Kleiner Medienzirkus
— 22-03-2009 —
Schränken wir die Wortgewalt - gerade in diesen unruhigen Zeiten an diesem viel zu kühlen Sonntagmorgen (obschon ich gerade ein Vöglein zwitschern hörte) - ein wenig ein und verknappen uns dabei aufs Notwendigste.
Beginnen möchte ich mit einem aktuellen Selbstbildnis. Das Letzte ist schon etwas länger her und ich dachte mir, wir machen ein “Meme” draus (das ist so eine Art freiwilliger Gruppenzwang, wo jeder kann und alle sollen, aber niemand muss; sofern ein Blog vorhanden ist - also raus mit den Handycams!!).
Dieses Hemd…

Danach kann nur schwerlich besseres kommen, aber es geht.
Und noch ein wenig besser.
This man, so sympathisch…
Siehe auch
— 17-03-2009 —
Zwei kleine Happen habe ich da noch. Den einen vergaß ich beim letzten Male unrühmlicherdinge und von dem anderen erfuhr ich erst gestern Nacht.
So hat ein weiterer Berliner einen Blog: Christian von Kalkstein. Er begann dort mit ausführlichen (nicht soooo ausführlich wie bei dem anderen Berliner, dafür mit süßerer Füllung) Betrachtungen zum Grand Prix Hannover und ist gerade kurz vor dem zweiten Teil (aka Sonntag; hier holte er sich eine PTQ-Top8, ohne dass ich näheres weiß) eines entsprechenden Berichts.
Im weiteren Verlauf des Bloggeschehens stehen weitere Großveranstaltungen in Kombination mit Magic Online Lückenfüllern. YouTube-Videos leichtbekleideter tanzender Elfen hoffentlich nicht ausgeschlossen.
Prädikat: Sehr lesenswert (und im MTGPop zu haben)!!
Raus aus Deutschland über den roten Platz, am Ural vorbei, kurz in Tibet eine kleine Gedenkminute abgehalten, Japan geflissentlich ignoriert (da reichte mir Scarlett Johanssons Ass oder mit einigem Abstand, obv, der heutige Bericht vom Kenshin) und schon ist man in den Vereinigten Staaten.
Ein paar der dortigen Pros (Luis Scott-Vargas, Gerry Thompson, Josh Utter-Leyton; um nur ein paar zu Copy&Pasten) und Judges (Sean Catanese, Riki Hayashi, et alias) scheinen sich von ihren früheren Werkstätten (Blackborder.com oder StarCityGames) abgewendet zu haben (oder man tanzt auf mehreren Hochzeiten), um auf ChannelFireball.com hoffentlich mehr als nur den First-Turn-Kill hinzukriegen. Das Design ist ein wenig bedürftig (der gewöhnlichen Art) und abwechslungsreich, die Navigation ebenfalls, aber dafür reißt es der Inhalt raus.
Nach einigen Schmankerln zu Beginn des Monats scheint derzeit Sendepause zu sein, doch das könnte auch mit etwaigen Umbauarbeiten zu tun haben. Hoffen wir mal, dass sie an einen RSS-Feed denken.
Jetzt noch random unmagische Links.
- Give Me Something To Read - selektierte Texte für Pendler mit einem reichen Druckerkontingent; im Zusammenhang zu empfehlen: Readability
- The Edge Annual Question — 2009 - Random Fachmenschen beantworten die Frage: “What game-changing scientific ideas and developments do you expect to live to see?”
- Hobo Gestapo - Party Pictures im Stile von lastnightsparty (not your random Schwedinnen making out)
- I need another word for Vagina… - Und wieder ein Problem gelöst
Und Video
und Musik
und aus.
Übers Wochenende
— 15-03-2009 —
Als ich die Meldung las, dass in Hannover kein Preisgeld ausgeschüttet wird, dachte ich nur, hoffentlich läuft jetzt niemand Amok. Das würde Magic-Deutschland für immer auf das Niveau bringen, auf das sich PlanetMTG technisch befindet. Dann wundert mich auch nicht mehr, dass GerMagic so viele Besucher aus Italien anzieht. Das kann nicht nur an den clever verstreuten Suchbegriffen mit “P” liegen.
Ich nutzte das Wochenende mal wieder für Aktivitäten rund ums Internet (andere nennen es Arbeit) und so in den zu füllenden Pausen, schaute ich dem kameraverliebten Teardrop meines Erachtens zu oft ins Gesicht (er hat “Interview” vermutlich derart interpretiert, dass er den Laptop als “Zwischensicht” zu seinem Gesprächspartner nutzte) und natürlich unendliche Webseiten abgeklappert, alle mehr oder minder mit Magicbezug!!
Epic
Beginnen wir mit Epic. Es liegt nahe hier an “Fail” zu denken, doch die Macher hinter dem kürzlich erschienenen Spiel (zumindest auf den amerikanischen Kontinenten) sind recht bekannte Magic-Spieler (Robert Dougherty und Darwin Kastle;: beides Hall of Famer) und das Spiel selbst ist offensichtlich nicht zu weit von uns Bekanntem entfernt. Meines Erachtens ist das Spiel zumindest in seiner jetzigen Version das fehlende Glied in der nicht-existenten Kette zwischen Magic und Yu-Gi-Oh!
Wo “The Spoils” versuchte (ob die Vergangenheitsform hier korrekt ist, obschon sich Arcane Tinmen dem Spiel annahm - entscheidet selbst) zu clever zu sein, scheint mir Epic dank seiner einfachen Zugstruktur, den mangelnden Ressourcen (es gibt Mana o.ä.) und einem Kampfsystem, das dem von Magic 1 zu 1 gleicht, eben tatsächlich wie das Bastardkind aus Magic und dem asiatischen Spitzstachler.
Um jetzt doch noch zu einem Fail zu kommen, die Grafik ist ein Sammelsurium an solchen. So aus meiner Sicht halt. Erinnert mich irgendwie an eine Fernsehserie, die ganz schlecht und ganz alt war und die ich trotzdem schaute. Es ging um eine neuzeitliche Familie, die in der Frühzeit leben musste, so mit Neanderthalern und so. “Die Robinsons im Dino-Land” oder so ähnlich; schräge Sache das.
Für die turnierwütigen Spieler gibt es die obligatorischen (wie schon bei WoW oder The Spoils) ein paar 5k$ Events. Diese aber ebenfalls vorerst in den Staaten.
Foto Turnier Story
Als Webmaster vom DeckCheck komme ich verdammt weit rum, konnte mein Sprachgeschick pimpen und kenne entsprechend viele der größeren ausländischen Communities. Eine der Polnischen überraschte mich neulich mit einer Coverage in Comicform.
Jetzt kann ich kein polnisch, komme auch mit dem Google Translator nicht weit und das mit dem Photoshopfilter ist fernab großer Kunst, aber die Art und Weise wie sie es schafften, eine Coverage zu verpacken, finde ich verdammt gelungen und “erfrischend”.
Manapunkte

Wie viele Händler sicherlich wissen, gibt es eine Seite von Wizards extra für Sie. Ignoriert man die üblichen Holprigkeiten der deutschen Übersetzung (mein Favorit siehe rechts) steht da im Klartext in einer netten kleinen Broschüre, dass Wizards neue Spieler gegen kostenfreie Decks und sonstiges Promomaterial tauscht. Generell keine schlechte Idee, nur was ich mich frage, wie viele Shops machen das?? Das ist jetzt mehr so aus Neugierde heraus und dient keinesfalls dazu irgendwelche Händler zu diskreditieren.
Ein weiteres Highlight der Seite sind übrigens die fünf Manasymbole auf der rechten Seite. Ihr könnt da ja mal wagemutig draufklicken. Da kann ich schon verstehen, dass man Sideevent-Preise erhöhen muss, um einen derartigen Standard im Internet halten zu können. Vermutlich geht das Geld aber auch für den Server drauf, der gleichzeitig Magic Online betreibt und die 400GB Grafiken der offiziellen Webseite aushalten muss…
Zauberkünstler
Zu guter letzt noch ein richtiger Zauberkünstler. Klar, der Pischi schreit direkt Cheating, wird sich das Video 100mal anschauen, um den Knaben auch ja zu entlarven, bevor er gleichzeitig bei Wizards und dem Ordnungsamt anruft, weil so geht es wirklich nicht. Mhm, Ordnungsamt, Geldpreise, da klingelt doch was. Er wird doch nicht etwa mit der Stadt Hannover telefoniert haben…
Man beachte auch seine related Videos. Noch mehr Mythic Rares in noch kürzerer Zeit!!
Unfuckwithable
— 12-03-2009 —
Ich kündigte es ja bereits an und hier ist der Abzug. Vom Elfmeterpunkt meines Verstandes in eure wie Tore geformten und aufnahmebereiten Augen (und ihr dachtet, eure Eltern scherzten, als sie euch die Geschichte mit den viereckigen Augen eintrichterten). Natürlich weiß ich, dass das Label “EvilBernd” mehr dazu gedacht ist, den erzählenden Onkel zu mimen, statt mit heißer, weil selbstgekochter, Tech aus der Küche zu kommen, doch jetzt ist es mal wieder soweit (zumal mein Neffe neulich nicht zu begeistert über meine Erzähltechnik war; er verlangte zu früh das Buch mit den Bärengeschichten, als sich von mir den Selbsterdachten aufbinden zu lassen). Die Küchentür steht offen und ich tippe fleißig.
Schieben wir erst einmal den Kuchen aus dem Ofen, sonst verbrennt er noch, so heiß ist er:
Bubble Gun
4 Ponder
3 Ideas Unbound
3 Peer Through Depths
3 Rite of Flame
4 Seething Song
3 Simian Spirit Guide
4 Through the Breach
4 Footsteps of the Goryo
4 Summoner’s Pact
3 Protean Hulk
2 Reveillark
2 Body Double
2 Carrion Feeder
1 Mogg Fanatic
2 Thoughtseize
3 Polluted Delta
1 Watery Grave
1 Steam Vents
1 Island
2 Reflecting Pool
4 City of Brass
4 Gemstone Mine
SB
1 Boseiju, Who Shelters All
2 Thoughtseize
4 Pyroclasm
4 Pact of Negation
4 Chain of Vapor
Das Deck hatte seine Premiere auf den Speisenkarten des Extended-Formats im Februar des letzten Jahres, als sich das Team Bubble aufmachte, um, mit einem eigenen Deck, seinen eigenen kleinen Sturm im Wasserglas zu beschwören. Seit dieser Zeit ist einiges vergangen, es gab da diese unschöne Rotation und auf Karten mit dem Kaliber eines Careful Study muss leider verzichtet werden. Doch das ist gar nicht so verkehrt, weil dann nämlich mehr Dredge gespielt würde, was die Chancen dieses Decks sideboardhatebedingt eben enorm schmälern täte, doch dazu später mehr.
Es ist darauf ausgelegt im dritten Zug zu gewinnen (der Zweite ist ebenfalls möglich, aber eben nicht ganz so häufig; vom Ersten darf man träumen ohne all zu oft aufzuwachen) und macht dies dank einiger Modifikationen meinerseits jetzt noch häufiger als es bei meiner ersten Version beim PTQ in Dortmund der Fall war. Es ist somit schneller als die aktuellen TEPS dafür aber knapp langsamer als Elfen. Weitere Kombodecks gibt es nicht oder werden von mir jetzt einfach ignoriert.
Die eigentliche Kombo des Decks lässt sich anschaulich an Hand eines kleinen Ablaufplanes erklären, den ich mir von den Machern entlieh:

Der Weg zu dieser Kombo ist auch ohne Careful Study kein zu holpriger, hat man alleine für die ersten beiden Züge 16 Karten, um noch benötigte Komboteile zu finden, oder die Kombo vorzubereiten. So lässt sich der Hulk selbst mit dem Peer Through Depths auf die Hand bringen, wenn man denn glücklich genug war, in den fünf gesehenen Karten einen Pact zu finden. Ein Thoughtseize auf sich selbst ist ebenfalls kein Schritt ins Irrenhaus.
Viele Details zum Deck selbst lassen sich - obschon die Liste dort slightly outdated ist - in dem ursprünglichen Artikel des Team Bubbles finden. Weitere Ausführungen hält ein Nachfolge-Artikel bereit. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Kombo relativ robust gegen Kreaturenremoval ist und mit Spontanzauber-Geschwindigkeit abgehen kann. Das hilft, wenn man counterwütigen Feen gegenübersitzt.
Doch wie schlägt sich das Deck gegen die aktuellen großen Fische im Teich?? Wie sind die Chancen gegen andere Kombo-Decks, warum verliert man beizeiten doch gegen das Kithkin-Block Deck und wieso sind eigentlich nur drei Protean Hulk im Deck??
Immer der entgegengesetzten Reihe nach. Das mit den Hulks ist nämlich schnell erklärt, ich habe nicht mehr. Ich versuchte in Dortmund halbherzig einen Playsetvervollständiger an Land zu ziehen, war aber weder von Erfolg gekrönt noch braucht das Deck den vierten Hulk wirklich so dringend. In Dortmund schaffte ich mit sieben Kopien zwar nicht die Welt, aber genug, um zu wissen, dass es mit zehn vielseitigeren Kopien dieser Karte noch besser geht. Entsprechendes Testing seit Dortmund bestätigt diese These.
Das mit dem Kithkin-Block Deck wird kritischer. Sprach ich vorhin noch davon, dass Turn 3 der angestrebte Siegeszug gefeiert wird, ist das in der Realität (man kennt das, der Gegner mischt komisch, die Hüllen sind so ekelig neu und gleiten wie gut geölte Asiatinnen, etc.) leider ausweitbar bis in den fünften Zug hinein und wenn einem da das Kithkindeck dazwischenfunkt, hat man seine persönliche Bad Beat Story des Tages.
Gegen andere Kombodecks sieht es relativ gemischt aus. TEPS behindert nur kurzzeitig mit dem Remand und ist in der Regel langsamer, doch Elfen, wie bereits erwähnt, haben die windschnittigeren Ohren und kommen somit schneller um die Ecke rum, als unser großer grüner Freund. Das Sideboard ist entsprechend bereit und ausgerüstet dies zu beheben.
Apropos Sideboard. Nichts im Deck ist geeigneter die Interaktion und Performance des Decks gegen andere Decks zu verdeutlichen. So ist das Sideboard dazu gedacht wahlweise die Kombo gegen zu Erwartendes “durchzuschieben” oder dafür zu sorgen, dass andere Decks nicht schneller sind als man selbst.
So boardet man gegen die Elfen die Pyroclasms, um den Spitzohren selbige langzuziehen, bevor sie einem im Max & Moritz-Style davonrennen. Die Chains sind Allroundtalente und helfen, wenn auch nur bedingt, gegen Relic of Progenitus, etwaige Tormod's Crypt oder eben die Runed Halo auf Mogg Fanatic. Thoughtseize und Pact of Negation bringen Zauberer zum Schwitzen, und weil es davon so viele gibt, tauscht man ein Land gegen das Legendäre aus und hofft auf einen sensiblen Topdeck. Für Decks mit Rotanteil empfiehlt es sich nicht zu viele Cities of Brass zu topdecken und die Thoughtseizes im Deck gegen ein paar Chains zu boarden. Damit lässt sich gerade gegen das Naya Burn öfter mal der Time Walk-Effekt rauskitzeln.
Nachdem geklärt ist, mit welchen Karten man welchen Decks das Leben schwer macht, bleibt abschließend noch die Frage, welche Karten dem Hulk-Deck das Leben schwer machen. Das sind derer zwei und die eine davon ist einfach nur unfair, wohingegen die andere noch gar nicht so alt ist…
Okay, genug geraten. Die wirklich ätzendste Karte, auf die man treffen kann, weil sie einen selbst traf, ist Extirpate. Mit einem ausgerupftem Komboteil lässt sich nur noch schwer ins Ziel humpeln und der Reveillark-Aggro-Plan ist nur halb so impressive, wie man meint. Die Karte selbst ist ja eh ein Bastard. Während vergleichbare Effekte (ich denke an Cranial Extraction oder Lobotomy) eher behäbig und im Sorcery-Gewand auftraten, gab man diesem Vertreter nicht nur die guten Manakosten, sondern auch noch das gute Split-Second. Da bin ich versucht Nirvana's “Rape Me” aufzulegen.
Die andere Karte kostet ein weißes Mana, erreicht in Kürze Platinum-Status und könnte preislich betrachtet, an die gute Force of Will heranreichen, wenn es nicht so viele von ihnen gebe. Dass sie jetzt auch noch als Gateway-Promo erhältlich ist, macht sie nicht seltener. Die Rede ist so offensichtlich vom Path to Exile, dass ich mir das Kartenverlinken verkneife. Da der gute Hulk in Zeiten entstand, als man “leaves play” nur in Richtung Friedhof kannte, ist ein resolvter Path nicht mehr als die Suche nach der Insel im Deck (schön brav weißrandige Basics benutzen, die lassen sich beim Shufflen leichter finden).
Mein Tipp gegen die beiden Spontis: Ignorieren. Mehr kann man kaum machen. Gegen das Extirpate eh nicht und gegen den Path nur sehr sehr bedingt, wobei zumindest bei ihm ein zweiter Anlauf machbar ist. Ich halte es da wie die Ichorid-Spieler im Legacy und Vintage, so zu den Zeiten, als alle Welt im Dredge-Fieber war und jedes Sideboard standardmäßig mit 4 Leyline of the Voids begann: Mit Mut zur Lücke, sonst wird das eh nichts mit der Grand Prix Top8 Entjungferung.
PTQ zu Dortmund von vor ner Woche
— 08-03-2009 —
Wenn ihr das hier lest, saß ich beim Schreiben gerade im Zug gen Dortmund kurz davor meinen ersten PTQ der aktuellen Saison zu zocken. Zählt man den Grand Prix in Hannover wird es voraussichtlich nicht mein einziger bleiben. Viel Hoffnung habe ich aber nicht.
Ich könnte mehr Schlaf gebrauchen und mit meinem Deck definitiv mehr Spielpraxis. Als ich am Vorabend auf mein Sideboard starrte (es ist die Art Sideboard, die man aus Listen aus dem Netz generiert, wenn man merkt, dass einem für das eigentliche Sideboard noch 1/3tel der Karten fehlt und für dieses Drittel die Übersicht über das Metagame, um es sinnvoll zu füllen) hatte ich zumindest bei jeder Karte eine Ahnung gegen welche Decks sie zu boarden ist, aber keinen Schimmer, welche Karte im Maindeck dafür ihren Platz verlör.
Der Zug läuft gerade in Bochum ein und eine dieser Zuckerblondinen drängt sich mit ihrem sweet Ass an meinem Platz vorbei zum Ausgang. Ich unterdrücke Blähungen (dieses Früchtemüsli gehört abgesetzt) und blicke ihr ins Gesicht, um dort einen Funken Interesse zu entdecken oder gar auszulösen, aber ohne Erfolg.
Ist es der Bad-Hair-Day?? Der Herpes an der Oberlippe, auf der rechten Seite der Miniatur-”Halfpipe”, die sich unter der Nase befindet und höchstens mal vom Rasierer oder einem Taschentuch befahren wird?? Apropos Bart, die 3-Tages-Version sähe besser aus, wenn man nach 3 Tagen nicht aussähe, wie andere nach 3 Stunden.
Bei einem derart negativ gefärbten Intro habe ich entweder den PTQ gewonnen oder sitze gerade - die Windows-Uhr schlägt Mitternacht - vollkommen betrunken vor dem Rechner und tippe mit einer Hand, während die andere versucht in eins dieser Cocktail-Einfüllstutzen-Glaserl mit Skala von “Oper” bis “Ballermann” (eins dieser obligatorischen Geschenke, von einer Person, die es nicht besser wusste) nicht über den “Juhnke”-Strich zu füllen.
Es ist letztlich weder noch. Draußen scheint die Sonne, der Darjeeling-Tee mit Milch dampft und das einzige was ich von der Top8 habe, sind zwei Match-Aufzeichnungen, die ich kaum mehr lesen kann und die es am Ende des Eintrags gibt.
Zuerst aber mehr von mir, bzw. meiner Deckwahl. Die stand relativ früh (so im Januar halt) fest und änderte sich auch nie, was aber trotzdem zu selten dazu führte, dass ich das Deck mal gegen andere Decks testete. Stattdessen straight den Solitär-Modus absolviert; zum Ende hin intensivierter (also am Vorabend zehnmal die Starthand begrübelt, statt der üblichen vier Male) aber nie über das One-on-None hinaus.
Es war auch nicht wirklich notwendig. Zum Beweis mal meine Deckliste, die so einiges erklärt:
“Wo diese Blase platzt, da wächst kein Gras mehr…”
4 Ponder
4 Ideas Unbound
2 Rite of Flame
2 Desperate Ritual
4 Seething Song
4 Simian Spirit Guide
4 Through the Breach
2 Thoughtseize
4 Footsteps of the Goryo
4 Summoner's Pact
3 Protean Hulk
2 Reveillark
2 Body Double
2 Carrion Feeder
1 Mogg Fanatic
3 Polluted Delta
1 Watery Grave
1 Steam Vents
1 Shivan Reef
1 Island
2 Reflecting Pool
3 City of Brass
4 Gemstone Mine
Sideboard:
2 Boseiju, Who Shelters All
3 Pyroclasm
2 Thoughtseize
4 Chain of Vapor
3 Pact of Negation
1 Rakdos the Defiler
Die als “Bubble Hulk” bekannte Kombination gibt es im DeckCheck in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Ich entschied mich für diese, habe aber mittlerweile (dem PTQ sei dank) eine meines Erachtens verbesserte, die mehr auf den Turn 3 fixiert ist, als sich mit Turn 3 bis 5 zufrieden zu geben. Das Sideboard erhielt ebenfalls einen Neuanstrich und just vorhin auf der Couch (meiner, nicht die vom Atog), als ich mich mental auf diesen Blogeintrag vorbereitete, meine ich das Geheimnis des Sideboards gelüftet zu haben. Später mehr dazu, weiter mit der PTQ'schen Roadstory.
In Dortmund am Bahnhof gab es leider keine weiteren Blondinen, dafür den Henke, der netterweise im Gang zur Location sein Frühstück nachholte, so dass ich großteils in meinen eigenen Gedanken schwelgen konnte, ohne mir seine anhören zu müssen. An der Location gab es das obligatorische Shake-Hands mit den üblichen Verdächtigen, der Ralph bekam einen Glückwunsch für seinen Neugeborenen über die Theke geschoben und sämtliche Fragen ob meiner Deckwahl beantwortete ich unwahr mit “Dredge” (glücklicherweise fragte mich keiner der anwesenden Judges).
Zum einen wollte ich das Geheimnis nicht zu früh lüften, bzw. allen erklären müssen, was das Deck denn nun macht, zum anderen fand ich, dass Dredge wirklich eine gute Wahl gewesen wäre. Viele, die meine Lüge schluckten, gaben mir recht und der Metagame-Breakdown sieht ebenfalls recht Dredge-freundlich aus.
Es sollte nicht die einzige Lüge meinerseits bleiben. Zwischen den Runden zwei und drei schnappte ich mir den Kiri und mein mitgebrachtes B/R-Discard-Control-Casual-Deck.dec (das Bubble Hulk ist nicht wirklich etwas für zwischen den Runden, da Solitär nun maximal etwas für den Schul- oder Bürorechner ist). Das Deck ist annähernd Extended-legal, hat natürlich keinerlei Chancen gegen “richtige” Extended-Decks und spielt vier Pyre Zombie. Als TobiH sah, wie ich den Kiri im zweiten von drei Spielen mit einem der Zombies mächtig ins Schwitzen brachte (ich sollte letztlich 1-2 gegen ihn verlieren), fragte er mich, ob der noch legal sei. Ich bejahte das sofort und erzählte ihm etwas von Reprint in der 7ten Edition, die, wie auch Invasion selbst, an sich nicht mehr Extended-legal ist. Er schluckt das aber nur halbdurchgekaut, weil er dann doch eher zu den Judges rannte, um sich bestätigen zu lassen, dass der EvilBernd doch nicht immer die Wahrheit sagt, zumindestens außerhalb des Spielfeldrandes.
Ein kurzer Rutsch durch die Runden. Meine Notizen beschränken sich aufs Nötigste nämlich auf die Info, gegen wen ich spielte, wer den Würfelwurf gewann und in welchen Turn ich, wenn ich denn, wie abging. Das sieht ungefähr so aus:

Runde 1 - Felix mit Burn
Er nahm einen Mulligan, fing trotzdem an (als ob er dann noch die Wahl gehabt hätte) und hatte irgendwann fünf Länder von denen nur eines rotes Mana produziert, was aber dennoch ausreichte mich in gefühlten zehn Runden zu grillen. Im zweiten Spiel war ich dran - sowohl was den Mulligan als auch den Start betrifft - und erledigte ihn Turn 5 als ich mein fünftes Land zog und spielte. Dass es auch besser ging, zeigte das dritte Spiel. Ich schaffte es und ihn Turn 3 dank zweier Affen.
Ich sollte Felix’ einzige Niederlage im Swiss bleiben, wofür ich mir immer noch nichts kaufen kann.
Runde 2 - Paul mit Block Kithkins
Ich durfte anfangen, griff aber Turn 4 dank Wizened Cenn und Surge of Thoughtweft bereits zum Sideboard. Da war er wahrlich früher abgegangen als ich. Was mich tötete: Goldmeadow Stalwart, Wizened Cenn, Cenn's Tactician und Goldmeadow Harrier + Surge of Thoughtweft in genau dieser Reihenfolge. Eine City of Brass half an zwei Stellen. Im zweiten Spiel hatte ich die für mich mühevolle Aufgabe ihm die Combo zu erklären. Trotz einer ungetappten weißen Manaquelle seinerseits, versuchte ich es Turn 3 (den Hulk Farmen zu schicken, ist nicht die feine Englische und sehr hinderlich im weiteren, weil nicht mehr vorhandenem, Comboverlauf) und er hatte den Path nicht, so dass mein Pfad zum Sieg frei war. Spiel drei machte er es wieder im vierten Zug.
Ohne, dass das erste Spiel mich etwas gelehrt hätte, dachte ich trotz Mulligan mit Umweg über den Friedhof via eot-Discard, weil zu viele Handkarten, schneller zu sein als er. Ich irrte gleich doppelt, da ich dachte mir mit dem Carrion Feeder einen passablen Geschwindigkeitsbegrenzer vor die Lebenspunkte genagelt zu haben, doch Paul kann lesen und gab's mir deftig auf die Zwölf. Nach dem Spiel fragte er, ob er mit Runed Halo etwas gegen die Kombo anfangen könnte und ich erzählte ihm, dass sie auf den Fanatic angesagt, wahrlich ihre zwei Mana wert sei.
Runde 3 - Jan mit TEPS
Er fuhr gleich zweimal nach Paris und ich durfte beginnen, was aber nichts daran änderte, dass er irgendwann Turn X (X nicht römisch wörtlich nehmen) abging. Die letztliche Spielzeit in dieser Runde war nichts im Vergleich zu der Zeit, die fürs Mischen draufging. Er nahm wieder zwei Mulligans mehr als ich und ich leistete mir Turn 2 die unendliche Frisur. Nach Ideas Unbound ging ich in den Discard-Modus und entledigte mich statt des Hulks eines Pacts. Keine Ahnung wieso, dieser grüne Rand vermutlich. oder eben riesen Brainfart. Ein Rückgängigmachen ging auch trotz Judge und Head-Judge (ich war der Meinung, meine Intention war eindeutig, sie waren der Ansicht, dass das einzige was eindeutig war, die Tatsache wäre, dass ich es unendlich verzockt hatte) nicht, so dass es noch ein, zwei Runden länger für den Ausgleich dauerte.
Spiel drei mehr Mischaction, keine Mulligans diesmal, aber den Brainfart auf der anderen Seite. Durch das Mischen lockten wir gelangweilte Spieler und Head-MisJudgtress Ute an, die sich mitansehen durfte, wie Jan abgehen musste, weil ich es sonst im nächsten Zug täte. Er spielte ein Ponder, musste sich anhören, dass es bei einem Ponder nie gut ist, wenn man mischen müsste, mischte entsprechend, zog eine Karte, legte das Fetchland, was er gezogen hatte, fetchte und mischte erneut. Ich mischte, wie es meine Art ist, ebenfalls und, weil er sich so gut mit seinen Nachbarn zur Linken und Rechten unterhielt, ein wenig länger, gab ihm seine Bibliothek zurück und sah seelenruhig zu, wie er erneut eine Karte zog. Danach stoppte ich ihn, erklärte der marginal unaufmerksamen Ute das Szenario und er bekam seinen Game Loss. Das war knapp.
Runde 4 - Tai mit Affinity
Tai ließ sich ebenfalls die Combo zeigen und zwar Turn 3. Da es nicht dem von mir vorher akribisch auswendig gelerntem Standard-Schema entsprach (da war eine Nicht-Hulk-Kreatur im Friedhof), musste ich erst etwas grübeln, kam dann aber doch auf den Trichter und siegreich ins zweite Spiel. Dort ging es für mich erst in die Ferne und Turn 4 zu Boden. Spiel drei hält mich sein Canonist zu lange auf und er hat immer die Ancient Den für den Pfad, so dass mein Top8-Weg genau dort endete. Normalerweise ist der Canonist nicht wirklich ein Problem, da die Combo eben nur aus aktivierten und ausgelösten Fähigkeiten besteht, der Weg in die Combo ist aber einer der nicht zu selten mithilfe des Seething Songs geschieht, so dass ich anders an die benötigten fünf Mana kommen musste, was eben nicht rechtzeitig gelang. Er hatte zudem eh stets mindestens ein Ancient Den ungetappt, um mir den Hulk wegzuzappen.
Runde 5 - Marcel mit ??
Das mit Marcel war nur ein kurzes Intermezzo. Ich versenkte den Ball zweimal Turn 3 im Korb einmal sogar trotz Mulligan nur weiß ich nicht mehr, was er zur Verteidung einsetzte.
Runde 6 - Jonny mit RandomLoam
Es war irgendwie schwarz und grün und ersetzte einen Kitchen Finks mit einem Golgari Brownscale. Wer meint, dass das alles sagt und bereits zur Bookmark-Leiste schielt, hat sicherlich recht. Ich gehe nur im ersten Spiel ab und bin geistig im dritten Spiel bereits Zuhause, als ich Turn 2 im Ideas ein Body Double abwerfe. Er hat sein 1st Turn Overgrown Tomb untapped gespielt, um eben Extirpate anzutäuschen und nutzt es eot tatsächlich auf das Double. Als er dennoch Jahre braucht, um mir via Ghost Quarter Nerven und Länder zu klauen (als sich als letztes Land die Insel verabschiedete, zog ich natürlich einen Reflecting Pool nach), war ich versucht den beisitzenden Judge Lars zu fragen, ob die Boardsituation nicht Slow Play oder Stalling wäre. So hatte Jonny auf seiner Seite drei Beast-Token, Garruk und die Life-Engine immer mal wieder auf der Hand oder im Friedhof und ich eben einen Mogg Fanatic und einen mutigen Simian Spirit Guide und zero Lands. Als wirklich niemand mehr zuschaute, kam Jonny endlich auf die Idee mal anzugreifen.
Also das 3-3 rausgelassen, was in Anbetracht meiner Vorbereitung und der Tatsache, dass ich nur 60 der 75 erlaubten Karten sinnvoll nutzte, eigentlich ein nettes Resultat ist und mich dazu verleitet es weiter mit dem Deck zu versuchen, wenn auch mit einer anderen Version. Doch dazu mehr in einem seperaten Eintrag.
Zum Abschluss gibt es jetzt noch ein Viertelfinal-Spiel, eins der beiden Halbfinale und ein Finale der eher anderen Art, die ich eigentlich nur mitkritzelte, um den Spielen nicht von außen als Zuschauer beiwohnen zu müssen…
Viertelfinale: Dominik Nitsch (Domain Zoo) gegen Matthias Könning (Faeries)
Dominik of MagicUniverse-Fame (eigentlich ein Legacy-Rappe) und Matthias of PTQ Ludwigsburg-Fame (damals noch mit Affinity) liefern sich nicht wirklich eine Schlacht, denn mehr ein Gemetzel, mit Matthias als Opfer. Dieser suspendet in den ersten beiden Zügen fröhlich seine Ancestral Visions, während sein Gegenüber mit Kird Ape, Tarmogoyf und Tarfire die Red Zone ganz schön zum Kochen bringt. Ein folgender Tidehollow Sculler (”Agent Scully”) greift sich einen Venser aus dem Nimbus und zwei Mogg Fanatic tauschen galant mit je einer Spellstutter Sprite und einem Stifle. Als die zuerst ausgesetzte Visions einsetzt, ist Matthias entsetzt, weil sich darin keine Engineered Explosives absetzt und versetzt das Spiel mit einem Griff zum Sideboard in die zweite von drei möglichen Halbzeiten.
Matthias bringt die für sein Deck typischen Damnations und eine weitere Explosives an (eher aus dem) Board und Dominik ersetzt die Path to Exile und eine Might of Alara im Deck gegen vier andere Karten aus seinem Gemischtwarenladen namens “Sideboard”.
Im zweiten Spiel sieht es lange Zeit tatsächlich so aus, als könnte Matthias sich ins dritte Spiel retten, weil er nicht nur mit einer Spellstutter Sprite und einer Jitte ausgerüstet ist, sondern auch sich auf der Gegenseite nicht mehr befindet als ein Wild Nacatl, der aber schon gehörige aus den Lebenspunkten auf beiden Seiten riss (diese Fetch-Shockland-Kombinationen sind nichts für Schmerzempfindliche). Doch kurz als ich meinte, jetzt würde er sich stabilisieren und dank Mutavault, Riptide Lab und eben der Jitte-Spritte-Combo das Ding in die Hand nehmen, schnappt sich ein Oblivion Ring das legendäre Equipment, ein Mogg Fanatic im Kampf (ohne Lab-Aktivierung) die Fee und, nachdem das Board durch multiple Explosives geklärt ist, random Burnspells des Zoo-Spielers die Lebenspunkte des Feen-Spielers.
Halbfinale: Dominik Nitch (Domain Zoo) gegen Michael Kammer (Naya Burn)
Ich blieb direkt setzen, hörte mir noch ein wenig das Henke'sche Trashtalking an, der damit den Kiri leider völlig überforderte (nicht, dass das Match-Up vorteilhaft für Kiri ist) und durfte mir danach noch das Trashtalking der beiden Halbfinalisten anhören, bis ich beide ermahnend zur Ratio rief. Immerhin sollten sie Magic zocken und sich nicht wie junge Hunde anbellen.
Das Match stellte ich mir relativ nett vor, weil so für mich die Frage geklärt werden konnte, ob Naya Burn das “bessere Zoo” ist, oder eben nicht. Michael startet entsprechend gleich mal mit Kird Ape, Keldon Marauders und Goyf, wo Dominik, mulliganbedingt, erst Turn 2 Scully aus den X-Akten beschwört, die sich eine Lightning Helix über Volcanic Fallout, dem bereits erwähnten Tarmogoyf und einem Incinerate einverleibt. Sein Kird Ape eine Runde später blieb bis zum nächsten Angriff, weil er durch das ebenfalls zuvor erwähnte Incinerate dann eben nicht als Blocker für den Namensvetter zurückbleibt. Der angreifende Goyf geht den Weg des weißen Spontanzaubers.
Bleibt noch das Fallout. Das wird versucht, aber mittels Might of Alara insoweit verhindert, als dass der Sculler überlebt und seinen Schatz noch eine Runde behalten darf. Dann hat Michael nämlich einen weiteren spontanen Ausfall, der im Kampf gespielt mal eben den kompletten Tisch leerfegt. Der Nacatl postcombat sieht da schon beständig aus. Er soll es auch machen, weil Dominik seinen Gegner über diverse Burnspells nur auf ein Leben runter bringen kann.
Beim Boarden erwischt es im Naya-Deck drei Figure of Destiny wie drei Sulfuric Vortex, die Platz machen für drei CoP: Red und drei Jötun Grunt. Dominik boardet fünf Karten (u.a. die Confidants raus) aber nur eine Kopie des Loxodon Hierarch als erwähnenswerte Karte rein.
Wer wie was boardete ist letzlich egal, weil Dominik im zweiten Spiel den schnellen Sieg rauslässt: Nacatla gefolgt von zwei Sculler und doppel-Tribal Flames für Goyf und Grunt reichen, um den gefluteten Gegner einzustampfen.
Also das dritte Spiel. Die Meute um uns rum erinnert mich daran zukünftig nur noch stumme Magicspieler zu covern. Die können selbst nicht reden (und versuchen witzig zu sein), müssen sich stattdessen meine schlechten Gags anhören und können sich höchstens händefuchtelnd beschweren.
Auf dem Tisch ähnlich händefuchtelnde Aktivitäten. Eine Materialschlacht sondergleichen, die ich folgendermaßen zusammenfasse: Wer die Größere hat, gewinnt. Wo Dominik nur 1/1er, 2/2er und 2/3er auf den Tisch legen kann, hat Michael den 5/4er, cumulative 4/4er, Goyfhoheit und eben das Volcanic Fallout.
Finale: TobiH gegen SimonG gegen EvilB
Es ist dem TobiH im Magic einfach nicht gegönnt. Im PTQ-Halbfinale musste er sich dem Swans-Deck geschlagen geben und um wohl einen inneren Ausgleich zu schaffen, griff er sich den obstgeschwächten SimonG und meine unbedarfte Wenigkeit, um doch noch ein paar Wins vermelden zu können und zwar bei ein paar Partien “Set”.
Set ist eine Art endloser IQ-Test auf Zeit zum Mischen, wo es darauf ankommt nach bestimmten Mustern Triple aus einem 4 x 3 großen Feld zu picken und dabei (in meinem Fall) fragend “Set” zu announcen. Die offizielle Webseite bietet mehr Informationen und die New York Times vier täglich wechselnde Puzzles, um das Spiel zu trainieren.
Um das Finale kurz zu machen, TobiH gewann 2 zu 1 (SimonG) zu 0 (EvilB). Da war leider nix mit Anfängerglück. Aber ich übe bereits fleißig und verlange Revanche!!
Hannower, wie, was??
— 05-03-2009 —
Die Tage bis zum Grand Prix in unserem heimischen Lande sind nicht mehr viele und je näher der Termin für das Event rückt, um so mehr Anfragen bekomme ich per Mail (unter anderem von Bill Stark) bezüglich ein paar Infos über Touristenangebote in der Nähe.
Jetzt habe ich schon den ein um anderen Grand Prix mitgemacht aber bis auf an Sextourismus habe ich in diese Richtung noch überhaupt nicht überlegt. Zumal die meisten Locations (wie auch diese im Hannover Congress Centre) eher Abseits liegen und das Side Event Angebot für den Sonntag auf den letzten Grand Prixs immer attraktiver wurde (in Hannover wird es ein PTQ und ein iPod-Legacy Turnier), so dass gar kein Bedarf, ja eher gar keine Zeit für Erholung bestand.
In Anbetracht all dessen und, da es sicherlich ein wenig mehr sein soll, als ein Link auf Qype.com, nun der Aufruf an euch. Wer die gesuchten Informationen hat und an mich und somit an Bill Stark weiterleiten möchte, wende sich entsprechend und in englischer Sprache an webmaster@germagic.de. Wer etwas längeres für zB einen Artikel auf MagicUniverse zur Verfügung stellen will, kann dieselbe Adresse aber bitte die deutsche Sprache verwenden. Und sollte sich beeilen.
Bedankt.
