EvilBernd lud ein - Die Erst.Fünfte
— 25-05-2008 —
Ute war so liebreizend mich und somit euch - quasi uns - mit einem Metagame-Breakdown aus Aachen zu versorgen:
1 x BR-Midrange
1 x GB-Rock
1 x GB-Elves
1 x Rg-Aggro
1 x G/u/r-Elves
5 x Red Aggro
1 x U Pickles/Control
2 x UW Reveillark Blink
1 x UB Mannequin
1 x UB-Faeries
Für Essen ergibt sich aufgrund der mir vorliegenden Decklisten folgendes Bild:
3 x Merfolk
1 x Reveillark
1 x Kithkin
1 x G/W/r Snow Ramp
1 x B/R Goblins
1 x Enchanted Evening
1 x B/G TarmoRack
Aus Düsseldorf immer noch keine Ergebnisse. Mike schläft wohl noch.
Ich werde mich davor hüten jetzt mit Begriffen wie Metagame und Diversität um mich zu werfen, weil selbst ich weiß, dass 24 Decks über zwei Locations verteilt noch kein wirkliches Metagame ausmachen und erst recht keine Prognosen zulassen, aber in zusätzlicher Anbetracht des Day 2 Metagame-Breakdowns aus Hollywood ist es nett zu sehen, wie abwechslungsreich dann letztlich das Standard-Geschehen ist. Klar schweben die Feen über all dem wie die dunkle Wolke über meiner Hütte, aber es ist ja nicht so, dass man da nichts gegen machen kann (das Licht an zB…).
EvilBernd lud ein - Die Erste
— 24-05-2008 —
Zu Beginn die knallharten Fakten, soweit bekannt.
Bei dem ersten Schwung der kleinen kuscheligen Reihe gemäß dem Motto, wir bereiten uns auf die National Qualifier vor, gab es am heutigen Samstag in der Villa Rü in Essen 9 Spieler zu verzeichnen und im Aachener SpielMix unter der dankenswerten Herrschaft der entzückenden Ute waren gar 15 Leute am Start. Aus Düsseldorf gibt es derzeit noch keine Informationen, was aber nachgeholt wird, sobald sich das ändert.
Im Rahmen der schlechten Teilnehmerzahlen (im Legacy waren gar nur unsanktionierbare 6 Knaben, die lüstern Legacy performen wollten) hat sich das MTG-Essen-Team entschieden zukünftig keine Turniere mehr in der Villa Rü anzubieten.
Was die Decks betrifft, so gibt es die Top5 aus Aachen bereits im DeckCheck, die 9 Decks aus Essen die Tage in einem erweiterten Schriftstück meinerseits.
Ich gehe jetzt mal schauen, wo die Quotes abgeblieben sind und denke danach extensiv darüber nach, wo die ganzen Spieler aus Essen und Umgebung sind.
Später mehr.
Vorberitten
— 20-05-2008 —
Auf die Frage meines Bosses, wieso ich denn bei dem Wetter mit einer Jacke zur Arbeit käme, umschrieb ich am letzten Donnerstag die hohe Regenwahrscheinlichkeit mit dem Hinweis, dass ich nasse Shirts nur an sonst unbekleideten Damen bevorzuge. Entsprechend locker war mein Arbeitstag und entsprechend trocken kam ich nach Hause.
Vorbereitung ist halt alles, das kann nicht nur der Seanchui bestätigen.
Als zweite kleinere Anekdote aus meinem Berufsleben sei noch erwähnt, dass ich eigentlich Bibliothekar werden wollte. Das jetzt nicht nur aufgrund Naughty Librarians’ Convention (Bilder hier), sondern eigentlich nur so. Ich bin es offensichtlich nicht geworden (obschon man mich öfter in der Essener Bibliothek sieht), wenn letztlich nur dadurch bedingt, dass ich nicht entsprechend vorbereitet war.
Wie der Mo, der für seinen Hollywood-Trip gleich noch reinschneit, um ein Paar (jopp, zwei, kein Tippfehler) Karten abzugreifen. Wir sprachen am Wochenende kurz über seine Deckwahl und ich bin mal so frei und zitiere wortecht:
“ich frag mich, ob ich nen warhammer ausplayagen sollte^^”
Irgendwann in ein paar Jahrzehnten wird ein gelangweiltes Team überbezahlter Wissenschaftler auf der Suche nach Tranny-Porn über diese Seiten stolpern und sich fragen, was der Mo wohl damit gemeint hat. Die Antwort ist ganz klar: “Ich, Mo, bin nicht vorbereitet.”
Kann mir nicht passieren. Für das erste “EvilBernd lädt ein…”-Happening am Wochenende in Essen bin ich aus veranstalterischer Sicht dermaßen vorbereitet, ich weiß quasi jetzt schon fast, wer gewinnen wird; er muss nur auftauchen.
Die Preise sind besorgt (jungfräuliche Shadowmoor (oder war es jetzt schon Eventide??)-Booster, garantiert 15 Karten minimum), die Location ist klar (Villa Rü, Girardetstr. 21), selbst die Wolke freut sich und verheißt brauchbares Wetter.
Der Akku meines Laptops für eine kleine Pseudo-Coverage im durchweg reibungslos verlaufenden Turnierablauf ist aufgeladen (da wohl kein Internet am Start - meine Hacker-Kenntnisse reichen nie für die Local-WLANs - gibt es die im Laufe des Samstag-Abends), ich habe eine frische Welle GerMagic-Buttons drucken lassen, die ich freizügig und karnevalistisch unters Volk bringen werde, mir scheinen selbst die Comprehensive Rules in ihrer kürzesten und knappesten Form (”der Judge hat immer Recht”) aus dem Arsch und alles wird gut!!
Last but not least werden morgen noch der Sparkasse eine Rolle mit 1 oder 2 Euro-Wechselgeld entlockt und ein halbes Gros Decklisten ausgedruckt, weil es eben immer Leute gibt, die nicht vorbereitet sind. Ich nicht. Nicht dafür. Für meine Karriere als Bibliothekar mit Hang zu Abituri- und Studentinnen schon, aber nicht für das Turnier am Samstag!!
Wasted Time
— 18-05-2008 —
Na, kurz 14 - 18 Stunden Zeit??
Chip Kidd by Robert Birnbaum - The Morning News
Conversations with History
Webby Awards
Lies I've told my three year old recently. | MetaFilter
36:00 From Brain Dynamics to Consciousness
theferrett: The Open-Source Boob Project
pictures for sad children
TypeRacer
barbie massacre
Terrific introductory seminar on mindfulness and meditation
mandolux
Liweiart-photo0000
xtimeline - Explore and Create Free Timelines
BibliOdyssey: The History of Colour Systems
XSketch - Word Sketch Game
True Romance 15 Years Later on Maxim.com
Annals of Innovation: In the Air: Reporting & Essays: The New Yorker
Myths about MWS, Programming Errors and How to Avoid Them - Magic: the Gathering article
Design » Insights Lectures Online
- D I N O * R U N -
The Six-Lesson Schoolteacher, by John Taylor Gatto
Harvard's baby brain research lab - Telegraph
Worlds of Interiors - The Morning News
Moleskine Notebooks: The Ultimate Guide (and how to rank your addiction) | Put Things Off
Solve Puzzles for Science | Fold It!
XXX POSTERS AS FOUND ON EBAY (2002): ein Album in Flickr
vintage_ads: Porn Posters from the 1960's
Play Chronotron, a free online game on Kongregate
Program Guide | Deutsche Welle
Can a human skull be used as a bong? - By Arthur Delaney - Slate Magazine
The Passively Multiplayer Online Game, PMOG
Lies We Tell Kids
Sleep | Brain Rules |
Explaining the Cognitive Surplus (by Jeremy Zawodny)
/#i_wish
So nebenbei, twittert hier jemand aktiv??
Good Times are Better Times
— 10-05-2008 —
Heute innert 3,5 Stunden den GPT Birmingham mit Top8 im Auenland über die Bühne gebracht. Die Byes gingen an den Tai, was er spielte, spielt keine Rolle, was die anderen spielten bei 10 Spielern letztlich auch nicht. Dass er sie hat, könnte relevant werden, wenn er ein gutes Deck für Birmingham findet. Marcus, Carsten und ich schlugen R/G Warriors vor. Irgendwie so:
24 x Kurvige Warriors
4 x Obsidian Battle-Axe
4 x Lash Out
4 x Flame Javelin
4 x Mutavault
4 x Fire-Lit Thicket
16 x Forest / Mountain
1 x Alles nach rechts gedreht
Daneben habe ich mit dem Pascal Magic gespielt, ihm zwei gesalzene Cashew-Kerne aus der Tupperdose verknabbert und ihm die zweite Ausgabe des Magic-Magazins geschenkt. Und das kam in etwa so.
Im Rahmen der Tatsache und Möglichkeiten, die eine größere Fan-Seite für ein größeres Sammelkartenspiel mit sich bringt, bot man mir ein Rezensions-Exemplar des Magic-Magazins an. Ich bekam meins noch vor dem GP in Brüssel, rezensiert habe ich aber nicht (kommt noch; don't panic, see below), dafür kam aber noch eins. Ich schlug meinem V-Mann beim Panini-Verlag vor, dass ich das Zweite ja aufopfernd an einen Spieler verschenken könnte, ohne den free Lorwyn-Booster selbst zu rippen. Genau das tat ich eben heute.
So saßen wir mit den zehn GPT-Teilnehmern bei den vier fröhlichen 25-Minuten-Swiss-Runden (ich mag meine Runden tight wie, na ihr wisst schon) als in Runde zwei der Pascal rein kam, sich einen Booster Shadowmoor kaufte und diesen begeistert öffnete. Das Magazin schlummerte in meiner Tasche und mit ihm meinte ich das perfekte “Opfer” gefunden zu haben, da ich bereits beim GPT für Brüssel kurz Karten mit ihm tauschte und ihn entsprechend als “in der Zielgruppe” einschätzte. Also holte ich das Magazin, sprach ihn an, erläuterte die Situation etwas verlegen (ich bin kein geborener Wohltäter) und drückte ihm das Druckereiprodukt inklusive Booster in die Hand. Er bedankte sich artig (mein Bild von der heutigen Jugend kroch ein wenig aus dem tiefroten Bereich raus), gestand, dass er sich das eh noch gekauft hätte (sorry, Panini-Verlag) und bereits die erste Ausgabe sein Eigen nannte und ging dazu über, nach dem Shadowmoor Booster ebenfalls den deutschen Lorwyn Booster zu rippen. Neben einem foil Thousand-Year Elixir fand sich ein Immaculate Magistrate, der wie das Stifle auf den Stormspell (naja, so in etwa halt) in sein Elfen/Kithkin-Deck passte.
Ich judgte nebenher, kam dann aber auf die Idee auch mal gegen das erwähnte Deck zu zocken. Dafür lieh ich mir den Merfolk-Mill-Haufen vom Miles und ab dafür. Die Starthand mit Summon the School, Banneret, Doppel-Drowner, Ponder, sowie Insel und Plains war zu viel für ihn. Er begann, ich zog einen zweiten Bannerträger, Ponder zeigte mir Merrow Commerce and that's all she wrote.
Klar, dass da der Spaß für ihn auf der Strecke blieb. Also schenkte ich ihm einen Kithkin Mourncaller, den ich in Miles Deckbox neben einem Booster anderer Karten fand (wenn eine Karte ins Elfen/Kithkin passt, dann ja wohl der Mourncaller), griff mir Patricks B/G-Schimmelhaufen-Assassindeck, nachdem dieser vor der letzten Runde damit aus dem Trial gedroppt war und ließ mich diesmal von Pascals Deck einseifen. Natürlich nicht ohne ihm zu zeigen, wie nett sein Galepowder Mage eigentlich mit seinen Masked Admirers harmoniert.
Da danach die Top8 begann und ich wenigstens so tun musste, als interessierte mich die Sache, gab ich dem Patrick sein Deck zurück und ließ ihn gegen Kevin Pascal zocken. Später gesellte sich Miles dazu und Pascal war wahrlich nicht zu beneiden ob des Bullshits, den die beiden stereo um ihn rum verzapften.
Aber kurz zurück zum Magazin. Klar ist es nicht aktuell (auch wenn das verdammt gut gemanaged wird, weil man einfach vorausschauend bleibt und dabei nicht die Vergangenheit bereist, als wäre es die Zukunft), klar bin ich nicht die Zielgruppe, aber mir hats dennoch gefallen. Ich las es mit der Art von Vergnügen, das man hat, wenn man eine Micky Maus in die Hand kriegt, obschon man bereits im Playboy-Alter ist (so nebenbei: in der nächsten Ausgabe hätte ich gerne ein Chandra Nalaar / Jaya Ballard Poster-Doppel, zum Aufklappen - das wäre so richtig “heiß”; der 10th Ed. Knight of Dusk ist hier definitiv ein Schritt in die richtige Richtung).
Es ist generell eher etwas fürs Auge. Großflächige Bilder, für meinen Geschmack zu viele Ausrufezeichen, und leicht-verdaulich Informatives. Der einzigst negative Aspekt (neben einem “unsortierten”, weil nach Collector-Zahlen und nicht den deutschen Kartennamen, Shadowmoor-Bilder-Spoiler) war das vorgestellte Flummi-Deck. Ein Monoblauer Bounce-Haufen, der sich quer durch die Editionen angelt, dabei zu viele obskure Rares abgreift, so dass selbst ich das Deck ohne Proxies nicht nachbauen könnte, und einem Beitext, der mit dem Satz endet: “Und jedes Mal, wenn man sich das “Totem des Geizes” zurück auf die Hand holt, ruft man “Flummi!”, und der Gegner guckt dumm aus der Wäsche.”
Dann lieber Aua-Ochsen.
Ich fragte Pascal übrigens, was er davon hielt, dass es nur deutsche Karten im Magazin gab und er meinte, dass er englisch bevorzugt, aber letztlich sei es doch egal. Wo er Recht hat…
Fürs Archiv
— 08-05-2008 —
Als da wäre der Grand Prix in Brüssel. Nachdem man mir die drei Byes reinpfefferte, hatte ich ein schweres Los zu tragen, doch das Schicksal meinte es gut zu mir, bis zu diesem einen bestimmten Punkt. Der Punkt, der dem folgte, an dem einer meiner Magic-Träume in Erfüllung ging: Ich bekam nach fabulösem 5-0 Start mein erstes (und wohl einziges) Grand Prix Feature Match.
Mein Name, von einem der Papa-Schlümpfe in nicht definierbarem Akzent und viel zu laut durchs Mikro geschmettert. Als Gegner setzte man mir den Manuel Bucher gegenüber und er sollte die geballte Power meines nervös-induzierten TrashTalks und meines 19-Kreaturen Ungetüms in den Farben G und W kennenlernen. Ich hielt im ersten Spiel nach dem Mulligan die 1-Land Hand und war mehr als zufrieden, als sich der Gamble auszahlte und ich wider erwarten nicht Turn 3 meine Spells discarden durfte. Stattdessen wurde auf den Tisch gepumpt. Die Lands kamen von oben, als ich mein viertes Land zog, brauchte ich keine mehr, also kamen weitere Kreaturen. Aus die Maus, zwei Spiele lang. Eventuell hätte ich länger rumstallen sollen, um den Platz an der Sonne mehr genießen zu können.
Dann aber mein Aus. Drei Runden lang. Jede Runde eins. Gegen den Karl-Heinz das Unentschieden, weil er in Spiel zwei zu lange brauchte um einzuschieben, so dass es in Spiel drei für seinen wirklich aggressiven Draw trotz dem Drei/Fünftel auf seiner Seite nicht mehr reichte. Danach gegen den spanischen Omar, der mir die Spoiler-Platte servierte, während ich baden ging. Abschließend gegen den Kevin aus dem Niederlande, der mir Spiel eins wie zwei Pili-Pala + Presence of Gond präsentierte. Da konnte selbst U/W-Duo gefolgt von U/W Duo verfolgt vom Somnomancer nichts ausrichten, weil die ihn nur auf 6 prügeln, bevor er den guten Wald aktiv bekam und sich Kreaturen-zählend und Lebenspunkte-mäßig nach oben tappte.
Wie schrieb der Atog doch so treffend:
Draw, Loss, Loss später und Evil ist nicht im zweiten Tag. Tai auch nicht. Statistik’s a bitch.
Ich fands ok. Man unterstellte mir Enttäuschung, Trauer und Niederschlag, doch statt Regen kam nur der übliche Hunger und Sexdrang aus meinem Limbischen System. Später am Abend baute mir der Martin das Deck richtig und ich revanchierte mich dafür, indem ich einen gefühlten Tag2-Kandidaten aus seinem Pool zauberte.
Den Knüller im Deckbau leistete sich der Jörg, der zwar Doppel-Blink-Bitch hatte, aber nur eine spielte, weil auch er G/W unterwegs war. Als ich ihn fragte, wo er das Blaue zur Aktivierung der guten Dame rauszuquetschen gedachte, schaute er nur ungläubig und ließ sich vom Kartenmaterial bestätigen, dass auf den Witches leider keine Hybrid-Symbole lungern. Naja, er hatte ja den einen Scuttlemutt…
Tag 2 also Side-Event-Seeing. Ich schaute mir an, was die Damen und Herren Judges da so verbrieten, fragte an, ob es nicht obv wäre, das 2HG-Event ebenfalls zum Release zu deklarieren, damit selbst die Riesen nicht ohne 10+Euro-Rare-Promo aus dem Event müssten. Man verneinte. Ich schenkte mir die Frage, wieso das 2HG genau so viel kostete, wie letztlich das Single-Sealed-Release-Event, für das ich 25 Euro auf den Tisch legte. Wenigstens kein deutsches Produkt, aber auch nicht mehr Erfolg als am Vortag. Klar, für den Jörg reichte es noch, das Bye wurde ebenfalls besiegt, aber mehr wollte nicht. Erneut hatte ich drei Runden Zeit mir wenigstens einen Sieg zu sichern, um in den Booster-Preisen zu landen, aber das einzige, was man preiste, waren meine Tricks mit Pili-Pala und der Knacksaw Clique.
MVP des Decks war der Painter's Servant. Den auf blau anvisiert und mein Drowner Initiate wurde zum Staatsfeind Nr.1, der Whimwader mehr als nur die große böse Mauer und das Gloomwidow's Feast hatte immer was zu knabbern, sofern es denn flog.
Good Times!!
EvilBernd lädt ein…
— 06-05-2008 —
…zum fröhlichen Standard-Zocken als Vorbereitung auf den National Qualifier in Dortmund am 14ten Juni!!
Unterbrechen wir die Trauerphase nach meiner Grand Prix Brüssel Performance (zumal ich nicht wirklich in Trauer bin, die Niederlagen völlig in Ordnung gehen und das Unentschieden mit mehr Zeit eher ebenfalls dort endete, statt auf dem benötigten Sieg) und wenden uns einer meiner kleinen Ideen zu, die ich vor gut zwei Wochen hatte.
Beginnend mit 24sten Mai wird es als vorbereitende Maßnahme an den drei Samstagen vor dem erwähnten National Qualifier am 14ten Juni in Dortmund (für mich bewegungsfaulen Knecht der einzig zu spielende) ein paar ausgesuchte Standard-Turniere in diversen Locations im Ruhrpott und Umgebung geben:
- Samstag, 24.05.: SpielMix / Aachen; Drachental / Düsseldorf; Villa Rü / Essen
- Samstag, 31.05.: Spielzeit / Krefeld
- Samstag, 07.06.: Auenland / Dortmund
(weitere Infos, wie Startzeiten und genaue Ortsbeschreibungen, nach Klick auf den jeweiligen Veranstaltungsort)
Ich erhalte dabei segensreiche Unterstützung sowohl von den teilnehmenden Veranstaltern, als auch von meinen Judge-Kollegen Ute Kronenberg aus Aachen und dem Mike-Marcel Schneider aus Duisburg. (Dass da drei Termine auf einen Tag fallen, liegt eindeutig an meiner Unfähigkeit der Koordination; entsprechend müssen mehr Spieler mitzocken, also bringt eure große Schwester mit!!)
Da im Vordergrund das Testen steht, der Spielspaß aber nicht zu kurz kommen soll und Preise letztlich ebenfalls nicht fehlen dürfen, präsentiere ich mit freundlicher Unterstützung der teilnehmenden Locations (fettes Danke, btw) und nach kreativen Beiträgen von Ute und MMS folgende Fakten, die für alle Termine durchweg gelten:
- Format: Standard (inklusive Shadowmoor, da ja schon legal)
- alle Turniere sind DCI-sanktioniert und werden alternativ von mir (Essen, Krefeld und Dortmund), Ute (Aachen) und MMS (Düsseldorf) gejudged
- Startpreis: 3,- Euro; für jeden Spieler wandert dafür ein Booster in den Preispool für die besten X (der am Ende des Turnier entleert wird, wir wollen ja keine Boosterburn nehmen)
- gespielt wird die normale Rundenanzahl abhängig von der Spielerzahl + 1 Runde; maximal aber 6 Runden
- Decklisten sind Pflicht, werden aber nur veröffentlicht, sofern man entsprechend gut abschneidet und nicht auf der Deckliste vermerkt, dass man die “Tech” eben nicht veröffentlicht sehen will. Ergo, wenn man zwar mitzocken will, aber die unendlich fette Tech hat, kurz auf der Deckliste vermerken, dass keine Veröffentlichung gewünscht wird
- unabhängig davon, ob es Vermerke auf den Decklisten gibt, wird zeitnah ein Metagame-Breakdown veröffentlich; dieser wird alle Decks beinhalten, nur eben nicht den Inhalt
Fragen oder Voranmeldungen?? Mailt mir: webmaster@germagic.de
Die Teilnehmerzahlen sind übrigens auf 28-32 Spieler pro Location begrenzt (Essen ist hier die Ausnahme, zur Not verlagern wir das Legacy-Pack nach draußen ;-).
Geplant war die Reihe übrigens schon ab dem 10ten Mai, so dass 5 Termine zur Verfügung ständen, aber da rutschte mir sowohl der Grand Prix Trial Birmingham jetzt am Samstag in Dortmund (den ich in schwarzen und weißen Streifen (gedacht, da ich zu faul bin, das Shirt mal zu bügeln) absolviere) als auch der allseits beliebte und derzeit noch unterrepräsentierte Highlander Grand Prix am 17ten Mai in Bochum dazwischen.
Pullern
— 02-05-2008 —
Als ich neulich die Studentin befragte, was ihr zum Thema “Belgien” einfiel, verblüffte sie mich mit dem Satz, dass rund um das Männeken Piss Schokolade-Replika von dem Wahrzeichen verkauft werden, die größer sind als das Original. Schon bitter für ein Wahrzeichen. Aber ich hörte, es steht trotzdem weiter seinen Mann und pinkelt was das Zeug hält.
Letztlich kommt es darauf an, ein Zeichen zu setzen, bzw. seinen Stempel zu hinterlassen. Und das hat das tapfere Männeken definitiv geschafft. Im amerikanisch/englischen Sprachgebrauch gibt es für ähnliche Anlässe die Wendung “to pull a XYZ”, wobei XYZ jeweils anders bestimmt wird. Freunde der Serie “Friends” kennen den Ausdruck alternativ in Zusammenhang mit Monica (übrigens die einzige der Show, die ich “pullen” würde, doch das ist nun ein völlig anderes Thema). Wenn dieser Text zum Beispiel super lang und weilig und öde wäre, könnten Kenner der Szene behaupten, ich “pulle einen Pischner”….
Wo nun die Hauptdarsteller vorgestellt wurden, ist es Zeit zum eigentlichen Thema zu kommen: der Grand Prix Brüssel am Wochenende.
Meine Wenigkeit hat die guten drei Byes, die mich mehr oder minder dazu verpflichten den zweiten Tag zu schaffen, um der “Operation Free-Drafts” einen weiteren Teil widmen zu können. Money ist hier klar die Kür, für Top16 reicht die Vorbereitung nicht (habe drei Artikel gelesen, die alle etwas unterschiedliches zum Draft-Format sagen…) und vom Sieg träume ich in der viel zu kurzen Nacht.
Hoffen wir einfach, dass ich morgen keinen Turin pulle (dort ohne Byes 0-x-drop, sadly no Coffeshop), dass Wizards keinen Amsterdam pullt (dass ich aufgrund der Byes schon 3+ Stunden warten darf, reicht mir völlig) und letztlich, dass ich wieder einen Brüssel pulle. Vor vier Jahren (wenn auch im Standard) konnte ich, ebenfalls mit drei Byes bewaffnet und dank zeitiger Concession vom Trash (der nur das eine wollte: mein Amateur-Money), in der letzten Runde schmecken was es heißt Top20 gemacht zu haben. Mit Land-Destruction versteht sich.
Nun denn, ich höre es bereits an der Tür klopfen und werde jetzt dem Gerücht nachgehen, das da besagt, dass extensiver Beischlaf vor einem wichtigen Sportereignis nicht gut wäre…
