Report von der Rü 1/2
— 30-03-2008 —
Es mag bereits gestern gewesen sein, als ich mich aufmachte, die Rüttenscheider links liegen ließ, um erst einmal auf der falschen Seite des Girardet-Hauses zu landen. Eine Rolle rückwärts, zwei mal rechts rum und schon galt es Hausnummern zählen, bis die 21 auftauchte. Rein ins Schulgebäude, den lauten männlichen Stimmen gefolgt, den Piraten gekapert und schon saßen wir in der Aula der Villa Rü. So nah, so gut.
Die 9 Euro gingen etwas langsamer über den Ladentisch (bei bereits gezählten 8 - 12 Spielern wirken 9 Euro Startgeld sehr weit Abseits, zumal nur 2 Booster pro Spieler in den Preispool plumpsten), doch ehe man sich versah, machte Wolke seine Ansprache, Norman lächelte in die Kamera und gab das Startzeichen für die erste von vier Runden Standard (sowie von ebenfalls vier Runden Legacy, but who gives a shit =).
Bei finalen zehn Spielern war es eine Freude den Patrick als ersten Gegner selektiert zu erhalten. Ich kenne ihn seit meinen FNM-Judge-Zeiten im CD-Shop und er war immer derjenige, der sich nach einem Draft länger überlegen konnte, welche von den Karten, die noch übrigblieben, er wohl picken würde. Seine Homies “munterten” ihn entsprechend auf, als sie sahen, wer sein Gegner war, doch letztlich sollte alles ganz anders kommen.
Zuerst mal mein Deck. Ich versuchte es mit dem Motto, dass eine gewisse Spielpraxis mit einem Deck, gepaart mit der Würze, die sich aus dem Mut zur Lücke destillieren lässt, für Erfolge zu sorgen hat und eine bequeme bis gute Wahl ist, wenn es um ein zwar überschaubares aber gänzlich unbekanntes Feld geht. Will sagen, ich zockte das B/R Land Destruction Deck.
Am Abend zuvor überlegte ich noch, ob nicht ein Mono-G Control-Deck auf der Mana Ramp-Tech basierend, mit genug Squall Line / Hurricane und dem kompletten Pack Primal Commands (wahlweise für Spike Feeder, Cloudthresher oder Quagnoth) der Weisheit letztes Quäntchen wäre, aber sowohl ein vorhersagbares Match-Up gegen das Revaillark Deck, als auch die Abwesenheit der Commands erstickten den Gedanken in sämtlichen Keimzellen. Letztlich war ich nach dem zweifelhaften Genusses des Films “Schmetterling und Taucherglocke” einfach zu unbereit die Karten rauszusuchen. Ich wollte mir lieber die Augen auskratzen.
Kurz zu dem Film: Er ist eine absolute No-Show. Man kennt das Klischee von dem vollends gelähmten Mann, der sich nur über das Blinzeln verständigt?? Es gab ihn wirklich in Form eines Franzosen (hohes Tier bei einer Modezeitschrift). Der gute Mann schreibt auf unpraktische Weise ein Buch, das Buch wird verfilmt, wobei der Film (eben dieser) und somit das Buch davon handeln, wie er das Buch schreibt. In meines Erachtens zu unbemühten Bildern (in einer Szene sieht man Felsen in Slow-Mo einstürzen, während der Protagonist aus dem Off was erzählt) wird das alles erzählt und ich weinte statt dem Hauptdarsteller, den 7 Euro Eintritt hinterher. Ich werde wohl nie für meine empathischen Fähigkeiten berühmt werden.
Zurück zum Land Destrucion Deck. Ich fügte am Morgen des Turniers noch zwei Löffel Pyroclasm und eine Spur Liliana Vess hinzu, rührte das ganze gut um und präsentierte dem Patrick das Deck. Dieser zeigte mir beim Mischen mehr oder weniger freiwillig, dass er mit U/B/W Mannequin unterwegs ist. Wir machten so hier ein wenig, da ein wenig mehr, ich landete bei 10, er hingegen bei 6 und ich dachte mir, dass es jetzt Zeit wäre den einen Molten Desaster, den ich noch zocke (die Pyroclasm brauchten Platz) sinnvoll zum Einsatz zu bringen. Sagte natürlich den Kicker an (ich wusste ob eventueller Faerie Trickery), tappte all meine Manaquellen und fing dann an zu zählen. Eine fatale Reihenfolge. Statt nämlich der benötigten 9 Mana lagen nur 8 vor meiner Nase im rechten Winkel und einen Angriff von seinem Sower of Temptation später, reichte sein Profane Command. Shizz²!!
Im zweiten Spiel sollte es nicht besser werden. Wir prügelten wieder hier so, da so, ich landete bei 6, er bei 10 Lebenspunkten, als ich Chandra Nalaar auf den Tisch lege. In meiner Bibliothek waren nicht mehr viele Karten (da hatte der blaue Planeswalker seine Hände im Spiel) und die Chandra verdiente sich ihr Prädikat “Glücksgriff” im Topdeckmodus ohne Frage. Man muss eben nur mit ihr umgehen können. So pingte ich ihn zwei Runden, bis er Shriekmaw auf den Tisch blätterte. Ich überlegte, ob ich ihn jetzt schon weggrillen sollte, oder erst später und entschied mich für später, da ich ja immerhin noch zwei Züge hatte. Ihr erinnert euch an den Profane Command aus dem ersten Spiel?? Ich auch, nur ein paar Sekunden zu spät, da war der eine Zug schon abgefahren. Somit war er der lachende Sieger und konnte seinen Kumpanen was erzählen.
Unschöner Moment. Klassischer Brainfart eigentlich. Richtig unschön. Aber das Leben ging weiter, das Turnier ebenfalls und in Runde zwei wartete Turnierjunkie und DM 2007 Top8ler Michael Müller mit seinem Snow White (Splash Blue für Carddraw). Ich hielt die fraglich bis fragile Hand mit einer Damnation (quasi der Mulligan auf 6), mochte aber den Rest mit genug Land, einigem Land Destruction und einem Mind Stone.
Er begann klassisch mit der Märtyrerin, die mich auf 16 schlug, als es mir zu bunt wurde und er sich 12 Leben gab. Da steht tatsächlich “triple” drauf (nicht direkt, aber so in etwa). Danach zogen wir beide Länder. Ich nicht viel mehr, er noch multiple Foresee, so dass ich einfach mal einschob, was bei der Masse an Ländern, die ich mittlerweile hatte, weniger einfach war.
Spiel zwei durfte ich beginnen und ich freute mich auf die schöne Kurve mit Diamant (Coldsteel Heart vermutlich) für 3rd Turn Avalanche Rider (aka “Darwin”). Er vereitelte mit Oblivion Ring auf den Diamanten, ich also Cryoclasm, danach mehr Darwin, aber Rune Snag, egal, noch mehr Darwin, gefolgt von Faultgrinder, diesen sicherlich evoked, weil ich mehr Faultgrinder hatte und zusammen mit einem einsamen Magus Man on the Moon, warteten die beiden Kreaturen darauf, ob von oben das rettende Removal kam, oder doch nur das hämische Land. Es war das Land, dreckig, verschneit und hämisch obendrein.
Gegen das Snow White zu spielen, ist wie verkehrt herum eine Rolltreppe raufzulaufen, nur, dass die Rolltreppe in zweifacher Geschwindigkeit agiert. Neben genug Ländern bietet das Deck die Snow-Engine auf (namentlich Scrying Sheets plus random Snow-Permanent) und dazu hat er noch Mind Stones, sowie ein abstruses Paket Coalition Relic. Ergo, genug Mana für Demonfire, you, you, you dahinten and you aunomma (okay, Demonfire ist derzeit nicht Standard-legal, aber ihr versteht sicher, was ich meine). Mein Deck hat nach dem Boarden 15 LD-Spells. Das ist schon schön, aber gegen die doppelte Anzahl an zu zerstörendem Material, stehe ich eben auf der oben erwähnten Rolltreppe und laufe. Es sei denn, die Rolltreppe kommt ins Schleudern. Wie in Spiel drei: Zwei frühe Cryoclasm (der Rune Snag wird es gezogen, als ich das zweite Clasm mit fünf Mana auf dem Tisch habe), einiges anderes LD mehr und als ich anfing dicke Dinger zu legen, die ihm bis auf ein Scrying Sheets und ein Mouth of Ronom (vielleicht sogar nur das Mouth) nichts lassen, schob er beherzt fluchend ein.
[etwaige Fortsetzung folgt]
Osterauszeit vorbei
— 25-03-2008 —
So, es wäre Osterdienstag, wenn der olle Jesus einen Tag länger im Dunkeln ausgeharrt hätte, aber so gilt es, dass ein eigentlich gewöhnlicher Arbeitstag ist (derzeit den Streik praktizierende Ärzte ausgeschlossen) und auch für mich gilt bezüglich GerMagic, dass es weiter geht.
Ich nutzte die letzten paar Tage zur Kontemplation, genoss ein paar Stunden abseits des Monitors und ließ mir österlich die Eier streicheln. Daneben wurde zweimal gedraftet (mal mit weniger, gestern mit besserer Performance) und am Bahnhofszeitungsstand ein paar der leicht zu lösenden (fast fallenden) 10te Editions Booster von dem neuen Magic-Magazin geklaut. Mein Tipp: Die Booster sind prescanned, wie sonst lässt sich das Playset Kjeldoranische Hofgarde erklären?? (Disclaimer: Es ist nur eine Hofgarde, aber bei der Karte ist das analog zu einem Playset)
Trotz Auszeit konnte ich nicht anders, als mir die tägliche Dosis Internet, besonders die magische Medizin, zu geben. So bekam ich unter anderem mit, wie TobiH nun vollends den Verstand verlor (weniger von den eigenen Haaren rauchen, guter Mann!!). Es ist halt mehr als Bad Play, sich aktiv an der Konkurrenz zu vergehen, da kann man noch so scheinheilig tun.
Apropos “Konkurrenz”. Aus einer morgendlichen Laune heraus (mehr das Ergebnis eines tagelangen Abwägens der Vor- und Nachteile) entschied ich, meinen halbwegs aktiven Schreiberposten bei Magic Universe auf das bewährte heimische Terrain zu befördern. So wird es in regelmäßigen Abständen (ich schwanke noch zwischen wöchentlich oder 14-täglich) “Konstruktives und Konstruiertes” geben. Denn hey, wieso in fremde Gärten scheißen, wenn der eigene noch nicht gut genug duftet??
Wo wir schon beim Garten sind. Ein kleiner GerMagic'scher Statusbericht gefällig?? (Mal wieder mal…)
Ich habe öfter die Anwandlung etwas in den großen leeren Raum der Innovation zu posaunen, weil ich zum einen weiß, dass die werte “Konkurrenz” technisch noch im Sandkasten steckt (ich sehe GerMagic da mehr schon auf der Schaukel schwingend mit so manchem Auf und Ab zwar, aber einem zielgerichteten Blick in Richtung Rutsche) und ich zum anderen mit Ideen nur so um mich werfe, wie andere zu Karneval mit Kamelle.
Ohne einer Chronologie gerecht zu werden, sind in diesem Bereich besonders zu erwähnen MTG Draft, eine virtuelle Goldfisch-Möglichkeit und der GerMagic Newsletter. Während es beim Draft-Ding größer werdende Zweifel ob des Sinn und Zwecks eines weiteren Social Networks in Verbindung mit der letztlichen Größe (aka dem zu erwartenden Aufwand) ist, spricht gegen das Goldfischglas meine JavaScript-Unfähigkeiten der Nutzen (zumal diese Kugel nur eine bedingt brauchbare ist, wenn es darum geht, die Zukunft zu erahnen) und gegen den Newsletter die Abwesenheit eines zu missbrauchenden, weil zu gebrauchenden Skripts, das das macht, was ich möchte, dass es das macht.
Der Plan also?? Erst einmal um die bereits vorhandenen Beete kümmern. Keine Ausreißer mehr in Form einer Firefox Toolbar, keine Extravaganzen, kein Rumgefummel am Codename “MTaGs”, ja selbst der Deckfight und die Ehrenamt Agentur Essen muss warten (ich zitiere gerade aus meinem “G-Projexx”-Bookmark-Ordner und frage mich, wie die EAE da gelandet ist). Stattdessen wird der Editions-Bereich bewässert und besonders der MTG Event Kalender benötigt meines Erachtens den ein um anderen Spatenstich mehr.
Wobei, so wie ich mich kenne, hört sich das morgen schon wieder anders an und ich verkünde die Ankunft eines Tools, was die Art ändern wird, wie ihr Karten eintütet…
Mir fiel gerade auf, dass mein vorletzter Blogeintrag dem diesigen nicht unähnlich ist. Shizz. Ich sollte also wirklich mal den Mund zu machen und die Harke in die Hand nehmen.
Nichts mit St oder gar Q
— 09-03-2008 —
Meine schmerzenden und spröden Lippen deuteten an, dass es zum einen in den vergangenen Tagen recht kalt in Deutschland war und, dass sie zum anderen länger keinen Pussyjuice mehr geschmeckt haben.
Mein Versuch nach dem 2-3-Drop des gestrigen PTQ in Dortmund Abhilfe zu schaffen, schlug fehl, da sich in der Dortmunder City weder eine Studentin noch eine Stadtstreicherin oder gar eine Stricherin auftreiben ließ; ich fand noch nicht mal den Starbucks!! Also warf ich mein letztes Kleingeld - 40 Cent in drei Münzen - einem Bettler in den Trog und schaffte somit wenigstens das zu erwartende Gefühl vorbeugend ab, mal wieder nichts getan zu haben. Wie beim Turnier eigentlich.
Anstelle des Dredge-Decks versuchte ich es dort aus einer vorabendlichen Laune heraus mit dem monoroten Burnhaufen (der Name dort eigens von mir bei der Erfassung vergeben, um das Wiederfinden zu erleichtern). Keine gute Wahl. Das erste Match gewann ich durch den Würfelwurf, das zweite verlor ich, weil ich schlecht spielte, das dritte, obwohl mein Gegner (huhu Thorsten) schlecht spielte und danach gab es alternierend den Sieg und die Niederlage gegen Affinity, weil ich beide Male zu viele Länder zog.
Confusion, here I come…
Link Dump
— 08-03-2008 —
- Download Ein Heldenleben
- Playing Magic:Morningtide 'What Card is That?'
- Science Tattoos: ein Fotoalbum in Flickr
- Edge: Cover Story - Publico Sunday Magazine
- richard mosse
- The Berry Paradox
- Netdiver Magazine - Best of the Year / 2007
- 60+ Killer Open Courseware Collections for Web Designers - College Degree.com
- Six Principles for Making New Things
- Edge: BETTER THAN FREE By Kevin Kelly
- Frozen Grand Central
- xkcd - A webcomic of romance, sarcasm, math, and language - By Randall Munroe
- YouTube - A History of Evil
- Twenty-Six Types of Animals by Jeremy Pettis
- Der Umblätterer » Kummer, Kracht und das Copy-Shop-Feeling bei »Tempo«
- Flickr: Fotos von Every Chair at the Visual Studies Workshop
- Photo Basement » 41 Hilarious Science Fair Experiments
- The Age of the Essay
- the now corporation
- Book-A-Minute Classics
- Forumwarz - Forumwarz - A free browser-based RPG about Internet Culture
- InContention.com: No one needs film awards coverage this deep.: The Top 10 Shots of 2007: Part One
- InContention.com: No one needs film awards coverage this deep.: The Top 10 Shots of 2007: Part Two
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- ICv2 Talk Back - Rich Waldbiesser of Six Feet Under Games on Organized Play Problems
- GamerShrine - Linegame
- The 2008 Tournament of Books by ToB Staff - The Morning News
- Coudal Partners
- Polaroids - The Morning News
- The Ebb and Flow of Movies: Box Office Receipts 1986 - 2007 - The New York Times
- The case of the 500-mile email
- Translation Browser Buttons
- A gallery of walls with stuff written on
- Architecture: Stairs Bookcase Actually Makes Me Want to Move to London
- garfield minus garfield
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- Overcoming Bias: My Favorite Liar
- Star Trek - Video Episodes on CBS.com
- Encyclopedia of Life
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- Pull Back the Shade - The Morning News
- [minstrels] This Is Just To Say — William Carlos Williams
- CUBOCC
- 25 Brilliant Animated Short Movies | Monday Inspiration | Smashing Magazine
- "Deified and Demagogued" by Matthew Baldwin
- FOLGE magazin › Mario Lombardo
- The Year of the Grey Rabbit by Timothy Ledwith - The Morning News
- Playing Magic:Morningtide 'What Card is That?'
Random Roadtrip
— 03-03-2008 —
Kaum steige ich aus der U-Bahn am Essener Hbf spricht mich dieser Mann an. Er erzählt mir von einer Problematik, die mit einem 24-Monatsvertrag und Arcor zu tun hat und ich gebe ihm den ein oder anderen Tipp; gegebenenfalls nicke ich nur und mache entsprechende Geräusche, was zu reichen scheint.
Wie laufen zusammen Treppen hinauf.
Er will in mir unbekannten Gesetzestexten nachschlagen. Ich überlege, ob ich diesbezüglich helfen soll, lasse es aber sein. Seine Art ist hektisch, er wiederholt sich oft, will öfter in den Gesetzestexten nachschlagen und hat scheinbar mehrere Verträge mit Arcor geschlossen. Unsere Verabschiedung meine ich zweimal gehört zu haben.
Irgendwie der perfekte Einklang für ein Multiplayer-Happening, wie sie des öfteren in Düsseldorf stattfinden, bei denen ich aber viel zu selten Gast bin. An diesem Samstag sollte es mal wieder soweit sein.
Die Bahn hat die vom VRR korrekt vorausgesagte Verspätung und alles läuft glatt. Fette Punkte für die VRR und irgendwie für die Bahn. Aber, im Zug muss ich bis Duisburg stehen.
Leute schieben sich an meinem Hintern vorbei, zwei Kids essen geräusch- und geruchsvoll 4-Korn Reistaler. Mein Versuch dem blonden Cockteaser, der wie ich nur einen Stehplatz ergatterte, in den Ausschnitt zu schauen, schlägt fehl, also vertreibe ich mir die Zeit damit über den vorgestrigen Alptraum zu sinnieren, zumal mich der Cockteaser an die Studentin aus eben dem Traum erinnerte.
Diese, polygam promisk wie eh und je, schaffte es vier ihrer Lover und mich in einem Modeladen zu vereinen. Die vier hatten es - Motiv ungeklärt, wie auch sonst alles sehr verschwommen - auf sie und mich abgesehen. Ich behaupte, ich will pinkeln, muss aber eigentlich Größer. Eine wilde Verfolgungsjagd durch den Laden, später eine Wohnung, beginnt. Irgendwann klafft eine riesige Kluft in der einer der Lover quasi verfällt. Ein anderer schlägt mir mit einem Fleischklopser auf den rechten Unterschenkel. Irgendwie sterben die vier (ich war unbeteiligt, weiß aber nicht mehr) und sie und ich sind alleine. Ich kann endlich auf die Toilette, aber gerade als ich zum Ablass antreten will, öffnet sie die Türe. Verschreckt und verschämt erwachte ich.
Das eine Reiskind liest “Emma by Jane Austen”, der Cockteaser “InTouch” und ich kritzele den Block auf meinen Bauch voll und versuche mich daran zu erinnern, wie das Fremdwort für “Rudelbumsen” mit “M” beginnend heißt, das ich oben anstelle des “polygam” benutzen wollte. Bisher ohne Erfolg.
Travis begleitet mich mit einer a cappella Version von “Hit me baby one more time”. Kurz vor Düsseldorf helfe ich einem jungen Pärchen mir gegenüber beim Kreuzworträtseln und verrate ihnen, dass ein anderes Wort für “mental” eben “geistig” ist und ein “Schönling” als “Beau” bezeichnet wird. Bei “Lybien” bin ich mir relativ sicher, buchstabiere es aber falsch. Sie wollten die 3 x 500,- Euro eh nicht teilen.
