an “Hey, da kommt eine Power 2 Kreatur, die machen wir fertig, blockste mit?”, der Orc: “Nö, mach ich nicht”, der Flunky: “Ok, dann blocke ich auch nicht…”. Einschub Ende.
Gegen Kontrolle half damals auch der Hammer of Bogardan (”Der Hammer muss kreisen”). Gegen alles Mögliche natürlich auch das Wasteland für den Random-Screw™.
3. Sligh? Ich kenne nur Red Deck Wins!
Im Jahr 2000 geschah es, der gute alte Name Sligh verschwand (m.E. nach zurecht, da Sligh ein Manakurven-Utility Deck war) und es wurde RDW geboren (der Legende nach, da es nicht gegen Replenish gewonnen hat, bis es in RDW umbenannt wurde).
Sigurd Eskeland, Euros 2000, RDW
4 Goblin Patrol
1 Kris Mage
4 Goblin Cadets
4 Hammer of Bogardan
2 Lightning Blast
3 Rhystic Lightning
4 Shock
4 Seal of Fire
3 Pillage
4 Arc Lightning
2 Parch
2 Viashino Cutthroat
3 Ghitu Encampment
4 Rishadan Port
16 Mountain
Hier sieht man, im Vergleich zur 1998er Version, wie schlecht zwischendurch die roten Karten waren. Massig Sorcery-Burn für 3 Mana, der 2-4 Schäden macht. Lightning Blast! Dazu die zömmeligen Kadetten, nur ein einzelner Kris Mage als “Utility” (in “”, da er nicht wirklich Card-Advantage machte). Aber es bewies eins: Solange es nur irgendwelche schimmeligen Burn-Spells gibt, wird jemand ein Deck daraus bauen und die unvorbereiteten Bauern wegbrutzeln!
Die Liste der verschiedenen roten Decks bis 2008 ist in etwa so lang wie die ONS-Liste vom EB (laut seiner Aussage [ich habe eine Wette mit Wizards laufen, wenn sie mich bis zur 15ten Edition nicht einholen, darf ich den Inhalt der 16ten Edition bestimmen - EB]) und alle aufzuzählen (sowohl als auch) soll nicht Sinn dieses Artikels sein. Eventuell ist aber die Erinnerung an die Konzepte der Manakurve und des Mana-Flashpoints dem ein oder anderen hilfreich, wenn demnächst mal wieder Decks gebaut werden.
Fazit: Rot ist in der Tat die Chaos-Farbe, denn sie braucht nicht mal gute Sprüche, um die anderen Farben in Bedrängnis zu bringen. Möget ihr immer den passenden Burn von oben ziehen.
Cu
Falk
Just playing…
— 05-09-2008 —
Fakt ist, ich spiele nicht mehr so häufig, wie ich eigentlich sollte und wollte. Das schlägt sich in fast paralleler (oder war es analog??) Weise auf meine Blogtätigkeiten aus, was bemerkt wird und unweigerlich dazu führt, dass hier weniger Inhalt präsent ist. Eine schöne flüssige Kausalkette, wobei schön nur im Bezug auf die Logik zu verstehen ist.
Fakt ist weiterhin, dass mir im Moment der Hals kratzt. Wo ich früher bei Gleichartigem bei Gleichgeschlechtlichen zuviel des homophilen Fellatio unterwarf, frage ich heute, ob es ein paar Schuss mehr aus der kleinen gelben Flasche in den Tee sein darf, die zwar äußerlich einer Zitrone ähnelt, innerlich aber ziemlich fruchtlos (schönes Wort - heute erst in einer E-Mail verwendet und fast geweint, als ich “Send” klickte) daherkommt. Meist nicke ich mir selbst zu.
Eine Vermutung hingegen ist, dass beide Fakten in einem Zusammenhang (mehr oder weniger kausal) stehen. So war ich Mittwoch im Litfass Magic zocken, musste dafür durch nieseligen Regen, Ingo hat mich auch ziemlich nass gemacht (siehe unten) und es war eventuell sogar noch kalt, et voila, Freitags das Kratzen im Hals!!
(Wenn wir jetzt alle ganz still sind, können wir hören, wie sich Aristoteles im Grabe umdreht…)
Doch genug der qualvollen Einleitung. Ich war zocken, ergo gibt es einen Blogeintrag. Das muss nicht immer so sein. So wurde ich am Samstag in Hannover mit dem Christoph auf dem Fahrersitz ein Teil des viertplatzierten Teams des 2HG-Events, aber ich habe null Notizen, null Erinnerung und nur eine Hälfte der Decks und nicht genug Inspiration mir die andere Hälfte (oder die 8 langen Runden) aus den Fingern zu saugen. Ich weiß nur noch, dass ich eine Menge Spaß hatte, (wie so) oft mit Frauen sprach und mich Christoph mit genug Keksen bestach, um über seine Frisuren den Mantel des Schweigens zu legen (psst, der Atog hat's auf Band…).
Inspiriert durch das Savor the Moment aus dem Magic-Magazins-Booster baute ich am Mittwoch Nachmittag wie ein Berserker an folgendem Haufen:
4 Plumeveil
4 Cloud Sprite
4 Rishadan Airship
1 Venser, Shaper Savant
1 Quicksilver Elemental
2 Jodah's Avenger
2 Serra Sphinx
1 Jace Beleren
2 Seal of Removal
3 Disperse
1 Trickbind
2 Psionic Blast
1 Dominate
1 Mystic Speculation
2 Sleight of Hand
3 Savor the Moment
1 Umezawa's Jitte
1 Trip Noose
4 Talisman of Dominance
1 Gemstone Caverns
2 Stalking Stones
3 Lonely Sandbar
2 Desert
17 Island
Zum Deck im Allgemeinen lässt sich sagen, dass ich darauf abzielte mit Karten zu spielen, die mir in der Vergangenheit (in der, die weiter zurück liegt, als sagen wir mal so ab Champions of Kamigawa) Freude bereiteten (ich war mal ein großer Blue Skies Spieler; verratet es keinem) und diese mit Karten (so ab Mirrodin) zu mischen, die ich schon immer mal spielen wollte. Random Jitte dazu (so als Plan B) und fertig. Als Metagame schwebte mir eine der gemütlichen 2HG-Runden (die sich durch die vielen Vierer-Tische im Litfass immer aufdrängen) vor.
Relevante Karten im Einzelnen:
Savor the Moment
Für drei Mana, zieht man eine Karte, darf - sofern vorhanden - ein zusätzliches Land legen und Kreaturen, die man in diesem Zug ebenfalls spielt/e, haben “Pseudo-Eile”. In Verbindung mit Vigilance-Kreaturen (Blau hat da eine ausgesuchte Auswahl, aber nicht viel, was man zweimal durch ein Gloryhole betrachten würde) lassen sich Relentless Assault-ähnliche Effekte erzeugen. Ingo meinte, er werde sie mal in seinem Stasis-Deck versuchen. Sicherlich nicht die schlechteste Idee. Eine Verbindung mit Merrow Commerce ist naheliegend, ein Abstecher gen Grün dank Mobilize oder Seedborn Muse bietet sich ebenfalls an.
Mystic Speculation
Beim erstmaligen Ausspielen überkam mich ein typischer Fall von “RtfC”. Es ist nämlich eine Sorcery. Demnächst greife ich wieder zu Impulse, Brainstorm, oder Top + Fetchlands. Alternativ noch Serum Visions, Ponder oder mehr Sleight of Hand. Gibt es hier eigentlich eine inoffizielle Ranking-List?? Eine TopX lässt sich doch bestimmt zusammenbasteln (jetzt mal so aus dem Kopf raus, mit ein wenig MC.info-Support):
1. Brainstorm
2. Sensei's Divining Top
3. Impulse
4. Ponder
4 1/2. Portent / Omen
5. Serum Visions
6. Sleight of Hand
7. Opt
8. Mystic Speculation
[ymmv - discuss below]
Quicksilver Elemental
Wenn vier Leute am Tisch sitzen und ich das Elementar parat habe, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch ich in den Genuss komme, Kiki-Jiki-ähnliche Effekte zu vollführen, random Karten zu ziehen, weil jemand einen Archivar am Start hat, oder sonst irgendwelche Späße. Würde ich öfter spielen, wenn mein Ordner sie öfter hergäbe.
Bleibt ein kleines Fazit, weil ich jetzt gleich den Rechner verlasse, um die Sache mit dem Fellatio jemander zu überlassen, die keine Probleme mit dem Hals hat:
Da sich mir “nur” Ingo als Sparring-Partner bot (das aber ausdauernde 2.5 Stunden), lässt sich über die beabsichtigte Performance im richtigen (sprich größeren) Gewässer nicht so viel sagen. Ingo hat einen Haufen Decks (bloß nicht zu verwechseln mit “Ingo hat Haufen Decks”, was fernab jeglicher Realitäten liegt) und mich mit fast jedem vermöbelt.
Okay, das Spiel gegen die Goblins habe ich eventuell verzockt, da ich die von Herrn Müller aufgestellte Gleichung “Jitte > Goblins” dank meiner Addition zu “Jitte + EvilBernd <= Goblins" verschlechterte. Das Spiel gegen die U/W-Garde rund um dem Whitemane Lion verlor ich zu recht in dem Augenblick, wo ich dem Ingo erklärte, wie dieser Reveillark denn genau funktioniert. Da war dann noch etwas mit Feen, mit Enchantresses und mit schwarzen aggressiven Männern, aber da ich zwischendurch zu meinem Five Mana Deluxe wechselte, ging ich nicht vollends unter.
To be continued…
Pflaumenfruchtfleischfasern
— 13-06-2008 —
Einige erinnern sich sicher noch dunkel aber mit Freuden an die spielwillige schwarz-rote Landzerstörungsmaschine, die ich seinerseits mithilfe von Makeshift Mannequin und ausgesuchten Comes-Into-Play-Krittern in den Äther warf. Nun ist es Zeit für ein Update.
Nicht nur dank dem Fulminator Mage und dem ebenfalls recht nützlichen Murderous Redcap, nein, auch einfach nur deshalb, weil die Konkurrenz einfach nicht liegenblieb. Die schlafen halt nicht, das Metagame dreht sich fröhlich im Karussel, Shadowmoor gab ihm ein wenig (wirklich nur ein wenig) Schwung und ehe man sich versieht, verliert man (naja, ich halt, letzten Samstag) gegen die konsekutiven Boggart Ram-Gangs im dritten und vierten Zug. Da war es dem Gegner egal, ob er nun nur Forests oder nur Mountains hatte. Der Versuch in auf einer Farbe flach zu halten, schlug - Hybrid sei verflucht - fehl.
Aber auch ich schlafe nicht. Naja, nicht so lange, dafür irgendwie viel, aber anders… Lassen wir das.
Ausgehend von der Grundversion, die scheinbar zufällig erscheint, wo aber jede Karte an seinem Platz ist und somit immer zur rechten Zeit from the top gehoben werden kann und - je nach Glücksfaktor / Mischtechnik - auch wird, ausgehend von dieser eigentlichen Urvariante, von der Idee, wie Platon mir süffisiant ins Ohr souffliert, kann man wahlweise weitere Kopien machen, hier ein wenig gedreht, dort ein wenig angepasst, oder man sucht sich in artverwandten Gefilden einen anderen Busch, den man zum Brennen bringen kann.
Ich wählte vorerst Variante zwei. Denn mal ehrlich, Büsche müssen brennen, steht so in der Bibel, die hat zwar nicht immer recht, aber an der Stelle, habe ich bereits als kleiner Bub kurz vorm Stimmbruch im Kirchenchor säuselnd energisch mit dem Kopf genickt (das nicht nur vor dem Priester kniend). Ergo, mehr Land Destruction.
Die erste Variante strotzt nur so davon und ist in seinen Grundzügen recht einfach gehalten, aber wie ich aus meinen Tagen als Webmaster weiß, einfach ist einfach gut:
Heavy LoaD
4 Rain of Tears
4 Fulminator Mage
4 Avalanche Riders
4 Poison the Well
4 Pooling Venom
4 Demigod of Revenge
4 Damnation
4 Thoughtseize
2 Stoned Minds
3 Coldsteel Heart
2 Sulfurous Springs
4 Graven Cairns
3 Mountain
14 Swamp
Wo wir schon bei brennenden Sträuchern sind, da ist es nicht weit und ehe man sich versucht, schnorrt man Unbekannte nach Papers an und will gar keine Lebenspunkte aufschreiben. Ähnlich verhält es sich mit Variante Zwei, die einen interessanten Mana-Spagat wagt und die mich lehrte erst die Karten zu lesen und sie danach ins Deck zu packen.
LD Reweißt
3 Stingscourger
4 Fulminator Mage
4 Avalanche Riders
4 Murderous Redcap
4 Reveillark
3 Greater Gargadon
2 Pyroclasm
3 Firespout
3 Incinerate
3 Chromatic Star
4 Coldsteel Heart
4 Vivid Crag
2 Plains
17 Mountain
Hat jemand den Schlingel erkannt, der doch nicht so harmonierte, wie ich es gerne hätte?? Meine Probleme mit Reveillark wurden bereits an anderer Stelle ausreichend geschildert und es erwischte mich ein zweites Mal, wenn auch in der Gestalt des Stingscourger, der doch nicht so selbstliebend ist, wie es von ihm erwartet hatte. Gegnerische Reveillarks bouncen ist nämlich „the Shizz“, wenn es die eigenen treffen soll!! Damit das Deck doch noch Spielfreude bereitet, empfehle ich die Goblins durch andere Goblins zu ersetzen und zwar derer gleich vier in Form des Siege-Gang Commander. Damit der Lark mal so richtig ins Schwitzen kommt.
Bleibt Variante Drei. Um die Ecke rum, die Arbeitskollegin mit den großen Möpsen mal kurz (sehr kurz) außer acht gelassen, wird die Sache dennoch rund gemacht. Wir sind quasi da, wo wird begannen. Am Anfang, war das Licht, Kamera, Action:
Dickhead does Destruction
4 Thoughtseize
4 Murderous Redcap
4 Avalanche Riders
4 Fulminator Mage
4 Rain of Tears
3 Demigod of Revenge
2 Chandra Nalaar
3 Makeshift Mannequin
3 Profane Commande
3 Coldsteel Heart
2 Mind Stone
1 Damnation
2 Sulfurous Springs
4 Graven Cairns
6 Mountain
11 Swamp
Ich sehe mich am Samstag bereits at the Top of the Standings, selbst noch nach Runde 9, auf der Bühne stehen, die Brust vor Stolz ganz unterschwellig, eine lange lange Liste mit Landnamen verlesend, die ich im Verlauf des Qualifiers alle erlegte.
Schönes Bild.
Selbst im U-Bahn-Schachte noch
konnte ich den Regen riechen.
PS: Da mich gestern im Wald an einem Teich eine Mücke in den Bereich vor dem Daumennagel stoch und ich nicht nur „Fuck Bug“ dachte, sondern dort nun einen kreisroten Punkt mein Eigen nenne, wird es eventuell eher die folgende Variante:
Probugque
4 Devoted Druid
2 Oversoul of Dusk
3 Murderous Redcap
1 Shriekmaw
1 Civic Wayfinder
0 Tarmogoyf
4 Mulldrifter
3 Kitchen Finks
3 Cloudthresher
3 Thoughtseize
4 Makeshift Mannequin
3 Nameless Inversion
2 Primal Command
3 Profane Command
24 Karten aus aller Herren Länder
Special Update Bonus:
Teilchen unbeschleunigt
— 27-04-2008 —
Ein Deck sollte wie ein guter Film sein. Man braucht den ein oder anderen Hauptdarsteller, eine Menge cooler Action, dabei nicht zu wenig Sex und letztlich einen brauchbaren Plan. Natürlich kann man es auch mit einer Reihe an unzusammenhängenden Versatzstücken ausprobieren, hier und da eine Phrase aus dem Katalog dreschen und sich letztlich nicht zu selten wundern, wieso das mono-weiße Goblindeck nicht so wollte, wie man es sich Stunden zuvor noch auf dem Papier - dem geduldigen - veranschaulichte.
Diese Herangehensweise ist eher etwas für Kurzgeschichtensammlungen (man merke sich das Schlagwort “Anthologien” in dem Zusammenhang), da kann man einen Titel zu Ende lesen, ihn durch und durchlesen und danach beiseite legen wohlwissend, dass es im nächsten Text um eine völlig neue Dame und einen völlig neuen Herren geht. Ich bin versucht an dieser Stelle Elfriede Jelinek zu zitieren, weil die Frau die letzte Woche alleine zweimal in mein Leben drang. So sah ich im Rausch, dem drögen, den Film “Die Klavierspielerin” (zum dritten Male) und gab mir am Dienstag in der Essener Box drei ihrer fünf Prinzessinendramen (der Reihe folgend von römisch eins bis drei). Im Film kam es weniger zur Geltung, aber die Sprachgewalt der guten Dame lässt sich nicht anders beschreiben als eben durch die Gewalt selbst. Doch was das Zitieren betrifft, trifft man auf den offiziellen Seiten neben viel textlicher Freizügigkeit auf den Hinweis (frech zitiert, hah!!):
Sämtliche hier wiedergegebenen Texte sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne ausdrückliche Erlaubnis in keiner Form wiedergegeben oder zitiert werden.
Dann eben Magic-Decks. Decks der Art, dass man meinen könnte, sie wären mir aus einem Guss aus den Ordnern gerutscht, um die Spieltische zu erobern, Gegner zu verzweifelten Taten zu treiben und dabei genug Umdrehungen zu produzieren, dass der Grappa nur neidisch aus dem benachbarten Regal schauen kann. Nebenbei wird der eigene Name in die Liste mit Batman Feinden geritzt und darauf gewartet, dass die Dame, der man gestern noch die Schenkel strich, von ihrem Spaziergang zurückkehrt, den Kuchen in der einen und eine Tasse Gingko Limonengras-Tee in der anderen Hand.
Decks, ihr wollt sie doch auch. Die Benutzerzahlen vom DeckCheck sprechen Bände, Vampire Weekend singt im Hintergrund und alles ist gut. Zur Feier des heutigen Sonntages entleere ich meinen Desktop, auf dem das ein ums andere Deck in so mancher unkompliziert betitelten Textdatei schlummert.
Aus “RRRRR.odt” hole ich das Wort “alttestamentarisch” im Zusammenhang mit einer Ecke (um die ging es rum) und dem folgenden Deck (eigentlich nur die Kreaturen, weil “RRRRR.odt” - wie die anderen Dateien - nur Fragmente enthält, aber da ich die Decks bereits zu Ende bebaute, weiß ich, wie die Geschichten ausgegangen wären):
Five Mana Deluxe
3 Avarax
4 Arc-Slogger
1 Kumano, Master Yamabushi
1 Heartless Hidetsugu
1 Siege-Gang Commander
1 Torchling
1 Hunted Dragon
2 Chandra Nalaar
1 Jiwari, the Earth Aflame
4 Seething Song
2 Giant Solifuge
1 Wand of the Elements
1 Pulse of the Forge
1 Blood Moon
3 Magma Jet
2 Browbeat
1 Lightning Bolt
1 Epochrasite
1 Molten Disaster
2 Pyroclasm
1 Beacon of Destruction
1 Goblin Charbelcher
2 Mind Stone
1 Sol Ring
1 Mox Diamond
1 Mana Vault
1 Gemstone Caverns
23 Mountain
Der Sage nach hat der olle SlimDieta jetzt noch Alpträume von dem Deck. Es war eins seiner Düsseldorfer Multiplayer-Happenings zu dessen Ehren ich mich aufmachte, um den schönen Seething Song zu schmettern. Und wie ich sang. Wie ein Engelein mit gülden Schamhaar - zart die Harfe streichend. Ein Arc-Slogger im zweiten Zug ist machbar bis da gewesen, der Rest wird just for Fun gespielt. Random einer der multiplen Gegner umrülpsen ist genauso fetzig, wie selbstlanddestruktiv mit dem Wand of the Elements 3/3er aus den Bergen zu treiben und in den ungleichen Kampf zu schicken.
Spaßfaktor! Spaßfaktor! (aus der Jelinek-Seite, aber nicht verraten…)
Eine weitere Datei auf meinem Desktop wartet mit dem vielsagenden Namen “Oriss.odt” auf. Die Einleitung spricht für sich und soll hier auszugsweise wiedergegeben werden:
“Abseits der grausam kalten, egoistisch bis unbarmherzigen und alles in allem nur in den Pausen humorvollen Turnierszene (obschon sich selbst hier Ungunst in Fragen wie “Wie stehst du??” wiederspiegelt), gibt es den netten und kuscheligen Bereich der Casual-Magie. Doch selbst hier ist nicht nur Pussies und Rosen und alttestamentarische Einflüsse wie zum Beispiel dem Zorn Gottes warten an jeder Manakurve, so dass wir noch einen Schritt weiter gehen und uns in eine Welt fabulieren in der Massenzerstörung passè ist (zu oft wird der Spielspaß gleich mit zerstört), Countermagie nur sporadisch zum Einsatz kommt (zum Beispiel, um sie zu transmuten) und die Burnspells statt wie aus Maschinengewehren eventuell noch als Kanonenknaller auftauchen.”
Da ist es wieder, das Alte Testament. Richtig biblisch. Naja, ist ja auch Sonntag.
Im Text selbst nudelte ich Oriss, Samite Guardian von oben bis unten durch. Angefangen vom Namen (der in ihrem Fall sogar eine Rolle spielt) über die Spruchkosten (ebenfalls nicht zu verachten), gab es beim Bild eine kleine “Toilettenpause”, um dann entspannter die Typenzeile, den Kartentext und den Bruch unten rechts zu analysieren. Was dabei heraus kam, war zum einen klebrig, zum anderen ein Juwel von einem Deck:
Oriss’ Gesangsverein trällert: “The Whitemane Lion sleeps tonight”
4 Oriss, Samite Guardian
4 Whitemane Lion
2 Stonecloaker
2 Shriekmaw
1 Mangara of Corondor
1 Seht's Tiger
2 Reveillark
2 Phyrexian Rager
2 Martyr of Sands
3 Necrotic Sliver
4 Grim Harvest
2 Pit Keeper
2 Undertaker
4 Cloud Key
1 Grave Pact
2 Coldsteel Heart
1 Urborg, Tomb of Yawgmoth
2 Vivid Marsh
4 Caves of Koilos
5 Swamp
11 Plains
(man beachte, dass sich der Cloud Key netterweise auch den Evoke-Kosten annimmt!!)
(man beachte weiterhin, dass ich im Grundkonzept davon ausging, dass Reveillark die Kreaturen auf die Hand befördert (das wäre unendlich geschmeidig gewesen!!), ist aber nicht so - man hörte das “Shizz” sicherlich bis hinter Frankfurt an der Oder…)
Was eine Schönheit. Ich goldfischte das Deck ein paar Tage lang, abends vorm Einschlafen, was aber keine gute Idee war, weil ich danach immer derart verzückt vor dem Kartenstapel saß, dass an Schlaf nicht zu denken war.
Neben Oriss gab ich mir Linessa, Zephyr Mage (hierzu kein Deck, weil ich über Unsommon, Vedalken Aethermage und Boomerang nicht hinauskam. Klar, Venser passt, Riftwing Cloudskate ebenfalls, aber blau ist nicht gut Freund mit dem Friedhof. Da bleibt Linessa eher länger liegen, als es sich für eine Dame gehört) und Baru, Fist of Krosa. Die beiden anderen “Großen” verkniff ich mir, da der rote nur in eine Richtung will, deren Straße mir zu sehr befahren schien und eine Suche nach Korlash im DeckCheck mit zu vielen Ergebnissen endete.
Aber Baru muss noch gefistet werden. Das Deck zu ihm ist derart offensichtlich, dass es euch gleich aus dem Monitor in die Sleeves rein rutscht. Er mag Wälder und Länder ganz speziell, darüber hinaus ist er ein Druide, ich sach mal so,
Druiden-Tribal.dec!!11Elf
4 Llanowar Elves (Elf Druide)
4 Heritage Druid (Elf Druide)
4 Boreal Druid (Elf Druide)
4 Civic Wayfinder (Elf Druide)
3 Imperious Perfect (Elf Warrior)
4 Elvish Harbinger (Elf Druide)
4 Baru, Fist of Krosa (Mensch Druide)
4 Gilt-Leaf Archdruid (Elf Druide)
4 Primal Command / Summoner's Pact
3 Overrun / Wurmcalling / Squall Line / Hurricane
22 Forest
Schwimmen wir exemplarisch dem Goldfisch hinterher:
1ster Zug: Wald, Llanowar Elves
2ter Zug: Wald, Elvish Harbinger für den Archdruid
3ter Zug: Wald, Archdruid
4ter Zug: Heritage Druid (zieht mehr Wald), Wald, Civic Wayfinder (durch Tappen von Heritage, Archdruid und Harbinger) es wird erst das Land gesucht, dann die Karte durch den Archdruiden gezogen; wir lucken uns Baru und können ihn sogar ausspielen
5ter Zug: Win durch Aufgabe
Da genau elf verschiedene Karten benutzt werden, ist es legitim, dem Deck den Namen seiner Lieblingsfußballmannschaft zu geben, oder gar “Elf Freunde”. Die Möglichkeiten sind zahlreich.
Und so endet der Text hier. Abrupt. Wie die letzte Folge von “WDR3.pm“, der Radio-Sendung für die Leute, die Samstag Nachmittags überhaupt nichts mit Fußball anfangen können.
Wer weiterlesen will, dem seien alte Berichte meinerseits auf die Augen gepresst, über die ich bei Recherchen zu diesem Quelltext stolperte:
Hinten anstellen und Super lächerlich. Das waren noch good Times!!
